125 Jahre HADAG | Buch, Verlag und Erscheinungsjahr

05/06/2026

Lesedauer: 16 min

Alle Kerninfos zu 125 Jahre HADAG von Fritz Jürgen Kröger auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

125 Jahre HADAG | Buch, Verlag und Erscheinungsjahr

125 Jahre HADAG - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

125 Jahre HADAG gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Fritz Jürgen Kröger - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Mit dem Untertitel die Stadt Hamburg als Unternehmer wird bei 125 Jahre HADAG noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Die Ausgabe erschien am 2013 bei Koehlers Verlagsgesellschaft und ist dem Verlagsstandort Hamburg zugeordnet.

125 Jahre HADAG spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Gerade wer nach Werken von Fritz Jürgen Kröger sucht, sollte 125 Jahre HADAG näher betrachten. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2013 lässt sich 125 Jahre HADAG sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Mit der Sprache Deutsch lässt sich 125 Jahre HADAG auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Verlagsname und Verlagsort - Koehlers Verlagsgesellschaft und Hamburg - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren.

Was behandelt 125 Jahre HADAG?

Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: 1888 bis 1918 -- | Wie alles begann : die HADAG wurde alsprivatwirtschaftliches Unternehmen gegründet : über mutige Kaufleute, alte und neue Schiffe und bewegte Zeiten : Hafenschiffe und Hafenfähren -- | 1918 bis 1948 -- | Der Staat wird Eigentümer, weil die Fährverkehrstarife politische Preise sind : der Staat manövriert das Unternehmen erfolgreich durch wirtschaftlich und politisch wechselvolle Zeiten : die HADAG-Flagge weht auf Dampfern und bald auch auf Motorschiffen : der Hafenfährverkehr vom Ende des Ersten Weltkriegs, in den "Goldenen Zwanzigern", der Weltwirtschaftskrise, im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit bis zur Währungsreform : die HADAG vergrößert ihr Revier durch Hafenrundfahrten, Ausflugsfahrten von Hamburg bis nach Cuxhaven und von Orten an der Niederelbe nach Hamburg und bereedert die Autofähre Niedersacbsen : Geplant werden bereits Fahrten über die Elbmündung hinaus : Arbeit und wirtschaftliche Entwicklung unter dem grünen Ring -- | 1949 bis 1972 -- | Die HADAG wird mithilfe ihres Eigentümers "größer und schöner" neu aufgebaut : der Staat saniert seine Reederei : mit neuen Typschiffen baut die HADAG ihre Flotte wieder auf : Hafenschiffe sind ein sich permanent erneuerndes Geschenk des Staates : sie sind im Hafenfährverkehr, in der "großen Hafenrundfahrt" und auf der Niederelbe allgegenwärtig : das Ziel ist, in der Nordseeküstenfahrt Fuß zu fassen : mit dem Hapag-HADAG-Seebäderdienst beginnt die Zeit der HADAG-Seebäderschiffe : die Bundesrepublik Deutschland entsendet die gecharterte Helgoland als Hospitalschiff nach Vietnam : die HADAG beteiligt sich u. a. an der General Air, der Rederi A/B Centrumlinjen in Malmö, der KG Skandinavische Inselschiffahrt Skanfahrt GmbH & Co., der Ship Stores Centrum GmbH und an der Deutschland-England Fährexpress GmbH & Co. | KG (Defex) : mit den Prinzenlinien, an der die HADAG über die Defex beteiligt ist, versucht Hamburg, den Hafen für den Hochseefährverkehr zu nutzen : auf der Niederelbe wird der Einsatz von Tragflächenbooten erprobt : die HADAG bezieht ihr schönes neues Verwaltungsgebäude : Erfolge durch Expansion verschleiern die strukturellen Schwächen der HADAG -- | 1973 bis 1983 -- | Das neue Ziel "Die HADAG auf allen Weltmeeren" wird schnell wieder aufgegeben : im Hafenfährverkehr gehen die Beförderungszahlen weiter zurück : auch die touristischen Angebote im Hafen, | auf der Elbe und nach Helgoland locken kontinuierlich weniger Besucher : die "Butterfahrten" auf der Ostsee müssen aus rechtlichen Gründen eingestellt werden : der Hochseefährverkehr nach England wird aufgegeben : das Engagement im Öresund endet mit einer "legalen Schiffsentführung" : Tagesfahrten