Kauernde Aphrodite - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe
01.11.2026
Lesedauer: 8 min
Kauernde Aphrodite von Robert Sturm prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Kauernde Aphrodite: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Kauernde Aphrodite von Robert Sturm ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Untertitel die Bedeutung des Bildmotivs in der antiken und postantiken Kunst ergänzt den Haupttitel Kauernde Aphrodite sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Kauernde Aphrodite den Fokus legt: Die Göttin Aphrodite repräsentierte ein beliebtes Motiv der antiken Bildhauerkunst. Seit Praxiteles mit seiner berühmten Knidia gingen die griechischen Skulpteure vermehrt daran, die Liebesgöttin in nackter oder halb nackter Pose nachzuzeichnen. Dieses Sujet erfuhr in der hellenistischen Kunstepoche in mehrerlei Hinsicht eine Weiterentwicklung. Einerseits begann man, Aphrodite als eine in den Raum übergreifende, vielansichtige Figur zu verstehen, die in einer speziellen Beziehung zum Beobachter steht; andererseits zeigte man die Göttin nicht mehr ausschließlich in stehender Pose mit klassischem Kontrapost, sondern bildete sie in verschiedenen Situationen, etwa beim Auspressen der Haare, beim Ausziehen der Sandale oder in hockender Position beim Bad ab. Dieses Motiv der kauernden Aphrodite wurde ursprünglich mit einem bithynischen Künstler namens Doidalses in Verbindung gebracht, dessen Schaffensperiode in die Mitte des 3. vorchristlichen Jahrhunderts gefallen sein soll. Im römischen Kopistenwesen gelangte die kauernde Aphrodite zu wahrer Blüte; zahlreiche Patrizierfamilien ließen eine entsprechende Skulptur in Auftrag geben und nach deren Fertigstellung im Haus oder in der Gartenanlage aufstellen. Nachdem das Motiv der hockenden Liebesgöttin im Mittelalter keinerlei Bedeutung besessen hatte, jedoch der Habitus per se in der Flächenkunst allerlei Nachahmungen erfahren hatte, erlebte es ab der Renaissance eine beeindruckende Wiederauferstehung. Zierten Figuren der in dieser speziellen Pose gezeigten Göttin im 17. und 18. Jahrhundert noch ausschließlich die Gärten und Paläste der Aristokratie, so drangen sie ab dem 19. Jahrhundert vermehrt in den bürgerlichen Bereich ein, wo sie in allerlei Abwandlungen zu beliebten Anschauungsobjekten avancieren Als Veröffentlichungsdatum ist 2015 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Verlag Dr. Kovač in Hamburg.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Im Kontext des Gesamtwerks von Robert Sturm lässt sich Kauernde Aphrodite gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Kauernde Aphrodite spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Der Verlag Verlag Dr. Kovač und der Verlagsort Hamburg liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2015 lässt sich Kauernde Aphrodite sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Kauernde Aphrodite liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche.
Worum geht es in Kauernde Aphrodite?
Wer wissen möchte, worauf Kauernde Aphrodite inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Die Göttin Aphrodite repräsentierte ein beliebtes Motiv der antiken Bildhauerkunst. Seit Praxiteles mit seiner berühmten Knidia gingen die griechischen Skulpteure vermehrt daran, die Liebesgöttin in nackter oder halb nackter Pose nachzuzeichnen. Dieses Sujet erfuhr in der hellenistischen Kunstepoche in mehrerlei Hinsicht eine Weiterentwicklung. Einerseits begann man, Aphrodite als eine in den Raum übergreifende, vielansichtige Figur zu verstehen, die in einer speziellen Beziehung zum Beobachter steht; andererseits zeigte man die Göttin nicht mehr ausschließlich in stehender Pose mit klassischem Kontrapost, sondern bildete sie in verschiedenen Situationen, etwa beim Auspressen der Haare, beim Ausziehen der Sandale oder in hockender Position beim Bad ab. Dieses Motiv der kauernden Aphrodite wurde ursprünglich mit einem bithynischen Künstler namens Doidalses in Verbindung gebracht, dessen Schaffensperiode in die Mitte des 3. vorchristlichen Jahrhunderts gefallen sein soll. Im römischen Kopistenwesen gelangte die kauernde Aphrodite zu wahrer Blüte; zahlreiche Patrizierfamilien ließen eine entsprechende Skulptur in Auftrag geben und nach deren Fertigstellung im Haus oder in der Gartenanlage aufstellen. Nachdem das Motiv der hockenden Liebesgöttin im Mittelalter keinerlei Bedeutung besessen hatte, jedoch der Habitus per se in der Flächenkunst allerlei Nachahmungen erfahren hatte, erlebte es ab der Renaissance eine beeindruckende Wiederauferstehung. Zierten Figuren der in dieser speziellen Pose gezeigten Göttin im 17. und 18. Jahrhundert noch ausschließlich die Gärten und Paläste der Aristokratie, so drangen sie ab dem 19. Jahrhundert vermehrt in den bürgerlichen Bereich ein, wo sie in allerlei Abwandlungen zu beliebten Anschauungsobjekten avancieren Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Art, Influence
