Edmund Stoiber | Ausgabe und Verlagsinfos
19.10.2026
Lesedauer: 9 min
Schneller Überblick zu Edmund Stoiber von Michael Stiller mit den wichtigsten Buchangaben. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.
Alles Wichtige zu Edmund Stoiber
Edmund Stoiber gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Michael Stiller - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Der Kandidat fungiert als präzisierende Ergänzung zu Edmund Stoiber und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Aus der Buchbeschreibung zu Edmund Stoiber ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Wie sich die Zeiten ändern. Es ist noch nicht lange her, da galt Edmund Stoiber als kühler, Akten fressender Besserwisser und Bierzeltpolemiker, dessen Ansichten sogar einigen seiner Parteifreunde zu rechts waren. Heute dagegen wirbt er mit dem Slogan "kantig, echt, erfolgreich" und scheint damit Erfolg zu haben. Viele sehen ihn schon als ersten Altbayern im Kanzleramt. Das Gedächtnis der Öffentlichkeit ist bekanntlich kurz. Also braucht es einen unermüdlichen Aufklärer wie Michael Stiller, der einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Denn die Bilanz des "blonden Fallbeils", wie Stoiber seit dem Bundestagswahlkampf 1980 nicht ohne Grund genannt wurde, ist keineswegs so strahlend wie sie die CSU-Propaganda gerne präsentiert. "Wer heute Bayern als Musterland und Stoiber als Saubermann sieht, muss auch einen Blick in die finsteren Winkel des Freistaats werfen", mahnt Stiller. Der Autor, seit 1968 Landtagskorrespondent, später Redakteur der Süddeutschen Zeitung, ist mit diesen Winkeln bestens vertraut, hat er doch Stoibers Karriere von Beginn an beobachtet und all die Krisen, Affären und Skandale aus nächster Nähe miterlebt, die seinen steilen Aufstieg begleiteten. Der Erfolg hat viele Väter, lautet ein altes Sprichwort. In Bayern hat er nur einen, Edmund Stoiber. Alles, was in Bayern erfolgreich läuft, wird zur Chefsache erklärt. Alles, was daneben geht, haben andere zu verantworten, und das ist nicht eben wenig. Gerade seine viel gepriesene Wirtschaftskompetenz erscheint bei näherer Betrachtung fragwürdig. Die Liste der wirtschaftlichen Fehleinschätzungen, denen Stoiber seit 1994 unterlegen ist oder für die er zumindest politische Mitverantwortung trägt, ist lang. Die Kirch-Pleite ist hier nur das jüngste Beispiel. Und auch das fast schon penetrant zur Schau gestellte Saubermann-Image ist eher jüngeren Datums. Jedenfalls bietet Stiller reichlich Einblick in Zeiten, in denen Stoiber seine Saubermann-Phase noch nicht erreicht hatte Bibliografisch ist Edmund Stoiber mit dem Erscheinungsdatum 2002, dem Verlag Econ Verlag GmbH und dem Ort München, Germany erfasst.
Warum Edmund Stoiber relevant sein kann
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Im Kontext des Gesamtwerks von Michael Stiller lässt sich Edmund Stoiber gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Der Verlag Econ Verlag GmbH und der Verlagsort München, Germany liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Edmund Stoiber auch für thematische Recherchen besonders relevant. Das hinterlegte Publikationsdatum 2002 unterstützt dabei, Edmund Stoiber zeitlich korrekt zu klassifizieren.
Was behandelt Edmund Stoiber?
