Im Tempel der Kunst | Informationen zu Inhalt und Ausgabe
09/06/2026
Lesedauer: 13 min
Im Tempel der Kunst von Bernhard Maaz auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Im Tempel der Kunst im Überblick
Im Tempel der Kunst ist ein Werk von Bernhard Maaz, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Mit dem Untertitel die Künstlermythen der Deutschen wird bei Im Tempel der Kunst noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Aus der Buchbeschreibung zu Im Tempel der Kunst ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Das 19. Jahrhundert ist von gravierenden Umbrüchen geprägt. In der bildenden Kunst betraf eine der folgenreichsten Veränderungen den Status des Künstlers, sein Selbstverständnis, seine soziale Einbindung. Jeder Künstler träumte vom Ruhm und davon, "im Tempel der Kunst" in Museen und Ausstellungen optimal plaziert zu sein. Aber die Lebenswirklichkeiten waren kompliziert. Daher formulierten die Künstler ihre sehr verschieden aufgefassten Rollen in eigenen Schöpfungen wie Selbstporträts, Freundschaftsbildern, Atelieransichten oder auch in Bildern, die sich mythischer Themen bedienen (Prometheus, Apoll). Der Künstler kann sich als Einsamer wie Caspar David Friedrich, als Verkannter wie Anselm Feuerbach oder als Künstlerfürst wie Franz von Stuck begreifen. Er bedient sich verschiedener Sichtweisen zwischen Pathos und Selbstironie und kann kunsthistorische Vorbilder von Giotto über Raffael bis Dürer heraufbeschwören. Das Zerfallen alter Auftraggeberstrukturen bewirkte, dass den Künstlerbünden grosse Bedeutung zukam, seien es die Nazarener, der "Blaue Reiter" oder die "Brücke." The 19th century was characterized by severe upheavals. In the visual arts, one of the richest changes involved the status of the artist, his self-understanding, his social integration. Each artist dreamed of fame "in the temple of art" - in museums and exhibitions.The artists formulated different roles in their own creations, such as self-portraits, images of friendship, studio views, or paintings which served mythic themes (Prometheus, Apollo). The artist might perceive himself as solitary, as in the case of Caspar David Friedrich, or as unrecognized, like Anselm Feuerbach, or as royalty, like Franz von Stuck. Perceptions of pathos and self-irony were influenced by historical models such as Giotto di Bondone, Raphael, and Dürer. The disintegration of old structures generated artistic groups of great importance, such as Nazarene art, the "Blue Rider," and Die Brücke Die Ausgabe erschien am 2008 bei Deutscher Kunstverlag und ist dem Verlagsstandort München zugeordnet.
Warum Im Tempel der Kunst relevant sein kann
Im Tempel der Kunst liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Auch das Veröffentlichungsdatum 2008 macht Im Tempel der Kunst für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Gerade wer nach Werken von Bernhard Maaz sucht, sollte Im Tempel der Kunst näher betrachten. Die Angaben zu Deutscher Kunstverlag und München stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Im Tempel der Kunst auch für thematische Recherchen besonders relevant.
Inhalte, Themen und Relevanz
Die Beschreibung zeigt, dass Im Tempel der Kunst klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Das 19. Jahrhundert ist von gravierenden Umbrüchen geprägt. In der bildenden Kunst betraf eine der folgenreichsten Veränderungen den Status des Künstlers, sein Selbstverständnis, seine soziale Einbindung. Jeder Künstler träumte vom Ruhm und davon, "im Tempel der Kunst" in Museen und Ausstellungen optimal plaziert zu sein. Aber die Lebenswirklichkeiten waren kompliziert. Daher formulierten die Künstler ihre sehr verschieden aufgefassten Rollen in eigenen Schöpfungen wie Selbstporträts, Freundschaftsbildern, Atelieransichten oder auch in Bildern, die sich mythischer Themen bedienen (Prometheus, Apoll). Der Künstler kann sich als Einsamer wie Caspar David Friedrich, als Verkannter wie Anselm Feuerbach oder als Künstlerfürst wie Franz von Stuck begreifen. Er bedient sich verschiedener Sichtweisen zwischen Pathos und Selbstironie und kann kunsthistorische Vorbilder von Giotto über Raffael bis Dürer heraufbeschwören. Das Zerfallen alter Auftraggeberstrukturen bewirkte, dass den Künstlerbünden grosse Bedeutung zukam, seien es die Nazarener, der "Blaue Reiter" oder die "Brücke." The 19th century was characterized by severe upheavals. In the visual arts, one of the richest changes involved the status of the artist, his