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Wir können ihr Geschick nicht wenden | Buch im Überblick: Inhalt und Details

11/06/2026

Lesedauer: 7 min

Wir können ihr Geschick nicht wenden von Fritz Dross, Wolfgang Frobenius, Andreas Thum, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.

Wir können ihr Geschick nicht wenden | Buch im Überblick: Inhalt und Details

Wir können ihr Geschick nicht wenden im Überblick

Wir können ihr Geschick nicht wenden von Fritz Dross, Wolfgang Frobenius, Andreas Thum, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Zusatz die jüdischen Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie im Nationalsozialismus : ein Gedenkbuch schärft das Profil von Wir können ihr Geschick nicht wenden und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Aus der Buchbeschreibung zu Wir können ihr Geschick nicht wenden ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie, bis 1974 noch ohne die Geburtshilfe im Namen, hat nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten rund 20 Prozent ihrer Mitglieder als „nichtarisch“ bzw. „jüdisch“ ausgegrenzt. „Wir können ihr Geschick nicht wenden“, konstatierte der damalige Vorsitzende Walter Stoeckel auf dem 23. Kongress der DGG im Oktober 1933 in Berlin unter dem Beifall fast aller Anwesenden. Er begründete dies mit Hinweis auf eine „Härte“, „die für die Gesundung des deutschen Volkes notwendig“ geworden sei. Im vorliegenden Gedenkbuch sind erstmals die Namen der mindestens 160 betroffenen Ärztinnen und Ärzte genannt, von denen knapp zwei Drittel ins Ausland flohen, neun in den Selbstmord getrieben und elf meist in den Konzentrationslagern Theresienstadt und Auschwitz ermordet wurden. Für die überwiegende Mehrzahl konnten die wichtigsten Eckdaten ihrer persönlichen, beruflichen und verfolgungsgeschichtlichen Biografie ermittelt werden. Zahlreiche etwas ausführlichere Lebensdarstellungen setzen sehr unterschiedliche Schwerpunkte. So werden die wissenschaftlichen Leistungen der ausgegrenzten international renommierten Forscher skizziert, die – so sie fliehen konnten oder wollten – auch im Ausland meist erfolgreich blieben. Weniger gut vernetzten Vertriebenen gelang es oft nicht mehr, wieder Fuß zu fassen. Sie endeten in prekären Verhältnissen. Besonders erschütternd sind die Schicksale der in den Selbstmord getriebenen und im KZ ermordeten DGG-Mitglieder, die sich in einigen Details dokumentieren ließen."--Provided by publisher Wir können ihr Geschick nicht wenden wurde am 2020 publiziert und dem Verlag Hentrich & Hentrich mit Verlagsort Leipzig zugeordnet.

Warum Wir können ihr Geschick nicht wenden relevant sein kann

Wir können ihr Geschick nicht wenden spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Dass Wir können ihr Geschick nicht wenden in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Das hinterlegte Publikationsdatum 2020 unterstützt dabei, Wir können ihr Geschick nicht wenden zeitlich korrekt zu klassifizieren. Wir können ihr Geschick nicht wenden ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Fritz Dross, Wolfgang Frobenius, Andreas Thum, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe beschäftigen möchten. Der Verlag Hentrich & Hentrich und der Verlagsort Leipzig liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe.

Worum geht es in Wir können ihr Geschick nicht wenden?

Wer wissen möchte, worauf Wir können ihr Geschick nicht wenden inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie, bis 1974 noch ohne die Geburtshilfe im Namen, hat nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten rund 20 Prozent ihrer Mitglieder als „nichtarisch“ bzw. „jüdisch“ ausgegrenzt. „Wir können ihr Geschick nicht wenden“, konstatierte der damalige Vorsitzende Walter Stoeckel auf dem 23. Kongress der DGG im Oktober 1933 in Berlin unter dem Beifall fast aller Anwesenden. Er begründete dies mit Hinweis auf eine „Härte“, „die für die Gesundung des deutschen Volkes notwendig“ geworden sei. Im vorliegenden Gedenkbuch sind erstmals die Namen der mindestens 160 betroffenen Ärztinnen und Ärzte genannt, von denen knapp zwei Drittel ins Ausland flohen, neun in den Selbstmord getrieben und elf meist in den Konzentrationslagern Theresienstadt und Auschwitz ermordet wurden. Für die überwiegende Mehrzahl konnten die wichtigsten Eckdaten ihrer persönlichen, beruflichen und verfolgungsgeschichtlichen Biografie ermittelt werden. Zahlreiche etwas ausführlichere Lebensdarstellungen setzen sehr unterschiedliche Schwerpunkte. So werden die wissenschaftlichen Leistungen der ausgegrenzten international renommierten Forscher skizziert, die – so sie fliehen konnten oder wollten – auch im Ausland meist erfolgreich blieben. Weniger gut vernetzten Vertriebenen gelang es oft nicht mehr, wieder Fuß zu fassen. Sie endeten in prekären Verhältnissen. Besonders erschütternd sind die Schicksale der in den Selbstmord getriebenen und im KZ ermordeten DGG-Mitglieder, die sich in einigen Details dokumentieren ließen."--Provided by publisher Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Biography, Jews, National socialism and medicine, History, 20th Century, National Socialism, Antisemitism, Gynecology, Holocaust, Jewish (1939-1945), Medicine, Jewish physicians, Surgeons, Gynecologists

