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Affektivität und Mehrsprachigkeit | Informationen zu Inhalt und Ausgabe

11/06/2026

Lesedauer: 9 min

Affektivität und Mehrsprachigkeit von Anne Fleig, Marion Acker, Matthias Lüthjohann im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

Affektivität und Mehrsprachigkeit | Informationen zu Inhalt und Ausgabe

Affektivität und Mehrsprachigkeit - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN

Affektivität und Mehrsprachigkeit von Anne Fleig, Marion Acker, Matthias Lüthjohann ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Untertitel Dynamiken der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ergänzt den Haupttitel Affektivität und Mehrsprachigkeit sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Affektivität und Mehrsprachigkeit wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Affektivität und literarische Mehrsprachigkeit sind vielfach miteinander verknüpft, Mehrsprachigkeit ist ohne Affekt kaum denkbar. Die historisch wirkmächtige und bis heute verbreitete Norm der Einsprachigkeit weist vor allem der Muttersprache eine hohe affektive Bedeutung zu. Ihre sichere Beherrschung gilt vielfach als Voraussetzung für Autorschaft und literarisches Schreiben, gebrochenes Deutsch als Provokation des literarischen Betriebs. Die Infragestellung solcher Normen zeigt daher, wie eng Sprache und Affektivität verbunden sind. Dies gilt nicht nur für die soziale Praxis, sondern auch für die Theorie. Die literaturwissenschaftliche Forschung hat diese Beziehung lange ignoriert und die Repräsentation von Affekten und Gefühlen in den Mittelpunkt gerückt. Dagegen stellt der Sammelband erstmals zur Diskussion, inwiefern sich gerade mehrsprachige Literatur durch die Darstellung, den Vollzug und die Reflexion sprachlicher Affektivität auszeichnet. Er verbindet die Einsichten und Befunde der Mehrsprachigkeitsphilologie mit unterschiedlichen Forschungsansätzen zur Affektivität des literarischen Textes, die von psychoanalytischen Theorien über das Feld der Erinnerungs- und Gedächtnistheorie bis zu den jüngeren Affect Studies reichen. Mit Hugo Ball, Paul Celan, Herta Müller, Feridun Zaimoglu, Yoko Tawada, Marica Bodroi, Katja Petrowskaja und Tomer Gardi sind nur einige der Autorinnen und Autoren genannt, deren Texte im Band untersucht werden Die Ausgabe erschien am 2019 bei Narr Francke Attempo und ist dem Verlagsstandort Tübingen zugeordnet.

Was diese Ausgabe besonders interessant macht

Affektivität und Mehrsprachigkeit ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Anne Fleig, Marion Acker, Matthias Lüthjohann beschäftigen möchten. Affektivität und Mehrsprachigkeit liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Das hinterlegte Publikationsdatum 2019 unterstützt dabei, Affektivität und Mehrsprachigkeit zeitlich korrekt zu klassifizieren. Die Angaben zu Narr Francke Attempo und Tübingen stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Affektivität und Mehrsprachigkeit einen gut klassifizierbaren Titel.

