Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft | Ausgabe und Verlagsinfos
10/06/2026
Lesedauer: 12 min
Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft von Alexander Mitscherlich kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.
Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft von Alexander Mitscherlich ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Untertitel Ideen zur Sozialpsychologie ergänzt den Haupttitel Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft den Fokus legt: Auch in der stark überarbeiteten Neuausgabe des Werkes (Gesamtauflage bisher 68 000), das längst zum sozialpsychologischen Grundbuch unserer Epoche geworden ist, legt Mitscherlich dar, wie die „Hierarchie der Vaterrolle“ zerfällt und die prägenden Vorbilder immer mehr verblassen. In den daraus entstehenden Konflikten werden neuartige neurotische Verhaltensweisen einzelner und ganzer Gruppen sichtbar: Indifferenz dem Mitmenschen gegenüber, Aggressivität, Destruktivität und Angst. Als einen der typischen Konflikte unserer Zeit bezeichnet Mitscherlich die paradoxe Entwicklung, daß der einzelne immer mehr ¢subjektive Autonomie“ fordert und auch erlangt, sich aber zugleich den bürokratischen und anderen konformistischen Machtordnungen immer stärker unterordnen muß. Das Buch klagt nicht einseitig an. Mitscherlich analysiert und zeige auch Möglichkeiten, wie die Konflikte gelöst und die offenen gesellschaftlichen Fragen unserer Gegenwart positiv beantwortet werden könnten Die Ausgabe erschien am 1973 bei Piper Verlag und ist dem Verlagsstandort Munich, Germany zugeordnet.
Warum Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft relevant sein kann
Innerhalb von Sachbuch bietet Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Mit Piper Verlag in Munich, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Für alle, die Bücher von Alexander Mitscherlich recherchieren oder vergleichen, ist Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft eine relevante Ausgabe. Das hinterlegte Publikationsdatum 1973 unterstützt dabei, Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft zeitlich korrekt zu klassifizieren.
Was behandelt Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft?
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Auch in der stark überarbeiteten Neuausgabe des Werkes (Gesamtauflage bisher 68 000), das längst zum sozialpsychologischen Grundbuch unserer Epoche geworden ist, legt Mitscherlich dar, wie die „Hierarchie der Vaterrolle“ zerfällt und die prägenden Vorbilder immer mehr verblassen. In den daraus entstehenden Konflikten werden neuartige neurotische Verhaltensweisen einzelner und ganzer Gruppen sichtbar: Indifferenz dem Mitmenschen gegenüber, Aggressivität, Destruktivität und Angst. Als einen der typischen Konflikte unserer Zeit bezeichnet Mitscherlich die paradoxe Entwicklung, daß der einzelne immer mehr ¢subjektive Autonomie“ fordert und auch erlangt, sich aber zugleich den bürokratischen und anderen konformistischen Machtordnungen immer stärker unterordnen muß. Das Buch klagt nicht einseitig an. Mitscherlich analysiert und zeige auch Möglichkeiten, wie die Konflikte gelöst und die offenen gesellschaftlichen Fragen unserer Gegenwart positiv beantwortet werden könnten Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Vorläufiges zur Dynamik der Anpassung | Der Mensch, ein extremer Nesthocker | Begabungsentwicklung und soziales Milieu | Die definitive und die geschichtsoffene Anpassung | Gelungene Anpassung ist nicht Fortschritt | Kulturelle Anpassung, ein Vorgang selektiver Zuordnung | Vier Grundkomponenten der Anpassung an die menschliche Mitwelt | Grenzen der sozialen Toleranz bei der Anpassung | Der spezifisch menschliche Anpassungsmodus und seine Dynamik | Eine neue Funktion des Lebens: im Menschen verwirklichtes Bewußtsein | Anpassung und Einsicht: Stufen der Bildung | Sozialer Verzicht und Triebüberschuß | Der aggressive Triebüberschuß | Wachstum und Bildung | Bildung ist Koordination des Suchens | Drei Bildungsebenen | Die dialekrische Funktion, die Erziehung erfüllen sollte | Sachbildung | Affektbildung | Sozialbildung | Bildung, ein Kompositum | Affekte und die Abwehr des Fremden | Geschichtlicher Wandel und Informationszwang | Aspekte des Ichs | Der Instinkt reicht nicht aus — die Evolution zum Bewußtsein | Evolution zum Bewußtsein | Das Dilemma zwischen Mythologie und Forschung | Bewußtsein und soziale Integration | Evolution wird ihrer selbst bewußt | Konvergenz der Erkenntnisse | Die protestantische Linie | Die Unschärfe menschlicher Rollen | Rollen werden signalisiert | Besitz als Signalapparat | Das Individuum als Rollenwesen | Rollenverhaftung hindert die Einfühlung | Triebe überwältigen leicht das erlernte Rollenverhalten | Rolle und Maske | Die Verklärung der Vergangenheit | Die überforderte Frau | Tierexperiment ad hominem „Reeducation“ | Von der Hinfälligkeit der Moralen | Triebsteuerung schafft Identität | Ein Verzicht, der befriedigt | Ein Verzicht, der nicht befriedigt | Kollektive Strukturänderungen des Selbstbewußtseins | Fragen der Größenordnung | Beschönigung oder Fatalismus? | Der Kulturzwang zur bösen Tat | Hoffnung gehört zur „Offenheit“ des Menschen | Exkurs über die Triebdynamik | Triebverlangen und Schuldangst | Erstarrungsformen | Triebverschränkung | Triebfeindlichkeit | Konservativismen | Terminologisches | Identifizierung und Gebot | Ambivalenz und Entzweiung | Die inneren Objekte | Ich und Ichideal | Gute Vorbilder und schlechte Folgen | Zweifelhafter Ahnenkult | Motivationskonflikte | Wie man Gebote umgehen kann | Das Ich verwandelt Energie | Einfühlung: Voraussetzung der Ichentwicklung | Die Mitläufer | Eine Folge des Paternismus | Ichideal im offenen sozialen Feld | Guter Rat ist unerläßlich | Der aufgeklärte Funktionär | Väter, die von den Söhnen lernen können | Erziehung zur Ichstärkung | Der unsichtbare Vater | Identifikationen schaffen das Verhaltensrepertoire | Die affektive und die sachbezogene Entfremdung | Magisches Denken und Konservativismus | Die Entleerung der Autorät | Der klassenlose Massenmensch | Das Schreckgespenst „Vater“ | Ambivalenzkonflikte | Wurzeln der Aufstiegsmanie | Verlängerte Wachstumskrisen – ungestillter Identifikationshunger | Entväterlichung in der überorganisierten Gesellschaft | Gehorsam – Autonomie – Anarchie | Gehorsam und Auflehnung | Triebgehorsam | Lerngehorsam | Ambivalenz | Die verstörende Strafe | Starres und entwicklungsoffenes Gewissen | Sublimierung und Ichentfaltung | Wiederholungszwang | Regressive Idealisierung | Die Stätte der Angst | Angsterweckung als Herrschaftsmittel | Der Ich-„Gehorsam“ | Einfühlung und Distanz | Erzichung zur Unsicherheit – Exkurs über den Unionsgedanken in der Politik | Postskriptum: Der Befehlsverband | Exkurs: Vom geahnten zum gelenkten Tabu | Rollen | Mit der Ehre unvereinbar | Kollektive Suchhaltungen | Das Grenzbedürfnis der Gruppen | Regression en masse | Manager und Apparatschik | Gehorsamsbereitschaft und Terrorneigung | Eine Enttäuschung | Kleine Verhältnisse und Überfluß | Klärendes zur Aufklärung | Der gesicherte Vorwand | Das Übersteigen der Rolle | Vorurteile und ihre Manipulierung | Grundrechte – die Antithese zum Vorurteil | Vorurteilsgehorsam | Pseudologik | Instrumente der Herrschaft | Sacrificium intellectus | Vom Staat zur Verwaltungsgottheit | Antworten auf große Kränkungen | Vorurteil und Gewissen | Konfrontation mit dem Vorurteil über sich selbst | Kurze Apologie des Klatsches | Massen — oder: Zweierlei Vaterlosigkeit | Von der ödipalen Rivalität zum Geschwisterneid | Die interessierten Agenten | Beziehungsarme Kindheit — lebloses Alter | Der Distanzeffekt | Verletzung des Eigenterritoriums und Triebentmischung | Vaterlosigkeit ersten und zweiten Grades | Triumerisches Ichideal | Der spurlos verschwindende „Führer“ | Militärischer Exkurs | Die ökonomische Bedeutung der Idole | Beispiele eines Ordnungsgedankens | Die Bindungsangst der Geschwister | Nachwort und Dank | Emanzipation | Zur Methode | Verfremdung gegen Entfremdung | Persönlicher Dank | Anmerkungen Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft thematisch schneller einzuordnen: Social psychology, Education and state, Family, Social history, Liberty, Authority, Social history, 20th century, Father Mit einem Umfang von 400 Seiten und dem Format pocket verbindet die Ausgabe inhaltliche Tiefe mit einer klar beschriebenen physischen Form.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Verlag, Ort und Datum - Piper Verlag, Munich, Germany und 1973 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Mit 3492003451 und 9783492003452 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL1289317W und OL22805697M, OL32078665M, OL12741397M, OL22308698M, OL16198293M, OL15267444M, OL21833917M besonders hilfreich.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Ort der Veröffentlichung: Munich, Germany
