„Das Nah- und Fernsein des Fremden“ kaufen? Infos zu Inhalt, Autor und ISBN
18.10.2026
Lesedauer: 12 min
„Das Nah- und Fernsein des Fremden“ von Margarete Susman auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.
„Das Nah- und Fernsein des Fremden“ - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
„Das Nah- und Fernsein des Fremden“ gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Margarete Susman - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Der Zusatz Essays und Briefe schärft das Profil von „Das Nah- und Fernsein des Fremden“ und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Die Kurzbeschreibung von „Das Nah- und Fernsein des Fremden“ zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Im Mittelpunkt dieses Bandes stehen die Essays Margarete Susmans. Obwohl sich gerade an ihren Briefen die Dialogizität ihres Denkens ablesen läßt, konnten nicht mehr von ihnen aufgenommen werden. Der Briefnachlaß Margarete Susmans ist umfangreich, aber heterogen. Große Teile der hier interessierenden Korrespondenz müssen als verloren gelten, so Margarete Susmans Briefe an Georg Simmel und an Gustav Landauer. Sie wurden von den nationalsozialistischen Behörden beschlagnahmt. Ein Teil der Briefe ist auf mysteriöse Weise verschwunden. Das betrifft die Briefe Martin Bubers, Georg Lukács’ und Paul Celans an Margarete Susman, die zu ihrem Nachlaß gehören, die aber nicht da sind. Margarete Susman hat ihrem Sohn, Erwin von Bendemann, gegenüber öfter die Bemerkung gemacht, daß der Stapel Briefe, den sie großzügig ihren Besuchern zur Ansicht gab, nach deren Weggang oft niedriger war als vorher. Da sie im hohen Alter kaum sehen konnte, war die Entwendung von Briefen ein leichtes Spiel. Wie viele Briefe auf diese Weise oder durch andere Unredlichkeiten abhanden gekommen sind, 1äßt sich nicht sagen. Ein Aspekt ihres essayistischen Werks ist bei dieser Auswahl nicht berücksichtigt worden. Es handelt sich um Texte, in denen sie sich mit dem Verhältnis von jüdischer und christlicher Religion befaßte. Da ihr Hiob-Buch, in dem sie dieser Frage vor dem Hintergrund der Shoah nachgeht, demnächst im Jüdischen Verlag erscheint, konnte das Thema hier ausgeklammert werden. Aus demselben Grund wurde auch darauf verzichtet, Auszüge aus dem Hiob-Buch abzudrucken, das Margarete Susmans wichtigste Schrift in der Auseinandersetzung mit der jüdischen Diaspora nach der Shoah darstellt. Für das Zustandekommen des Buches möchte ich vor allem Erwin von Bendemann und Achim von Borries danken, die mir Material zur Verfügung gestellt haben und in ihren Erzählungen etwas von dem vermittelten, was nur durch die persönliche Kenntnis Margarete Susmans erfahrbar war: die persänliche Gestik, mit der sie jedes Gespräch in eine Atmosphäre von Offenheit und Toleranz hob. Danken möchte ich ebenso Ingrid Belke, die den Nachlaß von Margarete Susman im Literaturarchiv betreut und mir mit vielen Hinweisen geholfen hat, und dem Martin-Buber-Haus in Heppenheim, das mich in allen Fragen, den Briefwechsel zwischen Margarete Susman und Martin Buber betreffend, unterstützt hat. Für die Genehmigung zur Veröffentlichung danke ich Karola Bloch, dem Literaturarchiv in Marbach, dem Georg-Lukács-Archiv in Budapest und dem Martin-Buber-Archiv der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek in Jerusalem. Die Frauenförderkommission des Berliner Senats hat mit einem Stipendium die Herausgabe des Buches ermöglicht. I. N Die Ausgabe erschien am 1992 bei Jüdischer Verlag und ist dem Verlagsstandort Frankfurt am Main, Germany zugeordnet.
Warum „Das Nah- und Fernsein des Fremden“ relevant sein kann
Mit Jüdischer Verlag in Frankfurt am Main, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 1992 lässt sich „Das Nah- und Fernsein des Fremden“ sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Innerhalb von Sachbuch bietet „Das Nah- und Fernsein des Fremden“ eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Im Kontext des Gesamtwerks von Margarete Susman lässt sich „Das Nah- und Fernsein des Fremden“ gezielt bibliografisch und thematisch einordnen.
Was behandelt „Das Nah- und Fernsein des Fremden“?
