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Trotz alledem | Autor, ISBN und Ausgabedetails

10/06/2026

Lesedauer: 9 min

Alle Kerninfos zu Trotz alledem von Bernt Engelmann auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

Trotz alledem | Autor, ISBN und Ausgabedetails

Trotz alledem - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Trotz alledem ist ein Werk von Bernt Engelmann, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Mit dem Untertitel Deutsche Radikale 1777–1977 wird bei Trotz alledem noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Trotz alledem wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Die Geschichte der deutschen »Radikalen« ist von auffallenden Widersprüchen gekennzeichnet: Während man die einen verschwieg und vergaß, setzte man den anderen – unter Ignorierung ihrer Radikalität – später Denkmäler. Gemein ist ihnen lediglich, daß man sie zu Lebzeiten verfolgte, unterdrückte, einkerkerte oder zumindest »maßregelte«. So wurde der Dichter Christian Friedrich Daniel Schubert 1777 auf Befehl des Herzogs von Württemberg entführt und anschließend zehn Jahre auf der Festung Hohenasperg gefangen gehalten. Immanuel Kant legte die preußische Obrigkeit Zurückhaltung nahe – »widrigenfalls Ihr Euch bei fortgesetzter Renitenz unangenehmer Verfügungen zu gewärtigen habt«. Und Johann Gottlieb Fichte hatte vorsorglich auf das Titelblatt einer Veröffentlichung schreiben lassen: »Eine Schrift, die man erst zu lesen bittet, ehe man sie confiszirt«. Im 19. Jahrhundert verfuhr man nicht zimperlicher mit denen, die demokratische Freiheiten und soziale Gerechtigkeit forderten: Georg Büchner mußte ins Ausland fliehen, Robert Blum wurde erschossen, die bevorzugte Strafe für andere Liberale und Linke war die Festungshaft. »Für einen Witz: ein Jahr Gefängnis, für ’ne Erzählung: dritthalb Jahr’ – so trüb stand niemals dein Verhängnis, so hoch flog, Deutschland, nie dein Aar«, dichtete der Dramatiker Oskar Panizza. In unserem Jahrhundert eskalierte dann vollends die Gewalt gegen den Geist: Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Gustav Landauer und Erich Mühsam wur den ermordet, Carl von Ossietzky zu Tode gequält und 1933 schließlich, was Rang und Namen in der deutschen Literatur und Kunst hatte, ins Exil getrieben. Indem Bernt Engelmann die Geschichte jener Männer und Frauen erzählt, die in den letzten 200 Jahren wegen ihrer freiheitlichen Gesinnung verfolgt wurden, zeigt er nicht nur die Geistlosigkeit, Intoleranz und Überheblichkeit der jeweiligen Obrigkeiten, er macht auch deutlich, wie vergeblich deren Anstrengungen letztlich waren. Denn – wie Goethe 1831 sagte – es geht »am Ende doch nur vorwärts« Als Veröffentlichungsdatum ist 1977 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von C. Bertelsmann in Munich, Germany.

Was diese Ausgabe besonders interessant macht

Innerhalb von Sachbuch bietet Trotz alledem eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Dass Trotz alledem in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Die Angaben zu C. Bertelsmann und Munich, Germany stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Das hinterlegte Publikationsdatum 1977 unterstützt dabei, Trotz alledem zeitlich korrekt zu klassifizieren. Im Kontext des Gesamtwerks von Bernt Engelmann lässt sich Trotz alledem gezielt bibliografisch und thematisch einordnen.

