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Phokion | Inhalt & Buchinfos

10/06/2026

Lesedauer: 11 min

Alle Kerninfos zu Phokion von Hans-Joachim Gehrke auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.

Phokion | Inhalt & Buchinfos

Phokion - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN

Phokion gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Hans-Joachim Gehrke - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Der Untertitel Studien zur Erfassung seiner histor. Gestalt ergänzt den Haupttitel Phokion sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Phokion wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Der Athener Phokion (402/1-318), einst eine zentrale Figur der moralisierenden Geschichtsbetrachtung des 18. Jahrhunderts, ist seitdem wenig beachtet worden. Das hat selbstverständlich seine guten Gründe und bedeutet eine zunächst verständliche Reaktion auf seine frühere Überbewertung. Darüber wurde jedoch versäumt, das alte Bild durch ein neues zu ersetzen, so daß bis auf den heutigen Tag von so etwas wie einer Lücke in der historischen Forschung gesprochen werden darf, Die vorstehende Untersuchung will dazu beitragen, dieselbe zu schließen, und möchte, wenn sie sich natürlich auch nicht anmaßt, das Ziel zu erreichen, immerhin die Probleme aufzeigen, die es hierbei zu bewältigen gibt. Verfahren wird in der vorliegenden Arbeit so, daß Phokion zuerst, soweit ‚möglich, in den pragmatischen Kontext der griechischen bzw. athenischen Geschichte des 4. Jahrhunderts eingereiht und sein Werdegang über alle Stationen, die uns bekannt sind, verfolgt wird. Erschwerend machen sich hierbei die besonderen Umstände bemerkbar, denen eine wissenschaftliche Beschäftigung mit dem 4. Jahrhundert ausgesetzt ist und die nicht zuletzt dazu beigetragen haben, die diesen Zeitraum betreffenden Aussagen in der modernen Literatur so kontrovers zu gestalten, nämlich in erster Linie der Charakter unseres Quellenmaterials, insbesondere das Fehlen eines den Ereignissen nahe- und qualitativ hochstehenden historiographischen Berichtes. Da es aber für eine angemessene Einordnung Phokions in die Geschichte notwendig ist, auch diese selbst genau zu rekonstruieren, und da außerdem etliche Ereignisse nicht ohne weiteres als bekannt vorausgesetzt werden dürfen, ist es nicht zu vermeiden, in diesem Zusammenhang, also im ersten Teil unserer Arbeit, im Text wie in den Anmerkungen mit einer geWissen Ausführlichkeit zu verfahren. Zweifellos liefert ein solcher Grundriß der politischen Biographie die wichtigsten Hinweise auf den historischen Phokion. Allein ausreichend ist dieses Verfahren nicht, und es bietet sich glücklicherweise die Möglichkeit, über es hinauszugehen. Unsere Quellen enthalten nämlich zahlreiche direkt wiedergegebene Außerungen Phokions. Wenn sich Anhaltspunkte dafür finden ließen, daß diese Aussprüche, wenigstens zu einem Teil, als authentisch gelten können, hätte man eine Chance, auch der Persönlichkeit Phokions, und nicht nur seinen ‚Taten‘, näherzukommen. Diesem Problem wird im zweiten Kapitel nachgegangen. Der dritte Abschnitt schließlich bietet eine Analyse des antiken Phokionbildes sowie eine Beschreibung seines Fortlebens im 18. Jahrhundert und vollzieht den Gang der modernen historisch-Kritischen Forschung nach, um dann — diesem gegenüber — zusammenfassend vorzuführen, welche Umrisse Phokions Gestalt nach unserer Untersuchung annehmen könnte. Dieses Kapitel hat, entsprechend seiner Thematik, zugleich die Aufgabe, über den Diskussionsstand, von dem eine moderne Bearbeitung des Gegenstandes ausgehen muß, zu unterrichten Die Ausgabe erschien am 1976 bei Beck und ist dem Verlagsstandort München, Bayern, Germany zugeordnet.