nach Warnemünde ins "andere" Deutschland und die Oberelbeschfffahrt können die zurückgebenden Touristikumsätze in den traditionellen Fahrtgebieten nicht ausgleichen : nur die sehr positiven Ergebnisse aus "steuerbegünstigten Kapitalanlagen" bescheren der HADAG noch Gewinne : aber die strukturellen Schwächen der Touristik werden deutlich sichtbar : die HADAG sucht neue Betätigungsfelder : mit der MS Astor steigt die HADAG in den zukunftsträchtigen Kreuzfahrtenmarkt ein : eine neue Reedereiflagge und ein neues Logo machen die Wandlung der Reederei sichtbar : das neue Ziel lautet "Die HADAG auf allen Weltmeeren", | aber die HADAG wird zum Spielball der Politik : spektakuläre Ereignisse wie die "Schiffsentführung" aus Skandinavien, steuerstrafrechtliche Ermittlungen im Zusammenhang mit steuerbegünstigten Kapitalanlagen, die später eingestellt werden, ein Steuerstrafverfahren wegen einer "schwarzen Kasse" an Bord eines Seebäderschiffes, das mit Freisprüchen endet und ein in Afrika verunglücktes Flugzeug der HADAG-Air haben für Schlagzeilen in der Presse gesorgt : die Kooperation mit Unternehmen der Privatwirtschaft bei Finanzierung und Betrieb des Kreuzfabrtschiffes wird nach Anfangsverlusten durch politische Entscheidungen schnell beendet : der große Ausverkauf beginnt : zahlreiche Mitarbeiter in der Touristik verlieren ihren Arbeitsplatz und das Reedereivermögen gebt durch den politischen Zickzackkurs weitgehend verloren -- | 1984 bis 2013 -- | Die HADAG ist zur Fährdienstreederei für den Hamburger Hafen zurückgeschrumpft worden : mit neuem Vorstand kehrt die HADAG zu ihren Anfängen zurück : ihr Kerngeschäft ist wieder der öffentliche Personennahverkehr im Hamburger Hafen : Gesellschafter der HADAG wird die Hamburger Hochbahn AG : der Staat ist also nur noch mittelbarer Eigentümer, denn auch die HHA ist ein Staatsbetrieb : eine neue, moderne Fährschiffsflotte entsteht : die Tochtergesellschaft HADAG Verkehrsdienste GmbH wird gegründet, die neue Mitarbeiter einstellt und nach einem Haustarif bezahlt : das touristische Leistungsangebot wird marginalisiert : ein neues Domizil für Verwaltung und Betriebstechnik entsteht : das Fortbesteben des Unternehmens ist gesichert, solange der Staat die jährlichen Verluste ausgleicht -- | Ziele und Leitlinien der Freien und Hansestadt Hamburg als Eigentümerin der HADAG : Ziele und Leitlinien der Freien und Hansestadt Hamburg als Eigentümerin öffentlicher Unternehmen : das ökonomische und soziale Potenzial der Staatsunternehmen, eine Grundsatzrede als erste Leitlinie, die Philosophie des Hamburger Beteiligungsmanagements, die Rolle des Aufsichtsrats, die Rolle des Parlaments, Widerstreit zwischen Versorgungsauftrag und Wirtschaftlichkeit, die Steuerung wirtschaftlicher Unternehmen nach dem "Verantwortungsmodell", Konzept der Corporate Governance, Theorie und Praxis : staatlich oder privat? : Rechtlicher Rahmen im Spannungsfeld zwischen öffentlichem Auftrag und Wettbewerb : die Legitimation wirtschaftlicher Betätigung des Staates, Wettbewerb im ÖPNV bei ÖPNV-Beihilfen redet die EU mit, | steuerrechtliche Vorteile der HADAG : die Finanzier ung des Unternehmens : der Staat als Aktionär : aus der Sicht des Unternehmens : war die HADAG bisher erfolgreich? : die finanzielle und die politische Dividende -- | Ein Blick in die Zukunft : Hafenfährverkehr im ÖPNV : quo vadis? : Zukunft der HADAG ohne Touristik? : der Hamburger Steuerzahler als HADAG-Eigentümer : ein Modell für die Zukunft? ---- Anlage : chronologische Liste aller mehr als 300 Schiffe von 1888 bis 2012-- MS Astor : Reisen unter HADAG-Flagge-- Bibliografie. Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Steamboats, Cruise lines, Passenger ships, HADAG (Firm)

Edition und bibliografische Einordnung

Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL41019660W sowie die Editionszuordnungen OL55734050M referenzierbar. Die Ausgabe ist über den Verlag Koehlers Verlagsgesellschaft, den Ort Hamburg und das Datum 2013 klar kontextualisiert.

