Tribunal der Barbaren? - Beschreibung, ISBN und Ausgabe
10/06/2026
Lesedauer: 7 min
Hier findest du zu Tribunal der Barbaren? von Gerd Schwerhoff, Albrecht Burkardt die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

Alles Wichtige zu Tribunal der Barbaren?
Wer nach einem Buch von Gerd Schwerhoff, Albrecht Burkardt aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Tribunal der Barbaren? eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Deutschland und die Inquisition in der Frühen Neuzeit fungiert als präzisierende Ergänzung zu Tribunal der Barbaren? und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Tribunal der Barbaren? wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Deutschland und die Inquisition in der Frühen Neuzeit - das war bislang kaum ein Thema der Geschichtswissenschaft. Während die kirchlichen Inquisitionstribunale der iberischen und lateinamerikanischen Welt ihren Stempel aufdrückten und während das Sanctum Officium in Rom den Anspruch der päpstlichen Ketzerverfolgung seit 1542 neuem Nachdruck verlieh, lag das Alte Reich im Windschatten inquisitorischen Wirkens. Trotzdem gab es zahlreiche Verbindungslinien zwischen der kirchlichen Inquisition und Deutschland, die im vorliegenden Band zum ersten Mal systematisch aufgearbeitet werden. Zahlreich waren die Versuche der Inquisition zur direkten oder indirekten Einflussnahme im Reich, etwa über Dispenserteilungen bei Mischehen oder in der Frage der Bücherzensur. Umgekehrt sahen sich die Inquisitionen mit zahlreichen der Ketzerei Verdächtigen aus dem Norden konfrontiert, die vor ihren Gerichtshöfen landeten. Wirkmächtig war die Inquisition aber auch auf einer anderen Ebene, nämlich auf derjenigen der kollektiven Imaginationen: Die konfessionelle Propaganda des 16. Jahrhunderts reichert ebenso wie die aufklärerische Polemik des 18. Jahrhunderts jenes Bild der Inquisition als eines barbarischen Tribunals (Friedrich II.) an, das bis heute die öffentliche Debatte dominiert. SchlieÝlich erörtern Beiträge des Bandes auch den Umgang mit religiöser Abweichung jenseits der päpstlichen Inquisition, der keineswegs zwangsläufig 'humaner' ausfiel."--Back cover Bibliografisch ist Tribunal der Barbaren? mit dem Erscheinungsdatum 2012, dem Verlag UVK Verlagsgesellschaft und dem Ort Konstanz erfasst.
Warum Tribunal der Barbaren? relevant sein kann
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Thematische Einordnung von Tribunal der Barbaren?
Tribunal der Barbaren? lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Deutschland und die Inquisition in der Frühen Neuzeit - das war bislang kaum ein Thema der Geschichtswissenschaft. Während die kirchlichen Inquisitionstribunale der iberischen und lateinamerikanischen Welt ihren Stempel aufdrückten und während das Sanctum Officium in Rom den Anspruch der päpstlichen Ketzerverfolgung seit 1542 neuem Nachdruck verlieh, lag das Alte Reich im Windschatten inquisitorischen Wirkens. Trotzdem gab es zahlreiche Verbindungslinien zwischen der kirchlichen Inquisition und Deutschland, die im vorliegenden Band zum ersten Mal systematisch aufgearbeitet werden. Zahlreich waren die Versuche der Inquisition zur direkten oder indirekten Einflussnahme im Reich, etwa über Dispenserteilungen bei Mischehen oder in der Frage der Bücherzensur. Umgekehrt sahen sich die Inquisitionen mit zahlreichen der Ketzerei Verdächtigen aus dem Norden konfrontiert, die vor ihren Gerichtshöfen landeten. Wirkmächtig war die Inquisition aber auch auf einer anderen Ebene, nämlich auf derjenigen der kollektiven Imaginationen: Die konfessionelle Propaganda des 16. Jahrhunderts reichert ebenso wie die aufklärerische Polemik des 18. Jahrhunderts jenes Bild der Inquisition als eines barbarischen Tribunals (Friedrich II.) an, das bis heute die öffentliche Debatte dominiert. SchlieÝlich erörtern Beiträge des Bandes auch den Umgang mit religiöser Abweichung jenseits der päpstlichen Inquisition, der keineswegs zwangsläufig 'humaner' ausfiel."--Back cover Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Congresses, Church history, Inquisition
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL22776787W und OL30745187M besonders hilfreich. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3867643717 als auch die ISBN-13 9783867643719 hinterlegt. Die Ausgabe ist über den Verlag UVK Verlagsgesellschaft, den Ort Konstanz und das Datum 2012 klar kontextualisiert.
Die zentralen Metadaten zu Tribunal der Barbaren?