Relevante Merkmale auf einen Blick

Verlagsname und Verlagsort - Beck und München, Bayern, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Im Kontext des Gesamtwerks von Hans-Joachim Gehrke lässt sich Phokion gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Phokion liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Auch das Veröffentlichungsdatum 1976 macht Phokion für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Phokion spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren.

Inhalt und thematische Schwerpunkte

Die Beschreibung zeigt, dass Phokion klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Der Athener Phokion (402/1-318), einst eine zentrale Figur der moralisierenden Geschichtsbetrachtung des 18. Jahrhunderts, ist seitdem wenig beachtet worden. Das hat selbstverständlich seine guten Gründe und bedeutet eine zunächst verständliche Reaktion auf seine frühere Überbewertung. Darüber wurde jedoch versäumt, das alte Bild durch ein neues zu ersetzen, so daß bis auf den heutigen Tag von so etwas wie einer Lücke in der historischen Forschung gesprochen werden darf, Die vorstehende Untersuchung will dazu beitragen, dieselbe zu schließen, und möchte, wenn sie sich natürlich auch nicht anmaßt, das Ziel zu erreichen, immerhin die Probleme aufzeigen, die es hierbei zu bewältigen gibt. Verfahren wird in der vorliegenden Arbeit so, daß Phokion zuerst, soweit ‚möglich, in den pragmatischen Kontext der griechischen bzw. athenischen Geschichte des 4. Jahrhunderts eingereiht und sein Werdegang über alle Stationen, die uns bekannt sind, verfolgt wird. Erschwerend machen sich hierbei die besonderen Umstände bemerkbar, denen eine wissenschaftliche Beschäftigung mit dem 4. Jahrhundert ausgesetzt ist und die nicht zuletzt dazu beigetragen haben, die diesen Zeitraum betreffenden Aussagen in der modernen Literatur so kontrovers zu gestalten, nämlich in erster Linie der Charakter unseres Quellenmaterials, insbesondere das Fehlen eines den Ereignissen nahe- und qualitativ hochstehenden historiographischen Berichtes. Da es aber für eine angemessene Einordnung Phokions in die Geschichte notwendig ist, auch diese selbst genau zu rekonstruieren, und da außerdem etliche Ereignisse nicht ohne weiteres als bekannt vorausgesetzt werden dürfen, ist es nicht zu vermeiden, in diesem Zusammenhang, also im ersten Teil unserer Arbeit, im Text wie in den Anmerkungen mit einer geWissen Ausführlichkeit zu verfahren. Zweifellos liefert ein solcher Grundriß der politischen Biographie die wichtigsten Hinweise auf den historischen Phokion. Allein ausreichend ist dieses Verfahren nicht, und es bietet sich glücklicherweise die Möglichkeit, über es hinauszugehen. Unsere Quellen enthalten nämlich zahlreiche direkt wiedergegebene Außerungen Phokions. Wenn sich Anhaltspunkte dafür finden ließen, daß diese Aussprüche, wenigstens zu einem Teil, als authentisch gelten können, hätte man eine Chance, auch der Persönlichkeit Phokions, und nicht nur seinen ‚Taten‘, näherzukommen. Diesem Problem wird im zweiten Kapitel nachgegangen. Der dritte Abschnitt schließlich bietet eine Analyse des antiken Phokionbildes sowie eine Beschreibung seines Fortlebens im 18. Jahrhundert und vollzieht den Gang der modernen historisch-Kritischen Forschung nach, um dann — diesem gegenüber — zusammenfassend vorzuführen, welche Umrisse Phokions Gestalt nach unserer Untersuchung annehmen könnte. Dieses Kapitel hat, entsprechend seiner Thematik, zugleich die Aufgabe, über den Diskussionsstand, von dem eine moderne Bearbeitung des Gegenstandes ausgehen muß, zu unterrichten Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Vorwort | Grundzüge einer politischen Biographie Phokions | Anfänge und Voraussetzungen | Phokions Herkunft und Jugend. Erste Erfahrungen | Die Bedeutung der Strategien für Phokion | Phokion und die athenische Politik bis zum Sturz des Kallistratos | Phokion und Eubulos | Partei und Politik des Eubulos | Phokion und die Eubulos-Partei | Phokions kyprisches Unternehmen | Im Kampf mit Philipp | Die Intervention in Megara | Die Vertreibung des Kleitarchos | Die Verteidigung von Byzanz | Die Entscheidung | Vor der Schlacht von Chaironeia | Nach Chaironeia | Philipps Tod und Konflikte mit Alexander | Der Lamische Krieg | Der Friede von 322 und die neue Ordnung | Phokions Ende | Phokion in seinen Apophthegmen | Zur Frage der Authentizität | Zur Überlieferung der phokionischen Apophthegmen | Die typologische Analyse | Die unechten und zweifelhaften Aussprüche | Zu Struktur und Gehalt der Apophthegmen | Phokion als politische Charakterfigur. Nachleben und historische Realität | Die antike Tradition | Phokion im 18. Jahrhundert und in der modernen Forschung | Phokions historisch-politisches Charakterbild | Appendices | Die Datierung des kyprischen Unternehmens | Zu Plut. Phok. 33,1 | Zu den Quellen der Phokionvita Plutarchs | Verzeichnis der in Abkürzung zitierten Literatur | Register Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Phokion thematisch schneller einzuordnen: History, History and criticism, Biography, Statesmen, Generals, Greek History Mit einem Umfang von 252 Seiten und dem Format pocket verbindet die Ausgabe inhaltliche Tiefe mit einer klar beschriebenen physischen Form.