- Sprache: Deutsch
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Auch in der stark überarbeiteten Neuausgabe des Werkes (Gesamtauflage bisher 68 000), das längst zum sozialpsychologischen Grundbuch unserer Epoche geworden ist, legt Mitscherlich dar, wie die „Hierarchie der Vaterrolle“ zerfällt und die prägenden Vorbilder immer mehr verblassen. In den daraus entstehenden Konflikten werden neuartige neurotische Verhaltensweisen einzelner und ganzer Gruppen sichtbar: Indifferenz dem Mitmenschen gegenüber, Aggressivität, Destruktivität und Angst. Als einen der typischen Konflikte unserer Zeit bezeichnet Mitscherlich die paradoxe Entwicklung, daß der einzelne immer mehr ¢subjektive Autonomie“ fordert und auch erlangt, sich aber zugleich den bürokratischen und anderen konformistischen Machtordnungen immer stärker unterordnen muß. Das Buch klagt nicht einseitig an. Mitscherlich analysiert und zeige auch Möglichkeiten, wie die Konflikte gelöst und die offenen gesellschaftlichen Fragen unserer Gegenwart positiv beantwortet werden könnten
- Open-Library-Editions-IDs: OL22805697M, OL32078665M, OL12741397M, OL22308698M, OL16198293M, OL15267444M, OL21833917M
- Thematische Tags: Social psychology, Education and state, Family, Social history, Liberty, Authority, Social history, 20th century, Father
- Verfasst von: Alexander Mitscherlich
- Veröffentlicht am: 1973
- ISBN-10: 3492003451
- Ausgabeform: pocket
- Externe Work-Referenz: OL1289317W
- Buchtitel: Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft
- Seitenzahl: 400
- Abmessungen: 19 x x cm
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783492003452
- Publiziert bei: Piper Verlag
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorläufiges zur Dynamik der Anpassung | Der Mensch, ein extremer Nesthocker | Begabungsentwicklung und soziales Milieu | Die definitive und die geschichtsoffene Anpassung | Gelungene Anpassung ist nicht Fortschritt | Kulturelle Anpassung, ein Vorgang selektiver Zuordnung | Vier Grundkomponenten der Anpassung an die menschliche Mitwelt | Grenzen der sozialen Toleranz bei der Anpassung | Der spezifisch menschliche Anpassungsmodus und seine Dynamik | Eine neue Funktion des Lebens: im Menschen verwirklichtes Bewußtsein | Anpassung und Einsicht: Stufen der Bildung | Sozialer Verzicht und Triebüberschuß | Der aggressive Triebüberschuß | Wachstum und Bildung | Bildung ist Koordination des Suchens | Drei Bildungsebenen | Die dialekrische Funktion, die Erziehung erfüllen sollte | Sachbildung | Affektbildung | Sozialbildung | Bildung, ein Kompositum | Affekte und die Abwehr des Fremden | Geschichtlicher Wandel und Informationszwang | Aspekte des Ichs | Der Instinkt reicht nicht aus — die Evolution zum Bewußtsein | Evolution zum Bewußtsein | Das Dilemma zwischen Mythologie und Forschung | Bewußtsein und soziale Integration | Evolution wird ihrer selbst bewußt | Konvergenz der Erkenntnisse | Die protestantische Linie | Die Unschärfe menschlicher Rollen | Rollen werden signalisiert | Besitz als Signalapparat | Das Individuum als Rollenwesen | Rollenverhaftung hindert die Einfühlung | Triebe überwältigen leicht das erlernte Rollenverhalten | Rolle und Maske | Die Verklärung der Vergangenheit | Die überforderte Frau | Tierexperiment ad hominem „Reeducation“ | Von der Hinfälligkeit der Moralen | Triebsteuerung schafft Identität | Ein Verzicht, der befriedigt | Ein Verzicht, der nicht befriedigt | Kollektive Strukturänderungen des Selbstbewußtseins | Fragen der Größenordnung | Beschönigung oder Fatalismus? | Der Kulturzwang zur bösen Tat | Hoffnung gehört zur „Offenheit“ des Menschen | Exkurs über die Triebdynamik | Triebverlangen und Schuldangst | Erstarrungsformen | Triebverschränkung | Triebfeindlichkeit | Konservativismen | Terminologisches | Identifizierung und Gebot | Ambivalenz und Entzweiung | Die inneren Objekte | Ich und Ichideal | Gute Vorbilder und schlechte Folgen | Zweifelhafter Ahnenkult | Motivationskonflikte | Wie man Gebote umgehen kann | Das Ich verwandelt Energie | Einfühlung: Voraussetzung der Ichentwicklung | Die Mitläufer | Eine Folge des Paternismus | Ichideal im offenen sozialen Feld | Guter Rat ist