Völker ohne eigenen Staat - Inhalt, Kategorie und bibliografische Infos
03.11.2026
Lesedauer: 7 min
Völker ohne eigenen Staat von Stefan Sigerist im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.
Alles Wichtige zu Völker ohne eigenen Staat
Mit Völker ohne eigenen Staat liegt ein Buch von Stefan Sigerist vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Völker ohne eigenen Staat den Fokus legt: Die Zahl der abgrenzbaren Völker ist sehr gross, rund 1300 weltweit erfasste Ethnien befinden sich auf dieser Liste. Diese leben in rund 200 Staaten. Mehrere Gründe können für das Fehlen eines eigenen Staates vorhanden sein: Fehlender Wille dazu, Zersplitterung durch Stammesfehden, spät erwachtes Nationalgefühl, geografisch und politisch ungünstiger Siedlungsraum, Fehlen einer Grossmacht als Helfer und übermächtige Nachbarn. Der fehlende Wille für einen eigenen Staat ist in der Regel durch die Lebensweise bestimmt. Die Roma wollen nur ihren Familiengrossverband pflegen, die Tuareg an ihrer nomadisierenden Lebensweise und Stammesstruktur festhalten, die nordamerikanischen Indianer und die australischen Eingeborenen sehen die Kolonialisierung als unumkehrbar ein. Viele Minderheiten wollen in erster Linie ihre Kultur und Sprache pflegen und diese vor dem Aussterben bewahren, dazu streben sie eine möglichst gut ausgebaute und konfliktfreie Autonomie an. Andere kämpfen gezielt für einen eigenen Staat, wie die Kurden und Katalanen. Auf dieses Thema wurde bisher kaum eingegangen. Im vorliegenden Buch wird das Schicksal einiger Völker geschildert, bei denen die Abgrenzung keine Schwierigkeiten bereitet. Ihre Zahl schwankt zwischen 100 000 bei den Samen bis etwa 70 Millionen bei den Tamilen. Auch in der Vergangenheit gab es immer wieder Völker ohne eigenen Staat: Das bekannteste Beispiel sind die Juden, die heute nun mit Israel über einen eigenen Staat verfügen. Die Orden der Templer, der Johanniter und den Deutschen Orden kann man mit Einschränkungen ebenfalls zu dieser Gruppe zählen. Polen war nach seiner dritten Aufteilung 1795 als Staat für 120 Jahre bis zum Ende des I. Weltkrieges von der Landkarte verschwunden, das polnische Volk war während dieser Periode ohne einen eigenen Staat. Den mit den Polen seit 1569 fusionierten Litauern erging es ebenso.--Backcover Bibliografisch ist Völker ohne eigenen Staat mit dem Erscheinungsdatum 2016, dem Verlag Schweizer Literaturgesellschaft und dem Ort Zug] erfasst.
Warum Völker ohne eigenen Staat relevant sein kann
Dass Völker ohne eigenen Staat in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Die Angaben zu Schweizer Literaturgesellschaft und Zug] stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Völker ohne eigenen Staat ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Stefan Sigerist beschäftigen möchten. Das hinterlegte Publikationsdatum 2016 unterstützt dabei, Völker ohne eigenen Staat zeitlich korrekt zu klassifizieren. Völker ohne eigenen Staat spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren.
Worum geht es in Völker ohne eigenen Staat?
