Isolierung und Untersuchungen der Oxydeinschlüsse in unberuhigten und teilberuhigten Stählen | Buchinfos, Beschreibung und ISBN
22.10.2026
Lesedauer: 9 min
Kompakte Infos zu Isolierung und Untersuchungen der Oxydeinschlüsse in unberuhigten und teilberuhigten Stählen von Walter Koch: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.
Alles Wichtige zu Isolierung und Untersuchungen der Oxydeinschlüsse in unberuhigten und teilberuhigten Stählen
Isolierung und Untersuchungen der Oxydeinschlüsse in unberuhigten und teilberuhigten Stählen gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Walter Koch - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Aus der Buchbeschreibung zu Isolierung und Untersuchungen der Oxydeinschlüsse in unberuhigten und teilberuhigten Stählen ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Der Wüstit, der als wichtigste Oxydphase in unberuhigten und unvollständig beruhigten Stählen auftritt, ist im allgemeinen chemisch leicht angreifbar. Bei anodischer Auflösung wird er passiviert. Er kann in neutralen und schwachal kalischen Elektrolyten praktisch vollständig aus Stählen freigelegt werden. Um Nebenreaktionen zu vermeiden, ist es zweckmäßig, die Elektrolysen unter poten tiostatischen Bedingungen durchzuführen. Die Abtrennung des freigelegten Wüstits von Karbiden und Sulfiden ist schwie rig. Bei üblicher Chlorierung wird die Struktur des Wüstits unter dem Einfluß des Chlors verändert. Er wird stark angegriffen und unter Umständen vollständig chloriert. Versuche, ihn durch eine Chlorierung unter milden Bedingungen zu erhalten, führten zu einem Verfahren mit einer Lösung von J odtrichlorid in Essigester. Man erreicht dadurch zwar eine relativ schnelle Auflösung selbst grob ausgeschiedenen Zementits. Die Lösung greift aber auch den Wüstit merklich an, allerdings ohne seine Struktur zu verändern. In technischen unberuhigten und teil beruhigten Stählen erfahren bei längerem Glühen zwischen 800 und 1200°C der Wüstit und die daneben auftretenden Silikate starke Veränderungen. Der Wüstit verschwindet dabei oft vollständig aus dem Einschlußbild. Er bildet durch Reaktionen, die bei den Glühungen im festen Zustand ablaufen, andere Phasen, vornehmlich wohl Ortho-Silikate. Letz tere gehen wieder in Meta-Silikate über. Diese Vorgänge lassen sich nur an unchlorierten Isolaten studieren, da beim Chlorieren und Sublimationsglühen Strukturveränderungen stattfinden. meta-Silikate erweisen sich jedoch sowohl bei Wärmebehandlungen im festen Stahl als auch bei Reaktionen mit Chlor als recht beständig. 41 D) Literaturverzeichnis [1] HESSENBRUCH, W., und P. OBERHOFFER, Arch. Eisenhüttenwes. 1 (1927/28), S.583-603 Als Veröffentlichungsdatum ist 1967 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von in gw.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Isolierung und Untersuchungen der Oxydeinschlüsse in unberuhigten und teilberuhigten Stählen ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Walter Koch beschäftigen möchten. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Isolierung und Untersuchungen der Oxydeinschlüsse in unberuhigten und teilberuhigten Stählen auch für thematische Recherchen besonders relevant. Das hinterlegte Publikationsdatum 1967 unterstützt dabei, Isolierung und Untersuchungen der Oxydeinschlüsse in unberuhigten und teilberuhigten Stählen zeitlich korrekt zu klassifizieren. Die Angaben zu und gw stärken die bibliografische Präzision des Eintrags.
Worum geht es in Isolierung und Untersuchungen der Oxydeinschlüsse in unberuhigten und teilberuhigten Stählen?