Wichtige Buchdaten im Überblick

  1. Sprache: Deutsch
  2. Veröffentlicht am: 2013
  3. Thematische Tags: History, Steamboats, Cruise lines, Passenger ships, HADAG (Firm)
  4. Ergänzender Titelzusatz: die Stadt Hamburg als Unternehmer
  5. Externe Work-Referenz: OL41019660W
  6. Primäre Kategorie: Sachbuch
  7. Verfasst von: Fritz Jürgen Kröger
  8. Externe Editionsreferenzen: OL55734050M
  9. Publiziert bei: Koehlers Verlagsgesellschaft
  10. Buchtitel: 125 Jahre HADAG
  11. Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: 1888 bis 1918 -- | Wie alles begann : die HADAG wurde alsprivatwirtschaftliches Unternehmen gegründet : über mutige Kaufleute, alte und neue Schiffe und bewegte Zeiten : Hafenschiffe und Hafenfähren -- | 1918 bis 1948 -- | Der Staat wird Eigentümer, weil die Fährverkehrstarife politische Preise sind : der Staat manövriert das Unternehmen erfolgreich durch wirtschaftlich und politisch wechselvolle Zeiten : die HADAG-Flagge weht auf Dampfern und bald auch auf Motorschiffen : der Hafenfährverkehr vom Ende des Ersten Weltkriegs, in den "Goldenen Zwanzigern", der Weltwirtschaftskrise, im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit bis zur Währungsreform : die HADAG vergrößert ihr Revier durch Hafenrundfahrten, Ausflugsfahrten von Hamburg bis nach Cuxhaven und von Orten an der Niederelbe nach Hamburg und bereedert die Autofähre Niedersacbsen : Geplant werden bereits Fahrten über die Elbmündung hinaus : Arbeit und wirtschaftliche Entwicklung unter dem grünen Ring -- | 1949 bis 1972 -- | Die HADAG wird mithilfe ihres Eigentümers "größer und schöner" neu aufgebaut : der Staat saniert seine Reederei : mit neuen Typschiffen baut die HADAG ihre Flotte wieder auf : Hafenschiffe sind ein sich permanent erneuerndes Geschenk des Staates : sie sind im Hafenfährverkehr, in der "großen Hafenrundfahrt" und auf der Niederelbe allgegenwärtig : das Ziel ist, in der Nordseeküstenfahrt Fuß zu fassen : mit dem Hapag-HADAG-Seebäderdienst beginnt die Zeit der HADAG-Seebäderschiffe : die Bundesrepublik Deutschland entsendet die gecharterte Helgoland als Hospitalschiff nach Vietnam : die HADAG beteiligt sich u. a. an der General Air, der Rederi A/B Centrumlinjen in Malmö, der KG Skandinavische Inselschiffahrt Skanfahrt GmbH & Co., der Ship Stores Centrum GmbH und an der Deutschland-England Fährexpress GmbH & Co. | KG (Defex) : mit den Prinzenlinien, an der die HADAG über die Defex beteiligt ist, versucht Hamburg, den Hafen für den Hochseefährverkehr zu nutzen : auf der Niederelbe wird der Einsatz von Tragflächenbooten erprobt : die HADAG bezieht ihr schönes neues Verwaltungsgebäude : Erfolge durch Expansion verschleiern die strukturellen Schwächen der HADAG -- | 1973 bis 1983 -- | Das neue Ziel "Die HADAG auf allen Weltmeeren" wird schnell wieder aufgegeben : im Hafenfährverkehr gehen die Beförderungszahlen weiter zurück : auch die touristischen Angebote im Hafen, | auf der Elbe und nach Helgoland locken kontinuierlich weniger Besucher : die "Butterfahrten" auf der Ostsee müssen aus rechtlichen Gründen eingestellt werden : der Hochseefährverkehr nach England wird aufgegeben : das Engagement im Öresund endet mit einer "legalen Schiffsentführung" : Tagesfahrten nach Warnemünde ins "andere" Deutschland und die Oberelbeschfffahrt können die zurückgebenden Touristikumsätze in den traditionellen Fahrtgebieten nicht ausgleichen : nur die sehr positiven Ergebnisse aus "steuerbegünstigten Kapitalanlagen" bescheren der HADAG noch Gewinne : aber die strukturellen Schwächen der Touristik werden deutlich sichtbar : die