Eigenname und Literarizität | Buch im Überblick: Inhalt und Details
04.11.2026
Lesedauer: 8 min
Hier findest du zu Eigenname und Literarizität von Gerhard Schildberg-Schroth die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.

Eigenname und Literarizität: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Wer nach einem Buch von Gerhard Schildberg-Schroth aus dem Themenfeld Fiction sucht, findet mit Eigenname und Literarizität eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Eigenname und Literarizität den Fokus legt: Fokussiert wird das Problem des literarischen Differenzkriteriums, mithin die Frage, wie ein literarischer Text im Unterschied zu Texten nicht-literarischer Provenienz zu bestimmen und –als Konsequenz daraus– zu interpretieren ist. – Wie der Titel der Abhandlung bedeutet, ist der Ausgangs- und Bezugspunkt hierfür der Eigenname. – Nach einer Erörterung von dessen bekannt "delikatem" sprachtheoretischen Status (Jhwe) erfolgt im Zuge einer Gegenüberstellung von linguistisch und sprachphilosophisch-semiotischen Defintionen des Eigennamens (u. a. Mill, Frege, Russell, Searle, Kripke, Putnam, Eco) ein Aufriss von in der Forschung gebotenen literarisch-onomastischen Funktionsbestimmungen. – Diese werden unter Einbeziehung von Textbeispielen verschiedenster Typen und Epochen einer kritischen Bewährung unterzogen. Im einzelnen geht es zunächst um diverse Spielarten des sogen. redenden Namens, in einem zweiten Schritt um Konzepte im Umfeld der Fiktionalität. – Als Konsequenz und Lösung wird (mit Bezug auf u. a. S. J. Schmidt, Lotman, Adorno, Goodman) eine Literarizitätsbestimung auf der Basis von Polyfunktionalität angestrebt, nach der im literarischen Text dem Eigennamen nicht nur die ihm zugehörige originäre individualisierende, sondern darüber hinaus unter fiktional-metaphorischem Vorzeichen zugleich auch eine generalisierende Funktion zuzuschreiben ist.– Mit dem Blick auf das in diesem Rahmen involvierte Interpretationskonzept wird eine Geltung von "kleinster Größe" propagiert, womit von subjektivistischen Positionen in der Nachfolge E. Staigers ebenso Abstand genommen wird wie von empirisch-szientistischen Auffassungen, die im Zusammenhang eines Radikalen Konstruktivismus die Interpretation aus der Literaturwissenschaft zu eliminieren vorgeschlagen haben (vgl. Hauptmeier, S. J. Schmidt) Eigenname und Literarizität wurde am 1995 publiziert und dem Verlag Wachholtz mit Verlagsort Neumünster zugeordnet.
Warum Eigenname und Literarizität relevant sein kann
Eigenname und Literarizität ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Gerhard Schildberg-Schroth beschäftigen möchten. Verlagsname und Verlagsort - Wachholtz und Neumünster - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Eigenname und Literarizität spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Fiction interessieren. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Eigenname und Literarizität mit dem Datum 1995 eindeutig zuordenbar. Dass Eigenname und Literarizität in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen.
Inhalte, Themen und Relevanz
Eigenname und Literarizität lässt sich inhaltlich innerhalb von Fiction verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Fokussiert wird das Problem des literarischen Differenzkriteriums, mithin die Frage, wie ein literarischer Text im Unterschied zu Texten nicht-literarischer Provenienz zu bestimmen und –als Konsequenz daraus– zu interpretieren ist. – Wie der Titel der Abhandlung bedeutet, ist der Ausgangs- und Bezugspunkt hierfür der Eigenname. – Nach einer Erörterung von dessen bekannt "delikatem" sprachtheoretischen Status (Jhwe) erfolgt im Zuge einer Gegenüberstellung von linguistisch und sprachphilosophisch-semiotischen Defintionen des Eigennamens (u. a. Mill, Frege, Russell, Searle, Kripke, Putnam, Eco) ein Aufriss von in der Forschung gebotenen literarisch-onomastischen Funktionsbestimmungen. – Diese werden unter Einbeziehung von Textbeispielen verschiedenster Typen und Epochen einer kritischen Bewährung unterzogen. Im einzelnen geht es zunächst um diverse Spielarten des sogen. redenden Namens, in einem zweiten Schritt um Konzepte im Umfeld der Fiktionalität. – Als Konsequenz und Lösung wird (mit Bezug auf u. a. S. J. Schmidt, Lotman, Adorno, Goodman) eine Literarizitätsbestimung auf der Basis von Polyfunktionalität angestrebt, nach der im literarischen Text dem Eigennamen nicht nur die ihm zugehörige originäre individualisierende, sondern darüber hinaus unter fiktional-metaphorischem Vorzeichen zugleich auch eine generalisierende Funktion zuzuschreiben ist.– Mit dem Blick auf das in diesem Rahmen involvierte Interpretationskonzept wird eine Geltung von "kleinster Größe" propagiert, womit von subjektivistischen Positionen in der Nachfolge E. Staigers ebenso Abstand genommen wird wie von empirisch-szientistischen Auffassungen, die im Zusammenhang eines Radikalen Konstruktivismus die Interpretation aus der Literaturwissenschaft zu eliminieren vorgeschlagen haben (vgl. Hauptmeier, S. J. Schmidt) Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: VORWORT | PERSONENREGISTER Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History and criticism, German language, German literature, Personal Names, Etymology, Names, Names, Personal, German Names, Names, German, Names, Personal, in literature, Onomastics in literature
Edition und bibliografische Einordnung
Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL3164260W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL914102M. Durch die Kombination aus Wachholtz, Neumünster und 1995 lässt sich die Ausgabe sauber verorten.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Verlag: Wachholtz
- Autor beziehungsweise Autoren: Gerhard Schildberg-Schroth
- Erscheinungsdatum: 1995
- Inhaltsübersicht: VORWORT | PERSONENREGISTER
- Primäre Kategorie: Fiction
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Fokussiert wird das Problem des literarischen Differenzkriteriums, mithin die Frage, wie ein literarischer Text im Unterschied zu Texten nicht-literarischer Provenienz zu bestimmen und –als Konsequenz daraus– zu interpretieren ist. – Wie der Titel der Abhandlung bedeutet, ist der Ausgangs- und Bezugspunkt hierfür der Eigenname. – Nach einer Erörterung von dessen bekannt "delikatem" sprachtheoretischen Status (Jhwe) erfolgt im Zuge einer Gegenüberstellung von linguistisch und sprachphilosophisch-semiotischen Defintionen des Eigennamens (u. a. Mill, Frege, Russell, Searle, Kripke, Putnam, Eco) ein Aufriss von in der Forschung gebotenen literarisch-onomastischen Funktionsbestimmungen. – Diese werden unter Einbeziehung von Textbeispielen verschiedenster Typen und Epochen einer kritischen Bewährung unterzogen. Im einzelnen geht es zunächst um diverse Spielarten des sogen. redenden Namens, in einem zweiten Schritt um Konzepte im Umfeld der Fiktionalität. – Als Konsequenz und Lösung wird (mit Bezug auf u. a. S. J. Schmidt, Lotman, Adorno, Goodman) eine Literarizitätsbestimung auf der Basis von Polyfunktionalität angestrebt, nach der im literarischen Text dem Eigennamen nicht nur die ihm zugehörige originäre individualisierende, sondern darüber hinaus unter fiktional-metaphorischem Vorzeichen zugleich auch eine generalisierende Funktion zuzuschreiben ist.– Mit dem Blick auf das in diesem Rahmen involvierte Interpretationskonzept wird eine Geltung von "kleinster Größe" propagiert, womit von subjektivistischen Positionen in der Nachfolge E. Staigers ebenso Abstand genommen wird wie von empirisch-szientistischen Auffassungen, die im Zusammenhang eines Radikalen Konstruktivismus die Interpretation aus der Literaturwissenschaft zu eliminieren vorgeschlagen haben (vgl. Hauptmeier, S. J. Schmidt)
- Schlagwörter: History and criticism, German language, German literature, Personal Names, Etymology, Names, Names, Personal, German Names, Names, German, Names, Personal, in literature, Onomastics in literature
- Seitenzahl: 421
- Ort der Veröffentlichung: Neumünster
- Open-Library-Editions-IDs: OL914102M
- Externe Work-Referenz: OL3164260W
- Sprache: Deutsch
- Titel: Eigenname und Literarizität
- ISBN-10: 3529043664
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Die Verbindung aus Eigenname und Literarizität, Gerhard Schildberg-Schroth, Fiction und History and criticism, German language, German literature, Personal Names, Etymology, Names, Names, Personal, German Names, Names, German, Names, Personal, in literature, Onomastics in literature schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.
Häufige Fragen zu Eigenname und Literarizität
Welche Verlagsangaben sind vorhanden?
Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 1995, der Verlag Wachholtz und der Verlagsort Neumünster.
Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?
Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: VORWORT | PERSONENREGISTER
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Fokussiert wird das Problem des literarischen Differenzkriteriums, mithin die Frage, wie ein literarischer Text im Unterschied zu Texten nicht-literarischer Provenienz zu bestimmen und –als Konsequenz daraus– zu interpretieren ist. – Wie der Titel der Abhandlung bedeutet, ist der Ausgangs- und Bezugspunkt hierfür der Eigenname. – Nach einer Erörterung von dessen bekannt "delikatem" sprachtheoretischen Status (Jhwe) erfolgt im Zuge einer Gegenüberstellung von linguistisch und sprachphilosophisch-semiotischen Defintionen des Eigennamens (u. a. Mill, Frege, Russell, Searle, Kripke, Putnam, Eco) ein Aufriss von in der Forschung gebotenen literarisch-onomastischen Funktionsbestimmungen. – Diese werden unter Einbeziehung von Textbeispielen verschiedenster Typen und Epochen einer kritischen Bewährung unterzogen. Im einzelnen geht es zunächst um diverse Spielarten des sogen. redenden Namens, in einem zweiten Schritt um Konzepte im Umfeld der Fiktionalität. – Als Konsequenz und Lösung wird (mit Bezug auf u. a. S. J. Schmidt, Lotman, Adorno, Goodman) eine Literarizitätsbestimung auf der Basis von Polyfunktionalität angestrebt, nach der im literarischen Text dem Eigennamen nicht nur die ihm zugehörige originäre individualisierende, sondern darüber hinaus unter fiktional-metaphorischem Vorzeichen zugleich auch eine generalisierende Funktion zuzuschreiben ist.– Mit dem Blick auf das in diesem Rahmen involvierte Interpretationskonzept wird eine Geltung von "kleinster Größe" propagiert, womit von subjektivistischen Positionen in der Nachfolge E. Staigers ebenso Abstand genommen wird wie von empirisch-szientistischen Auffassungen, die im Zusammenhang eines Radikalen Konstruktivismus die Interpretation aus der Literaturwissenschaft zu eliminieren vorgeschlagen haben (vgl. Hauptmeier, S. J. Schmidt)
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL3164260W und die Editionsreferenzen OL914102M.
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