Evangelien im Dialog mit Paulus - Worum geht es im Buch?
09/06/2026
Lesedauer: 13 min
Evangelien im Dialog mit Paulus von Kun-Chun Wong im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Evangelien im Dialog mit Paulus von Kun-Chun Wong - Informationen zur Ausgabe
Evangelien im Dialog mit Paulus ist ein Werk von Kun-Chun Wong, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Der Untertitel eine intertextuelle Studie zu den Synoptikern ergänzt den Haupttitel Evangelien im Dialog mit Paulus sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Inhaltlich lässt sich Evangelien im Dialog mit Paulus folgendermaßen zusammenfassen: The gospels are usually interpreted without much reference to Paul and his theology. Eric Kun Chun Wong, on the other hand, is of the opinion that all three synoptic gospels represent an ongoing dialogue with Paul. The Gospel of Mark has a number of common stories about Jesus, which is often interpreted to mean that this text pleads its case against Paul and for returning to the original meaning. It takes on the idea of the gospel, transforms it, but is nevertheless very close to Paul's teaching of the theology of the cross. The relationship between Mark and Paul may be seen as critical but neutral. The Gospel of Matthew, on the other hand, openly attacks Paul at several junctures and emphasizes, instead of his proclamation of the gospel among the peoples of the world, the ethical nature of Christ's message. Completely different is the approach of the author of Luke's Gospel: He is an admirer of Paul and presents his doctrine of justification clearly in the tradition of Paul. These conclusions are made possible by intertextual research. A dialogue with another text is not limited to literal references to the text in its original form. Historically speaking, such a dialogue is very likely: All three synoptic gospels presume the missionary activities of Paul among the heathen and could not have been written without such knowledge. It is unlikely that the authors were unaware of Paul and his theology, even if such insights were not transmitted in letters. Meist werden die Evangelien interpretiert, ohne dass man in ihnen Bezugnahmen auf Paulus und seine Theologie sieht. Eric Kun Chun Wong vertritt dagegen die These, dass alle drei synoptischen Evangelien in einem Dialog mit Paulus stehen. Das Markusevangelium teilt mit ihm eine Reihe von Jesusuberlieferungen, die es meist so interpretiert, dass es gegen Paulus zu deren ursprunglichen Sinn zuruckkehren will. Es nimmt seinen Evangeliumsbegriff auf, wandelt ihn ab, steht aber durch seine theologia crucis Paulus sehr nahe. Das Verhaltnis des Markus-Evangelisten zu Paulus ist kritisch-neutral. Das Matthausevangelium polemisiert dagegen an mehreren Stellen gegen Paulus und setzt dessen Evangeliumsverkundigung unter den Volkern seine eigene Verkundigung mit einem starkeren Akzent auf der ethischen Verkundigung Jesu entgegen. Anders der Verfasser des lukanischen Doppelwerks: Er bewundert Paulus. Er bringt seine Rechtfertigungslehre in einer Form, die schon bei Paulus Tradition war. Methodisch wird die Erschliessung dieses Dialogs durch Intertextualitatsforschung moglich. Der Dialog mit anderen Texten ist nicht daran gebunden, dass Texte wortlich oder in ihrem ursprunglichen Sinn aufgenommen werden. Geschichtlich ist ein solcher Dialog sehr wahrscheinlich: Alle drei synoptischen Evangelien setzen die Heidenmission des Paulus voraus und waren ohne sie nie entstanden. Es ist unwahrscheinlich, dass ihre Verfasser keine Kenntnisse von Paulus und seiner Theologie hatten, auch wenn diese Kenntnisse nicht durch Briefe vermittelt sein mussen Die Ausgabe erschien am 2012 bei Vandenhoeck & Ruprecht und ist dem Verlagsstandort Göttingen zugeordnet.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Im Kontext des Gesamtwerks von Kun-Chun Wong lässt sich Evangelien im Dialog mit Paulus gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Evangelien im Dialog mit Paulus spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Auch das Veröffentlichungsdatum 2012 macht Evangelien im Dialog mit Paulus für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Evangelien im Dialog mit Paulus liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Verlagsname und Verlagsort - Vandenhoeck & Ruprecht und Göttingen - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren.
