Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance | Buch im Überblick: Inhalt und Details
09/06/2026
Lesedauer: 16 min
Alle Kerninfos zu Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance von Roland Günter auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.
Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Mit Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance liegt ein Buch von Roland Günter vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Mit dem Untertitel Federico Montefeltro von Urbino, Luciano Laurana, Francesco di Giorgio Martini: Zusammenhänge zwischen Politik und Ästhetik wird bei Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Urbino ist eine der besterhaltenen italienischen Städte. Mit der Residenz des Grafen Federico von Montefeltro besitzt sie einen der wichtigsten künstlerischen Komplexe der Renaissance. In der Gestalt einer Gesellschafts- und Stadt-Biografie wird vor unseren Augen eine der interessantesten Persönlichkeiten des 15. Jahrhunderts lebendig: Federico war ein glänzender Organisator und Problemlöser. Und ein Mann, der Geld und Kultur miteinander zu verbinden wusste. Dieses Buch gibt Einblick in ein Panorama der spätmittelalterlichen Stadt-Kultur und der Vorgänge am Hof. Denn Stadt und Hof stehen hier in enger Verbindung miteinander. Mithilfe der beiden berühmten Renaissance-Architekten Luciano Laurana und Francesco di Giorgio Martini schafft sich Federico eines der künstlerischen Hauptwerke seiner Epoche: ein kleines Florenz. Das Konzept, das er mit seinen avantgardistischen Entwerfern entwickelt, können wir "Einfachheit mit Geist" nennen. Vieles an Federico Montefeltro, an seinem Ambiente und am Konzept, ist für unsere aktuellen Diskussionen lehrreich. An diesem exemplarischen Fall entwickelt Roland Günter, Professor für Kunstgeschichte in Bielefeld und Hamburg, eine neue Theorie der Renaissance. Und eine sozialgeschichtlich fundierte neue Theorie der Perspektive: als intensivierte Kommunikation. Beide Theorien entstanden aus sorgfältiger Quellen-Analyse und subtiler Erarbeitung des zeitgenössischen Kontextes Bibliografisch ist Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance mit dem Erscheinungsdatum 07.2003, dem Verlag Klartext und dem Ort Essen, Deutschland erfasst.
Warum Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance relevant sein kann
Der Verlag Klartext und der Verlagsort Essen, Deutschland liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Roland Günter beschäftigen möchten. Innerhalb von Sachbuch bietet Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance mit dem Datum 07.2003 eindeutig zuordenbar.
Worum geht es in Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance?
Wer wissen möchte, worauf Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Urbino ist eine der besterhaltenen italienischen Städte. Mit der Residenz des Grafen Federico von Montefeltro besitzt sie einen der wichtigsten künstlerischen Komplexe der Renaissance. In der Gestalt einer Gesellschafts- und Stadt-Biografie wird vor unseren Augen eine der interessantesten Persönlichkeiten des 15. Jahrhunderts lebendig: Federico war ein glänzender Organisator und Problemlöser. Und ein Mann, der Geld und Kultur miteinander zu verbinden wusste. Dieses Buch gibt Einblick in ein Panorama der spätmittelalterlichen Stadt-Kultur und der Vorgänge am Hof. Denn Stadt und Hof stehen hier in enger Verbindung miteinander. Mithilfe der beiden berühmten Renaissance-Architekten Luciano Laurana und Francesco di Giorgio Martini schafft sich Federico eines der künstlerischen Hauptwerke seiner Epoche: ein kleines Florenz. Das Konzept, das er mit seinen avantgardistischen Entwerfern entwickelt, können wir "Einfachheit mit Geist" nennen. Vieles an Federico Montefeltro, an seinem Ambiente und am Konzept, ist für unsere aktuellen Diskussionen lehrreich. An diesem exemplarischen Fall entwickelt Roland