Isolierung und Untersuchungen der Oxydeinschlüsse in unberuhigten und teilberuhigten Stählen lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Der Wüstit, der als wichtigste Oxydphase in unberuhigten und unvollständig beruhigten Stählen auftritt, ist im allgemeinen chemisch leicht angreifbar. Bei anodischer Auflösung wird er passiviert. Er kann in neutralen und schwachal kalischen Elektrolyten praktisch vollständig aus Stählen freigelegt werden. Um Nebenreaktionen zu vermeiden, ist es zweckmäßig, die Elektrolysen unter poten tiostatischen Bedingungen durchzuführen. Die Abtrennung des freigelegten Wüstits von Karbiden und Sulfiden ist schwie rig. Bei üblicher Chlorierung wird die Struktur des Wüstits unter dem Einfluß des Chlors verändert. Er wird stark angegriffen und unter Umständen vollständig chloriert. Versuche, ihn durch eine Chlorierung unter milden Bedingungen zu erhalten, führten zu einem Verfahren mit einer Lösung von J odtrichlorid in Essigester. Man erreicht dadurch zwar eine relativ schnelle Auflösung selbst grob ausgeschiedenen Zementits. Die Lösung greift aber auch den Wüstit merklich an, allerdings ohne seine Struktur zu verändern. In technischen unberuhigten und teil beruhigten Stählen erfahren bei längerem Glühen zwischen 800 und 1200°C der Wüstit und die daneben auftretenden Silikate starke Veränderungen. Der Wüstit verschwindet dabei oft vollständig aus dem Einschlußbild. Er bildet durch Reaktionen, die bei den Glühungen im festen Zustand ablaufen, andere Phasen, vornehmlich wohl Ortho-Silikate. Letz tere gehen wieder in Meta-Silikate über. Diese Vorgänge lassen sich nur an unchlorierten Isolaten studieren, da beim Chlorieren und Sublimationsglühen Strukturveränderungen stattfinden. meta-Silikate erweisen sich jedoch sowohl bei Wärmebehandlungen im festen Stahl als auch bei Reaktionen mit Chlor als recht beständig. 41 D) Literaturverzeichnis [1] HESSENBRUCH, W., und P. OBERHOFFER, Arch. Eisenhüttenwes. 1 (1927/28), S.583-603 Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: A) Stand der Entwicklung bei der Sauerstoffbestimmung und Oxydisolierung in beruhigten und unberuhigten Stählen | B) 1. Chemische und elektrochemische Vorgänge an Wüstitelektroden in nahezu neutralen Elektrolyten | C) Zusammenfassung | D) Literaturverzeichnis. Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Engineering, Engineering, general Mit einem Umfang von 1 Seiten und dem Format physical verbindet die Ausgabe inhaltliche Tiefe mit einer klar beschriebenen physischen Form.
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Die Kombination aus ISBN-10 3663072673 und ISBN-13 9783663072676 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL19877201W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL27064650M. Die Ausgabe ist über den Verlag , den Ort gw und das Datum 1967 klar kontextualisiert.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Der Wüstit, der als wichtigste Oxydphase in unberuhigten und unvollständig beruhigten Stählen auftritt, ist im allgemeinen chemisch leicht angreifbar. Bei anodischer Auflösung wird er passiviert. Er kann in neutralen und schwachal kalischen Elektrolyten praktisch vollständig aus Stählen freigelegt werden. Um Nebenreaktionen zu vermeiden, ist es zweckmäßig, die Elektrolysen unter poten tiostatischen Bedingungen durchzuführen. Die Abtrennung des freigelegten Wüstits von Karbiden und Sulfiden ist schwie rig. Bei üblicher Chlorierung wird die Struktur des Wüstits unter dem Einfluß des Chlors verändert. Er wird stark angegriffen und unter Umständen vollständig chloriert. Versuche, ihn durch eine Chlorierung unter milden Bedingungen zu erhalten, führten zu einem Verfahren mit einer Lösung von J odtrichlorid in Essigester. Man erreicht dadurch zwar eine relativ schnelle Auflösung selbst grob ausgeschiedenen Zementits. Die Lösung greift aber auch den Wüstit merklich an, allerdings ohne seine Struktur zu verändern. In technischen unberuhigten und teil beruhigten Stählen erfahren bei längerem Glühen zwischen 800 und 1200°C der Wüstit und die daneben auftretenden Silikate starke Veränderungen. Der Wüstit verschwindet dabei oft vollständig aus dem Einschlußbild. Er bildet durch Reaktionen, die bei den Glühungen im festen Zustand ablaufen, andere Phasen, vornehmlich wohl Ortho-Silikate. Letz tere gehen wieder in Meta-Silikate über. Diese Vorgänge lassen sich nur an unchlorierten Isolaten studieren, da beim Chlorieren und Sublimationsglühen Strukturveränderungen stattfinden. meta-Silikate erweisen sich jedoch sowohl bei Wärmebehandlungen im festen Stahl als auch bei Reaktionen mit Chlor als recht beständig. 41 D) Literaturverzeichnis [1] HESSENBRUCH, W., und P. OBERHOFFER, Arch. Eisenhüttenwes. 1 (1927/28), S.583-603
- Ausgabeform: physical
- Autor beziehungsweise Autoren: Walter Koch
- Externe Work-Referenz: OL19877201W
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Umfang: 1 Seiten
- Thematische Tags: Engineering, Engineering, general
- Ort der Veröffentlichung: gw
- Buchtitel: Isolierung und Untersuchungen der Oxydeinschlüsse in unberuhigten und teilberuhigten Stählen
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3663072673
- Externe Editionsreferenzen: OL27064650M
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: A) Stand der Entwicklung bei der Sauerstoffbestimmung und Oxydisolierung in beruhigten und unberuhigten Stählen | B) 1. Chemische und elektrochemische Vorgänge an Wüstitelektroden in nahezu neutralen Elektrolyten | C) Zusammenfassung | D) Literaturverzeichnis.
