Zwischen Anarchismus und Fiktion kaufen? Infos zu Inhalt, Autor und ISBN
10/06/2026
Lesedauer: 13 min
Kompakte Infos zu Zwischen Anarchismus und Fiktion von Werner Sieg: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.
Zwischen Anarchismus und Fiktion im Überblick
Mit Zwischen Anarchismus und Fiktion liegt ein Buch von Werner Sieg vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Der Zusatz Eine Untersuchung zum Werk von Joseph Roth schärft das Profil von Zwischen Anarchismus und Fiktion und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Zwischen Anarchismus und Fiktion den Fokus legt: Werner Sieg, Jahrgang 1944, studierte an der Universität Zürich Germanistik, neuere Geschichte und Didaktik. Aktive Teilnahme an der Hochschulpolitik. 1971 Promotion mit der vorliegenden Untersuchung uber Joseph Roth. Seit 1972 Lehrer für Deutsch und Geschichte am Realgymnasium Zürich. Diese Arbeit versucht das Gesamtwerk Joseph Roths, den man während langer Zeit zu einem Sänger Altösterreichs machen wollte, neu zu deuten, indem sie auch die Briefe Roths und sein politisches Engagement für den Anarchismus in die Untersuchung einbezicht. Roth, der auszog, die Welt der Bürger, der „Menschen im Spinnennetz“ zu vernichten, verzweifelt, als ihm dies nicht gelingt. Er zieht sich in seine literarische Welt zurück, die ihm – zusammen mit dem Alkohol – Ersatz für seine bisherige Aufgabe sein soll. Dabei wird die literarische Fiktion für Roth zu dem Medium, in dem er gleichzeitig seine existentielle Verzweiflung, deren Produkt der Anarchismus war, darstellen und – allerdings nur momentan – bewältigen kann. Diese doppelte Funktion der Literatur ist das Eigentümliche am Werk Roths, dem von da her im Rahmen der Realismus-Diskussion besonderes Interesse zukommt Als Veröffentlichungsdatum ist 1974 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Bouvier Verlag in Bonn, Germany.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Mit dem Erscheinungszeitpunkt 1974 lässt sich Zwischen Anarchismus und Fiktion sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Für alle, die Bücher von Werner Sieg recherchieren oder vergleichen, ist Zwischen Anarchismus und Fiktion eine relevante Ausgabe. Die Angaben zu Bouvier Verlag und Bonn, Germany stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Zwischen Anarchismus und Fiktion liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Zwischen Anarchismus und Fiktion spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren.
Worum geht es in Zwischen Anarchismus und Fiktion?
Zwischen Anarchismus und Fiktion lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Werner Sieg, Jahrgang 1944, studierte an der Universität Zürich Germanistik, neuere Geschichte und Didaktik. Aktive Teilnahme an der Hochschulpolitik. 1971 Promotion mit der vorliegenden Untersuchung uber Joseph Roth. Seit 1972 Lehrer für Deutsch und Geschichte am Realgymnasium Zürich. Diese Arbeit versucht das Gesamtwerk Joseph Roths, den man während langer Zeit zu einem Sänger Altösterreichs machen wollte, neu zu deuten, indem sie auch die Briefe Roths und sein politisches Engagement für den Anarchismus in die Untersuchung einbezicht. Roth, der auszog, die Welt der Bürger, der „Menschen im Spinnennetz“ zu vernichten, verzweifelt, als ihm dies nicht gelingt. Er zieht sich in seine literarische Welt zurück, die ihm – zusammen mit dem Alkohol – Ersatz für seine bisherige Aufgabe sein soll. Dabei wird die literarische Fiktion für Roth zu dem Medium, in dem er gleichzeitig seine existentielle Verzweiflung, deren Produkt der Anarchismus war, darstellen und – allerdings nur momentan – bewältigen kann. Diese doppelte