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Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945 - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

11/06/2026

Lesedauer: 9 min

Kompakte Infos zu Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945 von Detlev Naeve: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945 - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945 - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945 ist ein Werk von Detlev Naeve, das innerhalb der Kategorie Kinder eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945 wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Die vorliegende Studie über die Geschichte einer Pflegeanstalt im Nationalsozialismus versteht sich als ein Beitrag zur Erforschung der Verbrechen an geistig behinderten und psychisch kranken Menschen. Die menschenverachtende Ideologie der Minderwertigkeit psychisch kranker Menschen, die Zwangssterilisation von schätzungsweise 350.000 Menschen und der gezielte Mord von mindestens 100.000 Kranken der Heil- und Pflegeanstalten, genannt "Aktion Gnadentod", fordern jeden heraus, der sich mit der Geschichte der Psychiatrie im 20. Jahrhundert beschäftigt. Ein solches Maß von Inhumanität bei der Behandlung des kranken Menschen kann als ein singuläres Ereignis in der Geschichte der Medizin gesehen werden. Versteht man die Entwicklung zur Inhumanität jedoch als ein Moment der Kontinuität in der Geschichte von Pflegen und Ausgrenzen, von Hilfe und Kontrolle, bedarf der Weg, den die Psychiatrie im Zeichen von Eugenik, Rassismus und "Euthanasie" beschritten hat, der Deutung. Hier möchte ich aber nur indirekt durch die beispielhafte Darstellung der langfristigen Entwicklung einer Verwahreinrichtung für behinderte Menschen zur gegenwärtigen Theoriediskussion beitragen. Schwerpunkt der Arbeit bildet vielmehr die wissenschaftliche Aufarbeitung eines aus Archivalien gewonnenen "Materials" zur Rekonstruktion einer Anstaltsgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus. Wertende Abschnitte und Querverweise zur aktuellen Theoriediskussion ("Heilen und Vernichten", "Endlösung der sozialen Frage" und "Psychiatriegeschichte und Modernisierung") erscheinen jedoch sinnvoll. Dabei sei bemerkt, dass die Geschichtsschreibung nicht über die Vergangenheit richten, sondern sie verstehen sollte. Dies schließt Wertungen nicht aus. Die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit gebieten die Last der Geschichte und ihre Forderung an uns, aus ihr zu lernen. Auch wirft die Geschichte des Umgangs mit behinderten Menschen ihren Schatten bis auf den heutigen Tag: Die Diskussion über Sterbehilfe, Katastrophenmedizin oder Bioethik sollte nicht ohne das Bewusstsein von der NS-Euthanasie geführt werden Bibliografisch ist Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945 mit dem Erscheinungsdatum 2000, dem Verlag Gata-Verlag und dem Ort Eitorf, Germany erfasst.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Durch die Zuordnung zur Kategorie Kinder wird Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945 auch für thematische Recherchen besonders relevant. Im Kontext des Gesamtwerks von Detlev Naeve lässt sich Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945 gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Das hinterlegte Publikationsdatum 2000 unterstützt dabei, Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945 zeitlich korrekt zu klassifizieren. Verlagsname und Verlagsort - Gata-Verlag und Eitorf, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren.

Thematische Einordnung von Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945