Die Beschreibung zeigt, dass Edmund Stoiber klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Wie sich die Zeiten ändern. Es ist noch nicht lange her, da galt Edmund Stoiber als kühler, Akten fressender Besserwisser und Bierzeltpolemiker, dessen Ansichten sogar einigen seiner Parteifreunde zu rechts waren. Heute dagegen wirbt er mit dem Slogan "kantig, echt, erfolgreich" und scheint damit Erfolg zu haben. Viele sehen ihn schon als ersten Altbayern im Kanzleramt. Das Gedächtnis der Öffentlichkeit ist bekanntlich kurz. Also braucht es einen unermüdlichen Aufklärer wie Michael Stiller, der einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Denn die Bilanz des "blonden Fallbeils", wie Stoiber seit dem Bundestagswahlkampf 1980 nicht ohne Grund genannt wurde, ist keineswegs so strahlend wie sie die CSU-Propaganda gerne präsentiert. "Wer heute Bayern als Musterland und Stoiber als Saubermann sieht, muss auch einen Blick in die finsteren Winkel des Freistaats werfen", mahnt Stiller. Der Autor, seit 1968 Landtagskorrespondent, später Redakteur der Süddeutschen Zeitung, ist mit diesen Winkeln bestens vertraut, hat er doch Stoibers Karriere von Beginn an beobachtet und all die Krisen, Affären und Skandale aus nächster Nähe miterlebt, die seinen steilen Aufstieg begleiteten. Der Erfolg hat viele Väter, lautet ein altes Sprichwort. In Bayern hat er nur einen, Edmund Stoiber. Alles, was in Bayern erfolgreich läuft, wird zur Chefsache erklärt. Alles, was daneben geht, haben andere zu verantworten, und das ist nicht eben wenig. Gerade seine viel gepriesene Wirtschaftskompetenz erscheint bei näherer Betrachtung fragwürdig. Die Liste der wirtschaftlichen Fehleinschätzungen, denen Stoiber seit 1994 unterlegen ist oder für die er zumindest politische Mitverantwortung trägt, ist lang. Die Kirch-Pleite ist hier nur das jüngste Beispiel. Und auch das fast schon penetrant zur Schau gestellte Saubermann-Image ist eher jüngeren Datums. Jedenfalls bietet Stiller reichlich Einblick in Zeiten, in denen Stoiber seine Saubermann-Phase noch nicht erreicht hatte Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Edmund Stoiber thematisch schneller einzuordnen: Politik, OUR Brockhaus selection
Edition und bibliografische Einordnung
Die Open-Library-Zuordnung über OL2523579W und OL22511488M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Durch die Kombination aus Econ Verlag GmbH, München, Germany und 2002 lässt sich die Ausgabe sauber verorten.
Die zentralen Metadaten zu Edmund Stoiber
- Open-Library-Work-ID: OL2523579W
- Format: hard
- Untertitel: Der Kandidat
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Veröffentlicht am: 2002
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Verfasst von: Michael Stiller
- Abmessungen: 22,2 x 14,5 x 2,9 inches
- Verlagsort: München, Germany
- Externe Editionsreferenzen: OL22511488M
- Buchtitel: Edmund Stoiber
- Publiziert bei: Econ Verlag GmbH
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Wie sich die Zeiten ändern. Es ist noch nicht lange her, da galt Edmund Stoiber als kühler, Akten fressender Besserwisser und Bierzeltpolemiker, dessen Ansichten sogar einigen seiner Parteifreunde zu rechts waren. Heute dagegen wirbt er mit dem Slogan "kantig, echt, erfolgreich" und scheint damit Erfolg zu haben. Viele sehen ihn schon als ersten Altbayern im Kanzleramt. Das Gedächtnis der Öffentlichkeit ist bekanntlich kurz. Also braucht es einen unermüdlichen Aufklärer wie Michael Stiller, der einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Denn die Bilanz des "blonden Fallbeils", wie Stoiber seit dem Bundestagswahlkampf 1980 nicht ohne Grund genannt wurde, ist keineswegs so strahlend wie sie die CSU-Propaganda gerne präsentiert. "Wer heute Bayern als Musterland und Stoiber als Saubermann sieht, muss auch einen Blick in die finsteren Winkel des Freistaats werfen", mahnt Stiller. Der Autor, seit 1968 