Funktion der Literatur ist das Eigentümliche am Werk Roths, dem von da her im Rahmen der Realismus-Diskussion besonderes Interesse zukommt Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Einleitung | Der Mensch im Spinnennetz | Herr Arnoid als Beispiel | Die milde Ordnung | Die Gefährdung der Ordnung | Herr Arnolds Ansichten als Ansichten vieler | Das Spinnennetz | Die Abwehr des Fremden mit sprichwörtlichen Sentenzen | Der Bürger als Mensch im Spinnennetz | Verdinglichung im Sprachlichen | Die Darstellung der Bürger in den frühen Romanen | Einige Anfechtungen des Bürgers in seiner Welt: Der Tod, die Liebe, Lohses Porträt | Andere Spinnennetz-Welten | Der Revolutionär Savelli | Beispiele manipulierter Außenseiter: Mizzi Schinagl und Andreas Kartak | Der zerbrechende Mensch | Einleitung | Der Bezirkshauptmann Franz von Trotta als Beispiel | Die Ordnung der Trottas | Der erste entscheidende Einbruch: Der Tod des Dieners Jacques | Die Grenze | Das zerstörte Spinnennetz | Bedingungen und Bilder des Zerbrechens | Der Untergang der alten Ordnung: Die Heimkehrer | Der Gegensatz zwischen Individuum und übergeordneter Ordnung: Der Hauptmann Joseph Trotta | Die Begegnung mit der andern Ordnung: Anselm Eibenschütz | Auswirkungen des Zerbrechens | Das Selbstbewußtsein | Der neue Weltbezug | Die Auswirkungen auf das Innere der Menschen: Zwischen Angst und Zuversicht | Die neue Sicht der Umwelt: Zwischen neuer Aufgeschlossenheit und Fatalismus | Reaktionen auf das Zerbrechen | Die Schwere der Erfahrung | Kein Weiterkommen | Die Rückkehr in die alte Ordnung: Mendel Singer | Der Gewinn einer neuen Ordnung: Tarabas, Napoleon | Der Gewinn einer neuen Ordnung im Moment des Todes: Nissen Piczenik, Angelina Pietri, Carl Joseph Trotta | Der Anarchist | Einleitung | Ansätze zur Überwindung von Spinnennetz und Zerbrechen | Nikolai Brandeis als Beispiel: Die unbestimmte Negation jeder Ordnung | Die Herkunft | Die Wandlung | Das Festhalten am Ich | Verlassen, darauf kommt es an | Die Suche nach der neuen Gesellschaft: Der Revolutionär Friedrich Kargan | Die Entscheidung für die Revolution | Die Enttäuschung durch die Revolution | Der aussichtslose Kampf gegen die Bourgeoisie | Die politische Haltung von Joseph Roth | Der Anti-Bourgeois | Roths Kritik an der Sowjetunion | Die Herkunft der Anarchisten bei Roth | Die Typisierung der Anarchisten: Kapturak und Lakatos | Die Gegen-Gestalten | Der kluge Nathan Kristianpoller | Die Anhänger der Donaumonarchie: Graf Chojnicki | Die Bedeutung der Donaumonarchie | Graf Chojnicki | Der Obereunuch Kalo Patominos | Der Eunuch | Die Einsicht des Eunuchen im Rat an den Schah | Der Relativismus des Eunuchen | Vita contemplativa | Typologie und Fiktion | Die Typologie | Typologie und Struktur des Mythos | Die Rolle der Fiktion | Das Schwanken zwischen Vergessen und Sich Aussetzen | Der künstlerische Bericht | Das Eigenleben des „Sprachlichen Materials“ | Roths gespaltene Haltung | Das Ende des „Hiob“ | Der Schußsatz der „Legende vom heiligen Trinker“ | Der Alchemist Chojnicki | Der Standpunkt des Erzählers: Mobilität und Hinweistechnik | Die Hinweistechnik am Beispiel der Begegnung zwischen Demant und seiner Frau (I, 79f) | Vergessen und Sich Aussetzen als strukturierendes Element | Der geographische Raum | Die Zeit | Der Impressionismus | Joseph Roth als Dichter seiner Epoche | Roths Briefe | Die unbestimmte Negation | Anmerkungen zur Einleitung | Anmerkungen | Bibliographische Hinweise Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Criticism and interpretation Der dokumentierte Umfang von 170 Seiten sowie das Format pocket geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe.