self-understanding, his social integration. Each artist dreamed of fame "in the temple of art" - in museums and exhibitions.The artists formulated different roles in their own creations, such as self-portraits, images of friendship, studio views, or paintings which served mythic themes (Prometheus, Apollo). The artist might perceive himself as solitary, as in the case of Caspar David Friedrich, or as unrecognized, like Anselm Feuerbach, or as royalty, like Franz von Stuck. Perceptions of pathos and self-irony were influenced by historical models such as Giotto di Bondone, Raphael, and Dürer. The disintegration of old structures generated artistic groups of great importance, such as Nazarene art, the "Blue Rider," and Die Brücke Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Das Museum als ästhetische Kirche der Nation / Peter-Klaus Schuster | Künstlermythen / Bernhard Maaz | Akademien, Ateliers und Autodidakten: Kontinuitäten und Brüche in der Künstlerausbildung im 19. Jahrhundert / Katharina Wippermann | Ars longa, vita brevis: das Bildhauerportrait an der Schwelle von Klassizismus und Romantik / Anne Schulten | Themen und Topoi: Der Künstler als Sozium und Individuum | Selbstbild: Exemplum und Exercitium bei Anton Graff / Bernhard Maaz | Künstlerbildnis: Portrait und Selbstportrait bei Malern um Anton Graff / Bernhard Maaz | Der in Rauch aufgegangene Ruhm Bildhauer zwischen Tod und Unsterblichkeit / Anne Schulten | Spree-Athen: Virtuoso und Manufacturier, oder die Nutzanwendung der Kunst / Bernhard Maaz | Raffaeljünger als Staatskünstler: Nazarenische Schaffensentwürfe um Overbeck / Bernhard Maaz | Künstlerbrüder und Gemeinschaftswerk: die Casa Bartholdy in der Nationalgalerie / Birgit Verwiebe | Paragone I: Musik im Bild / Bernhard Maaz | Künstlernetzwerke und Bezugspunkte: der Künstler im System der Kunst | Mythen und Legenden: Vom Ursprung der Kunst / Anne Schulten | Zitate, Reverenzen, Wunschbilder: Formen der Künstlerverehrung im 19. Jahrhundert / Katharina Wippermann | Schreiben über Kunst: von der Kennerschaft zur Wissenschaft / Anne Schulten | Einer den andern gemalt: das Freundschaftsbild zwischen empfindsamer Pathosformel und bildgewordenem Programm / Anne Schulten | Die Staffelei ist im Bild: Atelierbilder / Anne Schulten | Einsamkeiten: Individuelle Wege | Isolation und Askese: Melancholie und Einsamkeit bei Caspar David Friedrich / Bernhard Maaz | Die Natur als Spiegel der der Seele: Rückzugsmetaphern bei Carl Blechen / Bernhard Maaz | Hof und Künstler: Wechselseitige Abhängigkeiten bei Karl Friedrich Schinkel / Bernhard Maaz | Peter Cornelius: Geniekult im Tempel der Kunst / Birgit Verwiebe | Die Absenz des Künstlers: Selbentzug und Nobilitierung bei Adolph Menzel / Bernhard Maaz | Flucht in Rollen: zum Selbstverständnis des Malers: Hans von Marées / Angelika Wesenberg | Reine Malerei: Münchner Malerei des Leibl-Kreises / Angelika Wesenberg | Künstlerfürsten und Selbstilisierungen: Extrovertierte Rollen | Künstlerfürst ohne Gefolgschaft: der Traum vom Ruhm bei Anselm Feuerbach / Katharina Wippermann | Malerfürst und Fürstenmaler: Franz von Lenbach / Bernhard Maaz | Künstlerleben und Lebenkünstler: Franz von Stuck / Bernhard Maaz | Wechselnde Vereinnahmungen: das Werk Arnold Böcklins zwischen Ablehnung und Überbewertung / Angelika Wesenberg | Ein "Pyrrhussieg": Anton von Werner, der Fall Munch und die Moderne in Berlin / Anne Schulten | "Gegenkaiser": Max Liebermann in Berlin / Angelika Wesenberg | Der Vollblutkünstler: Leidenspathos und Parteinahme bei Lovis Corinth / Bernhard Maaz | Künstlergemeinschaften: Blauer Reiter und Brücke / Bernhard Maaz | Ringen um die Kunst: Schaffensdrang und Selbstzweifel in Jugendbriefen deutscher Künstler / Sarah Kinzel | "dieses bleibt ewig": Künstler in Anekdoten und Zitaten / Bernhard Maaz. Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Im Tempel der Kunst thematisch schneller einzuordnen: Exhibitions, German Painting, Self-portraits, German, Myth in art, Nationalgalerie (Germany : West), National characteristics in art, Blaue Reiter (Group of artists), Nazarenes (German painters), Brücke (Group : Munich, Germany)
Edition und bibliografische Einordnung
Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Deutscher Kunstverlag, München und 2008 präzise ergänzt. Sowohl die ISBN-10 3422068538 als auch die ISBN-13 9783422068537 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL33102714W sowie die Editionszuordnungen OL44972949M referenzierbar.