Im thematischen Kontext von Kinder setzt Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945 laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Die vorliegende Studie über die Geschichte einer Pflegeanstalt im Nationalsozialismus versteht sich als ein Beitrag zur Erforschung der Verbrechen an geistig behinderten und psychisch kranken Menschen. Die menschenverachtende Ideologie der Minderwertigkeit psychisch kranker Menschen, die Zwangssterilisation von schätzungsweise 350.000 Menschen und der gezielte Mord von mindestens 100.000 Kranken der Heil- und Pflegeanstalten, genannt "Aktion Gnadentod", fordern jeden heraus, der sich mit der Geschichte der Psychiatrie im 20. Jahrhundert beschäftigt. Ein solches Maß von Inhumanität bei der Behandlung des kranken Menschen kann als ein singuläres Ereignis in der Geschichte der Medizin gesehen werden. Versteht man die Entwicklung zur Inhumanität jedoch als ein Moment der Kontinuität in der Geschichte von Pflegen und Ausgrenzen, von Hilfe und Kontrolle, bedarf der Weg, den die Psychiatrie im Zeichen von Eugenik, Rassismus und "Euthanasie" beschritten hat, der Deutung. Hier möchte ich aber nur indirekt durch die beispielhafte Darstellung der langfristigen Entwicklung einer Verwahreinrichtung für behinderte Menschen zur gegenwärtigen Theoriediskussion beitragen. Schwerpunkt der Arbeit bildet vielmehr die wissenschaftliche Aufarbeitung eines aus Archivalien gewonnenen "Materials" zur Rekonstruktion einer Anstaltsgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus. Wertende Abschnitte und Querverweise zur aktuellen Theoriediskussion ("Heilen und Vernichten", "Endlösung der sozialen Frage" und "Psychiatriegeschichte und Modernisierung") erscheinen jedoch sinnvoll. Dabei sei bemerkt, dass die Geschichtsschreibung nicht über die Vergangenheit richten, sondern sie verstehen sollte. Dies schließt Wertungen nicht aus. Die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit gebieten die Last der Geschichte und ihre Forderung an uns, aus ihr zu lernen. Auch wirft die Geschichte des Umgangs mit behinderten Menschen ihren Schatten bis auf den heutigen Tag: Die Diskussion über Sterbehilfe, Katastrophenmedizin oder Bioethik sollte nicht ohne das Bewusstsein von der NS-Euthanasie geführt werden Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History, National socialism and medicine, National Socialism, Euthanasia, Psychiatric hospitals, OUR Brockhaus selection, Medizin, Mentally Ill Persons, Mentally ill, Abuse of, Aktion T4 (Germany), Killing of the Insane, Kinderasyl Ingerkingen, Pflegeanstalt Heggbach, Killing of the mentally ill

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Gata-Verlag, Eitorf, Germany und 2000 präzise ergänzt. Die Open-Library-Zuordnung über OL6002855W und OL3635458M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.

Bibliografische Daten auf einen Blick

  1. Titel: Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945
  2. Sprache: Deutsch
  3. Externe Work-Referenz: OL6002855W
  4. Format: pocket
  5. Schlagwörter: History, National socialism and medicine, National Socialism, Euthanasia, Psychiatric hospitals, OUR Brockhaus selection, Medizin, Mentally Ill Persons, Mentally ill, Abuse of, Aktion T4 (Germany), Killing of the Insane, Kinderasyl Ingerkingen, Pflegeanstalt Heggbach, Killing of the mentally ill
  6. Thematische Hauptkategorie: Kinder
  7. Ort der Veröffentlichung: Eitorf, Germany
  8. Autor beziehungsweise Autoren: Detlev Naeve
  9. Open-Library-Editions-IDs: OL3635458M
  10. Erscheinungsdatum: 2000
  11. Publiziert bei: Gata-Verlag
  12. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3932174755
  13. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Die vorliegende Studie über die Geschichte einer Pflegeanstalt im Nationalsozialismus versteht sich als ein Beitrag zur Erforschung der Verbrechen an geistig behinderten und psychisch kranken Menschen. Die menschenverachtende Ideologie der Minderwertigkeit psychisch kranker Menschen, die Zwangssterilisation von schätzungsweise 350.000 Menschen und der gezielte Mord von mindestens 100.000 Kranken der Heil- und Pflegeanstalten, genannt "Aktion Gnadentod", fordern jeden heraus, der sich mit der Geschichte der Psychiatrie im 20. Jahrhundert beschäftigt. Ein solches Maß von Inhumanität bei der Behandlung des kranken Menschen kann als ein singuläres Ereignis in der Geschichte der Medizin gesehen werden. Versteht man die Entwicklung zur Inhumanität jedoch als ein Moment der Kontinuität in der Geschichte von Pflegen und Ausgrenzen, von Hilfe und Kontrolle, bedarf der Weg, den die Psychiatrie im Zeichen von Eugenik, Rassismus und "Euthanasie" beschritten hat, der Deutung. Hier möchte ich aber nur indirekt durch die beispielhafte Darstellung der langfristigen Entwicklung einer Verwahreinrichtung für behinderte Menschen zur gegenwärtigen Theoriediskussion beitragen. Schwerpunkt der Arbeit bildet vielmehr die wissenschaftliche Aufarbeitung eines aus Archivalien gewonnenen "Materials" zur Rekonstruktion einer Anstaltsgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus. Wertende Abschnitte und Querverweise zur aktuellen Theoriediskussion ("Heilen und Vernichten", "Endlösung der sozialen Frage" und "Psychiatriegeschichte und Modernisierung") erscheinen jedoch sinnvoll. Dabei sei bemerkt, dass die Geschichtsschreibung nicht über die Vergangenheit richten, sondern sie verstehen sollte. Dies schließt Wertungen nicht aus. Die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit gebieten die Last der Geschichte und ihre Forderung an uns, aus ihr zu lernen. Auch wirft die Geschichte des Umgangs mit behinderten Menschen ihren Schatten bis auf den heutigen Tag: Die Diskussion über Sterbehilfe, Katastrophenmedizin oder Bioethik sollte nicht ohne das Bewusstsein von der NS-Euthanasie geführt werden