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Sowohl die ISBN-10 3416009819 als auch die ISBN-13 9783416009812 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Verlag, Ort und Datum - Bouvier Verlag, Bonn, Germany und 1974 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Die Open-Library-Zuordnung über OL7072519W und OL5152159M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Untertitel: Eine Untersuchung zum Werk von Joseph Roth
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Open-Library-Editions-IDs: OL5152159M
- Externe Work-Referenz: OL7072519W
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Einleitung | Der Mensch im Spinnennetz | Herr Arnoid als Beispiel | Die milde Ordnung | Die Gefährdung der Ordnung | Herr Arnolds Ansichten als Ansichten vieler | Das Spinnennetz | Die Abwehr des Fremden mit sprichwörtlichen Sentenzen | Der Bürger als Mensch im Spinnennetz | Verdinglichung im Sprachlichen | Die Darstellung der Bürger in den frühen Romanen | Einige Anfechtungen des Bürgers in seiner Welt: Der Tod, die Liebe, Lohses Porträt | Andere Spinnennetz-Welten | Der Revolutionär Savelli | Beispiele manipulierter Außenseiter: Mizzi Schinagl und Andreas Kartak | Der zerbrechende Mensch | Einleitung | Der Bezirkshauptmann Franz von Trotta als Beispiel | Die Ordnung der Trottas | Der erste entscheidende Einbruch: Der Tod des Dieners Jacques | Die Grenze | Das zerstörte Spinnennetz | Bedingungen und Bilder des Zerbrechens | Der Untergang der alten Ordnung: Die Heimkehrer | Der Gegensatz zwischen Individuum und übergeordneter Ordnung: Der Hauptmann Joseph Trotta | Die Begegnung mit der andern Ordnung: Anselm Eibenschütz | Auswirkungen des Zerbrechens | Das Selbstbewußtsein | Der neue Weltbezug | Die Auswirkungen auf das Innere der Menschen: Zwischen Angst und Zuversicht | Die neue Sicht der Umwelt: Zwischen neuer Aufgeschlossenheit und Fatalismus | Reaktionen auf das Zerbrechen | Die Schwere der Erfahrung | Kein Weiterkommen | Die Rückkehr in die alte Ordnung: Mendel Singer | Der Gewinn einer neuen Ordnung: Tarabas, Napoleon | Der Gewinn einer neuen Ordnung im Moment des Todes: Nissen Piczenik, Angelina Pietri, Carl Joseph Trotta | Der Anarchist | Einleitung | Ansätze zur Überwindung von Spinnennetz und Zerbrechen | Nikolai Brandeis als Beispiel: Die unbestimmte Negation jeder Ordnung | Die Herkunft | Die Wandlung | Das Festhalten am Ich | Verlassen, darauf kommt es an | Die Suche nach der neuen Gesellschaft: Der Revolutionär Friedrich Kargan | Die Entscheidung für die Revolution | Die Enttäuschung durch die Revolution | Der aussichtslose Kampf gegen die Bourgeoisie | Die politische Haltung von Joseph Roth | Der Anti-Bourgeois | Roths Kritik an der Sowjetunion | Die Herkunft der Anarchisten bei Roth | Die Typisierung der Anarchisten: Kapturak und Lakatos | Die Gegen-Gestalten | Der kluge Nathan Kristianpoller | Die Anhänger der Donaumonarchie: Graf Chojnicki | Die Bedeutung der Donaumonarchie | Graf Chojnicki | Der Obereunuch Kalo Patominos | Der Eunuch | Die Einsicht des Eunuchen im Rat an den Schah | Der Relativismus des Eunuchen | Vita contemplativa | Typologie und Fiktion | Die Typologie | Typologie und Struktur des Mythos | Die Rolle der Fiktion | Das Schwanken zwischen Vergessen und Sich Aussetzen | Der künstlerische Bericht | Das Eigenleben des „Sprachlichen Materials“ | Roths gespaltene Haltung | Das Ende des „Hiob“ | Der Schußsatz der „Legende vom heiligen Trinker“ | Der Alchemist Chojnicki | Der Standpunkt des Erzählers: Mobilität und Hinweistechnik | Die Hinweistechnik am Beispiel der Begegnung zwischen Demant und seiner Frau (I, 79f) | Vergessen und Sich Aussetzen als strukturierendes Element | Der geographische Raum | Die Zeit | Der Impressionismus | Joseph Roth als Dichter seiner Epoche | Roths Briefe | Die unbestimmte Negation | Anmerkungen zur Einleitung | Anmerkungen | Bibliographische Hinweise