Edition und bibliografische Einordnung

Die Open-Library-Zuordnung über OL4544047W und OL4985309M, OL9025982M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3406051545 als auch die ISBN-13 9783406051548 hinterlegt. Die Ausgabe ist über den Verlag Beck, den Ort München, Bayern, Germany und das Datum 1976 klar kontextualisiert.

Bibliografische Daten auf einen Blick

  1. Verlagsort: München, Bayern, Germany
  2. Titel: Phokion
  3. Verfasst von: Hans-Joachim Gehrke
  4. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3406051545
  5. Sprache: Deutsch
  6. Primäre Kategorie: Sachbuch
  7. Ergänzender Titelzusatz: Studien zur Erfassung seiner histor. Gestalt
  8. Verlag: Beck
  9. Kurzbeschreibung: Der Athener Phokion (402/1-318), einst eine zentrale Figur der moralisierenden Geschichtsbetrachtung des 18. Jahrhunderts, ist seitdem wenig beachtet worden. Das hat selbstverständlich seine guten Gründe und bedeutet eine zunächst verständliche Reaktion auf seine frühere Überbewertung. Darüber wurde jedoch versäumt, das alte Bild durch ein neues zu ersetzen, so daß bis auf den heutigen Tag von so etwas wie einer Lücke in der historischen Forschung gesprochen werden darf, Die vorstehende Untersuchung will dazu beitragen, dieselbe zu schließen, und möchte, wenn sie sich natürlich auch nicht anmaßt, das Ziel zu erreichen, immerhin die Probleme aufzeigen, die es hierbei zu bewältigen gibt. Verfahren wird in der vorliegenden Arbeit so, daß Phokion zuerst, soweit ‚möglich, in den pragmatischen Kontext der griechischen bzw. athenischen Geschichte des 4. Jahrhunderts eingereiht und sein Werdegang über alle Stationen, die uns bekannt sind, verfolgt wird. Erschwerend machen sich hierbei die besonderen Umstände bemerkbar, denen eine wissenschaftliche Beschäftigung mit dem 4. Jahrhundert ausgesetzt ist und die nicht zuletzt dazu beigetragen haben, die diesen Zeitraum betreffenden Aussagen in der modernen Literatur so kontrovers zu gestalten, nämlich in erster Linie der Charakter unseres Quellenmaterials, insbesondere das Fehlen eines den Ereignissen nahe- und qualitativ hochstehenden historiographischen Berichtes. Da es aber für eine angemessene Einordnung Phokions in die Geschichte notwendig ist, auch diese selbst genau zu rekonstruieren, und da außerdem etliche Ereignisse nicht ohne weiteres als bekannt vorausgesetzt werden dürfen, ist es nicht zu vermeiden, in diesem Zusammenhang, also im ersten Teil unserer Arbeit, im Text wie in den Anmerkungen mit einer geWissen Ausführlichkeit zu verfahren. Zweifellos liefert ein solcher Grundriß der politischen Biographie die wichtigsten Hinweise auf den historischen Phokion. Allein ausreichend ist dieses Verfahren nicht, und es bietet sich glücklicherweise die Möglichkeit, über es hinauszugehen. Unsere Quellen enthalten nämlich zahlreiche direkt wiedergegebene Außerungen Phokions. Wenn sich Anhaltspunkte dafür finden ließen, daß diese Aussprüche, wenigstens zu einem Teil, als authentisch gelten können, hätte man eine Chance, auch der Persönlichkeit Phokions, und nicht nur seinen ‚Taten‘, näherzukommen. Diesem Problem wird im zweiten Kapitel nachgegangen. Der dritte Abschnitt schließlich bietet eine Analyse des antiken Phokionbildes sowie eine Beschreibung seines Fortlebens im 18. Jahrhundert und vollzieht den Gang der modernen historisch-Kritischen Forschung nach, um dann — diesem gegenüber — zusammenfassend vorzuführen, welche Umrisse Phokions Gestalt nach unserer Untersuchung annehmen könnte. Dieses Kapitel hat, entsprechend seiner Thematik, zugleich die Aufgabe, über den Diskussionsstand, von dem eine moderne Bearbeitung des Gegenstandes ausgehen muß, zu unterrichten