HADAG sucht neue Betätigungsfelder : mit der MS Astor steigt die HADAG in den zukunftsträchtigen Kreuzfahrtenmarkt ein : eine neue Reedereiflagge und ein neues Logo machen die Wandlung der Reederei sichtbar : das neue Ziel lautet "Die HADAG auf allen Weltmeeren", | aber die HADAG wird zum Spielball der Politik : spektakuläre Ereignisse wie die "Schiffsentführung" aus Skandinavien, steuerstrafrechtliche Ermittlungen im Zusammenhang mit steuerbegünstigten Kapitalanlagen, die später eingestellt werden, ein Steuerstrafverfahren wegen einer "schwarzen Kasse" an Bord eines Seebäderschiffes, das mit Freisprüchen endet und ein in Afrika verunglücktes Flugzeug der HADAG-Air haben für Schlagzeilen in der Presse gesorgt : die Kooperation mit Unternehmen der Privatwirtschaft bei Finanzierung und Betrieb des Kreuzfabrtschiffes wird nach Anfangsverlusten durch politische Entscheidungen schnell beendet : der große Ausverkauf beginnt : zahlreiche Mitarbeiter in der Touristik verlieren ihren Arbeitsplatz und das Reedereivermögen gebt durch den politischen Zickzackkurs weitgehend verloren -- | 1984 bis 2013 -- | Die HADAG ist zur Fährdienstreederei für den Hamburger Hafen zurückgeschrumpft worden : mit neuem Vorstand kehrt die HADAG zu ihren Anfängen zurück : ihr Kerngeschäft ist wieder der öffentliche Personennahverkehr im Hamburger Hafen : Gesellschafter der HADAG wird die Hamburger Hochbahn AG : der Staat ist also nur noch mittelbarer Eigentümer, denn auch die HHA ist ein Staatsbetrieb : eine neue, moderne Fährschiffsflotte entsteht : die Tochtergesellschaft HADAG Verkehrsdienste GmbH wird gegründet, die neue Mitarbeiter einstellt und nach einem Haustarif bezahlt : das touristische Leistungsangebot wird marginalisiert : ein neues Domizil für Verwaltung und Betriebstechnik entsteht : das Fortbesteben des Unternehmens ist gesichert, solange der Staat die jährlichen Verluste ausgleicht -- | Ziele und Leitlinien der Freien und Hansestadt Hamburg als Eigentümerin der HADAG : Ziele und Leitlinien der Freien und Hansestadt Hamburg als Eigentümerin öffentlicher Unternehmen : das ökonomische und soziale Potenzial der Staatsunternehmen, eine Grundsatzrede als erste Leitlinie, die Philosophie des Hamburger Beteiligungsmanagements, die Rolle des Aufsichtsrats, die Rolle des Parlaments, Widerstreit zwischen Versorgungsauftrag und Wirtschaftlichkeit, die Steuerung wirtschaftlicher Unternehmen nach dem "Verantwortungsmodell", Konzept der Corporate Governance, Theorie und Praxis : staatlich oder privat? : Rechtlicher Rahmen im Spannungsfeld zwischen öffentlichem Auftrag und Wettbewerb : die Legitimation wirtschaftlicher Betätigung des Staates, Wettbewerb im ÖPNV bei ÖPNV-Beihilfen redet die EU mit, | steuerrechtliche Vorteile der HADAG : die Finanzier ung des Unternehmens : der Staat als Aktionär : aus der Sicht des Unternehmens : war die HADAG bisher erfolgreich? : die finanzielle und die politische Dividende -- | Ein Blick in die Zukunft : Hafenfährverkehr im ÖPNV : quo vadis? : Zukunft der HADAG ohne Touristik? : der Hamburger Steuerzahler als HADAG-Eigentümer : ein Modell für die Zukunft? ---- Anlage : chronologische Liste aller mehr als 300 Schiffe von 1888 bis 2012-- MS Astor : Reisen unter HADAG-Flagge-- Bibliografie.
  12. Umfang: 183 Seiten
  13. Ort der Veröffentlichung: Hamburg
  14. ISBN-13: 9783782210737

Relevanz für Suche und Einordnung

Die Verbindung aus 125 Jahre HADAG, Fritz Jürgen Kröger, Sachbuch und History, Steamboats, Cruise lines, Passenger ships, HADAG (Firm) schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.

Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?

Bibliografisch wird die Ausgabe über Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg und das Datum 2013 beschrieben.

Wer sollte sich für 125 Jahre HADAG interessieren?

Besonders relevant ist 125 Jahre HADAG für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Fritz Jürgen Kröger betrachten möchten.

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL41019660W und OL55734050M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

Gibt es Informationen zum Inhaltsverzeichnis?

Ja, folgende Inhaltsübersicht ist hinterlegt: 1888 bis 1918 -- | Wie alles begann : die HADAG wurde alsprivatwirtschaftliches Unternehmen gegründet : über mutige Kaufleute, alte und neue Schiffe und bewegte Zeiten : Hafenschiffe und Hafenfähren -- | 1918 bis 1948 -- | Der Staat wird Eigentümer, weil die Fährverkehrstarife politische Preise sind : der Staat manövriert das Unternehmen erfolgreich durch wirtschaftlich und politisch wechselvolle Zeiten : die HADAG-Flagge weht auf Dampfern und bald auch auf Motorschiffen : der Hafenfährverkehr vom Ende des Ersten Weltkriegs, in den "Goldenen Zwanzigern", der Weltwirtschaftskrise, im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit bis zur Währungsreform : die HADAG vergrößert ihr Revier durch Hafenrundfahrten, Ausflugsfahrten von Hamburg bis nach Cuxhaven und von Orten an der Niederelbe nach Hamburg und bereedert die Autofähre Niedersacbsen : Geplant werden bereits Fahrten über die Elbmündung hinaus : Arbeit und wirtschaftliche Entwicklung unter dem grünen Ring -- | 1949 bis 1972 -- | Die HADAG wird mithilfe ihres Eigentümers "größer und schöner" neu aufgebaut : der Staat saniert seine Reederei : mit neuen Typschiffen baut die HADAG ihre Flotte wieder auf : Hafenschiffe sind ein sich permanent erneuerndes Geschenk des Staates : sie sind im Hafenfährverkehr, in der "großen Hafenrundfahrt" und auf der Niederelbe allgegenwärtig : das Ziel ist, in der Nordseeküstenfahrt Fuß zu fassen : mit dem Hapag-HADAG-Seebäderdienst beginnt die Zeit der HADAG-Seebäderschiffe : die Bundesrepublik Deutschland entsendet die gecharterte Helgoland als Hospitalschiff nach Vietnam : die HADAG beteiligt sich u. a. an der General Air, der Rederi A/B Centrumlinjen in Malmö, der KG Skandinavische Inselschiffahrt Skanfahrt GmbH & Co., der Ship Stores Centrum GmbH und an der Deutschland-England Fährexpress GmbH & Co. | KG (Defex) : mit den Prinzenlinien, an der die HADAG über die Defex beteiligt ist, versucht Hamburg, den Hafen für den Hochseefährverkehr zu nutzen : auf der Niederelbe wird der Einsatz von Tragflächenbooten erprobt : die HADAG bezieht ihr schönes neues Verwaltungsgebäude : Erfolge durch Expansion verschleiern die strukturellen Schwächen der HADAG -- | 1973 bis 1983 -- | Das neue Ziel "Die HADAG auf allen Weltmeeren" wird schnell wieder aufgegeben : im Hafenfährverkehr gehen die Beförderungszahlen weiter zurück : auch die touristischen Angebote im Hafen, | auf der Elbe und nach Helgoland locken kontinuierlich weniger Besucher : die "Butterfahrten" auf der Ostsee müssen aus rechtlichen Gründen eingestellt werden : der Hochseefährverkehr nach England wird aufgegeben : das Engagement im Öresund endet mit einer "legalen Schiffsentführung" : Tagesfahrten nach Warnemünde ins "andere" Deutschland und die Oberelbeschfffahrt können die zurückgebenden Touristikumsätze in den traditionellen Fahrtgebieten nicht ausgleichen : nur die sehr positiven