Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe
30.10.2026
Lesedauer: 8 min
Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform von Rolf Ackermann prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Rolf Ackermann - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Wir leben in einer historischen Welt: Diese offensichtliche Tatsache hat der Mainstream der ökonomischen Wissenschaft aus den Augen verloren, weil er einem ahistorischen Gleichgewichtsdenken verhaftet ist. Der Gedanke, das die Evolution von Technologien und Institutionen historisch kontingenten Pfaden folgt, riss viele Wirtschaftswissenschaftler aus ihrem dogmatischen Schlummer. Rolf Ackermann geht den weitreichenden methodologischen und vor allem auch wirtschaftspolitischen Fragen nach, die das Phänomen Pfadabhängigkeit aufwirft. So untersucht er die Möglichkeiten und Grenzen des Staates, politisch in die Pfade der Wirtschaft einzugreifen. Da es in der Evolution von Wirtschaftssystemen vorkommen kann, daß suboptimale Pfade eingeschlagen und dann nicht mehr verlassen werden ('Lock-in'), scheint es nahezuliegen, daß der Staat der unsichtbaren Hand der Evolution zu Hilfe eilen sollte, um ein solches 'Evolutionsversagen' zu verhindern.^ Es zeigt sich aber, das der Staat schwerlich ex ante wissen kann, welcher Pfad der 'richtige' ist – hier bleibt lediglich, die Möglichkeit eines Evolutionsversagens durch geeignete Ordnungspolitik zu minimieren. Ausschliessen lässt sich diese Möglichkeit aber nicht, so das es durchaus sinnvoll sein kann, durch kollektives oder staatliches Handeln 'Irrtümer' der Evolution nachträglich zu korrigieren. Rolf Ackermann analysiert drei verschiedene Ursachen für pfadabhängigkeitsbedingte Inflexibilität von Institutionen: Koordinationseffekte, Komplementaritätseffekte und die selbstverstärkende Wirkung tradierter Denkschemata oder 'gemeinsamer mentaler Modelle' in der Gesellschaft. Für Reformbemühungen stellen sich in den drei Fällen unterschiedliche Probleme – und daher steigen die Erfolgsaussichten für Reformen, wenn die Ursachen für das Beharrungsvermögen unerwünschter Regeln richtig diagnostiziert werden.^ Dies wird am Beispiel der Transformation ehemals sozialistischer Länder illustriert
Relevante Merkmale auf einen Blick
Innerhalb von Sachbuch bietet Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Rolf Ackermann beschäftigen möchten. Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2001 lässt sich Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen.
Thematische Einordnung von Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform
Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Wir leben in einer historischen Welt: Diese offensichtliche Tatsache hat der Mainstream der ökonomischen Wissenschaft aus den Augen verloren, weil er einem ahistorischen Gleichgewichtsdenken verhaftet ist. Der Gedanke, das die Evolution von Technologien und Institutionen historisch kontingenten Pfaden folgt, riss viele Wirtschaftswissenschaftler aus ihrem dogmatischen Schlummer. Rolf Ackermann geht den weitreichenden methodologischen und vor allem auch wirtschaftspolitischen Fragen nach, die das Phänomen Pfadabhängigkeit aufwirft. So untersucht er die Möglichkeiten und Grenzen des Staates, politisch in die Pfade der Wirtschaft einzugreifen. Da es in der Evolution von Wirtschaftssystemen vorkommen kann, daß suboptimale Pfade eingeschlagen und dann nicht mehr verlassen werden ('Lock-in'), scheint es nahezuliegen, daß der Staat der unsichtbaren Hand der Evolution zu Hilfe eilen sollte, um ein solches 'Evolutionsversagen' zu verhindern.^ Es zeigt sich aber, das der Staat schwerlich ex ante wissen kann, welcher Pfad der 'richtige' ist – hier bleibt lediglich, die Möglichkeit eines Evolutionsversagens durch geeignete Ordnungspolitik zu minimieren. Ausschliessen lässt sich diese Möglichkeit aber nicht, so das es durchaus sinnvoll sein kann, durch kollektives oder staatliches Handeln 'Irrtümer' der Evolution nachträglich zu korrigieren. Rolf Ackermann analysiert drei verschiedene Ursachen für pfadabhängigkeitsbedingte Inflexibilität von Institutionen: Koordinationseffekte, Komplementaritätseffekte und die selbstverstärkende Wirkung tradierter Denkschemata oder 'gemeinsamer mentaler Modelle' in der Gesellschaft. Für Reformbemühungen stellen sich in den drei Fällen unterschiedliche Probleme – und daher steigen die Erfolgsaussichten für Reformen, wenn die Ursachen für das Beharrungsvermögen unerwünschter Regeln richtig diagnostiziert werden.^ Dies wird am Beispiel der Transformation ehemals sozialistischer Länder illustriert Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform thematisch schneller einzuordnen: Stochastic analysis, Historical school of economics
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL34043362W sowie die Editionszuordnungen OL46096156M referenzierbar.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Open-Library-Editions-IDs: OL46096156M
