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Anarchismus | ISBN, Verlag und Beschreibung

11/06/2026

Lesedauer: 12 min

Alle Kerninfos zu Anarchismus von Gustav Landauer auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

Anarchismus | ISBN, Verlag und Beschreibung

Anarchismus - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN

Mit Anarchismus liegt ein Buch von Gustav Landauer vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Inhaltlich lässt sich Anarchismus folgendermaßen zusammenfassen: „Die Aufgabe, die der Anarchismus vor allem unter den deutschen Micheln zu erfüllen hat, ist in erster Linie: Individualitäten zu erwecken, sie zum Bewusstsein ihrer selbst zu bringen, trotzige Individualität des Geistes, des Charakters, des Temperamentes.“ Seit den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts bemühte sich Gustav Landauer (1870-1919) beharrlich, anarchistisches Gedankengut im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen. Anarchie bedeutete ihm nicht nur keine Herrschaft von Menschen über den Menschen, sondern auch keine Herrschaft äußerer Ziele, Zwecke und Sinngebungen über das Leben der Menschen. Ausgehend von einem grundlegenden Unbehagen an der sinnentleerten und nivellierenden Moderne, begriff Landauer, dass Veränderungen allein im politischen und ökonomischen Bereich ebensowenig ausreichen wie eine Revolution als einmaliger und abgeschlossener Vorgang, um zu einer grundlegenden Regeneration der Gesellschaft zu gelangen. Vielmehr bedürfe es einer tief-greifenden Revolutionierung der kulturellen, auch alltäglichen und privaten Lebensbereiche und vor allem einer nachhaltigen Veränderung des Bewusstseins der Menschen. Die Betonung auf das gesellschaftliche Miteinander aller Kinder, Frauen und Männer und das Einüben völlig neuer sozialer Arrangements sah er hierbei als entscheidend an. Konsequent forderte von den Menschen den Austritt aus dem Staat, aus allen Zwangsgemeinschaften, den radikaler Bruch mit den Überlieferungen des Privateigentums, der Besitzehe, der Familienautorität, des Fachmenschentums sowie der nationalen Absonderung und Überhebung. Die Betonung auf das Kulturrevolutionäre gehörte seitdem für Landauer zum Grundstock seines föderativ-kommunitären Anarchismus. Anarchie war für Landauer kein in die Zukunft verschobenes Menschheitsprojekt, sondern jederzeit und über all dort möglich, wo Menschen sich anders organisieren, sich anders zueinander ver-halten, jenseits von Staat, Kapitalismus und Großindustrialismus, und so nach den Prinzipien der Gegenseitigkeit, Solidarität, Kooperation, Selbstbestimmung, freien Assoziation und Föderation Herrschaft und Hierarchie für immer beseitigen. (Quelle: [Edition AV](https://www.edition-av.de/buecher/landauer2.html)) Anarchismus wurde am 2009 publiziert und dem Verlag Edition AV mit Verlagsort Lich, Germany zugeordnet.

Relevante Merkmale auf einen Blick

Das hinterlegte Publikationsdatum 2009 unterstützt dabei, Anarchismus zeitlich korrekt zu klassifizieren. Die Angaben zu Edition AV und Lich, Germany stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Anarchismus ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Gustav Landauer beschäftigen möchten. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Anarchismus auch für thematische Recherchen besonders relevant. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Anarchismus auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern.

Worum geht es in Anarchismus?