Ergebnisse aus "steuerbegünstigten Kapitalanlagen" bescheren der HADAG noch Gewinne : aber die strukturellen Schwächen der Touristik werden deutlich sichtbar : die HADAG sucht neue Betätigungsfelder : mit der MS Astor steigt die HADAG in den zukunftsträchtigen Kreuzfahrtenmarkt ein : eine neue Reedereiflagge und ein neues Logo machen die Wandlung der Reederei sichtbar : das neue Ziel lautet "Die HADAG auf allen Weltmeeren", | aber die HADAG wird zum Spielball der Politik : spektakuläre Ereignisse wie die "Schiffsentführung" aus Skandinavien, steuerstrafrechtliche Ermittlungen im Zusammenhang mit steuerbegünstigten Kapitalanlagen, die später eingestellt werden, ein Steuerstrafverfahren wegen einer "schwarzen Kasse" an Bord eines Seebäderschiffes, das mit Freisprüchen endet und ein in Afrika verunglücktes Flugzeug der HADAG-Air haben für Schlagzeilen in der Presse gesorgt : die Kooperation mit Unternehmen der Privatwirtschaft bei Finanzierung und Betrieb des Kreuzfabrtschiffes wird nach Anfangsverlusten durch politische Entscheidungen schnell beendet : der große Ausverkauf beginnt : zahlreiche Mitarbeiter in der Touristik verlieren ihren Arbeitsplatz und das Reedereivermögen gebt durch den politischen Zickzackkurs weitgehend verloren -- | 1984 bis 2013 -- | Die HADAG ist zur Fährdienstreederei für den Hamburger Hafen zurückgeschrumpft worden : mit neuem Vorstand kehrt die HADAG zu ihren Anfängen zurück : ihr Kerngeschäft ist wieder der öffentliche Personennahverkehr im Hamburger Hafen : Gesellschafter der HADAG wird die Hamburger Hochbahn AG : der Staat ist also nur noch mittelbarer Eigentümer, denn auch die HHA ist ein Staatsbetrieb : eine neue, moderne Fährschiffsflotte entsteht : die Tochtergesellschaft HADAG Verkehrsdienste GmbH wird gegründet, die neue Mitarbeiter einstellt und nach einem Haustarif bezahlt : das touristische Leistungsangebot wird marginalisiert : ein neues Domizil für Verwaltung und Betriebstechnik entsteht : das Fortbesteben des Unternehmens ist gesichert, solange der Staat die jährlichen Verluste ausgleicht -- | Ziele und Leitlinien der Freien und Hansestadt Hamburg als Eigentümerin der HADAG : Ziele und Leitlinien der Freien und Hansestadt Hamburg als Eigentümerin öffentlicher Unternehmen : das ökonomische und soziale Potenzial der Staatsunternehmen, eine Grundsatzrede als erste Leitlinie, die Philosophie des Hamburger Beteiligungsmanagements, die Rolle des Aufsichtsrats, die Rolle des Parlaments, Widerstreit zwischen Versorgungsauftrag und Wirtschaftlichkeit, die Steuerung wirtschaftlicher Unternehmen nach dem "Verantwortungsmodell", Konzept der Corporate Governance, Theorie und Praxis : staatlich oder privat? : Rechtlicher Rahmen im Spannungsfeld zwischen öffentlichem Auftrag und Wettbewerb : die Legitimation wirtschaftlicher Betätigung des Staates, Wettbewerb im ÖPNV bei ÖPNV-Beihilfen redet die EU mit, | steuerrechtliche Vorteile der HADAG : die Finanzier ung des Unternehmens : der Staat als Aktionär : aus der Sicht des Unternehmens : war die HADAG bisher erfolgreich? : die finanzielle und die politische Dividende -- | Ein Blick in die Zukunft : Hafenfährverkehr im ÖPNV : quo vadis? : Zukunft der HADAG ohne Touristik? : der Hamburger Steuerzahler als HADAG-Eigentümer : ein Modell für die Zukunft? ---- Anlage : chronologische Liste aller mehr als 300 Schiffe von 1888 bis 2012-- MS Astor : Reisen unter HADAG-Flagge-- Bibliografie.

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