Die Beschreibung zeigt, dass Völker ohne eigenen Staat klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Die Zahl der abgrenzbaren Völker ist sehr gross, rund 1300 weltweit erfasste Ethnien befinden sich auf dieser Liste. Diese leben in rund 200 Staaten. Mehrere Gründe können für das Fehlen eines eigenen Staates vorhanden sein: Fehlender Wille dazu, Zersplitterung durch Stammesfehden, spät erwachtes Nationalgefühl, geografisch und politisch ungünstiger Siedlungsraum, Fehlen einer Grossmacht als Helfer und übermächtige Nachbarn. Der fehlende Wille für einen eigenen Staat ist in der Regel durch die Lebensweise bestimmt. Die Roma wollen nur ihren Familiengrossverband pflegen, die Tuareg an ihrer nomadisierenden Lebensweise und Stammesstruktur festhalten, die nordamerikanischen Indianer und die australischen Eingeborenen sehen die Kolonialisierung als unumkehrbar ein. Viele Minderheiten wollen in erster Linie ihre Kultur und Sprache pflegen und diese vor dem Aussterben bewahren, dazu streben sie eine möglichst gut ausgebaute und konfliktfreie Autonomie an. Andere kämpfen gezielt für einen eigenen Staat, wie die Kurden und Katalanen. Auf dieses Thema wurde bisher kaum eingegangen. Im vorliegenden Buch wird das Schicksal einiger Völker geschildert, bei denen die Abgrenzung keine Schwierigkeiten bereitet. Ihre Zahl schwankt zwischen 100 000 bei den Samen bis etwa 70 Millionen bei den Tamilen. Auch in der Vergangenheit gab es immer wieder Völker ohne eigenen Staat: Das bekannteste Beispiel sind die Juden, die heute nun mit Israel über einen eigenen Staat verfügen. Die Orden der Templer, der Johanniter und den Deutschen Orden kann man mit Einschränkungen ebenfalls zu dieser Gruppe zählen. Polen war nach seiner dritten Aufteilung 1795 als Staat für 120 Jahre bis zum Ende des I. Weltkrieges von der Landkarte verschwunden, das polnische Volk war während dieser Periode ohne einen eigenen Staat. Den mit den Polen seit 1569 fusionierten Litauern erging es ebenso.--Backcover Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Ethnic relations, Minorities, Volk, Ethnic groups, Nationale Minderheit
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL29228266W und OL40203935M besonders hilfreich. Die Kombination aus ISBN-10 3906180816 und ISBN-13 9783906180816 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Die Ausgabe ist über den Verlag Schweizer Literaturgesellschaft, den Ort Zug] und das Datum 2016 klar kontextualisiert.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Buchtitel: Völker ohne eigenen Staat
- Schlagwörter: Ethnic relations, Minorities, Volk, Ethnic groups, Nationale Minderheit
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- ISBN-13: 9783906180816
- Publiziert bei: Schweizer Literaturgesellschaft
- Externe Editionsreferenzen: OL40203935M
- Verlagsort: Zug]
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3906180816
- Sprache: Deutsch
- Autor beziehungsweise Autoren: Stefan Sigerist
- Open-Library-Work-ID: OL29228266W
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Die Zahl der abgrenzbaren Völker ist sehr gross, rund 1300 weltweit erfasste Ethnien befinden sich auf dieser Liste. Diese leben in rund 200 Staaten. Mehrere Gründe können für das Fehlen eines eigenen Staates vorhanden sein: Fehlender Wille dazu, Zersplitterung durch Stammesfehden, spät erwachtes Nationalgefühl, geografisch und politisch ungünstiger Siedlungsraum, Fehlen einer Grossmacht als Helfer und übermächtige Nachbarn. Der fehlende Wille für einen eigenen Staat ist in der Regel durch die Lebensweise bestimmt. Die Roma wollen nur ihren Familiengrossverband pflegen, die Tuareg an ihrer nomadisierenden Lebensweise und Stammesstruktur festhalten, die nordamerikanischen Indianer und die australischen Eingeborenen sehen die Kolonialisierung als unumkehrbar ein. Viele Minderheiten wollen in erster Linie ihre Kultur und Sprache pflegen und diese vor dem Aussterben bewahren, dazu streben sie eine möglichst gut ausgebaute und konfliktfreie Autonomie an. Andere kämpfen gezielt für einen eigenen Staat, wie die Kurden und Katalanen. Auf dieses Thema wurde bisher kaum eingegangen. Im vorliegenden Buch wird das Schicksal einiger Völker geschildert, bei denen die Abgrenzung keine Schwierigkeiten bereitet. Ihre Zahl schwankt zwischen 100 000 bei den Samen bis etwa 70 Millionen bei den Tamilen. Auch in der Vergangenheit gab es immer wieder Völker ohne eigenen Staat: Das bekannteste Beispiel sind die Juden, die heute nun mit Israel über einen eigenen Staat verfügen. Die Orden der Templer, der Johanniter und den Deutschen Orden kann man mit Einschränkungen ebenfalls zu dieser Gruppe zählen. Polen war nach seiner dritten Aufteilung 1795 als Staat für 120 Jahre bis zum Ende des I. Weltkrieges von der Landkarte verschwunden, das polnische Volk war während dieser Periode ohne einen eigenen Staat. Den mit den Polen seit 1569 fusionierten Litauern erging es ebenso.--Backcover
- Seitenzahl: 135
- Erscheinungsdatum: 2016
Warum sich Völker ohne eigenen Staat gut einordnen lässt
Die Verbindung aus Völker ohne eigenen Staat, Stefan Sigerist, Sachbuch und Ethnic relations, Minorities, Volk, Ethnic groups, Nationale Minderheit schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3906180816, 9783906180816 und OL29228266W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?
Mit 3906180816 und 9783906180816 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.
Worum handelt es sich bei Völker ohne eigenen Staat?
Völker ohne eigenen Staat ist ein Buch von Stefan Sigerist, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Ethnic relations, Minorities, Volk, Ethnic groups, Nationale Minderheit bei der Einordnung.
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
Mit OL29228266W und OL40203935M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.
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