Landtagskorrespondent, später Redakteur der Süddeutschen Zeitung, ist mit diesen Winkeln bestens vertraut, hat er doch Stoibers Karriere von Beginn an beobachtet und all die Krisen, Affären und Skandale aus nächster Nähe miterlebt, die seinen steilen Aufstieg begleiteten. Der Erfolg hat viele Väter, lautet ein altes Sprichwort. In Bayern hat er nur einen, Edmund Stoiber. Alles, was in Bayern erfolgreich läuft, wird zur Chefsache erklärt. Alles, was daneben geht, haben andere zu verantworten, und das ist nicht eben wenig. Gerade seine viel gepriesene Wirtschaftskompetenz erscheint bei näherer Betrachtung fragwürdig. Die Liste der wirtschaftlichen Fehleinschätzungen, denen Stoiber seit 1994 unterlegen ist oder für die er zumindest politische Mitverantwortung trägt, ist lang. Die Kirch-Pleite ist hier nur das jüngste Beispiel. Und auch das fast schon penetrant zur Schau gestellte Saubermann-Image ist eher jüngeren Datums. Jedenfalls bietet Stiller reichlich Einblick in Zeiten, in denen Stoiber seine Saubermann-Phase noch nicht erreicht hatte
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3430187869
- Thematische Tags: Politik, OUR Brockhaus selection
Warum sich Edmund Stoiber gut einordnen lässt
Die Verbindung aus Edmund Stoiber, Michael Stiller, Sachbuch und Politik, OUR Brockhaus selection schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.
Häufige Fragen zu Edmund Stoiber
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Wie sich die Zeiten ändern. Es ist noch nicht lange her, da galt Edmund Stoiber als kühler, Akten fressender Besserwisser und Bierzeltpolemiker, dessen Ansichten sogar einigen seiner Parteifreunde zu rechts waren. Heute dagegen wirbt er mit dem Slogan "kantig, echt, erfolgreich" und scheint damit Erfolg zu haben. Viele sehen ihn schon als ersten Altbayern im Kanzleramt. Das Gedächtnis der Öffentlichkeit ist bekanntlich kurz. Also braucht es einen unermüdlichen Aufklärer wie Michael Stiller, der einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Denn die Bilanz des "blonden Fallbeils", wie Stoiber seit dem Bundestagswahlkampf 1980 nicht ohne Grund genannt wurde, ist keineswegs so strahlend wie sie die CSU-Propaganda gerne präsentiert. "Wer heute Bayern als Musterland und Stoiber als Saubermann sieht, muss auch einen Blick in die finsteren Winkel des Freistaats werfen", mahnt Stiller. Der Autor, seit 1968 Landtagskorrespondent, später Redakteur der Süddeutschen Zeitung, ist mit diesen Winkeln bestens vertraut, hat er doch Stoibers Karriere von Beginn an beobachtet und all die Krisen, Affären und Skandale aus nächster Nähe miterlebt, die seinen steilen Aufstieg begleiteten. Der Erfolg hat viele Väter, lautet ein altes Sprichwort. In Bayern hat er nur einen, Edmund Stoiber. Alles, was in Bayern erfolgreich läuft, wird zur Chefsache erklärt. Alles, was daneben geht, haben andere zu verantworten, und das ist nicht eben wenig. Gerade seine viel gepriesene Wirtschaftskompetenz erscheint bei näherer Betrachtung fragwürdig. Die Liste der wirtschaftlichen Fehleinschätzungen, denen Stoiber seit 1994 unterlegen ist oder für die er zumindest politische Mitverantwortung trägt, ist lang. Die Kirch-Pleite ist hier nur das jüngste Beispiel. Und auch das fast schon penetrant zur Schau gestellte Saubermann-Image ist eher jüngeren Datums. Jedenfalls bietet Stiller reichlich Einblick in Zeiten, in denen Stoiber seine Saubermann-Phase noch nicht erreicht hatte
Welche Verlagsangaben sind vorhanden?
Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2002, der Verlag Econ Verlag GmbH und der Verlagsort München, Germany.
Warum ist der Untertitel Der Kandidat wichtig?
Er hilft dabei, Edmund Stoiber inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.
Wie lässt sich Edmund Stoiber thematisch einordnen?
Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.
Externe Links
Hier findest du weitere ausgewählte Links.