  10. Externe Editionsreferenzen: OL4985309M, OL9025982M
  11. Format: pocket
  12. Thematische Tags: History, History and criticism, Biography, Statesmen, Generals, Greek History
  13. Veröffentlicht am: 1976
  14. Inhaltsübersicht: Vorwort | Grundzüge einer politischen Biographie Phokions | Anfänge und Voraussetzungen | Phokions Herkunft und Jugend. Erste Erfahrungen | Die Bedeutung der Strategien für Phokion | Phokion und die athenische Politik bis zum Sturz des Kallistratos | Phokion und Eubulos | Partei und Politik des Eubulos | Phokion und die Eubulos-Partei | Phokions kyprisches Unternehmen | Im Kampf mit Philipp | Die Intervention in Megara | Die Vertreibung des Kleitarchos | Die Verteidigung von Byzanz | Die Entscheidung | Vor der Schlacht von Chaironeia | Nach Chaironeia | Philipps Tod und Konflikte mit Alexander | Der Lamische Krieg | Der Friede von 322 und die neue Ordnung | Phokions Ende | Phokion in seinen Apophthegmen | Zur Frage der Authentizität | Zur Überlieferung der phokionischen Apophthegmen | Die typologische Analyse | Die unechten und zweifelhaften Aussprüche | Zu Struktur und Gehalt der Apophthegmen | Phokion als politische Charakterfigur. Nachleben und historische Realität | Die antike Tradition | Phokion im 18. Jahrhundert und in der modernen Forschung | Phokions historisch-politisches Charakterbild | Appendices | Die Datierung des kyprischen Unternehmens | Zu Plut. Phok. 33,1 | Zu den Quellen der Phokionvita Plutarchs | Verzeichnis der in Abkürzung zitierten Literatur | Register
  15. Externe Work-Referenz: OL4544047W
  16. Umfang: 252 Seiten
  17. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783406051548

Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe

Phokion profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Hans-Joachim Gehrke, Sachbuch und den Tags History, History and criticism, Biography, Statesmen, Generals, Greek History, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3406051545, 9783406051548 und OL4544047W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?

Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, History and criticism, Biography, Statesmen, Generals, Greek History kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.

Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?

Mit 3406051545 und 9783406051548 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.

Welche Rolle spielt der Untertitel von Phokion?

Der Untertitel Studien zur Erfassung seiner histor. Gestalt präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.

Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?

Die Ausgabe erschien am 1976 bei Beck und ist dem Veröffentlichungsort München, Bayern, Germany zugeordnet.

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