Anarchismus lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: „Die Aufgabe, die der Anarchismus vor allem unter den deutschen Micheln zu erfüllen hat, ist in erster Linie: Individualitäten zu erwecken, sie zum Bewusstsein ihrer selbst zu bringen, trotzige Individualität des Geistes, des Charakters, des Temperamentes.“ Seit den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts bemühte sich Gustav Landauer (1870-1919) beharrlich, anarchistisches Gedankengut im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen. Anarchie bedeutete ihm nicht nur keine Herrschaft von Menschen über den Menschen, sondern auch keine Herrschaft äußerer Ziele, Zwecke und Sinngebungen über das Leben der Menschen. Ausgehend von einem grundlegenden Unbehagen an der sinnentleerten und nivellierenden Moderne, begriff Landauer, dass Veränderungen allein im politischen und ökonomischen Bereich ebensowenig ausreichen wie eine Revolution als einmaliger und abgeschlossener Vorgang, um zu einer grundlegenden Regeneration der Gesellschaft zu gelangen. Vielmehr bedürfe es einer tief-greifenden Revolutionierung der kulturellen, auch alltäglichen und privaten Lebensbereiche und vor allem einer nachhaltigen Veränderung des Bewusstseins der Menschen. Die Betonung auf das gesellschaftliche Miteinander aller Kinder, Frauen und Männer und das Einüben völlig neuer sozialer Arrangements sah er hierbei als entscheidend an. Konsequent forderte von den Menschen den Austritt aus dem Staat, aus allen Zwangsgemeinschaften, den radikaler Bruch mit den Überlieferungen des Privateigentums, der Besitzehe, der Familienautorität, des Fachmenschentums sowie der nationalen Absonderung und Überhebung. Die Betonung auf das Kulturrevolutionäre gehörte seitdem für Landauer zum Grundstock seines föderativ-kommunitären Anarchismus. Anarchie war für Landauer kein in die Zukunft verschobenes Menschheitsprojekt, sondern jederzeit und über all dort möglich, wo Menschen sich anders organisieren, sich anders zueinander ver-halten, jenseits von Staat, Kapitalismus und Großindustrialismus, und so nach den Prinzipien der Gegenseitigkeit, Solidarität, Kooperation, Selbstbestimmung, freien Assoziation und Föderation Herrschaft und Hierarchie für immer beseitigen. (Quelle: [Edition AV](https://www.edition-av.de/buecher/landauer2.html)) Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Einleitung von Siegbert Wolf: „Die Anarchie ist das Leben der Menschen“ – Gustav Landauers Anarchismus | Klärungen | Etwas über Moral | Morgen oder übermorgen? | Zur Entwicklungsgeschichte des Individuums | Zur Geschichte des Wortes „Anarchie“ | Individualismus | Vor fünfundzwanzig Jahren | Die Zeit ist reif | Referat über Eugen Dührings „Kursus der National- und Sozialökonomie“ | Dühringianer und Marxist | Majestät Masse | Wie nennen wir uns? | Zur Frage: Wie nennen wir uns? | Zum Züricher Kongress | Manchesterfreiheit | Land-Agitation | Bilder aus der Gesellschaft | An den Züricher Kongress! | Anarchismus im Détail | Individuelle Taktik | Aus dem Gefängnistagebuch | Die Wiedergeburt des „Sozialist“ | Die Internationale des Genusses | Austritt aus der Staatsgemeinschaft | Friedrich Engels und die materialistische Geschichtsauffassung | Anarchismus – Sozialismus | Eines Anarchisten Antwort auf die Rede des Kaisers | Unsere nächste Aufgabe | Jeder für sich? | Alles oder nichts! | Christentum und Anarchismus | An unsere Genossen und alle Freunde freiheitlicher Entwicklung! | Von Zürich bis London | Der Anarchismus und die Gebildeten | Ein paar Worte über Anarchismus | Der Sozialismus und die Studenten | Von Micheln und Antimicheln | Genug, ihr Heuchler! | Ein Leumundszeugnis für Herrn John Henry Mackay | Frei und Freilich | Wesen und Aussichten des Revolutionarismus | Börne und der Anarchismus | Rinden sprengen | Brief Gustav Landauers an Paul Eltzbacher | Anarchische Gedanken über Anarchismus | Ein Wort über Weltanschauungen | Über Weltanschauungen | Kain | Brief Gustav Landauers an Max Nettlau | Stelle Dich, Sozialist! | Unter Anarchisten | Ein Brief über die anarchistischen Kommunisten | In Berlin | „Der Anarchist“ | Der Leipziger „Anarchist“ | Brief Gustav Landauers an Hugo Warnstedt | „Pionier“ | Der „Pionier“ und die Pioniere | Keine Antwort | Josef Peukert [Nachruf] | Aus Brooklyn | Vorwort | Vorläufige Erklärung zu Josef Peukerts Erinnerungen | Versuch einer kritischen Darstellung der Verhaftung John Neves | Anhang | Zeittafel | Primär- und Sekundärbibliographie | Siglen und Abkürzungen | Anarchistische Zeitungen und Zeitschriften | Namenregister Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Anarchismus thematisch schneller einzuordnen: History, Biography, Working class, Socialism, Labor movement, Mysticism, German Jews, Anarchism, German Women poets Der dokumentierte Umfang von 390 Seiten sowie das Format pocket geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe. Die Angabe Siegbert Wolf (Editor), Uwe Rausch (Illustrator) ergänzt den Eintrag um weitere relevante Personen oder Beteiligte.