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3830087640 als auch die ISBN-13 9783830087649 hinterlegt. Verlag, Ort und Datum - Verlag Dr. Kovač, Hamburg und 2015 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL32695224W und OL44511428M besonders hilfreich.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Verlagsort: Hamburg
- Untertitel: die Bedeutung des Bildmotivs in der antiken und postantiken Kunst
- Sprache: Deutsch
- Verlag: Verlag Dr. Kovač
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Die Göttin Aphrodite repräsentierte ein beliebtes Motiv der antiken Bildhauerkunst. Seit Praxiteles mit seiner berühmten Knidia gingen die griechischen Skulpteure vermehrt daran, die Liebesgöttin in nackter oder halb nackter Pose nachzuzeichnen. Dieses Sujet erfuhr in der hellenistischen Kunstepoche in mehrerlei Hinsicht eine Weiterentwicklung. Einerseits begann man, Aphrodite als eine in den Raum übergreifende, vielansichtige Figur zu verstehen, die in einer speziellen Beziehung zum Beobachter steht; andererseits zeigte man die Göttin nicht mehr ausschließlich in stehender Pose mit klassischem Kontrapost, sondern bildete sie in verschiedenen Situationen, etwa beim Auspressen der Haare, beim Ausziehen der Sandale oder in hockender Position beim Bad ab. Dieses Motiv der kauernden Aphrodite wurde ursprünglich mit einem bithynischen Künstler namens Doidalses in Verbindung gebracht, dessen Schaffensperiode in die Mitte des 3. vorchristlichen Jahrhunderts gefallen sein soll. Im römischen Kopistenwesen gelangte die kauernde Aphrodite zu wahrer Blüte; zahlreiche Patrizierfamilien ließen eine entsprechende Skulptur in Auftrag geben und nach deren Fertigstellung im Haus oder in der Gartenanlage aufstellen. Nachdem das Motiv der hockenden Liebesgöttin im Mittelalter keinerlei Bedeutung besessen hatte, jedoch der Habitus per se in der Flächenkunst allerlei Nachahmungen erfahren hatte, erlebte es ab der Renaissance eine beeindruckende Wiederauferstehung. Zierten Figuren der in dieser speziellen Pose gezeigten Göttin im 17. und 18. Jahrhundert noch ausschließlich die Gärten und Paläste der Aristokratie, so drangen sie ab dem 19. Jahrhundert vermehrt in den bürgerlichen Bereich ein, wo sie in allerlei Abwandlungen zu beliebten Anschauungsobjekten avancieren
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783830087649
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3830087640
- Buchtitel: Kauernde Aphrodite
- Open-Library-Editions-IDs: OL44511428M
- Externe Work-Referenz: OL32695224W
- Erscheinungsdatum: 2015
- Umfang: 168 Seiten
- Verfasst von: Robert Sturm
- Schlagwörter: Art, Influence
Relevanz für Suche und Einordnung
Die Verbindung aus Kauernde Aphrodite, Robert Sturm, Sachbuch und Art, Influence schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Eindeutige Referenzdaten wie 3830087640, 9783830087649 und OL32695224W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL32695224W und die Editionsreferenzen OL44511428M.
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Die Göttin Aphrodite repräsentierte ein beliebtes Motiv der antiken Bildhauerkunst. Seit Praxiteles mit seiner berühmten Knidia gingen die griechischen Skulpteure vermehrt daran, die Liebesgöttin in nackter oder halb nackter Pose nachzuzeichnen. Dieses Sujet erfuhr in der hellenistischen Kunstepoche in mehrerlei Hinsicht eine Weiterentwicklung. Einerseits begann man, Aphrodite als eine in den Raum übergreifende, vielansichtige Figur zu verstehen, die in einer speziellen Beziehung zum Beobachter steht; andererseits zeigte man die Göttin nicht mehr ausschließlich in stehender Pose mit klassischem Kontrapost, sondern bildete sie in verschiedenen Situationen, etwa beim Auspressen der Haare, beim Ausziehen der Sandale oder in hockender Position beim Bad ab. Dieses Motiv der kauernden Aphrodite wurde ursprünglich mit einem bithynischen Künstler namens Doidalses in Verbindung gebracht, dessen Schaffensperiode in die Mitte des 3. vorchristlichen Jahrhunderts gefallen sein soll. Im römischen Kopistenwesen gelangte die kauernde Aphrodite zu wahrer Blüte; zahlreiche Patrizierfamilien ließen eine entsprechende Skulptur in Auftrag geben und nach deren Fertigstellung im Haus oder in der Gartenanlage aufstellen. Nachdem das Motiv der hockenden Liebesgöttin im Mittelalter keinerlei Bedeutung besessen hatte, jedoch der Habitus per se in der Flächenkunst allerlei Nachahmungen erfahren hatte, erlebte es ab der Renaissance eine beeindruckende Wiederauferstehung. Zierten Figuren der in dieser speziellen Pose gezeigten Göttin im 17. und 18. Jahrhundert noch ausschließlich die Gärten und Paläste der Aristokratie, so drangen sie ab dem 19. Jahrhundert vermehrt in den bürgerlichen Bereich ein, wo sie in allerlei Abwandlungen zu beliebten Anschauungsobjekten avancieren
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter Art, Influence kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?
Die Ausgabe erschien am 2015 bei Verlag Dr. Kovač und ist dem Veröffentlichungsort Hamburg zugeordnet.
Externe Links
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