- Kurzbeschreibung: Deutschland und die Inquisition in der Frühen Neuzeit - das war bislang kaum ein Thema der Geschichtswissenschaft. Während die kirchlichen Inquisitionstribunale der iberischen und lateinamerikanischen Welt ihren Stempel aufdrückten und während das Sanctum Officium in Rom den Anspruch der päpstlichen Ketzerverfolgung seit 1542 neuem Nachdruck verlieh, lag das Alte Reich im Windschatten inquisitorischen Wirkens. Trotzdem gab es zahlreiche Verbindungslinien zwischen der kirchlichen Inquisition und Deutschland, die im vorliegenden Band zum ersten Mal systematisch aufgearbeitet werden. Zahlreich waren die Versuche der Inquisition zur direkten oder indirekten Einflussnahme im Reich, etwa über Dispenserteilungen bei Mischehen oder in der Frage der Bücherzensur. Umgekehrt sahen sich die Inquisitionen mit zahlreichen der Ketzerei Verdächtigen aus dem Norden konfrontiert, die vor ihren Gerichtshöfen landeten. Wirkmächtig war die Inquisition aber auch auf einer anderen Ebene, nämlich auf derjenigen der kollektiven Imaginationen: Die konfessionelle Propaganda des 16. Jahrhunderts reichert ebenso wie die aufklärerische Polemik des 18. Jahrhunderts jenes Bild der Inquisition als eines barbarischen Tribunals (Friedrich II.) an, das bis heute die öffentliche Debatte dominiert. SchlieÝlich erörtern Beiträge des Bandes auch den Umgang mit religiöser Abweichung jenseits der päpstlichen Inquisition, der keineswegs zwangsläufig 'humaner' ausfiel."--Back cover
- Thematische Tags: History, Congresses, Church history, Inquisition
- Publiziert bei: UVK Verlagsgesellschaft
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783867643719
- ISBN-10: 3867643717
- Verlagsort: Konstanz
- Erscheinungsdatum: 2012
- Autor beziehungsweise Autoren: Gerd Schwerhoff, Albrecht Burkardt
- Ergänzender Titelzusatz: Deutschland und die Inquisition in der Frühen Neuzeit
- Open-Library-Editions-IDs: OL30745187M
- Seitenzahl: 450
- Externe Work-Referenz: OL22776787W
- Buchtitel: Tribunal der Barbaren?
- Primäre Kategorie: Sachbuch
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Tribunal der Barbaren?, Gerd Schwerhoff, Albrecht Burkardt, Sachbuch und History, Congresses, Church history, Inquisition - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 3867643717, 9783867643719 und OL22776787W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL22776787W und die Editionsreferenzen OL30745187M.
Welche ISBN-Nummern sind für diese Ausgabe hinterlegt?
Für diese Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3867643717 als auch die ISBN-13 9783867643719 verfügbar.
Was verrät der Untertitel über Tribunal der Barbaren??
Mit Deutschland und die Inquisition in der Frühen Neuzeit wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Deutschland und die Inquisition in der Frühen Neuzeit - das war bislang kaum ein Thema der Geschichtswissenschaft. Während die kirchlichen Inquisitionstribunale der iberischen und lateinamerikanischen Welt ihren Stempel aufdrückten und während das Sanctum Officium in Rom den Anspruch der päpstlichen Ketzerverfolgung seit 1542 neuem Nachdruck verlieh, lag das Alte Reich im Windschatten inquisitorischen Wirkens. Trotzdem gab es zahlreiche Verbindungslinien zwischen der kirchlichen Inquisition und Deutschland, die im vorliegenden Band zum ersten Mal systematisch aufgearbeitet werden. Zahlreich waren die Versuche der Inquisition zur direkten oder indirekten Einflussnahme im Reich, etwa über Dispenserteilungen bei Mischehen oder in der Frage der Bücherzensur. Umgekehrt sahen sich die Inquisitionen mit zahlreichen der Ketzerei Verdächtigen aus dem Norden konfrontiert, die vor ihren Gerichtshöfen landeten. Wirkmächtig war die Inquisition aber auch auf einer anderen Ebene, nämlich auf derjenigen der kollektiven Imaginationen: Die konfessionelle Propaganda des 16. Jahrhunderts reichert ebenso wie die aufklärerische Polemik des 18. Jahrhunderts jenes Bild der Inquisition als eines barbarischen Tribunals (Friedrich II.) an, das bis heute die öffentliche Debatte dominiert. SchlieÝlich erörtern Beiträge des Bandes auch den Umgang mit religiöser Abweichung jenseits der päpstlichen Inquisition, der keineswegs zwangsläufig 'humaner' ausfiel."--Back cover
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