Günter, Professor für Kunstgeschichte in Bielefeld und Hamburg, eine neue Theorie der Renaissance. Und eine sozialgeschichtlich fundierte neue Theorie der Perspektive: als intensivierte Kommunikation. Beide Theorien entstanden aus sorgfältiger Quellen-Analyse und subtiler Erarbeitung des zeitgenössischen Kontextes Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Einleitung | Chronologie: Stadt und Hof in Urbino | Das Fundament des Hofes: Militär und Kriegs-Wirtschaft | Regionaler Wirtschafts-Faktor Militär | Stellen-Wert des Militärs | Die Militär-Organisation | Militär als Ware | Gesellschaftlich legitimierter Raub: der Krieg | Verselbständigung der Militär-Macht | Krieger-Gesellschaft und zivile Stadt-Kultur | Verwissenschaftlichung des Krieg-Führens | Das statische Verteidigungs-System | Die Anstrengung, sichere Orte zu erhalten | Das Netz der Festungen | Die verlegte Stadt-Mauer in Urbino | Eine Residenz, die keine Festung mehr ist | Das Militär und die Welt seiner Zeichen und Bilder – Das neue 'Gesicht' der Stadt Urbino | Militär-Ikonographie | Der 'Saal der berühmten Männer' | Triumph-Zug des Siegers | Bildhafte Aufforderung zum Kreuz-Zug | Umgestaltung der Residenz: Zivilisierung | Stadt-kulturelle Relativierung | Die High-Tech-Ausstellung | Einkommen und Investitionen | Der Ruin der Staats-Finanzen | Die Preise der Militär-Führer | Investitionen | Investitions-Maxime: Einfachheit mit Geist | Der Diplomat und sein Prestige-Symbol | Militärs verhandeln, verhandeln, verhandeln | Figuration der Macht | Rollen-Wandel:Moderator | Rituale | Die Komplexität der Fürsten-Residenz | Das Gast-Gebäude fiir die Diplomaten | Politische Ikonographie | Elogen-Rhetorik | Staats-Rituale | Selbst-Präsentation | Bezüge zu fremden Mächten | Federico in gemalten Bildern | Die politische Position des Kanzlers | Ruhmes-Denkmäler für Federico | Die stadt-bürgerliche Kultur Federicos | Herkunft | Stadt-Verfassung in Urbino | Verschwörung und Mord | Teilhabe | Innerstädtische Spannungen | Vermittlungsfähige Politik | Die persönliche Integration | Der bürgerliche Stadt-Platz | Bürgerlicher Haus-Typ | Der Tages-Lauf Federicos | 'Stadt-Bilder' | Avantgarde-Architektur: Ein kleines Florenz | Die Familiarität | Die Vermittlung ('me diazione') | Die Organisations-Effizienz Federicos | Militär als Betrieb | Zivile Organisation: der Großbetrieb des Hofes | Menschlichkeit ('humanitas') als Lebens-Praxis | Menschlichkeit als Zugänglichkeit | Menschliches Regieren | AufgeklärtesVerhalten | Wissen | Kunst als genaue Erfahrung | Intelligenz | Humanisten | Federicos kulturelle Tätigkeit | Städtisches Leben – eine Stadt-Theorie von Francesco di Giorgio Martini – städtische Elemente | Leben im Festungs-Ring | Alltags-Leben und Häuser | Die Stadt-Theorie des Francesco di Giorgio Martini | Die Piazza | Piazza - Rhetorik - Perspektive | Anthropozentrik als Metapher für Zusammenhang | Bauen für Menschen | Die Bau-Phasen des Grafen-Hauses | Quellen-Lage | Geringe Bau-Tätigkeit | Bau-Beginn der Residenz: 1. Phase | Die Rolle von Leon Battista Alberti | Entwerfer der 2. Phase: Luciano Laurana | Entwerfer der 3. Phase: Francesco di Giorgio Martini | Bau-Chronologie | Die Ökologie | Topographie | Ökologisches Bauen | Wasser | Haltbare Lebens-Mittel | Die Organisation des Hofes | Das Haus als Wirtschafts-Betrieb | Der Wirtschafts-Betrieb in den Keller-Geschossen | Die Transport-Dienste | Die Küchen | Das Geschoß der bürokratischen Dienst-Leistungen | Die Wohn-Bereiche | 'Altes Appartement' | Schlafplätze | Wohnungen außerhalb des Grafen-Hauses | Die Rolle der Hof-Leute | Die Pflege des Körpers | Krankheit | Das Essen | Der Garten | Die Erschließung der Landschaft | Die Landschaft | Der vielfache Nutzen der Antike | Die Feldherren lernen von antiken Militärs | Orte für antike Geschichten | Astrologie und Astronomie — und die Wiederkehr der Antike | Magische Praktiken | Der Umweg