Inhalte, Themen und Relevanz

Affektivität und Mehrsprachigkeit lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Affektivität und literarische Mehrsprachigkeit sind vielfach miteinander verknüpft, Mehrsprachigkeit ist ohne Affekt kaum denkbar. Die historisch wirkmächtige und bis heute verbreitete Norm der Einsprachigkeit weist vor allem der Muttersprache eine hohe affektive Bedeutung zu. Ihre sichere Beherrschung gilt vielfach als Voraussetzung für Autorschaft und literarisches Schreiben, gebrochenes Deutsch als Provokation des literarischen Betriebs. Die Infragestellung solcher Normen zeigt daher, wie eng Sprache und Affektivität verbunden sind. Dies gilt nicht nur für die soziale Praxis, sondern auch für die Theorie. Die literaturwissenschaftliche Forschung hat diese Beziehung lange ignoriert und die Repräsentation von Affekten und Gefühlen in den Mittelpunkt gerückt. Dagegen stellt der Sammelband erstmals zur Diskussion, inwiefern sich gerade mehrsprachige Literatur durch die Darstellung, den Vollzug und die Reflexion sprachlicher Affektivität auszeichnet. Er verbindet die Einsichten und Befunde der Mehrsprachigkeitsphilologie mit unterschiedlichen Forschungsansätzen zur Affektivität des literarischen Textes, die von psychoanalytischen Theorien über das Feld der Erinnerungs- und Gedächtnistheorie bis zu den jüngeren Affect Studies reichen. Mit Hugo Ball, Paul Celan, Herta Müller, Feridun Zaimoglu, Yoko Tawada, Marica Bodroi, Katja Petrowskaja und Tomer Gardi sind nur einige der Autorinnen und Autoren genannt, deren Texte im Band untersucht werden Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Affektivität und Mehrsprachigkeit : Umrisse einer neuen Theorie-und Forschungsperspektive -- Marion Acker, Anne Fleig, Matthias Lüthjohann | "Der geheime Text" : Terézia Mora im Gespräch mit Anne Fleig -- | Affekt und Sprachkritik -- | Eine Kulturpolitik des Affekts? Zum Umgang mit Mehrsprachigkeit im Zürcher Dada : mit einem Seitenblick auf Ferdinand de Saussure -- Till Dembeck | "Viersprachig verbrüderte Lieder in entzweiter Zeit" : Mehrsprachigkeit und ihre affektive Dimension bei Rose Ausländer und Paul Celan -- Jürgen Brokoff | Affekte re-präsentieren : Zur Ambivalenz der Mehrsprachigkeit bei Herta Müller -- Marion Acker | Mehrsprachigkeit hören : Zur Rekonstruktion emotionaler Bedeutungsaspekte in Rike Schefflers Loop-Gedicht "Honey, Iʼm Home" -- Claudia Hillebrandt | Mehrsprachigkeit und Zugehörigkeit -- | "Kanakster" vs. "Ethnoprotze" : Zur Subjektkonstitution durch Hate Speech bei Feridun Zaimoglu -- Robert Walter-Jochum | "Was ist ihre Arbeit hier, in Prosa der deutschsprachige Sprach?" : Mehrsprachige Räume der Begegnung und Empathie in Tomer Gardis Roman broken german -- Sandra Vlasta | Schrift-Passionen : Literarische Erzählungen über differente Schriftsysteme und ihre affektive Dimension -- Monika Schmitz-Emans | "Wortebeben" im Echoraum der Erstsprache : Spracherleben in Marica : Bodrožićs Sterne erben, Sterne färben : Meine Ankunft in Wörtern -- Monika L. Behravesh | Emotion und Erinnerung -- | Sprachwechsel und Erinnerungsprozesse : Wechselseitige Beziehungen in der Psychoanalyse und in der Prosa von Marica Bodrožić -- Esther Kilchmann | Sprache als Bemühen, das Gleichgewicht zu gewinnen : Katja Petrowskajas Vielleicht Esther -- Annette Bühler-Dietrich | "Gefühlsalphabete" : Das Ausbuchstabieren sprachlicher Affekträume bei Ilma Rakusa -- Lena Wetenkamp | Geschichte in Sprachen : über Französisch und Deutsch im Schreiben von Georges-Arthur Goldschmidt und Hélène Cixous -- Susanne Zepp-- Autorinnen und Autoren-- Personenregister. Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Affektivität und Mehrsprachigkeit thematisch schneller einzuordnen: History and criticism, German literature, Multilingualism and literature, Affect (Psychology) in literature

ISBN, Revision und weitere Referenzdaten

Sowohl die ISBN-10 3772086578 als auch die ISBN-13 9783772086571 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Narr Francke Attempo, Tübingen und 2019 präzise ergänzt. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL32411512W sowie die Editionszuordnungen OL44182251M referenzierbar.

