Gespiegeltes Ich | Autor, ISBN und Ausgabedetails
21.10.2026
Lesedauer: 7 min
Schneller Überblick zu Gespiegeltes Ich von Gerda Breuer, Elina Knorpp mit den wichtigsten Buchangaben. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.

Gespiegeltes Ich: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Mit Gespiegeltes Ich liegt ein Buch von Gerda Breuer, Elina Knorpp vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Mit dem Untertitel fotografische Selbstbildnisse von Frauen in den 1920er Jahren wird bei Gespiegeltes Ich noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Aus der Buchbeschreibung zu Gespiegeltes Ich ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: In den historischen Avantgarden der 1920er und 1930er Jahre spielte das Selbstbildnis eine besondere Rolle. Insbesondere Frauen überprüften in dieser Zeit die Vorstellung traditioneller Geschlechteridentitäten und Klischees weiblicher Repräsentation. Die schnell zu bedienenden neuen Handkameras boten ihnen Gelegenheit, den Status des Subjekts durch Selbstbefragungen, Rollenspiele, Maskeraden und Transgressionen ins andere Geschlecht zu reflektieren. Einen besonderen Impuls erhielten die Selbstbefragungen mit dem neu und ebenso rasant aufkommenden Bild der "Neuen Frau". Was bis dato als Feminisierung der Kultur negativ konnotiert war, wandte sich nun selbstbewusst in sein Gegenteil. Die Frau wurde quasi "angerufen" (Althusser), den modernen Konsumismus zu vertreten. Das neue Frauenbild wurde von Designerinnen und Fotografinnen in Szene gesetzt, an ihrer Durchsetzung haben sie mitgewirkt Die Ausgabe erschien am 2014 bei Nicolai und ist dem Verlagsstandort Berlin zugeordnet.
Warum Gespiegeltes Ich relevant sein kann
Auch das Veröffentlichungsdatum 2014 macht Gespiegeltes Ich für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Für alle, die Bücher von Gerda Breuer, Elina Knorpp recherchieren oder vergleichen, ist Gespiegeltes Ich eine relevante Ausgabe. Verlagsname und Verlagsort - Nicolai und Berlin - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Gespiegeltes Ich spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren.
Inhalte, Themen und Relevanz
Wer wissen möchte, worauf Gespiegeltes Ich inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: In den historischen Avantgarden der 1920er und 1930er Jahre spielte das Selbstbildnis eine besondere Rolle. Insbesondere Frauen überprüften in dieser Zeit die Vorstellung traditioneller Geschlechteridentitäten und Klischees weiblicher Repräsentation. Die schnell zu bedienenden neuen Handkameras boten ihnen Gelegenheit, den Status des Subjekts durch Selbstbefragungen, Rollenspiele, Maskeraden und Transgressionen ins andere Geschlecht zu reflektieren. Einen besonderen Impuls erhielten die Selbstbefragungen mit dem neu und ebenso rasant aufkommenden Bild der "Neuen Frau". Was bis dato als Feminisierung der Kultur negativ konnotiert war, wandte sich nun selbstbewusst in sein Gegenteil. Die Frau wurde quasi "angerufen" (Althusser), den modernen Konsumismus zu vertreten. Das neue Frauenbild wurde von Designerinnen und Fotografinnen in Szene gesetzt, an ihrer Durchsetzung haben sie mitgewirkt Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Einleitung -- Gerda Breuer | Die Frau der 1920er Jahre: zur sozialhistorischen Situation in Russland und Europa -- Elina Knorpp | Frauen und das neue technische Medium der Fotografie: Bild und Selbstbild der Fotografinnen in der Zeit der Weimarer Republik -- Klaus Honnef | Es kommt die neue Fotografin: selbstsichten moderner Kamerakünstlerinnen zwischen technischem Fortschritt und modischem Habitus -- Burcu Dogramaci | Ex-zentrisch: von der Fortschreibung des Rätsels Dora Maar -- Gabriele Werner | Die Unmöglichkeit eines Selbstporträts von Claude Cahun -- Kristine von Oehsen | Bildstrategien in fotografischen Selbstporträts von Germaine Krull und Zeitgenossen der 1920er Jahre -- Hella Nocke-Schrepper | Mit eigenen Augen: serielle Autoporträts von Lucia Moholy und Florence Henri -- Anja Guttenberger | Im Dialog mit Kamera und Spiegel: zwei Selbstbildnisse von Marianne Breslauer -- Marion Beckers, Elisabeth Moortgat | Neue Frau oder weiblicher Konstrukteur? Marianne Brandts Suche nach einer Bauhausidentität -- Elizabeth Otto | Die Selbstbildnisse von Ré Soupault (1901-1996): Inszenierungen eines Multitalents -- Inge Herold | Dippelspiele: über die fotografische Zusammenarbeit von Ringl + Pit alias Grete Stern und Ellen Auerbach -- Katharina Sykora | Fotoporträts russischer Avantgardistinnen und ihre Selbstinszenierungen -- Ada Raev | Blaupausen der Moderne: zu den Tänzen von Valeska Gert -- Renate Berger. Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Gespiegeltes Ich thematisch schneller einzuordnen: History, Women, Women artists, Portraits, Self-portraits, Portrait photography, Women photographers