Worum geht es in Evangelien im Dialog mit Paulus?
Evangelien im Dialog mit Paulus lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: The gospels are usually interpreted without much reference to Paul and his theology. Eric Kun Chun Wong, on the other hand, is of the opinion that all three synoptic gospels represent an ongoing dialogue with Paul. The Gospel of Mark has a number of common stories about Jesus, which is often interpreted to mean that this text pleads its case against Paul and for returning to the original meaning. It takes on the idea of the gospel, transforms it, but is nevertheless very close to Paul's teaching of the theology of the cross. The relationship between Mark and Paul may be seen as critical but neutral. The Gospel of Matthew, on the other hand, openly attacks Paul at several junctures and emphasizes, instead of his proclamation of the gospel among the peoples of the world, the ethical nature of Christ's message. Completely different is the approach of the author of Luke's Gospel: He is an admirer of Paul and presents his doctrine of justification clearly in the tradition of Paul. These conclusions are made possible by intertextual research. A dialogue with another text is not limited to literal references to the text in its original form. Historically speaking, such a dialogue is very likely: All three synoptic gospels presume the missionary activities of Paul among the heathen and could not have been written without such knowledge. It is unlikely that the authors were unaware of Paul and his theology, even if such insights were not transmitted in letters. Meist werden die Evangelien interpretiert, ohne dass man in ihnen Bezugnahmen auf Paulus und seine Theologie sieht. Eric Kun Chun Wong vertritt dagegen die These, dass alle drei synoptischen Evangelien in einem Dialog mit Paulus stehen. Das Markusevangelium teilt mit ihm eine Reihe von Jesusuberlieferungen, die es meist so interpretiert, dass es gegen Paulus zu deren ursprunglichen Sinn zuruckkehren will. Es nimmt seinen Evangeliumsbegriff auf, wandelt ihn ab, steht aber durch seine theologia crucis Paulus sehr nahe. Das Verhaltnis des Markus-Evangelisten zu Paulus ist kritisch-neutral. Das Matthausevangelium polemisiert dagegen an mehreren Stellen gegen Paulus und setzt dessen Evangeliumsverkundigung unter den Volkern seine eigene Verkundigung mit einem starkeren Akzent auf der ethischen Verkundigung Jesu entgegen. Anders der Verfasser des lukanischen Doppelwerks: Er bewundert Paulus. Er bringt seine Rechtfertigungslehre in einer Form, die schon bei Paulus Tradition war. Methodisch wird die Erschliessung dieses Dialogs durch Intertextualitatsforschung moglich. Der Dialog mit anderen Texten ist nicht daran gebunden, dass Texte wortlich oder in ihrem ursprunglichen Sinn aufgenommen werden. Geschichtlich ist ein solcher Dialog sehr wahrscheinlich: Alle drei synoptischen Evangelien setzen die Heidenmission des Paulus voraus und waren ohne sie nie entstanden. Es ist unwahrscheinlich, dass ihre Verfasser keine Kenntnisse von Paulus und seiner Theologie hatten, auch wenn diese Kenntnisse nicht durch Briefe vermittelt sein mussen Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Einleitung | Das Echo des Paulus im Markusevangelium | Das Echo des Paulus bei Matthäus als verdeckte Plemik | Das explizite und implizite Echo des Paulus bei Lukas in Apg 13 und Lk 18 | Zussamenfassung und Schlussbetrachtung. Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Criticism, interpretation, Rezeption, Bible, Theologie, Bibeln, Synoptic problem, Intertextuality in the Bible, Relation to the Epistles of Paul, Intertextualität, Relation to the Gospels
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Die Open-Library-Zuordnung über OL20954438W und OL28388374M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3525530374 als auch die ISBN-13 9783525530375 hinterlegt. Die Ausgabe ist über den Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, den Ort Göttingen und das Datum 2012 klar kontextualisiert.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Inhaltsübersicht: Einleitung | Das Echo des Paulus im Markusevangelium | Das Echo des Paulus bei Matthäus als verdeckte Plemik | Das explizite und implizite Echo des Paulus bei Lukas in Apg 13 und Lk 18 | Zussamenfassung und Schlussbetrachtung.