Edition und bibliografische Einordnung

Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3955654109 als auch die ISBN-13 9783955654108 hinterlegt. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL44694525W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL61039250M. Durch die Kombination aus Hentrich & Hentrich, Leipzig und 2020 lässt sich die Ausgabe sauber verorten.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. ISBN-13: 9783955654108
  2. Open-Library-Editions-IDs: OL61039250M
  3. Kurzbeschreibung: Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie, bis 1974 noch ohne die Geburtshilfe im Namen, hat nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten rund 20 Prozent ihrer Mitglieder als „nichtarisch“ bzw. „jüdisch“ ausgegrenzt. „Wir können ihr Geschick nicht wenden“, konstatierte der damalige Vorsitzende Walter Stoeckel auf dem 23. Kongress der DGG im Oktober 1933 in Berlin unter dem Beifall fast aller Anwesenden. Er begründete dies mit Hinweis auf eine „Härte“, „die für die Gesundung des deutschen Volkes notwendig“ geworden sei. Im vorliegenden Gedenkbuch sind erstmals die Namen der mindestens 160 betroffenen Ärztinnen und Ärzte genannt, von denen knapp zwei Drittel ins Ausland flohen, neun in den Selbstmord getrieben und elf meist in den Konzentrationslagern Theresienstadt und Auschwitz ermordet wurden. Für die überwiegende Mehrzahl konnten die wichtigsten Eckdaten ihrer persönlichen, beruflichen und verfolgungsgeschichtlichen Biografie ermittelt werden. Zahlreiche etwas ausführlichere Lebensdarstellungen setzen sehr unterschiedliche Schwerpunkte. So werden die wissenschaftlichen Leistungen der ausgegrenzten international renommierten Forscher skizziert, die – so sie fliehen konnten oder wollten – auch im Ausland meist erfolgreich blieben. Weniger gut vernetzten Vertriebenen gelang es oft nicht mehr, wieder Fuß zu fassen. Sie endeten in prekären Verhältnissen. Besonders erschütternd sind die Schicksale der in den Selbstmord getriebenen und im KZ ermordeten DGG-Mitglieder, die sich in einigen Details dokumentieren ließen."--Provided by publisher
  4. Untertitel: die jüdischen Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie im Nationalsozialismus : ein Gedenkbuch
  5. Verlagsort: Leipzig
  6. Primäre Kategorie: Sachbuch
  7. Publiziert bei: Hentrich & Hentrich
  8. Thematische Tags: History, Biography, Jews, National socialism and medicine, History, 20th Century, National Socialism, Antisemitism, Gynecology, Holocaust, Jewish (1939-1945), Medicine, Jewish physicians, Surgeons, Gynecologists
  9. Seitenzahl: 288
  10. Autor beziehungsweise Autoren: Fritz Dross, Wolfgang Frobenius, Andreas Thum, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
  11. Buchtitel: Wir können ihr Geschick nicht wenden
  12. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3955654109
  13. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  14. Veröffentlicht am: 2020
  15. Open-Library-Work-ID: OL44694525W

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Die Verbindung aus Wir können ihr Geschick nicht wenden, Fritz Dross, Wolfgang Frobenius, Andreas Thum, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Sachbuch und History, Biography, Jews, National socialism and medicine, History, 20th Century, National Socialism, Antisemitism, Gynecology, Holocaust, Jewish (1939-1945), Medicine, Jewish physicians, Surgeons, Gynecologists schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3955654109, 9783955654108 und OL44694525W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.

Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?

Vorhanden sind die Work-ID OL44694525W und die Editionsreferenzen OL61039250M.

Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?

Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Biography, Jews, National socialism and medicine, History, 20th Century, National Socialism, Antisemitism, Gynecology, Holocaust, Jewish (1939-1945), Medicine, Jewish physicians, Surgeons, Gynecologists, die die thematische Zuordnung erleichtern.

Welche Rolle spielt der Untertitel von Wir können ihr Geschick nicht wenden?

Der Untertitel die jüdischen Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie im Nationalsozialismus : ein Gedenkbuch präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.

Welche Verlagsangaben sind vorhanden?

Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2020, der Verlag Hentrich & Hentrich und der Verlagsort Leipzig.

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