Inhalte, Themen und Relevanz

Wer wissen möchte, worauf Trotz alledem inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Die Geschichte der deutschen »Radikalen« ist von auffallenden Widersprüchen gekennzeichnet: Während man die einen verschwieg und vergaß, setzte man den anderen – unter Ignorierung ihrer Radikalität – später Denkmäler. Gemein ist ihnen lediglich, daß man sie zu Lebzeiten verfolgte, unterdrückte, einkerkerte oder zumindest »maßregelte«. So wurde der Dichter Christian Friedrich Daniel Schubert 1777 auf Befehl des Herzogs von Württemberg entführt und anschließend zehn Jahre auf der Festung Hohenasperg gefangen gehalten. Immanuel Kant legte die preußische Obrigkeit Zurückhaltung nahe – »widrigenfalls Ihr Euch bei fortgesetzter Renitenz unangenehmer Verfügungen zu gewärtigen habt«. Und Johann Gottlieb Fichte hatte vorsorglich auf das Titelblatt einer Veröffentlichung schreiben lassen: »Eine Schrift, die man erst zu lesen bittet, ehe man sie confiszirt«. Im 19. Jahrhundert verfuhr man nicht zimperlicher mit denen, die demokratische Freiheiten und soziale Gerechtigkeit forderten: Georg Büchner mußte ins Ausland fliehen, Robert Blum wurde erschossen, die bevorzugte Strafe für andere Liberale und Linke war die Festungshaft. »Für einen Witz: ein Jahr Gefängnis, für ’ne Erzählung: dritthalb Jahr’ – so trüb stand niemals dein Verhängnis, so hoch flog, Deutschland, nie dein Aar«, dichtete der Dramatiker Oskar Panizza. In unserem Jahrhundert eskalierte dann vollends die Gewalt gegen den Geist: Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Gustav Landauer und Erich Mühsam wur den ermordet, Carl von Ossietzky zu Tode gequält und 1933 schließlich, was Rang und Namen in der deutschen Literatur und Kunst hatte, ins Exil getrieben. Indem Bernt Engelmann die Geschichte jener Männer und Frauen erzählt, die in den letzten 200 Jahren wegen ihrer freiheitlichen Gesinnung verfolgt wurden, zeigt er nicht nur die Geistlosigkeit, Intoleranz und Überheblichkeit der jeweiligen Obrigkeiten, er macht auch deutlich, wie vergeblich deren Anstrengungen letztlich waren. Denn – wie Goethe 1831 sagte – es geht »am Ende doch nur vorwärts« Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Was wäre, wenn …? Anstelle einer Einleitung | Morgenröte und ein Radikaler als Kaiser | Sie und nicht wir! | Von gelegentlichen Schwierigkeiten, gefährliche Radikale zu erkennen | Wie aus Staatsfeinden Staatsretter, aus Staatsrettern wieder Staatsfeinde wurden | Vom wachsenden Selbstbewußtsein der Bürger und vom Zuzug, den sie erhielten | Zwischenbemerkung, die jüdischen Deutschen betreffend, sowie ein Paradebeispiel: Johann Jacoby | Von den ängstlichen Bürgern und dem Trompeter der Revolution | Vom Erwachen der Rechtlosen und vom Beginn des langen Marsches | Von denen, die nein sagten und auf Ausnahmegesetze pfiffen | Vom Marsch in den Abgrund und den Warnern am Wege | Von der schrecklichen Verwirrung und den wenigen klaren Köpfen | Fazit 1977 | Quellen und Anmerkungen | Bildquellen | Personenregister Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, History and criticism, Politics and government, Radicalism, Exhibitions, German literature, Influence, Manuscripts, Archives, German Manuscripts, Demokratie, Manuscripts, German, Sozialismus Seitenzahl und Ausgabeform - 415 Seiten im Format hard - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen.

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Mit 3570022633 und 9783570022634 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben. Verlag, Ort und Datum - C. Bertelsmann, Munich, Germany und 1977 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Die Open-Library-Zuordnung über OL3029144W und OL4640036M, OL1608353M, OL15268266M, OL52250378M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.

