Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne | Beschreibung und Metadaten
12/06/2026
Lesedauer: 7 min
Kompakte Infos zu Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne von Stefan Kleie: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.

Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Stefan Kleie - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Mit dem Untertitel Werkpolitik, Rezeption, Analysen wird bei Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Für Theodor W. Adorno war Der Rosenkavalier 'das letzte Werk der Gattung [Oper], das es zu breiter Popularität brachte' und dabei 'dem Standard der kompositorischen Mittel seiner Entstehungsjahre genügte'. In seiner Dissertation 'Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne' untersucht Stefan Kleie die Gründe für diesen Welterfolg. Als Einstieg wählt der Autor eine detaillierte Rekonstruktion der Uraufführung am 26. Januar 1911 in der Dresdner Hofoper. Schnell wird deutlich, wie sich die Erwartungshaltung des Publikums und die sensationsheischende Berichterstattung der Presse - kräftig angeheizt von Richard Strauss und seinem Verleger Fürstner - gegenseitig hochschaukelten. Viele Experten sahen in der Frivolität des Stücks den Grund für einen weiteren Opernskandal nach Salome und Elektra. Doch dieser blieb aus. Stattdessen kam es zu einer Popularität, die bis heute andauert - bedingt besonders durch die 'Werkpolitik' Hofmannsthals. Nicht die 'frivole' Lesart, sondern die 'bildungsbürgerliche Rezeption' war schliesslich verantwortlich für die dauerhafte Verankerung im Repertoire. Charakteristisch hierfür sind eine starke Sentimentalisierung und die nostalgische Verklärung Alt-Österreichs. Mit der Kategorie des Spektakels setzt Kleie nun einen gewichtigen Gegenakzent, der neben der 'Schaulust' auch die erotische Grenzüberschreitung rehabilitiert Die Ausgabe erschien am 2019 bei Thelem und ist dem Verlagsstandort Dresden zugeordnet.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Das hinterlegte Publikationsdatum 2019 unterstützt dabei, Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne zeitlich korrekt zu klassifizieren. Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Stefan Kleie beschäftigen möchten. Der Verlag Thelem und der Verlagsort Dresden liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Innerhalb von Sachbuch bietet Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne eine klar erkennbare thematische Zuordnung.
Was behandelt Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne?
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Für Theodor W. Adorno war Der Rosenkavalier 'das letzte Werk der Gattung [Oper], das es zu breiter Popularität brachte' und dabei 'dem Standard der kompositorischen Mittel seiner Entstehungsjahre genügte'. In seiner Dissertation 'Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne' untersucht Stefan Kleie die Gründe für diesen Welterfolg. Als Einstieg wählt der Autor eine detaillierte Rekonstruktion der Uraufführung am 26. Januar 1911 in der Dresdner Hofoper. Schnell wird deutlich, wie sich die Erwartungshaltung des Publikums und die sensationsheischende Berichterstattung der Presse - kräftig angeheizt von Richard Strauss und seinem Verleger Fürstner - gegenseitig hochschaukelten. Viele Experten sahen in der Frivolität des Stücks den Grund für einen weiteren Opernskandal nach Salome und Elektra. Doch dieser blieb aus. Stattdessen kam es zu einer Popularität, die bis heute andauert - bedingt besonders durch die 'Werkpolitik' Hofmannsthals. Nicht die 'frivole' Lesart, sondern die 'bildungsbürgerliche Rezeption' war schliesslich verantwortlich für die dauerhafte Verankerung im Repertoire. Charakteristisch hierfür sind eine starke Sentimentalisierung und die nostalgische Verklärung Alt-Österreichs. Mit der Kategorie des Spektakels setzt Kleie nun einen gewichtigen Gegenakzent, der neben der 'Schaulust' auch die erotische Grenzüberschreitung rehabilitiert Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Einleitung | "[W]echselweise vorgebundene Masken" : Werkpolitik und Forschung | Exkurs I : Annäherungen an das Spektakel | "[T]he flood of messages in a Babel of tongues" : eine Presseschau der Uraufführung | Exkurs II : die Dresdner Königliche Hofoper im 'spektakulären Feld' | Analysen | Schluss | Bibliographie | Anhang. Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Criticism and interpretation, Rosenkavalier (Opera) (Strauss, Richard)