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Open-Library-Work-ID: OL20954438W
- Untertitel: eine intertextuelle Studie zu den Synoptikern
- Externe Editionsreferenzen: OL28388374M
- Erscheinungsdatum: 2012
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: The gospels are usually interpreted without much reference to Paul and his theology. Eric Kun Chun Wong, on the other hand, is of the opinion that all three synoptic gospels represent an ongoing dialogue with Paul. The Gospel of Mark has a number of common stories about Jesus, which is often interpreted to mean that this text pleads its case against Paul and for returning to the original meaning. It takes on the idea of the gospel, transforms it, but is nevertheless very close to Paul's teaching of the theology of the cross. The relationship between Mark and Paul may be seen as critical but neutral. The Gospel of Matthew, on the other hand, openly attacks Paul at several junctures and emphasizes, instead of his proclamation of the gospel among the peoples of the world, the ethical nature of Christ's message. Completely different is the approach of the author of Luke's Gospel: He is an admirer of Paul and presents his doctrine of justification clearly in the tradition of Paul. These conclusions are made possible by intertextual research. A dialogue with another text is not limited to literal references to the text in its original form. Historically speaking, such a dialogue is very likely: All three synoptic gospels presume the missionary activities of Paul among the heathen and could not have been written without such knowledge. It is unlikely that the authors were unaware of Paul and his theology, even if such insights were not transmitted in letters. Meist werden die Evangelien interpretiert, ohne dass man in ihnen Bezugnahmen auf Paulus und seine Theologie sieht. Eric Kun Chun Wong vertritt dagegen die These, dass alle drei synoptischen Evangelien in einem Dialog mit Paulus stehen. Das Markusevangelium teilt mit ihm eine Reihe von Jesusuberlieferungen, die es meist so interpretiert, dass es gegen Paulus zu deren ursprunglichen Sinn zuruckkehren will. Es nimmt seinen Evangeliumsbegriff auf, wandelt ihn ab, steht aber durch seine theologia crucis Paulus sehr nahe. Das Verhaltnis des Markus-Evangelisten zu Paulus ist kritisch-neutral. Das Matthausevangelium polemisiert dagegen an mehreren Stellen gegen Paulus und setzt dessen Evangeliumsverkundigung unter den Volkern seine eigene Verkundigung mit einem starkeren Akzent auf der ethischen Verkundigung Jesu entgegen. Anders der Verfasser des lukanischen Doppelwerks: Er bewundert Paulus. Er bringt seine Rechtfertigungslehre in einer Form, die schon bei Paulus Tradition war. Methodisch wird die Erschliessung dieses Dialogs durch Intertextualitatsforschung moglich. Der Dialog mit anderen Texten ist nicht daran gebunden, dass Texte wortlich oder in ihrem ursprunglichen Sinn aufgenommen werden. Geschichtlich ist ein solcher Dialog sehr wahrscheinlich: Alle drei synoptischen Evangelien setzen die Heidenmission des Paulus voraus und waren ohne sie nie entstanden. Es ist unwahrscheinlich, dass ihre Verfasser keine Kenntnisse von Paulus und seiner Theologie hatten, auch wenn diese Kenntnisse nicht durch Briefe vermittelt sein mussen
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3525530374
- Publiziert bei: Vandenhoeck & Ruprecht
- Buchtitel: Evangelien im Dialog mit Paulus
- Autor beziehungsweise Autoren: Kun-Chun Wong
- Thematische Tags: Criticism, interpretation, Rezeption, Bible, Theologie, Bibeln, Synoptic problem, Intertextuality in the Bible, Relation to the Epistles of Paul, Intertextualität, Relation to the Gospels
- Verlagsort: Göttingen
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783525530375
- Seitenzahl: 201
- Sprache: Deutsch
