Landjuden in Nordwestdeutschland - Beschreibung, ISBN und Ausgabe
09/06/2026
Lesedauer: 8 min
Alle Kerninfos zu Landjuden in Nordwestdeutschland von Herbert Obenaus auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Landjuden in Nordwestdeutschland - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Landjuden in Nordwestdeutschland gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Herbert Obenaus - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Mit dem Untertitel Vorträge des Arbeitskreises Geschichte der Juden in der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen wird bei Landjuden in Nordwestdeutschland noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Landjuden in Nordwestdeutschland den Fokus legt: Die Geschichte der Juden in Deutschland ist auf lange Zeit auch eine Geschichte der Juden auf dem Lande gewesen. Ausgehend von dieser Überlegung hat der 'Arbeitskreis Geschichte der Juden' der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen versucht, den Bedingungen jüdischer Existenz auf dem Lande in der frühen Neuzeit und im 19. Jahrhundert nachzugehen. Schon die Niederlassung der Juden war von den unterschiedlichen Interessen der grundherrschaftlichen Machtträger und der Landesherrschaft bestimmt - der Tagungsband enthält dazu Untersuchungen für das Fürstentum Göttingen und die Grafschaft Ostfriesland. Andere Untersuchungen gehen der frühen Gemeindebildung unter den Juden im oldenburgisch-ostfriesischen und im Stader Raum nach. Für die jüdische Gemeinde Dannenberg wird das Stereotyp von der 'Bewahrung der orthodoxen Lebensweise' durch die Landjuden im 19. Jahrhundert in Frage gestellt. In weiteren Texten werden Erwerbsstruktur und soziales Gefüge jüdischer Gemeinden im ländlichen Raum anhand des Beispiels von Stolzenau (Kreis Nienburg/W.) thematisiert, ausserdem die verwandtschaftlichen Beziehungen der Juden als Faktoren der Ansiedlung auf dem Lande für das Stift Hildesheim im 18. Jahrhundert. Eine Untersuchung geht den Synagogentypen des ländlichen Raums nach, eine letzte schließlich der Erhaltung der jüdischen Friedhöfe, die nach der Abwanderung der Juden in die Städte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend zum Problem wurde. Die Themen des Arbeitskreises behandeln damit Fragen der jüdischen Geschichte auf dem Lande, die schon oft für den süddeutschen Raum, bisher aber kaum für den deutschen Nordwesten gestellt worden sind"--(From publisher's web site) Landjuden in Nordwestdeutschland wurde am 2005 publiziert und dem Verlag Hahnsche mit Verlagsort Hannover zugeordnet.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Gerade wer nach Werken von Herbert Obenaus sucht, sollte Landjuden in Nordwestdeutschland näher betrachten. Landjuden in Nordwestdeutschland spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Der Verlag Hahnsche und der Verlagsort Hannover liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Landjuden in Nordwestdeutschland mit dem Datum 2005 eindeutig zuordenbar.
Was behandelt Landjuden in Nordwestdeutschland?
Landjuden in Nordwestdeutschland lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Die Geschichte der Juden in Deutschland ist auf lange Zeit auch eine Geschichte der Juden auf dem Lande gewesen. Ausgehend von dieser Überlegung hat der 'Arbeitskreis Geschichte der Juden' der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen versucht, den Bedingungen jüdischer Existenz auf dem Lande in der frühen Neuzeit und im 19. Jahrhundert nachzugehen. Schon die Niederlassung der Juden war von den unterschiedlichen Interessen der grundherrschaftlichen Machtträger und der Landesherrschaft bestimmt - der Tagungsband enthält dazu Untersuchungen für das Fürstentum Göttingen und die Grafschaft Ostfriesland. Andere Untersuchungen gehen der frühen Gemeindebildung unter den Juden im oldenburgisch-ostfriesischen und im Stader Raum nach. Für die jüdische Gemeinde Dannenberg wird das Stereotyp von der 'Bewahrung der orthodoxen Lebensweise' durch die Landjuden im 19. Jahrhundert in Frage gestellt. In weiteren Texten werden Erwerbsstruktur und soziales Gefüge jüdischer Gemeinden im ländlichen Raum anhand des Beispiels von Stolzenau (Kreis Nienburg/W.) thematisiert, ausserdem die verwandtschaftlichen Beziehungen der Juden als Faktoren der Ansiedlung auf dem Lande für das Stift Hildesheim im 18. Jahrhundert. Eine Untersuchung geht den Synagogentypen des ländlichen Raums nach, eine letzte schließlich der Erhaltung der jüdischen Friedhöfe, die nach der Abwanderung der Juden in die Städte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend zum Problem wurde. Die Themen des Arbeitskreises behandeln damit Fragen der jüdischen Geschichte auf dem Lande, die schon oft für den süddeutschen Raum, bisher aber kaum für den deutschen Nordwesten gestellt worden sind"--(From publisher's web site) Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Congresses, Jews, Social conditions, OUR Brockhaus selection, Rural conditions, Joden, History of Germany, Northern Germany, Platteland
Edition und bibliografische Einordnung