- Kurzbeschreibung: Wir leben in einer historischen Welt: Diese offensichtliche Tatsache hat der Mainstream der ökonomischen Wissenschaft aus den Augen verloren, weil er einem ahistorischen Gleichgewichtsdenken verhaftet ist. Der Gedanke, das die Evolution von Technologien und Institutionen historisch kontingenten Pfaden folgt, riss viele Wirtschaftswissenschaftler aus ihrem dogmatischen Schlummer. Rolf Ackermann geht den weitreichenden methodologischen und vor allem auch wirtschaftspolitischen Fragen nach, die das Phänomen Pfadabhängigkeit aufwirft. So untersucht er die Möglichkeiten und Grenzen des Staates, politisch in die Pfade der Wirtschaft einzugreifen. Da es in der Evolution von Wirtschaftssystemen vorkommen kann, daß suboptimale Pfade eingeschlagen und dann nicht mehr verlassen werden ('Lock-in'), scheint es nahezuliegen, daß der Staat der unsichtbaren Hand der Evolution zu Hilfe eilen sollte, um ein solches 'Evolutionsversagen' zu verhindern.^ Es zeigt sich aber, das der Staat schwerlich ex ante wissen kann, welcher Pfad der 'richtige' ist – hier bleibt lediglich, die Möglichkeit eines Evolutionsversagens durch geeignete Ordnungspolitik zu minimieren. Ausschliessen lässt sich diese Möglichkeit aber nicht, so das es durchaus sinnvoll sein kann, durch kollektives oder staatliches Handeln 'Irrtümer' der Evolution nachträglich zu korrigieren. Rolf Ackermann analysiert drei verschiedene Ursachen für pfadabhängigkeitsbedingte Inflexibilität von Institutionen: Koordinationseffekte, Komplementaritätseffekte und die selbstverstärkende Wirkung tradierter Denkschemata oder 'gemeinsamer mentaler Modelle' in der Gesellschaft. Für Reformbemühungen stellen sich in den drei Fällen unterschiedliche Probleme – und daher steigen die Erfolgsaussichten für Reformen, wenn die Ursachen für das Beharrungsvermögen unerwünschter Regeln richtig diagnostiziert werden.^ Dies wird am Beispiel der Transformation ehemals sozialistischer Länder illustriert
- Publiziert bei: Mohr Siebeck GmbH & Company KG
- Umfang: 260 Seiten
- Sprache: Deutsch
- Schlagwörter: Stochastic analysis, Historical school of economics
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- ISBN-13: 9783161476785
- Hinterlegtes Buchgewicht: 0.568
- Verfasst von: Rolf Ackermann
- Veröffentlicht am: 2001
- Buchtitel: Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform
- Open-Library-Work-ID: OL34043362W
Warum sich Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform gut einordnen lässt
Die Verbindung aus Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform, Rolf Ackermann, Sachbuch und Stochastic analysis, Historical school of economics schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.
FAQ zu Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags Stochastic analysis, Historical school of economics, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Worum handelt es sich bei Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform?
Pfadabhangigkeit, Institutionen und Regelreform ist ein Buch von Rolf Ackermann, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Wir leben in einer historischen Welt: Diese offensichtliche Tatsache hat der Mainstream der ökonomischen Wissenschaft aus den Augen verloren, weil er einem ahistorischen Gleichgewichtsdenken verhaftet ist. Der Gedanke, das die Evolution von Technologien und Institutionen historisch kontingenten Pfaden folgt, riss viele Wirtschaftswissenschaftler aus ihrem dogmatischen Schlummer. Rolf Ackermann geht den weitreichenden methodologischen und vor allem auch wirtschaftspolitischen Fragen nach, die das Phänomen Pfadabhängigkeit aufwirft. So untersucht er die Möglichkeiten und Grenzen des Staates, politisch in die Pfade der Wirtschaft einzugreifen. Da es in der Evolution von Wirtschaftssystemen vorkommen kann, daß suboptimale Pfade eingeschlagen und dann nicht mehr verlassen werden ('Lock-in'), scheint es nahezuliegen, daß der Staat der unsichtbaren Hand der Evolution zu Hilfe eilen sollte, um ein solches 'Evolutionsversagen' zu verhindern.^ Es zeigt sich aber, das der Staat schwerlich ex ante wissen kann, welcher Pfad der 'richtige' ist – hier bleibt lediglich, die Möglichkeit eines Evolutionsversagens durch geeignete Ordnungspolitik zu minimieren. Ausschliessen lässt sich diese Möglichkeit aber nicht, so das es durchaus sinnvoll sein kann, durch kollektives oder staatliches Handeln 'Irrtümer' der Evolution nachträglich zu korrigieren. Rolf Ackermann analysiert drei verschiedene Ursachen für pfadabhängigkeitsbedingte Inflexibilität von Institutionen: Koordinationseffekte, Komplementaritätseffekte und die selbstverstärkende Wirkung tradierter Denkschemata oder 'gemeinsamer mentaler Modelle' in der Gesellschaft. Für Reformbemühungen stellen sich in den drei Fällen unterschiedliche Probleme – und daher steigen die Erfolgsaussichten für Reformen, wenn die Ursachen für das Beharrungsvermögen unerwünschter Regeln richtig diagnostiziert werden.^ Dies wird am Beispiel der Transformation ehemals sozialistischer Länder illustriert
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL34043362W sowie die Editions-IDs OL46096156M referenzierbar.
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