unerläßlich | Der aufgeklärte Funktionär | Väter, die von den Söhnen lernen können | Erziehung zur Ichstärkung | Der unsichtbare Vater | Identifikationen schaffen das Verhaltensrepertoire | Die affektive und die sachbezogene Entfremdung | Magisches Denken und Konservativismus | Die Entleerung der Autorät | Der klassenlose Massenmensch | Das Schreckgespenst „Vater“ | Ambivalenzkonflikte | Wurzeln der Aufstiegsmanie | Verlängerte Wachstumskrisen – ungestillter Identifikationshunger | Entväterlichung in der überorganisierten Gesellschaft | Gehorsam – Autonomie – Anarchie | Gehorsam und Auflehnung | Triebgehorsam | Lerngehorsam | Ambivalenz | Die verstörende Strafe | Starres und entwicklungsoffenes Gewissen | Sublimierung und Ichentfaltung | Wiederholungszwang | Regressive Idealisierung | Die Stätte der Angst | Angsterweckung als Herrschaftsmittel | Der Ich-„Gehorsam“ | Einfühlung und Distanz | Erzichung zur Unsicherheit – Exkurs über den Unionsgedanken in der Politik | Postskriptum: Der Befehlsverband | Exkurs: Vom geahnten zum gelenkten Tabu | Rollen | Mit der Ehre unvereinbar | Kollektive Suchhaltungen | Das Grenzbedürfnis der Gruppen | Regression en masse | Manager und Apparatschik | Gehorsamsbereitschaft und Terrorneigung | Eine Enttäuschung | Kleine Verhältnisse und Überfluß | Klärendes zur Aufklärung | Der gesicherte Vorwand | Das Übersteigen der Rolle | Vorurteile und ihre Manipulierung | Grundrechte – die Antithese zum Vorurteil | Vorurteilsgehorsam | Pseudologik | Instrumente der Herrschaft | Sacrificium intellectus | Vom Staat zur Verwaltungsgottheit | Antworten auf große Kränkungen | Vorurteil und Gewissen | Konfrontation mit dem Vorurteil über sich selbst | Kurze Apologie des Klatsches | Massen — oder: Zweierlei Vaterlosigkeit | Von der ödipalen Rivalität zum Geschwisterneid | Die interessierten Agenten | Beziehungsarme Kindheit — lebloses Alter | Der Distanzeffekt | Verletzung des Eigenterritoriums und Triebentmischung | Vaterlosigkeit ersten und zweiten Grades | Triumerisches Ichideal | Der spurlos verschwindende „Führer“ | Militärischer Exkurs | Die ökonomische Bedeutung der Idole | Beispiele eines Ordnungsgedankens | Die Bindungsangst der Geschwister | Nachwort und Dank | Emanzipation | Zur Methode | Verfremdung gegen Entfremdung | Persönlicher Dank | Anmerkungen
- Untertitel: Ideen zur Sozialpsychologie
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft, Alexander Mitscherlich, Sachbuch und Social psychology, Education and state, Family, Social history, Liberty, Authority, Social history, 20th century, Father - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 3492003451, 9783492003452 und OL1289317W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Häufige Fragen zu Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL1289317W sowie die Editions-IDs OL22805697M, OL32078665M, OL12741397M, OL22308698M, OL16198293M, OL15267444M, OL21833917M referenzierbar.
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Auch in der stark überarbeiteten Neuausgabe des Werkes (Gesamtauflage bisher 68 000), das längst zum sozialpsychologischen Grundbuch unserer Epoche geworden ist, legt Mitscherlich dar, wie die „Hierarchie der Vaterrolle“ zerfällt und die prägenden Vorbilder immer mehr verblassen. In den daraus entstehenden Konflikten werden neuartige neurotische Verhaltensweisen einzelner und ganzer Gruppen sichtbar: Indifferenz dem Mitmenschen gegenüber, Aggressivität, Destruktivität und Angst. Als einen der typischen Konflikte unserer Zeit bezeichnet Mitscherlich die paradoxe Entwicklung, daß der einzelne immer mehr ¢subjektive Autonomie“ fordert und auch erlangt, sich aber zugleich den bürokratischen und anderen konformistischen Machtordnungen immer stärker unterordnen muß. Das Buch klagt nicht einseitig an. Mitscherlich analysiert und zeige auch Möglichkeiten, wie die Konflikte gelöst und die offenen gesellschaftlichen Fragen unserer Gegenwart positiv beantwortet werden könnten
Welche Rolle spielt der Untertitel von Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft?
Der Untertitel Ideen zur Sozialpsychologie präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Wie lässt sich Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft thematisch einordnen?
Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.
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