über die Antike | Vergnügen und Spiel | Die Abend-Unterhaltung | Besessen von Musik | Die Tänze | Die Diskussions-Formen | Lese- und Schreib-Kultur | Briefe | Die Bibliothek | Studieren | Der engste Raum | Der Kosmos der Intellektuellen | Die Ästhetik | Alte und neue Plätze | Der Binnenplatz (Ehren-Hof) | Leit-Bilder | Die Dramaturgie des Gebäudes | Gebrauchs-Werte und ästhetische Gestaltung | Die Materialien: das Fleisch der Räume | Wände als Schalen | Farbigkeit aus der Region | Die Wand in Weiß und ohne Schmuck | Intellektuell-künstlerische Avantgarde in Florenz | Differenzierungen der Säle | Menschliche Dimension | Architektur als Sprache | Flächen- und Bildhaftigkeit | Die Bildhaftigkeit in allen Gattungen | Lebendigkeit — Bild — Raum | Flächen- und Raum-Spannung | Architektur als Disposition | Mathematik und Anschaulichkeit | Volkstümliche Einfachheit mit Geist | Florentinische und römische Grammatik | Resümee und Ausblick | Abbildungsnachweis | Bibliographie | Anmerkungen | Personen-Register | Orts-Register Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance thematisch schneller einzuordnen: Intellectual life, Geschichte, Bildende Kunst, Renaissance, Architektur, Sozialgeschichte, Architekturgeschichte, Courts and courtiers, Stadtentwicklung, Umweltschutz, Raumordnung, Monographien, Kunstgeschichte, Stadt-Kultur, Hof-Kultur, Politik und Ästhetik, Italienische Renaissance, Urban culture, Court culture, Politics and aesthetics, Architectural history, Art history, Italian Renaissance, Höfische Kultur, Historische Hilfswissenschaften, Landschaftsgestaltung Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance umfasst 320 Seiten und erscheint im Format physical, was sowohl für die Nutzung als auch für den Vergleich mit anderen Ausgaben relevant ist.
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL42131139W sowie die Editionszuordnungen OL57176010M referenzierbar. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Klartext, Essen, Deutschland und 07.2003 präzise ergänzt. Sowohl die ISBN-10 3898611973 als auch die ISBN-13 9783898611978 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Format: physical
- Erscheinungsdatum: 07.2003
- ISBN-10: 3898611973
- Open-Library-Editions-IDs: OL57176010M
- Open-Library-Work-ID: OL42131139W
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Abmessungen: 21 x x cm
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Einleitung | Chronologie: Stadt und Hof in Urbino | Das Fundament des Hofes: Militär und Kriegs-Wirtschaft | Regionaler Wirtschafts-Faktor Militär | Stellen-Wert des Militärs | Die Militär-Organisation | Militär als Ware | Gesellschaftlich legitimierter Raub: der Krieg | Verselbständigung der Militär-Macht | Krieger-Gesellschaft und zivile Stadt-Kultur | Verwissenschaftlichung des Krieg-Führens | Das statische Verteidigungs-System | Die Anstrengung, sichere Orte zu erhalten | Das Netz der Festungen | Die verlegte Stadt-Mauer in Urbino | Eine Residenz, die keine Festung mehr ist | Das Militär und die Welt seiner Zeichen und Bilder – Das neue 'Gesicht' der Stadt Urbino | Militär-Ikonographie | Der 'Saal der berühmten Männer' | Triumph-Zug des Siegers | Bildhafte Aufforderung zum Kreuz-Zug | Umgestaltung der Residenz: Zivilisierung | Stadt-kulturelle Relativierung | Die High-Tech-Ausstellung | Einkommen und Investitionen | Der Ruin der Staats-Finanzen | Die Preise der Militär-Führer | Investitionen | Investitions-Maxime: Einfachheit mit Geist | Der Diplomat und sein Prestige-Symbol | Militärs verhandeln, verhandeln, verhandeln | Figuration der Macht | Rollen-Wandel:Moderator | Rituale | Die Komplexität der Fürsten-Residenz | Das Gast-Gebäude fiir die Diplomaten | Politische Ikonographie | Elogen-Rhetorik | Staats-Rituale | Selbst-Präsentation | Bezüge zu fremden Mächten | Federico in gemalten Bildern | Die politische Position des Kanzlers | Ruhmes-Denkmäler für Federico | Die stadt-bürgerliche Kultur Federicos | Herkunft | Stadt-Verfassung in Urbino | Verschwörung und Mord | Teilhabe | Innerstädtische Spannungen | Vermittlungsfähige Politik | Die persönliche Integration | Der bürgerliche Stadt-Platz | Bürgerlicher Haus-Typ | Der Tages-Lauf Federicos | 'Stadt-Bilder' | Avantgarde-Architektur: Ein kleines Florenz | Die Familiarität | Die Vermittlung ('me diazione') | Die Organisations-Effizienz Federicos | Militär als Betrieb | Zivile Organisation: der Großbetrieb des Hofes | Menschlichkeit ('humanitas') als Lebens-Praxis | Menschlichkeit als Zugänglichkeit | Menschliches Regieren | AufgeklärtesVerhalten | Wissen | Kunst als genaue Erfahrung | Intelligenz | Humanisten | Federicos kulturelle Tätigkeit | Städtisches Leben – eine Stadt-Theorie von Francesco di Giorgio Martini – städtische Elemente | Leben im Festungs-Ring | Alltags-Leben und Häuser | Die Stadt-Theorie des Francesco di Giorgio Martini | Die Piazza | Piazza - Rhetorik - Perspektive | Anthropozentrik als Metapher für Zusammenhang | Bauen für Menschen | Die Bau-Phasen des Grafen-Hauses | Quellen-Lage | Geringe Bau-Tätigkeit | Bau-Beginn der Residenz: 1. Phase | Die Rolle von Leon Battista Alberti | Entwerfer der 2. Phase: Luciano Laurana | Entwerfer der 3. Phase: Francesco di Giorgio Martini | Bau-Chronologie | Die Ökologie | Topographie | Ökologisches Bauen | Wasser | Haltbare Lebens-Mittel | Die Organisation des Hofes | Das Haus als Wirtschafts-Betrieb | Der Wirtschafts-Betrieb in den Keller-Geschossen | Die Transport-Dienste | Die Küchen | Das Geschoß der bürokratischen Dienst-Leistungen | Die Wohn-Bereiche | 'Altes Appartement' | Schlafplätze | Wohnungen außerhalb des Grafen-Hauses | Die Rolle der Hof-Leute | Die Pflege des Körpers | Krankheit | Das Essen | Der Garten | Die Erschließung der Landschaft | Die Landschaft | Der vielfache Nutzen der Antike | Die Feldherren lernen von antiken Militärs | Orte für antike Geschichten | Astrologie und Astronomie — und die Wiederkehr der Antike | Magische Praktiken | Der Umweg über die Antike | Vergnügen und Spiel | Die Abend-Unterhaltung | Besessen von Musik | Die Tänze | Die Diskussions-Formen | Lese- und Schreib-Kultur | Briefe | Die Bibliothek | Studieren | Der engste Raum | Der Kosmos der Intellektuellen | Die Ästhetik | Alte und neue Plätze | Der Binnenplatz (Ehren-Hof) | Leit-Bilder | Die Dramaturgie des Gebäudes | Gebrauchs-Werte und ästhetische Gestaltung | Die Materialien: das Fleisch der Räume | Wände als Schalen | Farbigkeit aus der Region | Die Wand in Weiß und ohne Schmuck | Intellektuell-künstlerische Avantgarde in Florenz | Differenzierungen der Säle | Menschliche Dimension | Architektur als Sprache | Flächen- und Bildhaftigkeit | Die Bildhaftigkeit in allen Gattungen | Lebendigkeit — Bild — Raum | Flächen- und Raum-Spannung | Architektur als Disposition | Mathematik und Anschaulichkeit | Volkstümliche Einfachheit mit Geist | Florentinische und römische Grammatik | Resümee und Ausblick | Abbildungsnachweis | Bibliographie | Anmerkungen | Personen-Register | Orts-Register
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Ort der Veröffentlichung: Essen, Deutschland
- Verfasst von: Roland Günter
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Urbino ist eine der besterhaltenen italienischen Städte. Mit der Residenz des Grafen Federico von Montefeltro besitzt sie einen der wichtigsten künstlerischen Komplexe der Renaissance. In der Gestalt einer Gesellschafts- und Stadt-Biografie wird vor unseren Augen eine der interessantesten Persönlichkeiten des 15. Jahrhunderts lebendig: Federico war ein glänzender Organisator und Problemlöser. Und ein Mann, der Geld und Kultur miteinander zu verbinden wusste. Dieses Buch gibt Einblick in ein Panorama der spätmittelalterlichen Stadt-Kultur und der Vorgänge am Hof. Denn Stadt und Hof stehen hier in enger Verbindung miteinander. Mithilfe der