Die zentralen Metadaten zu Im Tempel der Kunst
- Autor beziehungsweise Autoren: Bernhard Maaz
- Kurzbeschreibung: Das 19. Jahrhundert ist von gravierenden Umbrüchen geprägt. In der bildenden Kunst betraf eine der folgenreichsten Veränderungen den Status des Künstlers, sein Selbstverständnis, seine soziale Einbindung. Jeder Künstler träumte vom Ruhm und davon, "im Tempel der Kunst" in Museen und Ausstellungen optimal plaziert zu sein. Aber die Lebenswirklichkeiten waren kompliziert. Daher formulierten die Künstler ihre sehr verschieden aufgefassten Rollen in eigenen Schöpfungen wie Selbstporträts, Freundschaftsbildern, Atelieransichten oder auch in Bildern, die sich mythischer Themen bedienen (Prometheus, Apoll). Der Künstler kann sich als Einsamer wie Caspar David Friedrich, als Verkannter wie Anselm Feuerbach oder als Künstlerfürst wie Franz von Stuck begreifen. Er bedient sich verschiedener Sichtweisen zwischen Pathos und Selbstironie und kann kunsthistorische Vorbilder von Giotto über Raffael bis Dürer heraufbeschwören. Das Zerfallen alter Auftraggeberstrukturen bewirkte, dass den Künstlerbünden grosse Bedeutung zukam, seien es die Nazarener, der "Blaue Reiter" oder die "Brücke." The 19th century was characterized by severe upheavals. In the visual arts, one of the richest changes involved the status of the artist, his self-understanding, his social integration. Each artist dreamed of fame "in the temple of art" - in museums and exhibitions.The artists formulated different roles in their own creations, such as self-portraits, images of friendship, studio views, or paintings which served mythic themes (Prometheus, Apollo). The artist might perceive himself as solitary, as in the case of Caspar David Friedrich, or as unrecognized, like Anselm Feuerbach, or as royalty, like Franz von Stuck. Perceptions of pathos and self-irony were influenced by historical models such as Giotto di Bondone, Raphael, and Dürer. The disintegration of old structures generated artistic groups of great importance, such as Nazarene art, the "Blue Rider," and Die Brücke
- ISBN-13: 9783422068537
- Open-Library-Editions-IDs: OL44972949M
- Externe Work-Referenz: OL33102714W
- Ort der Veröffentlichung: München
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Seitenzahl: 163
- Verlag: Deutscher Kunstverlag
- Inhaltsübersicht: Das Museum als ästhetische Kirche der Nation / Peter-Klaus Schuster | Künstlermythen / Bernhard Maaz | Akademien, Ateliers und Autodidakten: Kontinuitäten und Brüche in der Künstlerausbildung im 19. Jahrhundert / Katharina Wippermann | Ars longa, vita brevis: das Bildhauerportrait an der Schwelle von Klassizismus und Romantik / Anne Schulten | Themen und Topoi: Der Künstler als Sozium und Individuum | Selbstbild: Exemplum und Exercitium bei Anton Graff / Bernhard Maaz | Künstlerbildnis: Portrait und Selbstportrait bei Malern um Anton Graff / Bernhard Maaz | Der in Rauch aufgegangene Ruhm Bildhauer zwischen Tod und Unsterblichkeit / Anne Schulten | Spree-Athen: Virtuoso und Manufacturier, oder die Nutzanwendung der Kunst / Bernhard Maaz | Raffaeljünger als Staatskünstler: Nazarenische Schaffensentwürfe um Overbeck / Bernhard Maaz | Künstlerbrüder und Gemeinschaftswerk: die Casa Bartholdy in der Nationalgalerie / Birgit Verwiebe | Paragone I: Musik im Bild / Bernhard Maaz | Künstlernetzwerke und Bezugspunkte: der Künstler im System der Kunst | Mythen und Legenden: Vom Ursprung der Kunst / Anne Schulten | Zitate, Reverenzen, Wunschbilder: Formen der Künstlerverehrung im 19. Jahrhundert / Katharina Wippermann | Schreiben über Kunst: von der Kennerschaft zur Wissenschaft / Anne Schulten | Einer den andern gemalt: das Freundschaftsbild zwischen empfindsamer Pathosformel und bildgewordenem Programm / Anne Schulten | Die Staffelei ist im Bild: Atelierbilder / Anne Schulten | Einsamkeiten: Individuelle Wege | Isolation und Askese: Melancholie und Einsamkeit bei Caspar David Friedrich / Bernhard Maaz | Die Natur als Spiegel der der Seele: Rückzugsmetaphern bei Carl Blechen / Bernhard Maaz | Hof und Künstler: Wechselseitige Abhängigkeiten bei Karl Friedrich Schinkel / Bernhard Maaz | Peter Cornelius: Geniekult im Tempel der Kunst / Birgit Verwiebe | Die Absenz des Künstlers: Selbentzug und Nobilitierung bei Adolph Menzel / Bernhard Maaz | Flucht in Rollen: zum Selbstverständnis des Malers: Hans von Marées / Angelika Wesenberg | Reine