Bibliografische Daten auf einen Blick

  1. Inhaltsübersicht: Affektivität und Mehrsprachigkeit : Umrisse einer neuen Theorie-und Forschungsperspektive -- Marion Acker, Anne Fleig, Matthias Lüthjohann | "Der geheime Text" : Terézia Mora im Gespräch mit Anne Fleig -- | Affekt und Sprachkritik -- | Eine Kulturpolitik des Affekts? Zum Umgang mit Mehrsprachigkeit im Zürcher Dada : mit einem Seitenblick auf Ferdinand de Saussure -- Till Dembeck | "Viersprachig verbrüderte Lieder in entzweiter Zeit" : Mehrsprachigkeit und ihre affektive Dimension bei Rose Ausländer und Paul Celan -- Jürgen Brokoff | Affekte re-präsentieren : Zur Ambivalenz der Mehrsprachigkeit bei Herta Müller -- Marion Acker | Mehrsprachigkeit hören : Zur Rekonstruktion emotionaler Bedeutungsaspekte in Rike Schefflers Loop-Gedicht "Honey, Iʼm Home" -- Claudia Hillebrandt | Mehrsprachigkeit und Zugehörigkeit -- | "Kanakster" vs. "Ethnoprotze" : Zur Subjektkonstitution durch Hate Speech bei Feridun Zaimoglu -- Robert Walter-Jochum | "Was ist ihre Arbeit hier, in Prosa der deutschsprachige Sprach?" : Mehrsprachige Räume der Begegnung und Empathie in Tomer Gardis Roman broken german -- Sandra Vlasta | Schrift-Passionen : Literarische Erzählungen über differente Schriftsysteme und ihre affektive Dimension -- Monika Schmitz-Emans | "Wortebeben" im Echoraum der Erstsprache : Spracherleben in Marica : Bodrožićs Sterne erben, Sterne färben : Meine Ankunft in Wörtern -- Monika L. Behravesh | Emotion und Erinnerung -- | Sprachwechsel und Erinnerungsprozesse : Wechselseitige Beziehungen in der Psychoanalyse und in der Prosa von Marica Bodrožić -- Esther Kilchmann | Sprache als Bemühen, das Gleichgewicht zu gewinnen : Katja Petrowskajas Vielleicht Esther -- Annette Bühler-Dietrich | "Gefühlsalphabete" : Das Ausbuchstabieren sprachlicher Affekträume bei Ilma Rakusa -- Lena Wetenkamp | Geschichte in Sprachen : über Französisch und Deutsch im Schreiben von Georges-Arthur Goldschmidt und Hélène Cixous -- Susanne Zepp-- Autorinnen und Autoren-- Personenregister.
  2. Externe Work-Referenz: OL32411512W
  3. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  4. Untertitel: Dynamiken der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
  5. Buchtitel: Affektivität und Mehrsprachigkeit
  6. Verfasst von: Anne Fleig, Marion Acker, Matthias Lüthjohann
  7. Kurzbeschreibung: Affektivität und literarische Mehrsprachigkeit sind vielfach miteinander verknüpft, Mehrsprachigkeit ist ohne Affekt kaum denkbar. Die historisch wirkmächtige und bis heute verbreitete Norm der Einsprachigkeit weist vor allem der Muttersprache eine hohe affektive Bedeutung zu. Ihre sichere Beherrschung gilt vielfach als Voraussetzung für Autorschaft und literarisches Schreiben, gebrochenes Deutsch als Provokation des literarischen Betriebs. Die Infragestellung solcher Normen zeigt daher, wie eng Sprache und Affektivität verbunden sind. Dies gilt nicht nur für die soziale Praxis, sondern auch für die Theorie. Die literaturwissenschaftliche Forschung hat diese Beziehung lange ignoriert und die Repräsentation von Affekten und Gefühlen in den Mittelpunkt gerückt. Dagegen stellt der Sammelband erstmals zur Diskussion, inwiefern sich gerade mehrsprachige Literatur durch die Darstellung, den Vollzug und die Reflexion sprachlicher Affektivität auszeichnet. Er verbindet die Einsichten und Befunde der Mehrsprachigkeitsphilologie mit unterschiedlichen Forschungsansätzen zur Affektivität des literarischen Textes, die von psychoanalytischen Theorien über das Feld der Erinnerungs- und Gedächtnistheorie bis zu den jüngeren Affect Studies reichen. Mit Hugo Ball, Paul Celan, Herta Müller, Feridun Zaimoglu, Yoko Tawada, Marica Bodroi, Katja Petrowskaja und Tomer Gardi sind nur einige der Autorinnen und Autoren genannt, deren Texte im Band untersucht werden
  8. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3772086578
  9. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  10. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783772086571
  11. Verlag: Narr Francke Attempo
  12. Veröffentlicht am: 2019
  13. Seitenzahl: 286
  14. Ort der Veröffentlichung: Tübingen
  15. Schlagwörter: History and criticism, German literature, Multilingualism and literature, Affect (Psychology) in literature
  16. Externe Editionsreferenzen: OL44182251M

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Affektivität und Mehrsprachigkeit profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Anne Fleig, Marion Acker, Matthias Lüthjohann, Sachbuch und den Tags History and criticism, German literature, Multilingualism and literature, Affect (Psychology) in literature, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3772086578, 9783772086571 und OL32411512W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.

FAQ zu Affektivität und Mehrsprachigkeit

Warum ist der Untertitel Dynamiken der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur wichtig?

Er hilft dabei, Affektivität und Mehrsprachigkeit inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.

Wie lässt sich Affektivität und Mehrsprachigkeit thematisch einordnen?

Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.

Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?

Bibliografisch wird die Ausgabe über Narr Francke Attempo, Tübingen und das Datum 2019 beschrieben.

Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?

Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History and criticism, German literature, Multilingualism and literature, Affect (Psychology) in literature kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.

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