Die zentralen Metadaten zu Trotz alledem

  1. Sprache: Deutsch
  2. Maße der Ausgabe: 22 x x cm
  3. Inhaltsübersicht: Was wäre, wenn …? Anstelle einer Einleitung | Morgenröte und ein Radikaler als Kaiser | Sie und nicht wir! | Von gelegentlichen Schwierigkeiten, gefährliche Radikale zu erkennen | Wie aus Staatsfeinden Staatsretter, aus Staatsrettern wieder Staatsfeinde wurden | Vom wachsenden Selbstbewußtsein der Bürger und vom Zuzug, den sie erhielten | Zwischenbemerkung, die jüdischen Deutschen betreffend, sowie ein Paradebeispiel: Johann Jacoby | Von den ängstlichen Bürgern und dem Trompeter der Revolution | Vom Erwachen der Rechtlosen und vom Beginn des langen Marsches | Von denen, die nein sagten und auf Ausnahmegesetze pfiffen | Vom Marsch in den Abgrund und den Warnern am Wege | Von der schrecklichen Verwirrung und den wenigen klaren Köpfen | Fazit 1977 | Quellen und Anmerkungen | Bildquellen | Personenregister
  4. Open-Library-Editions-IDs: OL4640036M, OL1608353M, OL15268266M, OL52250378M
  5. Format: hard
  6. Verlag: C. Bertelsmann
  7. Primäre Kategorie: Sachbuch
  8. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Die Geschichte der deutschen »Radikalen« ist von auffallenden Widersprüchen gekennzeichnet: Während man die einen verschwieg und vergaß, setzte man den anderen – unter Ignorierung ihrer Radikalität – später Denkmäler. Gemein ist ihnen lediglich, daß man sie zu Lebzeiten verfolgte, unterdrückte, einkerkerte oder zumindest »maßregelte«. So wurde der Dichter Christian Friedrich Daniel Schubert 1777 auf Befehl des Herzogs von Württemberg entführt und anschließend zehn Jahre auf der Festung Hohenasperg gefangen gehalten. Immanuel Kant legte die preußische Obrigkeit Zurückhaltung nahe – »widrigenfalls Ihr Euch bei fortgesetzter Renitenz unangenehmer Verfügungen zu gewärtigen habt«. Und Johann Gottlieb Fichte hatte vorsorglich auf das Titelblatt einer Veröffentlichung schreiben lassen: »Eine Schrift, die man erst zu lesen bittet, ehe man sie confiszirt«. Im 19. Jahrhundert verfuhr man nicht zimperlicher mit denen, die demokratische Freiheiten und soziale Gerechtigkeit forderten: Georg Büchner mußte ins Ausland fliehen, Robert Blum wurde erschossen, die bevorzugte Strafe für andere Liberale und Linke war die Festungshaft. »Für einen Witz: ein Jahr Gefängnis, für ’ne Erzählung: dritthalb Jahr’ – so trüb stand niemals dein Verhängnis, so hoch flog, Deutschland, nie dein Aar«, dichtete der Dramatiker Oskar Panizza. In unserem Jahrhundert eskalierte dann vollends die Gewalt gegen den Geist: Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Gustav Landauer und Erich Mühsam wur den ermordet, Carl von Ossietzky zu Tode gequält und 1933 schließlich, was Rang und Namen in der deutschen Literatur und Kunst hatte, ins Exil getrieben. Indem Bernt Engelmann die Geschichte jener Männer und Frauen erzählt, die in den letzten 200 Jahren wegen ihrer freiheitlichen Gesinnung verfolgt wurden, zeigt er nicht nur die Geistlosigkeit, Intoleranz und Überheblichkeit der jeweiligen Obrigkeiten, er macht auch deutlich, wie vergeblich deren Anstrengungen letztlich waren. Denn – wie Goethe 1831 sagte – es geht »am Ende doch nur vorwärts«
  9. Erscheinungsdatum: 1977
  10. Externe Work-Referenz: OL3029144W
  11. Buchtitel: Trotz alledem
  12. Ergänzender Titelzusatz: Deutsche Radikale 1777–1977
  13. Verlagsort: Munich, Germany
  14. ISBN-10: 3570022633
  15. ISBN-13: 9783570022634
  16. Schlagwörter: History, History and criticism, Politics and government, Radicalism, Exhibitions, German literature, Influence, Manuscripts, Archives, German Manuscripts, Demokratie, Manuscripts, German, Sozialismus
  17. Autor beziehungsweise Autoren: Bernt Engelmann
  18. Seitenzahl: 415

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Die Verbindung aus Trotz alledem, Bernt Engelmann, Sachbuch und History, History and criticism, Politics and government, Radicalism, Exhibitions, German literature, Influence, Manuscripts, Archives, German Manuscripts, Demokratie, Manuscripts, German, Sozialismus schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Eindeutige Referenzdaten wie 3570022633, 9783570022634 und OL3029144W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.

Häufige Fragen zu Trotz alledem

Was verrät der Untertitel über Trotz alledem?

Mit Deutsche Radikale 1777–1977 wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.

Welche ISBN-Nummern sind für diese Ausgabe hinterlegt?

Für diese Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3570022633 als auch die ISBN-13 9783570022634 verfügbar.

Wie ist das Buch aufgebaut?

Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Was wäre, wenn …? Anstelle einer Einleitung | Morgenröte und ein Radikaler als Kaiser | Sie und nicht wir! | Von gelegentlichen Schwierigkeiten, gefährliche Radikale zu erkennen | Wie aus Staatsfeinden Staatsretter, aus Staatsrettern wieder Staatsfeinde wurden | Vom wachsenden Selbstbewußtsein der Bürger und vom Zuzug, den sie erhielten | Zwischenbemerkung, die jüdischen Deutschen betreffend, sowie ein Paradebeispiel: Johann Jacoby | Von den ängstlichen Bürgern und dem Trompeter der Revolution | Vom Erwachen der Rechtlosen und vom Beginn des langen Marsches | Von denen, die nein sagten und auf Ausnahmegesetze pfiffen | Vom Marsch in den Abgrund und den Warnern am Wege | Von der schrecklichen Verwirrung und den wenigen klaren Köpfen | Fazit 1977 | Quellen und Anmerkungen | Bildquellen | Personenregister

Welche Verlagsangaben sind vorhanden?

Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 1977, der Verlag C. Bertelsmann und der Verlagsort Munich, Germany.

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