Malerei: Münchner Malerei des Leibl-Kreises / Angelika Wesenberg | Künstlerfürsten und Selbstilisierungen: Extrovertierte Rollen | Künstlerfürst ohne Gefolgschaft: der Traum vom Ruhm bei Anselm Feuerbach / Katharina Wippermann | Malerfürst und Fürstenmaler: Franz von Lenbach / Bernhard Maaz | Künstlerleben und Lebenkünstler: Franz von Stuck / Bernhard Maaz | Wechselnde Vereinnahmungen: das Werk Arnold Böcklins zwischen Ablehnung und Überbewertung / Angelika Wesenberg | Ein "Pyrrhussieg": Anton von Werner, der Fall Munch und die Moderne in Berlin / Anne Schulten | "Gegenkaiser": Max Liebermann in Berlin / Angelika Wesenberg | Der Vollblutkünstler: Leidenspathos und Parteinahme bei Lovis Corinth / Bernhard Maaz | Künstlergemeinschaften: Blauer Reiter und Brücke / Bernhard Maaz | Ringen um die Kunst: Schaffensdrang und Selbstzweifel in Jugendbriefen deutscher Künstler / Sarah Kinzel | "dieses bleibt ewig": Künstler in Anekdoten und Zitaten / Bernhard Maaz.
- Veröffentlicht am: 2008
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3422068538
- Schlagwörter: Exhibitions, German Painting, Self-portraits, German, Myth in art, Nationalgalerie (Germany : West), National characteristics in art, Blaue Reiter (Group of artists), Nazarenes (German painters), Brücke (Group : Munich, Germany)
- Sprache: Deutsch
- Titel: Im Tempel der Kunst
- Untertitel: die Künstlermythen der Deutschen
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Im Tempel der Kunst, Bernhard Maaz, Sachbuch und Exhibitions, German Painting, Self-portraits, German, Myth in art, Nationalgalerie (Germany : West), National characteristics in art, Blaue Reiter (Group of artists), Nazarenes (German painters), Brücke (Group : Munich, Germany) - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3422068538, 9783422068537 und OL33102714W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.
FAQ zu Im Tempel der Kunst
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Das 19. Jahrhundert ist von gravierenden Umbrüchen geprägt. In der bildenden Kunst betraf eine der folgenreichsten Veränderungen den Status des Künstlers, sein Selbstverständnis, seine soziale Einbindung. Jeder Künstler träumte vom Ruhm und davon, "im Tempel der Kunst" in Museen und Ausstellungen optimal plaziert zu sein. Aber die Lebenswirklichkeiten waren kompliziert. Daher formulierten die Künstler ihre sehr verschieden aufgefassten Rollen in eigenen Schöpfungen wie Selbstporträts, Freundschaftsbildern, Atelieransichten oder auch in Bildern, die sich mythischer Themen bedienen (Prometheus, Apoll). Der Künstler kann sich als Einsamer wie Caspar David Friedrich, als Verkannter wie Anselm Feuerbach oder als Künstlerfürst wie Franz von Stuck begreifen. Er bedient sich verschiedener Sichtweisen zwischen Pathos und Selbstironie und kann kunsthistorische Vorbilder von Giotto über Raffael bis Dürer heraufbeschwören. Das Zerfallen alter Auftraggeberstrukturen bewirkte, dass den Künstlerbünden grosse Bedeutung zukam, seien es die Nazarener, der "Blaue Reiter" oder die "Brücke." The 19th century was characterized by severe upheavals. In the visual arts, one of the richest changes involved the status of the artist, his self-understanding, his social integration. Each artist dreamed of fame "in the temple of art" - in museums and exhibitions.The artists formulated different roles in their own creations, such as self-portraits, images of friendship, studio views, or paintings which served mythic themes (Prometheus, Apollo). The artist might perceive himself as solitary, as in the case of Caspar David Friedrich, or as unrecognized, like Anselm Feuerbach, or as royalty, like Franz von Stuck. Perceptions of pathos and self-irony were influenced by historical models such as Giotto di Bondone, Raphael, and Dürer. The disintegration of old structures generated artistic groups of great importance, such as Nazarene art, the "Blue Rider," and Die Brücke
Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?
Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3422068538 und die ISBN-13 9783422068537.
Was verrät der Untertitel über Im Tempel der Kunst?
Mit die Künstlermythen der Deutschen wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
Wie lässt sich Im Tempel der Kunst thematisch einordnen?
Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.
Externe Links
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