Ost und West | Beschreibung und Metadaten

02/06/2026

Lesedauer: 4 min

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Ost und West: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details

Mit Ost und West liegt ein Buch von Andreas Herzog vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Der Untertitel Jüdische Publizistik 1901–1928 ergänzt den Haupttitel Ost und West sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Ost und West wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: „Ost und West“ hieß ein1901 ins Leben gerufenens Periodikum, das jüdischen Lesern im Westen die Kultur, Lebensweise, Geschichte der Ostjuden nahe bringen wollte. „Ostjuden“ – so wurden nach Nathan Birnbaum im positiven Sinne Juden in der Diaspora bezeichnet, die im Gegensatz zu den assimilierten „Westjuden“ Deutschlands und Österreichs begriffen worden, also beispielsweise Juiden Polens, Rußlands, Rumäniens. Sie bildeten keine kulturelle Einheit; ihre Kultur- und Religionsformen unterschieden sich aber deutlich von denen der „westlichen“ Juden. Deutsch-jüdische Intellektuelle suchten Anfang des Jahrhunderts die Auseinandersetzung mit dieser ostjüdischen Kultur; sie interessierten politische und philosophische als auch ästhetische Aspekte. Und so wurde die bis 1923 bestehende Zeitschrift „Ost und West“ ins Leben gerufen. Im Reclam-Band gleichen Titels wird diese Auseinandersetzung von „Ost und West“ nachgezeichnet. Es wurden Texte jüdischer Autoren kompiliert, Juden, die entweder deutsche oder österreichische Staatsbürger waren oder die zum Studium nach Mitteleuropa kamen und die unter anderem in Zeitschriften der Zeit publizierten: Neben „Ost und West“ in der „Freistatt“, in den „Neuen Jüdischen Monatsheften“, in „Der Jude“ und in den „Süddeutschen Monatsheften“. Kulturphilosophische, theaterkritische, religionstheoretische Essays von über zwanzig bekannten jüdischen Persönlichkeiten finden sich in dem Band über jüdische Publizistik; sie sind thematisch geordnet und werden zudem von einem Übersichtsartikel des Herausgebers Andreas Herzog zusammengebunden. Ein bislang wenig beachtetes Kapitel jüdischer Geschichte wird interessant dokumentiert. (Quelle: [buecher-im-netz.com](https://web.archive.org/web/20011225132459/https://www.buecher-im-netz.com/dialog/alt/a18-1096.html)) Ost und West wurde am 1996 publiziert und dem Verlag Reclam-Verlag mit Verlagsort Leipzig, Germany zugeordnet.

Auch das Veröffentlichungsdatum 1996 macht Ost und West für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Ost und West auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Für alle, die Bücher von Andreas Herzog recherchieren oder vergleichen, ist Ost und West eine relevante Ausgabe. Mit Reclam-Verlag in Leipzig, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Ost und West spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren.

Worum geht es in Ost und West?

Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Ost und West laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: „Ost und West“ hieß ein1901 ins Leben gerufenens Periodikum, das jüdischen Lesern im Westen die Kultur, Lebensweise, Geschichte der Ostjuden nahe bringen wollte. „Ostjuden“ – so wurden nach Nathan Birnbaum im positiven Sinne Juden in der Diaspora bezeichnet, die im Gegensatz zu den assimilierten „Westjuden“ Deutschlands und Österreichs begriffen worden, also beispielsweise Juiden Polens, Rußlands, Rumäniens. Sie bildeten keine kulturelle Einheit; ihre Kultur- und Religionsformen unterschieden sich aber deutlich von denen der „westlichen“ Juden. Deutsch-jüdische Intellektuelle suchten Anfang des Jahrhunderts die Auseinandersetzung mit dieser ostjüdischen Kultur; sie interessierten politische und philosophische als auch ästhetische Aspekte. Und so wurde die bis 1923 bestehende Zeitschrift „Ost und West“ ins Leben gerufen. Im Reclam-Band gleichen Titels wird diese Auseinandersetzung von „Ost und West“ nachgezeichnet. Es wurden Texte jüdischer Autoren kompiliert, Juden, die entweder deutsche oder österreichische Staatsbürger waren oder die zum Studium nach Mitteleuropa kamen und die unter anderem in Zeitschriften der Zeit publizierten: Neben „Ost und West“ in der „Freistatt“, in den „Neuen Jüdischen Monatsheften“, in „Der Jude“ und in den „Süddeutschen Monatsheften“. Kulturphilosophische, theaterkritische, religionstheoretische Essays von über zwanzig bekannten jüdischen Persönlichkeiten finden sich in dem Band über jüdische Publizistik; sie sind thematisch geordnet und werden zudem von einem Übersichtsartikel des Herausgebers Andreas Herzog zusammengebunden. Ein bislang wenig beachtetes Kapitel jüdischer Geschichte wird interessant dokumentiert. (Quelle: [buecher-im-netz.com](https://web.archive.org/web/20011225132459/https://www.buecher-im-netz.com/dialog/alt/a18-1096.html)) Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Nathan Birnbaum: Was sind die Ostjuden? Zur ersten Information | I | Heinrich Loewe: Die jüdischdeutsche Sprache der Ostjuden | Alexander Eliasberg: Der Chassidismus | Karl Schwarz: Die Ostjuden als Künstler | Samuel Abba Horodezky: Vom Gemeinschaftsleben der Chassidim | II | Gustav Landauer: Ostjuden und Deutsches Reich | Hermann Cohen: Der polnische Jude | Max Brod: Erfahrungen im ostjüdischen Schulwerk | Julius Berger: Ostjüdische Arbeiter im Kriege | III | Martin Buber: Mein Weg zum Chassidismus | Fritz Mordechai Kaufmann: Aus dem Merkblatt „Das jüdische Volkslied“ | Franz Kafka: [Rede über die jiddische Sprache] | Sammy Gronemann: Die Synagoge des Ostens | Eugen Hoeflich: Karpathenrussische Notizen<172 | IV | Kurt Pinthus: Jüdisches Theater | Mathias Acher (i. e. Nathan Birnbaum): Eine ostjüdische Bühne in Wien | Arnold Zweig: Erinnerung an die „Wilnaer“ | Joseph Roth: Das Moskauer jüdische Theater | V | Raphael Seligmann: Die jüdische Kleinstadt und die jiddische Literatur | Simon Rawidowitz: Moderne hebräische Literatur | Yernham Fishel Lachower: Scholem-Alejchem | Marcus Ehrenpreis: Mendele Mocher Sforim | Berthold Viertel: „Und das Krumme wird gerade“ | Anhang | Andreas Herzog: Die Ostjuden. Kulturelle Wirklichkeit und Fiktion | Zu den Autoren | Worterklärungen | Personenverzeichnis | Nachweis der Quellen und der Rechteinhaber Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Jews, Sources, Periodicals, Publishers and publishing, Jewish periodicals, Ost und West Seitenzahl und Ausgabeform - 302 Seiten im Format pocket - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen. Auch die unter Andreas Herzog (Editor) geführten Mitwirkenden tragen zur vollständigen bibliografischen Einordnung bei.

