Das Undurchörbare | Buchinfos, Beschreibung und ISBN
10/06/2026
Lesedauer: 7 min
Hier findest du zu Das Undurchörbare von Theodor Warner die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.
Alles Wichtige zu Das Undurchörbare
Wer nach einem Buch von Theodor Warner aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Das Undurchörbare eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Untertitel Beiträge zur Hörpsychologie und Didaktik der Moderne ergänzt den Haupttitel Das Undurchörbare sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die Kurzbeschreibung von Das Undurchörbare zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Die traditionelle Auffassung diagnostiziert und wertet moderne und neue Musik lediglich als Gegenstände einer apodiktisch sich überordnenden Ästhetik, weil die zurzeit geltende Gehörpsychologie und die an der Tonalität orientierte Musik sich wechselseitig bestätigen. Die unser Jahrhundert bestimmende Atonalität kann dieser Auffassung entsprechend weder »Musik« darstellen, noch gehörpsychologisch erfasst oder gar gerechtfertigt werden. Da nun aber diese Atonalität, das Substrat der musikalischen »Modernität«, sich als geschichtliches Phänomen und psychologisches Problem nicht aus der Welt schaffen lässt, wird sie mehr und mehr zur kritischen Instanz auch dann, wenn die geltende Musikpsychologie ihr ausweicht. Das Bewusstsein der »Modernität«, mit der wir es nicht nur in der Musik zu tun haben, ist das einer geschichtlichen Zäsur, deren psychologische Erfassung offensichtlich nur dann möglich ist, wenn man zumindest die Möglichkeit geschichtlicher Veränderungen auch in den als systematisch-unwandelbar angesehenen Bereichen der Musikpsychologie erwägt. Die vorliegende Arbeit von Professor Dr. Theodor Warner, Flensburg, gründet in Vorlesungen und Übungen für künftige Musikpädagogen; sie ist deshalb didaktisch und lernpsychologisch an der Frage orientiert, wie moderne Musik vor allem in ihrer Theorie verstanden sein will, damit aus ihr wiederum das Werk sich dem Verstehen wie auch der kritischen Analyse öffnet. Die Arbeit stützt sich auf eine der Überschaubarkeit wegen klein gehaltene Zahl von musikpsychologischen Standardwerken (E. Kurth, G. Révesz, A. Wellek u. a.), auf die von modernen Komponisten entwickelten Musiklehren und – der Doppelnatur von »Modernität« entsprechend – auf programmatische Theorien zur Ästhetik dieser ihrer Modernität Bibliografisch ist Das Undurchörbare mit dem Erscheinungsdatum 1969, dem Verlag AGIS Verlag und dem Ort Baden-Baden erfasst.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Die Angaben zu AGIS Verlag und Baden-Baden stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Das Undurchörbare liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Das Undurchörbare einen gut klassifizierbaren Titel. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Das Undurchörbare mit dem Datum 1969 eindeutig zuordenbar. Gerade wer nach Werken von Theodor Warner sucht, sollte Das Undurchörbare näher betrachten.
Inhalte, Themen und Relevanz
Wer wissen möchte, worauf Das Undurchörbare inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Die traditionelle Auffassung diagnostiziert und wertet moderne und neue Musik lediglich als Gegenstände einer apodiktisch sich überordnenden Ästhetik, weil die zurzeit geltende Gehörpsychologie und die an der Tonalität orientierte Musik sich wechselseitig bestätigen. Die unser Jahrhundert bestimmende Atonalität kann dieser Auffassung entsprechend weder »Musik« darstellen, noch gehörpsychologisch erfasst oder gar gerechtfertigt werden. Da nun aber diese Atonalität, das Substrat der musikalischen »Modernität«, sich als geschichtliches Phänomen und psychologisches Problem nicht aus der Welt schaffen lässt, wird sie mehr und mehr zur kritischen Instanz auch dann, wenn die geltende Musikpsychologie ihr ausweicht. Das Bewusstsein der »Modernität«, mit der wir es nicht nur in der Musik zu tun haben, ist das einer geschichtlichen Zäsur, deren psychologische Erfassung offensichtlich nur dann möglich ist, wenn man zumindest die Möglichkeit geschichtlicher Veränderungen auch in den als systematisch-unwandelbar angesehenen Bereichen der Musikpsychologie erwägt. Die vorliegende Arbeit von Professor Dr. Theodor Warner, Flensburg, gründet in Vorlesungen und Übungen für künftige Musikpädagogen; sie ist deshalb didaktisch und lernpsychologisch an der Frage orientiert, wie moderne Musik vor allem in ihrer Theorie verstanden sein will, damit aus ihr wiederum das Werk sich dem Verstehen wie auch der kritischen Analyse öffnet. Die Arbeit stützt sich auf eine der Überschaubarkeit wegen klein gehaltene Zahl von musikpsychologischen Standardwerken (E. Kurth, G. Révesz, A. Wellek u. a.), auf die von modernen Komponisten entwickelten Musiklehren und – der Doppelnatur von »Modernität« entsprechend – auf programmatische Theorien zur Ästhetik dieser ihrer Modernität Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Das Undurchörbare thematisch schneller einzuordnen: History and criticism, Psychological aspects, Music, Psychology
Edition und bibliografische Einordnung
Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL7184309W und OL18686088M besonders hilfreich. Durch die Kombination aus AGIS Verlag, Baden-Baden und 1969 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Sowohl die ISBN-10 387007003X als auch die ISBN-13 9783870070038 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich.