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9783663072676
- Erscheinungsdatum: 1967
- Publiziert bei:
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Isolierung und Untersuchungen der Oxydeinschlüsse in unberuhigten und teilberuhigten Stählen profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Walter Koch, Sachbuch und den Tags Engineering, Engineering, general, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3663072673, 9783663072676 und OL19877201W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
FAQ zu Isolierung und Untersuchungen der Oxydeinschlüsse in unberuhigten und teilberuhigten Stählen
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags Engineering, Engineering, general, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Wie ist das Buch aufgebaut?
Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: A) Stand der Entwicklung bei der Sauerstoffbestimmung und Oxydisolierung in beruhigten und unberuhigten Stählen | B) 1. Chemische und elektrochemische Vorgänge an Wüstitelektroden in nahezu neutralen Elektrolyten | C) Zusammenfassung | D) Literaturverzeichnis.
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
Mit OL19877201W und OL27064650M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Der Wüstit, der als wichtigste Oxydphase in unberuhigten und unvollständig beruhigten Stählen auftritt, ist im allgemeinen chemisch leicht angreifbar. Bei anodischer Auflösung wird er passiviert. Er kann in neutralen und schwachal kalischen Elektrolyten praktisch vollständig aus Stählen freigelegt werden. Um Nebenreaktionen zu vermeiden, ist es zweckmäßig, die Elektrolysen unter poten tiostatischen Bedingungen durchzuführen. Die Abtrennung des freigelegten Wüstits von Karbiden und Sulfiden ist schwie rig. Bei üblicher Chlorierung wird die Struktur des Wüstits unter dem Einfluß des Chlors verändert. Er wird stark angegriffen und unter Umständen vollständig chloriert. Versuche, ihn durch eine Chlorierung unter milden Bedingungen zu erhalten, führten zu einem Verfahren mit einer Lösung von J odtrichlorid in Essigester. Man erreicht dadurch zwar eine relativ schnelle Auflösung selbst grob ausgeschiedenen Zementits. Die Lösung greift aber auch den Wüstit merklich an, allerdings ohne seine Struktur zu verändern. In technischen unberuhigten und teil beruhigten Stählen erfahren bei längerem Glühen zwischen 800 und 1200°C der Wüstit und die daneben auftretenden Silikate starke Veränderungen. Der Wüstit verschwindet dabei oft vollständig aus dem Einschlußbild. Er bildet durch Reaktionen, die bei den Glühungen im festen Zustand ablaufen, andere Phasen, vornehmlich wohl Ortho-Silikate. Letz tere gehen wieder in Meta-Silikate über. Diese Vorgänge lassen sich nur an unchlorierten Isolaten studieren, da beim Chlorieren und Sublimationsglühen Strukturveränderungen stattfinden. meta-Silikate erweisen sich jedoch sowohl bei Wärmebehandlungen im festen Stahl als auch bei Reaktionen mit Chlor als recht beständig. 41 D) Literaturverzeichnis [1] HESSENBRUCH, W., und P. OBERHOFFER, Arch. Eisenhüttenwes. 1 (1927/28), S.583-603
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