Verlag, Ort und Datum - Hahnsche, Hannover und 2005 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL19168848W sowie die Editionszuordnungen OL3462577M, OL22629602M referenzierbar.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Publiziert bei: Hahnsche
- Ergänzender Titelzusatz: Vorträge des Arbeitskreises Geschichte der Juden in der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen
- Externe Work-Referenz: OL19168848W
- Verlagsort: Hannover
- Verfasst von: Herbert Obenaus
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3775260242
- Seitenzahl: 285
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Die Geschichte der Juden in Deutschland ist auf lange Zeit auch eine Geschichte der Juden auf dem Lande gewesen. Ausgehend von dieser Überlegung hat der 'Arbeitskreis Geschichte der Juden' der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen versucht, den Bedingungen jüdischer Existenz auf dem Lande in der frühen Neuzeit und im 19. Jahrhundert nachzugehen. Schon die Niederlassung der Juden war von den unterschiedlichen Interessen der grundherrschaftlichen Machtträger und der Landesherrschaft bestimmt - der Tagungsband enthält dazu Untersuchungen für das Fürstentum Göttingen und die Grafschaft Ostfriesland. Andere Untersuchungen gehen der frühen Gemeindebildung unter den Juden im oldenburgisch-ostfriesischen und im Stader Raum nach. Für die jüdische Gemeinde Dannenberg wird das Stereotyp von der 'Bewahrung der orthodoxen Lebensweise' durch die Landjuden im 19. Jahrhundert in Frage gestellt. In weiteren Texten werden Erwerbsstruktur und soziales Gefüge jüdischer Gemeinden im ländlichen Raum anhand des Beispiels von Stolzenau (Kreis Nienburg/W.) thematisiert, ausserdem die verwandtschaftlichen Beziehungen der Juden als Faktoren der Ansiedlung auf dem Lande für das Stift Hildesheim im 18. Jahrhundert. Eine Untersuchung geht den Synagogentypen des ländlichen Raums nach, eine letzte schließlich der Erhaltung der jüdischen Friedhöfe, die nach der Abwanderung der Juden in die Städte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend zum Problem wurde. Die Themen des Arbeitskreises behandeln damit Fragen der jüdischen Geschichte auf dem Lande, die schon oft für den süddeutschen Raum, bisher aber kaum für den deutschen Nordwesten gestellt worden sind"--(From publisher's web site)
- Veröffentlicht am: 2005
- Thematische Tags: History, Congresses, Jews, Social conditions, OUR Brockhaus selection, Rural conditions, Joden, History of Germany, Northern Germany, Platteland
- Titel: Landjuden in Nordwestdeutschland
- Open-Library-Editions-IDs: OL3462577M, OL22629602M
Warum sich Landjuden in Nordwestdeutschland gut einordnen lässt
Die Verbindung aus Landjuden in Nordwestdeutschland, Herbert Obenaus, Sachbuch und History, Congresses, Jews, Social conditions, OUR Brockhaus selection, Rural conditions, Joden, History of Germany, Northern Germany, Platteland schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.
Häufige Fragen zu Landjuden in Nordwestdeutschland
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL19168848W und die Editionsreferenzen OL3462577M, OL22629602M.
Welche Rolle spielt der Untertitel von Landjuden in Nordwestdeutschland?
Der Untertitel Vorträge des Arbeitskreises Geschichte der Juden in der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Hahnsche, Hannover und das Datum 2005 beschrieben.
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Die Geschichte der Juden in Deutschland ist auf lange Zeit auch eine Geschichte der Juden auf dem Lande gewesen. Ausgehend von dieser Überlegung hat der 'Arbeitskreis Geschichte der Juden' der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen versucht, den Bedingungen jüdischer Existenz auf dem Lande in der frühen Neuzeit und im 19. Jahrhundert nachzugehen. Schon die Niederlassung der Juden war von den unterschiedlichen Interessen der grundherrschaftlichen Machtträger und der Landesherrschaft bestimmt - der Tagungsband enthält dazu Untersuchungen für das Fürstentum Göttingen und die Grafschaft Ostfriesland. Andere Untersuchungen gehen der frühen Gemeindebildung unter den Juden im oldenburgisch-ostfriesischen und im Stader Raum nach. Für die jüdische Gemeinde Dannenberg wird das Stereotyp von der 'Bewahrung der orthodoxen Lebensweise' durch die Landjuden im 19. Jahrhundert in Frage gestellt. In weiteren Texten werden Erwerbsstruktur und soziales Gefüge jüdischer Gemeinden im ländlichen Raum anhand des Beispiels von Stolzenau (Kreis Nienburg/W.) thematisiert, ausserdem die verwandtschaftlichen Beziehungen der Juden als Faktoren der Ansiedlung auf dem Lande für das Stift Hildesheim im 18. Jahrhundert. Eine Untersuchung geht den Synagogentypen des ländlichen Raums nach, eine letzte schließlich der Erhaltung der jüdischen Friedhöfe, die nach der Abwanderung der Juden in die Städte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend zum Problem wurde. Die Themen des Arbeitskreises behandeln damit Fragen der jüdischen Geschichte auf dem Lande, die schon oft für den süddeutschen Raum, bisher aber kaum für den deutschen Nordwesten gestellt worden sind"--(From publisher's web site)
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