Edition und bibliografische Einordnung
Durch die Kombination aus Thelem, Dresden und 2019 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Die Open-Library-Zuordnung über OL43623392W und OL59464745M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Sowohl die ISBN-10 3959084927 als auch die ISBN-13 9783959084925 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Kurzbeschreibung: Für Theodor W. Adorno war Der Rosenkavalier 'das letzte Werk der Gattung [Oper], das es zu breiter Popularität brachte' und dabei 'dem Standard der kompositorischen Mittel seiner Entstehungsjahre genügte'. In seiner Dissertation 'Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne' untersucht Stefan Kleie die Gründe für diesen Welterfolg. Als Einstieg wählt der Autor eine detaillierte Rekonstruktion der Uraufführung am 26. Januar 1911 in der Dresdner Hofoper. Schnell wird deutlich, wie sich die Erwartungshaltung des Publikums und die sensationsheischende Berichterstattung der Presse - kräftig angeheizt von Richard Strauss und seinem Verleger Fürstner - gegenseitig hochschaukelten. Viele Experten sahen in der Frivolität des Stücks den Grund für einen weiteren Opernskandal nach Salome und Elektra. Doch dieser blieb aus. Stattdessen kam es zu einer Popularität, die bis heute andauert - bedingt besonders durch die 'Werkpolitik' Hofmannsthals. Nicht die 'frivole' Lesart, sondern die 'bildungsbürgerliche Rezeption' war schliesslich verantwortlich für die dauerhafte Verankerung im Repertoire. Charakteristisch hierfür sind eine starke Sentimentalisierung und die nostalgische Verklärung Alt-Österreichs. Mit der Kategorie des Spektakels setzt Kleie nun einen gewichtigen Gegenakzent, der neben der 'Schaulust' auch die erotische Grenzüberschreitung rehabilitiert
- Umfang: 359 Seiten
- Autor beziehungsweise Autoren: Stefan Kleie
- Buchtitel: Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne
- Veröffentlicht am: 2019
- Verlag: Thelem
- Externe Work-Referenz: OL43623392W
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Schlagwörter: Criticism and interpretation, Rosenkavalier (Opera) (Strauss, Richard)
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Einleitung | "[W]echselweise vorgebundene Masken" : Werkpolitik und Forschung | Exkurs I : Annäherungen an das Spektakel | "[T]he flood of messages in a Babel of tongues" : eine Presseschau der Uraufführung | Exkurs II : die Dresdner Königliche Hofoper im 'spektakulären Feld' | Analysen | Schluss | Bibliographie | Anhang.
- ISBN-13: 9783959084925
- Verlagsort: Dresden
- Ergänzender Titelzusatz: Werkpolitik, Rezeption, Analysen
- Open-Library-Editions-IDs: OL59464745M
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3959084927
Relevanz für Suche und Einordnung
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne, Stefan Kleie, Sachbuch und Criticism and interpretation, Rosenkavalier (Opera) (Strauss, Richard) - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 3959084927, 9783959084925 und OL43623392W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Wie ist das Buch aufgebaut?
Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Einleitung | "[W]echselweise vorgebundene Masken" : Werkpolitik und Forschung | Exkurs I : Annäherungen an das Spektakel | "[T]he flood of messages in a Babel of tongues" : eine Presseschau der Uraufführung | Exkurs II : die Dresdner Königliche Hofoper im 'spektakulären Feld' | Analysen | Schluss | Bibliographie | Anhang.
Was verrät der Untertitel über Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne?
Mit Werkpolitik, Rezeption, Analysen wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
Worum handelt es sich bei Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne?
Der Rosenkavalier und die Spektakelkultur der Moderne ist ein Buch von Stefan Kleie, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?
Mit 3959084927 und 9783959084925 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.
Externe Links
Hier findest du weitere ausgewählte Links.