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Die hinterlegten Angaben zu Format, Gewicht und Größe - pocket, 400 g und 21 x x cm - helfen bei der genauen Ausgabezuordnung. Verlag, Ort und Datum - Edition AV, Lich, Germany und 2009 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Mit 3868410120 und 9783868410129 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL15420914W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL24389759M, OL24429484M.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Primäre Kategorie: Sachbuch
  2. Titel: Anarchismus
  3. Verlag: Edition AV
  4. ISBN-10: 3868410120
  5. Seitenzahl: 390
  6. Ausgabeform: pocket
  7. Weitere Beteiligte: Siegbert Wolf (Editor), Uwe Rausch (Illustrator)
  8. Ort der Veröffentlichung: Lich, Germany
  9. Thematische Tags: History, Biography, Working class, Socialism, Labor movement, Mysticism, German Jews, Anarchism, German Women poets
  10. Erscheinungsdatum: 2009
  11. Maße der Ausgabe: 21 x x cm
  12. Gewicht: 400 g
  13. Open-Library-Work-ID: OL15420914W
  14. Open-Library-Editions-IDs: OL24389759M, OL24429484M
  15. Kurzbeschreibung: „Die Aufgabe, die der Anarchismus vor allem unter den deutschen Micheln zu erfüllen hat, ist in erster Linie: Individualitäten zu erwecken, sie zum Bewusstsein ihrer selbst zu bringen, trotzige Individualität des Geistes, des Charakters, des Temperamentes.“ Seit den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts bemühte sich Gustav Landauer (1870-1919) beharrlich, anarchistisches Gedankengut im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen. Anarchie bedeutete ihm nicht nur keine Herrschaft von Menschen über den Menschen, sondern auch keine Herrschaft äußerer Ziele, Zwecke und Sinngebungen über das Leben der Menschen. Ausgehend von einem grundlegenden Unbehagen an der sinnentleerten und nivellierenden Moderne, begriff Landauer, dass Veränderungen allein im politischen und ökonomischen Bereich ebensowenig ausreichen wie eine Revolution als einmaliger und abgeschlossener Vorgang, um zu einer grundlegenden Regeneration der Gesellschaft zu gelangen. Vielmehr bedürfe es einer tief-greifenden Revolutionierung der kulturellen, auch alltäglichen und privaten Lebensbereiche und vor allem einer nachhaltigen Veränderung des Bewusstseins der Menschen. Die Betonung auf das gesellschaftliche Miteinander aller Kinder, Frauen und Männer und das Einüben völlig neuer sozialer Arrangements sah er hierbei als entscheidend an. Konsequent forderte von den Menschen den Austritt aus dem Staat, aus allen Zwangsgemeinschaften, den radikaler Bruch mit den Überlieferungen des Privateigentums, der Besitzehe, der Familienautorität, des Fachmenschentums sowie der nationalen Absonderung und Überhebung. Die Betonung auf das Kulturrevolutionäre gehörte seitdem für Landauer zum Grundstock seines föderativ-kommunitären Anarchismus. Anarchie war für Landauer kein in die Zukunft verschobenes Menschheitsprojekt, sondern jederzeit und über all dort möglich, wo Menschen sich anders organisieren, sich anders zueinander ver-halten, jenseits von Staat, Kapitalismus und Großindustrialismus, und so nach den Prinzipien der Gegenseitigkeit, Solidarität, Kooperation, Selbstbestimmung, freien Assoziation und Föderation Herrschaft und Hierarchie für immer beseitigen. (Quelle: [Edition AV](https://www.edition-av.de/buecher/landauer2.html))
  16. Autor beziehungsweise Autoren: Gustav Landauer
  17. Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Einleitung von Siegbert Wolf: „Die Anarchie ist das Leben der Menschen“ – Gustav Landauers Anarchismus | Klärungen | Etwas über Moral | Morgen oder übermorgen? | Zur Entwicklungsgeschichte des Individuums | Zur Geschichte des Wortes „Anarchie“ | Individualismus | Vor fünfundzwanzig Jahren | Die Zeit ist reif | Referat über Eugen Dührings „Kursus der National- und Sozialökonomie“ | Dühringianer und Marxist | Majestät Masse | Wie nennen wir uns? | Zur Frage: Wie nennen wir uns? | Zum Züricher Kongress | Manchesterfreiheit | Land-Agitation | Bilder aus der Gesellschaft | An den Züricher Kongress! | Anarchismus im Détail | Individuelle Taktik | Aus dem Gefängnistagebuch | Die Wiedergeburt des „Sozialist“ | Die Internationale des Genusses | Austritt aus der Staatsgemeinschaft | Friedrich Engels und die materialistische Geschichtsauffassung | Anarchismus – Sozialismus | Eines Anarchisten Antwort auf die Rede des Kaisers | Unsere nächste Aufgabe | Jeder für sich? | Alles oder nichts! | Christentum und Anarchismus | An unsere Genossen und alle Freunde freiheitlicher Entwicklung! | Von Zürich bis London | Der Anarchismus und die Gebildeten | Ein paar Worte über Anarchismus | Der Sozialismus und die Studenten | Von Micheln und Antimicheln | Genug, ihr Heuchler! | Ein Leumundszeugnis für Herrn John Henry Mackay | Frei und Freilich | Wesen und Aussichten des Revolutionarismus | Börne und der Anarchismus | Rinden sprengen | Brief Gustav Landauers an Paul Eltzbacher | Anarchische Gedanken über Anarchismus | Ein Wort über Weltanschauungen | Über Weltanschauungen | Kain | Brief Gustav Landauers an Max Nettlau | Stelle Dich, Sozialist! | Unter Anarchisten | Ein Brief über die anarchistischen Kommunisten | In Berlin | „Der Anarchist“ | Der Leipziger „Anarchist“ | Brief Gustav Landauers an Hugo Warnstedt | „Pionier“ | Der „Pionier“ und die Pioniere | Keine Antwort | Josef Peukert [Nachruf] | Aus Brooklyn | Vorwort | Vorläufige Erklärung zu Josef Peukerts Erinnerungen | Versuch einer kritischen Darstellung der Verhaftung John Neves | Anhang | Zeittafel | Primär- und Sekundärbibliographie | Siglen und Abkürzungen | Anarchistische Zeitungen und Zeitschriften | Namenregister
  18. Sprache: Deutsch
  19. ISBN-13: 9783868410129

Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe

Anarchismus profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Gustav Landauer, Sachbuch und den Tags History, Biography, Working class, Socialism, Labor movement, Mysticism, German Jews, Anarchism, German Women poets, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3868410120, 9783868410129 und OL15420914W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich. Für die saubere Abgrenzung gegenüber ähnlichen Ausgaben sind auch pocket, 21 x x cm, 400 g und 390 Seiten ein wichtiger Datensatzbestandteil.

FAQ zu Anarchismus

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

„Die Aufgabe, die der Anarchismus vor allem unter den deutschen Micheln zu erfüllen hat, ist in erster Linie: Individualitäten zu erwecken, sie zum Bewusstsein ihrer selbst zu bringen, trotzige Individualität des Geistes, des Charakters, des Temperamentes.“ Seit den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts bemühte sich Gustav Landauer (1870-1919) beharrlich, anarchistisches Gedankengut im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen. Anarchie bedeutete ihm nicht nur keine Herrschaft von Menschen über den Menschen, sondern auch keine Herrschaft äußerer Ziele, Zwecke und Sinngebungen über das Leben der Menschen. Ausgehend von einem grundlegenden Unbehagen an der sinnentleerten und nivellierenden Moderne, begriff Landauer, dass Veränderungen allein im politischen und ökonomischen Bereich ebensowenig ausreichen wie eine Revolution als einmaliger und abgeschlossener Vorgang, um zu einer grundlegenden Regeneration der Gesellschaft zu gelangen. Vielmehr bedürfe es einer tief-greifenden Revolutionierung der kulturellen, auch alltäglichen und privaten Lebensbereiche und vor allem einer nachhaltigen Veränderung des Bewusstseins der Menschen. Die Betonung auf das gesellschaftliche Miteinander aller Kinder, Frauen und Männer und das Einüben völlig neuer sozialer Arrangements sah er hierbei als entscheidend an. Konsequent forderte von den Menschen den Austritt aus dem Staat, aus allen Zwangsgemeinschaften, den radikaler Bruch mit den Überlieferungen des Privateigentums, der Besitzehe, der Familienautorität, des Fachmenschentums sowie der nationalen Absonderung und Überhebung. Die Betonung auf das Kulturrevolutionäre gehörte seitdem für Landauer zum Grundstock seines föderativ-kommunitären Anarchismus. Anarchie war für Landauer kein in die Zukunft verschobenes Menschheitsprojekt, sondern jederzeit und über all dort möglich, wo Menschen sich anders organisieren, sich anders zueinander ver-halten, jenseits von Staat, Kapitalismus und Großindustrialismus, und so nach den Prinzipien der Gegenseitigkeit, Solidarität, Kooperation, Selbstbestimmung, freien Assoziation und Föderation Herrschaft und Hierarchie für immer beseitigen. (Quelle: [Edition AV](https://www.edition-av.de/buecher/landauer2.html))

Worum handelt es sich bei Anarchismus?

Anarchismus ist ein Buch von Gustav Landauer, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.

Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?

Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3868410120 und die ISBN-13 9783868410129.

Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?

Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL15420914W sowie die Editions-IDs OL24389759M, OL24429484M referenzierbar.

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