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Erscheinungsdatum: 1974
- Umfang: 170 Seiten
- Verlag: Bouvier Verlag
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3416009819
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Werner Sieg, Jahrgang 1944, studierte an der Universität Zürich Germanistik, neuere Geschichte und Didaktik. Aktive Teilnahme an der Hochschulpolitik. 1971 Promotion mit der vorliegenden Untersuchung uber Joseph Roth. Seit 1972 Lehrer für Deutsch und Geschichte am Realgymnasium Zürich. Diese Arbeit versucht das Gesamtwerk Joseph Roths, den man während langer Zeit zu einem Sänger Altösterreichs machen wollte, neu zu deuten, indem sie auch die Briefe Roths und sein politisches Engagement für den Anarchismus in die Untersuchung einbezicht. Roth, der auszog, die Welt der Bürger, der „Menschen im Spinnennetz“ zu vernichten, verzweifelt, als ihm dies nicht gelingt. Er zieht sich in seine literarische Welt zurück, die ihm – zusammen mit dem Alkohol – Ersatz für seine bisherige Aufgabe sein soll. Dabei wird die literarische Fiktion für Roth zu dem Medium, in dem er gleichzeitig seine existentielle Verzweiflung, deren Produkt der Anarchismus war, darstellen und – allerdings nur momentan – bewältigen kann. Diese doppelte Funktion der Literatur ist das Eigentümliche am Werk Roths, dem von da her im Rahmen der Realismus-Diskussion besonderes Interesse zukommt
- Abmessungen: 23 x x cm
- Ort der Veröffentlichung: Bonn, Germany
- Titel: Zwischen Anarchismus und Fiktion
- ISBN-13: 9783416009812
- Thematische Tags: Criticism and interpretation
- Verfasst von: Werner Sieg
- Ausgabeform: pocket
Warum sich Zwischen Anarchismus und Fiktion gut einordnen lässt
Die Verbindung aus Zwischen Anarchismus und Fiktion, Werner Sieg, Sachbuch und Criticism and interpretation schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3416009819, 9783416009812 und OL7072519W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?
Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: Einleitung | Der Mensch im Spinnennetz | Herr Arnoid als Beispiel | Die milde Ordnung | Die Gefährdung der Ordnung | Herr Arnolds Ansichten als Ansichten vieler | Das Spinnennetz | Die Abwehr des Fremden mit sprichwörtlichen Sentenzen | Der Bürger als Mensch im Spinnennetz | Verdinglichung im Sprachlichen | Die Darstellung der Bürger in den frühen Romanen | Einige Anfechtungen des Bürgers in seiner Welt: Der Tod, die Liebe, Lohses Porträt | Andere Spinnennetz-Welten | Der Revolutionär Savelli | Beispiele manipulierter Außenseiter: Mizzi Schinagl und Andreas Kartak | Der zerbrechende Mensch | Einleitung | Der Bezirkshauptmann Franz von Trotta als Beispiel | Die Ordnung der Trottas | Der erste entscheidende Einbruch: Der Tod des Dieners Jacques | Die Grenze | Das zerstörte Spinnennetz | Bedingungen und Bilder des Zerbrechens | Der Untergang der alten Ordnung: Die Heimkehrer | Der Gegensatz zwischen Individuum und übergeordneter Ordnung: Der Hauptmann Joseph Trotta | Die Begegnung mit der andern Ordnung: Anselm Eibenschütz | Auswirkungen des Zerbrechens | Das Selbstbewußtsein | Der neue Weltbezug | Die Auswirkungen auf das Innere der Menschen: Zwischen Angst und Zuversicht | Die neue Sicht der Umwelt: Zwischen neuer Aufgeschlossenheit und Fatalismus | Reaktionen auf das Zerbrechen | Die Schwere der Erfahrung | Kein Weiterkommen | Die Rückkehr in die alte Ordnung: Mendel Singer | Der Gewinn einer neuen Ordnung: Tarabas, Napoleon | Der Gewinn einer neuen Ordnung im Moment des Todes: Nissen Piczenik, Angelina Pietri, Carl Joseph Trotta | Der Anarchist | Einleitung | Ansätze zur Überwindung von Spinnennetz und Zerbrechen | Nikolai Brandeis als Beispiel: Die unbestimmte Negation jeder Ordnung | Die Herkunft | Die Wandlung | Das Festhalten am Ich | Verlassen, darauf kommt es an | Die Suche nach der neuen Gesellschaft: Der Revolutionär Friedrich Kargan | Die Entscheidung für die Revolution | Die Enttäuschung durch die Revolution | Der aussichtslose Kampf gegen die Bourgeoisie | Die politische Haltung von Joseph Roth | Der Anti-Bourgeois | Roths Kritik an der Sowjetunion | Die Herkunft der Anarchisten bei Roth | Die Typisierung der Anarchisten: Kapturak und Lakatos | Die Gegen-Gestalten | Der kluge Nathan Kristianpoller | Die Anhänger der Donaumonarchie: Graf Chojnicki | Die Bedeutung der Donaumonarchie | Graf Chojnicki | Der Obereunuch Kalo Patominos | Der Eunuch | Die Einsicht des Eunuchen im Rat an den Schah | Der Relativismus des Eunuchen | Vita contemplativa | Typologie und Fiktion | Die Typologie | Typologie und Struktur des Mythos | Die Rolle der Fiktion | Das Schwanken zwischen Vergessen und Sich Aussetzen | Der künstlerische Bericht | Das Eigenleben des „Sprachlichen Materials“ | Roths gespaltene Haltung | Das Ende des „Hiob“ | Der Schußsatz der „Legende vom heiligen Trinker“ | Der Alchemist Chojnicki | Der Standpunkt des Erzählers: Mobilität und Hinweistechnik | Die Hinweistechnik am Beispiel der Begegnung zwischen Demant und seiner Frau (I, 79f) | Vergessen und Sich Aussetzen als strukturierendes Element | Der geographische Raum | Die Zeit | Der Impressionismus | Joseph Roth als Dichter seiner Epoche | Roths Briefe | Die unbestimmte Negation | Anmerkungen zur Einleitung | Anmerkungen | Bibliographische Hinweise
Was verrät der Untertitel über Zwischen Anarchismus und Fiktion?
Mit Eine Untersuchung zum Werk von Joseph Roth wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?
Mit 3416009819 und 9783416009812 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Werner Sieg, Jahrgang 1944, studierte an der Universität Zürich Germanistik, neuere Geschichte und Didaktik. Aktive Teilnahme an der Hochschulpolitik. 1971 Promotion mit der vorliegenden Untersuchung uber Joseph Roth. Seit 1972 Lehrer für Deutsch und Geschichte am Realgymnasium Zürich. Diese Arbeit versucht das Gesamtwerk Joseph Roths, den man während langer Zeit zu einem Sänger Altösterreichs machen wollte, neu zu deuten, indem sie auch die Briefe Roths und sein politisches Engagement für den Anarchismus in die Untersuchung einbezicht. Roth, der auszog, die Welt der Bürger, der „Menschen im Spinnennetz“ zu vernichten, verzweifelt, als ihm dies nicht gelingt. Er zieht sich in seine literarische Welt zurück, die ihm – zusammen mit dem Alkohol – Ersatz für seine bisherige Aufgabe sein soll. Dabei wird die literarische Fiktion für Roth zu dem Medium, in dem er gleichzeitig seine existentielle Verzweiflung, deren Produkt der Anarchismus war, darstellen und – allerdings nur momentan – bewältigen kann. Diese doppelte Funktion der Literatur ist das Eigentümliche am Werk Roths, dem von da her im Rahmen der Realismus-Diskussion besonderes Interesse zukommt
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