beiden berühmten Renaissance-Architekten Luciano Laurana und Francesco di Giorgio Martini schafft sich Federico eines der künstlerischen Hauptwerke seiner Epoche: ein kleines Florenz. Das Konzept, das er mit seinen avantgardistischen Entwerfern entwickelt, können wir "Einfachheit mit Geist" nennen. Vieles an Federico Montefeltro, an seinem Ambiente und am Konzept, ist für unsere aktuellen Diskussionen lehrreich. An diesem exemplarischen Fall entwickelt Roland Günter, Professor für Kunstgeschichte in Bielefeld und Hamburg, eine neue Theorie der Renaissance. Und eine sozialgeschichtlich fundierte neue Theorie der Perspektive: als intensivierte Kommunikation. Beide Theorien entstanden aus sorgfältiger Quellen-Analyse und subtiler Erarbeitung des zeitgenössischen Kontextes
- Umfang: 320 Seiten
- Verlag: Klartext
- Buchtitel: Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance
- Ergänzender Titelzusatz: Federico Montefeltro von Urbino, Luciano Laurana, Francesco di Giorgio Martini: Zusammenhänge zwischen Politik und Ästhetik
- ISBN-13: 9783898611978
- Thematische Tags: Intellectual life, Geschichte, Bildende Kunst, Renaissance, Architektur, Sozialgeschichte, Architekturgeschichte, Courts and courtiers, Stadtentwicklung, Umweltschutz, Raumordnung, Monographien, Kunstgeschichte, Stadt-Kultur, Hof-Kultur, Politik und Ästhetik, Italienische Renaissance, Urban culture, Court culture, Politics and aesthetics, Architectural history, Art history, Italian Renaissance, Höfische Kultur, Historische Hilfswissenschaften, Landschaftsgestaltung
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Stadt-Kultur und frühe Hof-Kultur in der Renaissance profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Roland Günter, Sachbuch und den Tags Intellectual life, Geschichte, Bildende Kunst, Renaissance, Architektur, Sozialgeschichte, Architekturgeschichte, Courts and courtiers, Stadtentwicklung, Umweltschutz, Raumordnung, Monographien, Kunstgeschichte, Stadt-Kultur, Hof-Kultur, Politik und Ästhetik, Italienische Renaissance, Urban culture, Court culture, Politics and aesthetics, Architectural history, Art history, Italian Renaissance, Höfische Kultur, Historische Hilfswissenschaften, Landschaftsgestaltung, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3898611973, 9783898611978 und OL42131139W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?
Mit 3898611973 und 9783898611978 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter Intellectual life, Geschichte, Bildende Kunst, Renaissance, Architektur, Sozialgeschichte, Architekturgeschichte, Courts and courtiers, Stadtentwicklung, Umweltschutz, Raumordnung, Monographien, Kunstgeschichte, Stadt-Kultur, Hof-Kultur, Politik und Ästhetik, Italienische Renaissance, Urban culture, Court culture, Politics and aesthetics, Architectural history, Art history, Italian Renaissance, Höfische Kultur, Historische Hilfswissenschaften, Landschaftsgestaltung kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
Wie ist das Buch aufgebaut?
Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Einleitung | Chronologie: Stadt und Hof in Urbino | Das Fundament des Hofes: Militär und Kriegs-Wirtschaft | Regionaler Wirtschafts-Faktor Militär | Stellen-Wert des Militärs | Die Militär-Organisation | Militär als Ware | Gesellschaftlich legitimierter Raub: der Krieg | Verselbständigung der Militär-Macht | Krieger-Gesellschaft und zivile Stadt-Kultur | Verwissenschaftlichung des Krieg-Führens | Das statische Verteidigungs-System | Die Anstrengung, sichere Orte zu erhalten | Das Netz der Festungen | Die verlegte Stadt-Mauer in Urbino | Eine Residenz, die keine Festung mehr ist | Das Militär und die Welt seiner Zeichen und Bilder – Das neue 'Gesicht' der Stadt Urbino | Militär-Ikonographie | Der 'Saal der berühmten Männer' | Triumph-Zug des Siegers | Bildhafte Aufforderung zum Kreuz-Zug | Umgestaltung der Residenz: Zivilisierung | Stadt-kulturelle Relativierung | Die High-Tech-Ausstellung | Einkommen und Investitionen | Der Ruin der Staats-Finanzen | Die Preise der Militär-Führer | Investitionen | Investitions-Maxime: Einfachheit mit Geist | Der Diplomat und sein Prestige-Symbol | Militärs verhandeln, verhandeln, verhandeln | Figuration der Macht | Rollen-Wandel:Moderator | Rituale | Die Komplexität der Fürsten-Residenz | Das Gast-Gebäude fiir die Diplomaten | Politische Ikonographie | Elogen-Rhetorik | Staats-Rituale | Selbst-Präsentation | Bezüge zu fremden Mächten | Federico in gemalten Bildern | Die politische Position des Kanzlers | Ruhmes-Denkmäler für Federico | Die stadt-bürgerliche Kultur Federicos | Herkunft | Stadt-Verfassung in Urbino | Verschwörung und Mord | Teilhabe | Innerstädtische Spannungen | Vermittlungsfähige Politik | Die persönliche Integration | Der bürgerliche Stadt-Platz | Bürgerlicher Haus-Typ | Der Tages-Lauf Federicos | 'Stadt-Bilder' | Avantgarde-Architektur: Ein kleines Florenz | Die Familiarität | Die Vermittlung ('me diazione') | Die Organisations-Effizienz Federicos | Militär als Betrieb | Zivile Organisation: der Großbetrieb des Hofes | Menschlichkeit ('humanitas') als Lebens-Praxis | Menschlichkeit als Zugänglichkeit | Menschliches Regieren | AufgeklärtesVerhalten | Wissen | Kunst als genaue Erfahrung | Intelligenz | Humanisten | Federicos kulturelle Tätigkeit | Städtisches Leben – eine Stadt-Theorie von Francesco di Giorgio Martini – städtische Elemente | Leben im Festungs-Ring | Alltags-Leben und Häuser | Die Stadt-Theorie des Francesco di Giorgio Martini | Die Piazza | Piazza - Rhetorik - Perspektive | Anthropozentrik als Metapher für Zusammenhang | Bauen für Menschen | Die Bau-Phasen des Grafen-Hauses | Quellen-Lage | Geringe Bau-Tätigkeit | Bau-Beginn der Residenz: 1. Phase | Die Rolle von Leon Battista Alberti | Entwerfer der 2. Phase: Luciano Laurana | Entwerfer der 3. Phase: Francesco di Giorgio Martini | Bau-Chronologie | Die Ökologie | Topographie | Ökologisches Bauen | Wasser | Haltbare Lebens-Mittel | Die Organisation des Hofes | Das Haus als Wirtschafts-Betrieb | Der Wirtschafts-Betrieb in den Keller-Geschossen | Die Transport-Dienste | Die Küchen | Das Geschoß der bürokratischen Dienst-Leistungen | Die Wohn-Bereiche | 'Altes Appartement' | Schlafplätze | Wohnungen außerhalb des Grafen-Hauses | Die Rolle der Hof-Leute | Die Pflege des Körpers | Krankheit | Das Essen | Der Garten | Die Erschließung der Landschaft | Die Landschaft | Der vielfache Nutzen der Antike | Die Feldherren lernen von antiken Militärs | Orte für antike Geschichten | Astrologie und Astronomie — und die Wiederkehr der Antike | Magische Praktiken | Der Umweg über die Antike | Vergnügen und Spiel | Die Abend-Unterhaltung | Besessen von Musik | Die Tänze | Die Diskussions-Formen | Lese- und Schreib-Kultur | Briefe | Die Bibliothek | Studieren | Der engste Raum | Der Kosmos der Intellektuellen | Die Ästhetik | Alte und neue Plätze | Der Binnenplatz (Ehren-Hof) | Leit-Bilder | Die Dramaturgie des Gebäudes | Gebrauchs-Werte und ästhetische Gestaltung | Die Materialien: das Fleisch der Räume | Wände als Schalen | Farbigkeit aus der Region | Die Wand in Weiß und ohne Schmuck | Intellektuell-künstlerische Avantgarde in Florenz | Differenzierungen der Säle | Menschliche Dimension | Architektur als Sprache | Flächen- und Bildhaftigkeit | Die Bildhaftigkeit in allen Gattungen | Lebendigkeit — Bild — Raum | Flächen- und Raum-Spannung | Architektur als Disposition | Mathematik und Anschaulichkeit | Volkstümliche Einfachheit mit Geist | Florentinische und römische Grammatik | Resümee und Ausblick | Abbildungsnachweis | Bibliographie | Anmerkungen | Personen-Register | Orts-Register
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL42131139W sowie die Editions-IDs OL57176010M referenzierbar.
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