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL19246492W und OL17853766M besonders hilfreich. Durch die Kombination aus Reclam-Verlag, Leipzig, Germany und 1996 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3379015571 als auch die ISBN-13 9783379015578 hinterlegt.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Buchtitel: Ost und West
  2. Veröffentlicht am: 1996
  3. Schlagwörter: History, Jews, Sources, Periodicals, Publishers and publishing, Jewish periodicals, Ost und West
  4. Weitere Beteiligte: Andreas Herzog (Editor)
  5. Ausgabeform: pocket
  6. Externe Work-Referenz: OL19246492W
  7. Ergänzender Titelzusatz: Jüdische Publizistik 1901–1928
  8. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  9. ISBN-13: 9783379015578
  10. ISBN-10: 3379015571
  11. Kurzbeschreibung: „Ost und West“ hieß ein1901 ins Leben gerufenens Periodikum, das jüdischen Lesern im Westen die Kultur, Lebensweise, Geschichte der Ostjuden nahe bringen wollte. „Ostjuden“ – so wurden nach Nathan Birnbaum im positiven Sinne Juden in der Diaspora bezeichnet, die im Gegensatz zu den assimilierten „Westjuden“ Deutschlands und Österreichs begriffen worden, also beispielsweise Juiden Polens, Rußlands, Rumäniens. Sie bildeten keine kulturelle Einheit; ihre Kultur- und Religionsformen unterschieden sich aber deutlich von denen der „westlichen“ Juden. Deutsch-jüdische Intellektuelle suchten Anfang des Jahrhunderts die Auseinandersetzung mit dieser ostjüdischen Kultur; sie interessierten politische und philosophische als auch ästhetische Aspekte. Und so wurde die bis 1923 bestehende Zeitschrift „Ost und West“ ins Leben gerufen. Im Reclam-Band gleichen Titels wird diese Auseinandersetzung von „Ost und West“ nachgezeichnet. Es wurden Texte jüdischer Autoren kompiliert, Juden, die entweder deutsche oder österreichische Staatsbürger waren oder die zum Studium nach Mitteleuropa kamen und die unter anderem in Zeitschriften der Zeit publizierten: Neben „Ost und West“ in der „Freistatt“, in den „Neuen Jüdischen Monatsheften“, in „Der Jude“ und in den „Süddeutschen Monatsheften“. Kulturphilosophische, theaterkritische, religionstheoretische Essays von über zwanzig bekannten jüdischen Persönlichkeiten finden sich in dem Band über jüdische Publizistik; sie sind thematisch geordnet und werden zudem von einem Übersichtsartikel des Herausgebers Andreas Herzog zusammengebunden. Ein bislang wenig beachtetes Kapitel jüdischer Geschichte wird interessant dokumentiert. (Quelle: [buecher-im-netz.com](https://web.archive.org/web/20011225132459/https://www.buecher-im-netz.com/dialog/alt/a18-1096.html))
  12. Autor beziehungsweise Autoren: Andreas Herzog
  13. Seitenzahl: 302
  14. Primäre Kategorie: Sachbuch
  15. Inhaltsübersicht: Nathan Birnbaum: Was sind die Ostjuden? Zur ersten Information | I | Heinrich Loewe: Die jüdischdeutsche Sprache der Ostjuden | Alexander Eliasberg: Der Chassidismus | Karl Schwarz: Die Ostjuden als Künstler | Samuel Abba Horodezky: Vom Gemeinschaftsleben der Chassidim | II | Gustav Landauer: Ostjuden und Deutsches Reich | Hermann Cohen: Der polnische Jude | Max Brod: Erfahrungen im ostjüdischen Schulwerk | Julius Berger: Ostjüdische Arbeiter im Kriege | III | Martin Buber: Mein Weg zum Chassidismus | Fritz Mordechai Kaufmann: Aus dem Merkblatt „Das jüdische Volkslied“ | Franz Kafka: [Rede über die jiddische Sprache] | Sammy Gronemann: Die Synagoge des Ostens | Eugen Hoeflich: Karpathenrussische Notizen<172 | IV | Kurt Pinthus: Jüdisches Theater | Mathias Acher (i. e. Nathan Birnbaum): Eine ostjüdische Bühne in Wien | Arnold Zweig: Erinnerung an die „Wilnaer“ | Joseph Roth: Das Moskauer jüdische Theater | V | Raphael Seligmann: Die jüdische Kleinstadt und die jiddische Literatur | Simon Rawidowitz: Moderne hebräische Literatur | Yernham Fishel Lachower: Scholem-Alejchem | Marcus Ehrenpreis: Mendele Mocher Sforim | Berthold Viertel: „Und das Krumme wird gerade“ | Anhang | Andreas Herzog: Die Ostjuden. Kulturelle Wirklichkeit und Fiktion | Zu den Autoren | Worterklärungen | Personenverzeichnis | Nachweis der Quellen und der Rechteinhaber
  16. Ort der Veröffentlichung: Leipzig, Germany
  17. Abmessungen: 19 x x cm
  18. Publiziert bei: Reclam-Verlag
  19. Open-Library-Editions-IDs: OL17853766M

Warum sich Ost und West gut einordnen lässt

Die Verbindung aus Ost und West, Andreas Herzog, Sachbuch und History, Jews, Sources, Periodicals, Publishers and publishing, Jewish periodicals, Ost und West schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3379015571, 9783379015578 und OL19246492W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Was verrät der Untertitel über Ost und West?

Mit Jüdische Publizistik 1901–1928 wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.

Welche ISBN-Nummern sind für diese Ausgabe hinterlegt?

Für diese Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3379015571 als auch die ISBN-13 9783379015578 verfügbar.

Wie lässt sich Ost und West thematisch einordnen?

Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.

Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?

Bibliografisch wird die Ausgabe über Reclam-Verlag, Leipzig, Germany und das Datum 1996 beschrieben.

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