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Evangelien im Dialog mit Paulus, Kun-Chun Wong, Sachbuch und Criticism, interpretation, Rezeption, Bible, Theologie, Bibeln, Synoptic problem, Intertextuality in the Bible, Relation to the Epistles of Paul, Intertextualität, Relation to the Gospels - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 3525530374, 9783525530375 und OL20954438W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
The gospels are usually interpreted without much reference to Paul and his theology. Eric Kun Chun Wong, on the other hand, is of the opinion that all three synoptic gospels represent an ongoing dialogue with Paul. The Gospel of Mark has a number of common stories about Jesus, which is often interpreted to mean that this text pleads its case against Paul and for returning to the original meaning. It takes on the idea of the gospel, transforms it, but is nevertheless very close to Paul's teaching of the theology of the cross. The relationship between Mark and Paul may be seen as critical but neutral. The Gospel of Matthew, on the other hand, openly attacks Paul at several junctures and emphasizes, instead of his proclamation of the gospel among the peoples of the world, the ethical nature of Christ's message. Completely different is the approach of the author of Luke's Gospel: He is an admirer of Paul and presents his doctrine of justification clearly in the tradition of Paul. These conclusions are made possible by intertextual research. A dialogue with another text is not limited to literal references to the text in its original form. Historically speaking, such a dialogue is very likely: All three synoptic gospels presume the missionary activities of Paul among the heathen and could not have been written without such knowledge. It is unlikely that the authors were unaware of Paul and his theology, even if such insights were not transmitted in letters. Meist werden die Evangelien interpretiert, ohne dass man in ihnen Bezugnahmen auf Paulus und seine Theologie sieht. Eric Kun Chun Wong vertritt dagegen die These, dass alle drei synoptischen Evangelien in einem Dialog mit Paulus stehen. Das Markusevangelium teilt mit ihm eine Reihe von Jesusuberlieferungen, die es meist so interpretiert, dass es gegen Paulus zu deren ursprunglichen Sinn zuruckkehren will. Es nimmt seinen Evangeliumsbegriff auf, wandelt ihn ab, steht aber durch seine theologia crucis Paulus sehr nahe. Das Verhaltnis des Markus-Evangelisten zu Paulus ist kritisch-neutral. Das Matthausevangelium polemisiert dagegen an mehreren Stellen gegen Paulus und setzt dessen Evangeliumsverkundigung unter den Volkern seine eigene Verkundigung mit einem starkeren Akzent auf der ethischen Verkundigung Jesu entgegen. Anders der Verfasser des lukanischen Doppelwerks: Er bewundert Paulus. Er bringt seine Rechtfertigungslehre in einer Form, die schon bei Paulus Tradition war. Methodisch wird die Erschliessung dieses Dialogs durch Intertextualitatsforschung moglich. Der Dialog mit anderen Texten ist nicht daran gebunden, dass Texte wortlich oder in ihrem ursprunglichen Sinn aufgenommen werden. Geschichtlich ist ein solcher Dialog sehr wahrscheinlich: Alle drei synoptischen Evangelien setzen die Heidenmission des Paulus voraus und waren ohne sie nie entstanden. Es ist unwahrscheinlich, dass ihre Verfasser keine Kenntnisse von Paulus und seiner Theologie hatten, auch wenn diese Kenntnisse nicht durch Briefe vermittelt sein mussen
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter Criticism, interpretation, Rezeption, Bible, Theologie, Bibeln, Synoptic problem, Intertextuality in the Bible, Relation to the Epistles of Paul, Intertextualität, Relation to the Gospels kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?
Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3525530374 und die ISBN-13 9783525530375.
Wie ist das Buch aufgebaut?
Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Einleitung | Das Echo des Paulus im Markusevangelium | Das Echo des Paulus bei Matthäus als verdeckte Plemik | Das explizite und implizite Echo des Paulus bei Lukas in Apg 13 und Lk 18 | Zussamenfassung und Schlussbetrachtung.
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