Die zentralen Metadaten zu Das Undurchörbare
- ISBN-13: 9783870070038
- Schlagwörter: History and criticism, Psychological aspects, Music, Psychology
- ISBN-10: 387007003X
- Titel: Das Undurchörbare
- Ergänzender Titelzusatz: Beiträge zur Hörpsychologie und Didaktik der Moderne
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Sprache: Deutsch
- Ort der Veröffentlichung: Baden-Baden
- Autor beziehungsweise Autoren: Theodor Warner
- Maße der Ausgabe: 21,2 x 13,8 cm
- Open-Library-Work-ID: OL7184309W
- Umfang: 173 Seiten
- Verlag: AGIS Verlag
- Erscheinungsdatum: 1969
- Open-Library-Editions-IDs: OL18686088M
- Kurzbeschreibung: Die traditionelle Auffassung diagnostiziert und wertet moderne und neue Musik lediglich als Gegenstände einer apodiktisch sich überordnenden Ästhetik, weil die zurzeit geltende Gehörpsychologie und die an der Tonalität orientierte Musik sich wechselseitig bestätigen. Die unser Jahrhundert bestimmende Atonalität kann dieser Auffassung entsprechend weder »Musik« darstellen, noch gehörpsychologisch erfasst oder gar gerechtfertigt werden. Da nun aber diese Atonalität, das Substrat der musikalischen »Modernität«, sich als geschichtliches Phänomen und psychologisches Problem nicht aus der Welt schaffen lässt, wird sie mehr und mehr zur kritischen Instanz auch dann, wenn die geltende Musikpsychologie ihr ausweicht. Das Bewusstsein der »Modernität«, mit der wir es nicht nur in der Musik zu tun haben, ist das einer geschichtlichen Zäsur, deren psychologische Erfassung offensichtlich nur dann möglich ist, wenn man zumindest die Möglichkeit geschichtlicher Veränderungen auch in den als systematisch-unwandelbar angesehenen Bereichen der Musikpsychologie erwägt. Die vorliegende Arbeit von Professor Dr. Theodor Warner, Flensburg, gründet in Vorlesungen und Übungen für künftige Musikpädagogen; sie ist deshalb didaktisch und lernpsychologisch an der Frage orientiert, wie moderne Musik vor allem in ihrer Theorie verstanden sein will, damit aus ihr wiederum das Werk sich dem Verstehen wie auch der kritischen Analyse öffnet. Die Arbeit stützt sich auf eine der Überschaubarkeit wegen klein gehaltene Zahl von musikpsychologischen Standardwerken (E. Kurth, G. Révesz, A. Wellek u. a.), auf die von modernen Komponisten entwickelten Musiklehren und – der Doppelnatur von »Modernität« entsprechend – auf programmatische Theorien zur Ästhetik dieser ihrer Modernität
Relevanz für Suche und Einordnung
Die Verbindung aus Das Undurchörbare, Theodor Warner, Sachbuch und History and criticism, Psychological aspects, Music, Psychology schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 387007003X, 9783870070038 und OL7184309W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
Mit OL7184309W und OL18686088M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.
Wer sollte sich für Das Undurchörbare interessieren?
Besonders relevant ist Das Undurchörbare für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Theodor Warner betrachten möchten.
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags History and criticism, Psychological aspects, Music, Psychology bei der Einordnung.
Welche ISBN-Nummern sind für diese Ausgabe hinterlegt?
Für diese Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 387007003X als auch die ISBN-13 9783870070038 verfügbar.
Externe Links
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