Relevanz für Suche und Einordnung

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Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Wer sollte sich für Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945 interessieren?

Besonders relevant ist Geschichte der Pflegeanstalt Heggbach und des Kinderasyls Ingerkingen im Nationalsozialismus 1933-1945 für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Kinder suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Detlev Naeve betrachten möchten.

Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?

Bibliografisch wird die Ausgabe über Gata-Verlag, Eitorf, Germany und das Datum 2000 beschrieben.

Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?

Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, National socialism and medicine, National Socialism, Euthanasia, Psychiatric hospitals, OUR Brockhaus selection, Medizin, Mentally Ill Persons, Mentally ill, Abuse of, Aktion T4 (Germany), Killing of the Insane, Kinderasyl Ingerkingen, Pflegeanstalt Heggbach, Killing of the mentally ill kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Die vorliegende Studie über die Geschichte einer Pflegeanstalt im Nationalsozialismus versteht sich als ein Beitrag zur Erforschung der Verbrechen an geistig behinderten und psychisch kranken Menschen. Die menschenverachtende Ideologie der Minderwertigkeit psychisch kranker Menschen, die Zwangssterilisation von schätzungsweise 350.000 Menschen und der gezielte Mord von mindestens 100.000 Kranken der Heil- und Pflegeanstalten, genannt "Aktion Gnadentod", fordern jeden heraus, der sich mit der Geschichte der Psychiatrie im 20. Jahrhundert beschäftigt. Ein solches Maß von Inhumanität bei der Behandlung des kranken Menschen kann als ein singuläres Ereignis in der Geschichte der Medizin gesehen werden. Versteht man die Entwicklung zur Inhumanität jedoch als ein Moment der Kontinuität in der Geschichte von Pflegen und Ausgrenzen, von Hilfe und Kontrolle, bedarf der Weg, den die Psychiatrie im Zeichen von Eugenik, Rassismus und "Euthanasie" beschritten hat, der Deutung. Hier möchte ich aber nur indirekt durch die beispielhafte Darstellung der langfristigen Entwicklung einer Verwahreinrichtung für behinderte Menschen zur gegenwärtigen Theoriediskussion beitragen. Schwerpunkt der Arbeit bildet vielmehr die wissenschaftliche Aufarbeitung eines aus Archivalien gewonnenen "Materials" zur Rekonstruktion einer Anstaltsgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus. Wertende Abschnitte und Querverweise zur aktuellen Theoriediskussion ("Heilen und Vernichten", "Endlösung der sozialen Frage" und "Psychiatriegeschichte und Modernisierung") erscheinen jedoch sinnvoll. Dabei sei bemerkt, dass die Geschichtsschreibung nicht über die Vergangenheit richten, sondern sie verstehen sollte. Dies schließt Wertungen nicht aus. Die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit gebieten die Last der Geschichte und ihre Forderung an uns, aus ihr zu lernen. Auch wirft die Geschichte des Umgangs mit behinderten Menschen ihren Schatten bis auf den heutigen Tag: Die Diskussion über Sterbehilfe, Katastrophenmedizin oder Bioethik sollte nicht ohne das Bewusstsein von der NS-Euthanasie geführt werden

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