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3894797991 als auch die ISBN-13 9783894797997 hinterlegt. Verlag, Ort und Datum - Nicolai, Berlin und 2014 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL23420357W sowie die Editionszuordnungen OL31277568M referenzierbar.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Kurzbeschreibung: In den historischen Avantgarden der 1920er und 1930er Jahre spielte das Selbstbildnis eine besondere Rolle. Insbesondere Frauen überprüften in dieser Zeit die Vorstellung traditioneller Geschlechteridentitäten und Klischees weiblicher Repräsentation. Die schnell zu bedienenden neuen Handkameras boten ihnen Gelegenheit, den Status des Subjekts durch Selbstbefragungen, Rollenspiele, Maskeraden und Transgressionen ins andere Geschlecht zu reflektieren. Einen besonderen Impuls erhielten die Selbstbefragungen mit dem neu und ebenso rasant aufkommenden Bild der "Neuen Frau". Was bis dato als Feminisierung der Kultur negativ konnotiert war, wandte sich nun selbstbewusst in sein Gegenteil. Die Frau wurde quasi "angerufen" (Althusser), den modernen Konsumismus zu vertreten. Das neue Frauenbild wurde von Designerinnen und Fotografinnen in Szene gesetzt, an ihrer Durchsetzung haben sie mitgewirkt
- Untertitel: fotografische Selbstbildnisse von Frauen in den 1920er Jahren
- Externe Work-Referenz: OL23420357W
- Verlag: Nicolai
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783894797997
- Umfang: 192 Seiten
- Inhaltsübersicht: Einleitung -- Gerda Breuer | Die Frau der 1920er Jahre: zur sozialhistorischen Situation in Russland und Europa -- Elina Knorpp | Frauen und das neue technische Medium der Fotografie: Bild und Selbstbild der Fotografinnen in der Zeit der Weimarer Republik -- Klaus Honnef | Es kommt die neue Fotografin: selbstsichten moderner Kamerakünstlerinnen zwischen technischem Fortschritt und modischem Habitus -- Burcu Dogramaci | Ex-zentrisch: von der Fortschreibung des Rätsels Dora Maar -- Gabriele Werner | Die Unmöglichkeit eines Selbstporträts von Claude Cahun -- Kristine von Oehsen | Bildstrategien in fotografischen Selbstporträts von Germaine Krull und Zeitgenossen der 1920er Jahre -- Hella Nocke-Schrepper | Mit eigenen Augen: serielle Autoporträts von Lucia Moholy und Florence Henri -- Anja Guttenberger | Im Dialog mit Kamera und Spiegel: zwei Selbstbildnisse von Marianne Breslauer -- Marion Beckers, Elisabeth Moortgat | Neue Frau oder weiblicher Konstrukteur? Marianne Brandts Suche nach einer Bauhausidentität -- Elizabeth Otto | Die Selbstbildnisse von Ré Soupault (1901-1996): Inszenierungen eines Multitalents -- Inge Herold | Dippelspiele: über die fotografische Zusammenarbeit von Ringl + Pit alias Grete Stern und Ellen Auerbach -- Katharina Sykora | Fotoporträts russischer Avantgardistinnen und ihre Selbstinszenierungen -- Ada Raev | Blaupausen der Moderne: zu den Tänzen von Valeska Gert -- Renate Berger.
- Titel: Gespiegeltes Ich
- Ort der Veröffentlichung: Berlin
- Autor beziehungsweise Autoren: Gerda Breuer, Elina Knorpp
- Schlagwörter: History, Women, Women artists, Portraits, Self-portraits, Portrait photography, Women photographers
- Erscheinungsdatum: 2014
- ISBN-10: 3894797991
- Externe Editionsreferenzen: OL31277568M
Warum sich Gespiegeltes Ich gut einordnen lässt
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Gespiegeltes Ich, Gerda Breuer, Elina Knorpp, Sachbuch und History, Women, Women artists, Portraits, Self-portraits, Portrait photography, Women photographers - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3894797991, 9783894797997 und OL23420357W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?
Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3894797991 und die ISBN-13 9783894797997.
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Nicolai, Berlin und das Datum 2014 beschrieben.
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
Mit OL23420357W und OL31277568M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Women, Women artists, Portraits, Self-portraits, Portrait photography, Women photographers, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Externe Links
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