Wer wissen möchte, worauf „Das Nah- und Fernsein des Fremden“ inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Im Mittelpunkt dieses Bandes stehen die Essays Margarete Susmans. Obwohl sich gerade an ihren Briefen die Dialogizität ihres Denkens ablesen läßt, konnten nicht mehr von ihnen aufgenommen werden. Der Briefnachlaß Margarete Susmans ist umfangreich, aber heterogen. Große Teile der hier interessierenden Korrespondenz müssen als verloren gelten, so Margarete Susmans Briefe an Georg Simmel und an Gustav Landauer. Sie wurden von den nationalsozialistischen Behörden beschlagnahmt. Ein Teil der Briefe ist auf mysteriöse Weise verschwunden. Das betrifft die Briefe Martin Bubers, Georg Lukács’ und Paul Celans an Margarete Susman, die zu ihrem Nachlaß gehören, die aber nicht da sind. Margarete Susman hat ihrem Sohn, Erwin von Bendemann, gegenüber öfter die Bemerkung gemacht, daß der Stapel Briefe, den sie großzügig ihren Besuchern zur Ansicht gab, nach deren Weggang oft niedriger war als vorher. Da sie im hohen Alter kaum sehen konnte, war die Entwendung von Briefen ein leichtes Spiel. Wie viele Briefe auf diese Weise oder durch andere Unredlichkeiten abhanden gekommen sind, 1äßt sich nicht sagen. Ein Aspekt ihres essayistischen Werks ist bei dieser Auswahl nicht berücksichtigt worden. Es handelt sich um Texte, in denen sie sich mit dem Verhältnis von jüdischer und christlicher Religion befaßte. Da ihr Hiob-Buch, in dem sie dieser Frage vor dem Hintergrund der Shoah nachgeht, demnächst im Jüdischen Verlag erscheint, konnte das Thema hier ausgeklammert werden. Aus demselben Grund wurde auch darauf verzichtet, Auszüge aus dem Hiob-Buch abzudrucken, das Margarete Susmans wichtigste Schrift in der Auseinandersetzung mit der jüdischen Diaspora nach der Shoah darstellt. Für das Zustandekommen des Buches möchte ich vor allem Erwin von Bendemann und Achim von Borries danken, die mir Material zur Verfügung gestellt haben und in ihren Erzählungen etwas von dem vermittelten, was nur durch die persönliche Kenntnis Margarete Susmans erfahrbar war: die persänliche Gestik, mit der sie jedes Gespräch in eine Atmosphäre von Offenheit und Toleranz hob. Danken möchte ich ebenso Ingrid Belke, die den Nachlaß von Margarete Susman im Literaturarchiv betreut und mir mit vielen Hinweisen geholfen hat, und dem Martin-Buber-Haus in Heppenheim, das mich in allen Fragen, den Briefwechsel zwischen Margarete Susman und Martin Buber betreffend, unterstützt hat. Für die Genehmigung zur Veröffentlichung danke ich Karola Bloch, dem Literaturarchiv in Marbach, dem Georg-Lukács-Archiv in Budapest und dem Martin-Buber-Archiv der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek in Jerusalem. Die Frauenförderkommission des Berliner Senats hat mit einem Stipendium die Herausgabe des Buches ermöglicht. I. N Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Zu dieser Ausgabe | Prolog | Erster Teil: Nicht verlockt! Entschlossen und mit der Lyra – Rezensionen und philosophische Essays | Georg Lukács: Die Seele und die Formen. Rezension | Ernst Bloch: Geist der Utopie. Rezension | Die geistige Gestalt Georg Simmeis. Essay | Zweiter Teil: Dialog und Differenz | Briefe von Margarete Susman, Ernst Bloch und Georg Lukács | »Wenn Sie mich jetzt nicht einladen, komme ich einfach und reiße so lange an Ihrer Klingel, bis sie zerbricht.« – Margarete Susmans Begegnungen mit Ernst Bloch | Dritter Teil: Der Einbruch der Politik – Auseinandersetzung mit Krieg und Revolution | Aufblick. Zur Revolution von 1918 | Kriegsbriefe deutscher Studenten | Die Revolution und die Frau | Gustav Landauer. Nachruf | Vierter Teil: Der Kampf der Frau um Sprache und Bild | Das Frauenproblem in der gegenwärtigen Welt | Rahel Varnhagen von Ense. Zu ihrem 100. Todestag | Fünfter Teil: Das Eigene und das Fremde | Das Hiob-Problem bei Kafka | Die neue Übersetzung der Heiligen Schrift – Zur Bibel-Ubersetzung von Franz Rosenzweig und Martin Buber | Der jüdische Geist | Nachwort: Ingeborg Nordmann: Wie man sich in der Sprache fremd bewegt – Zu den Essays von Margarete Susman | Zeittafel | Register Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, „Das Nah- und Fernsein des Fremden“ thematisch schneller einzuordnen: Correspondence, Intellectual life, Jews „Das Nah- und Fernsein des Fremden“ umfasst 274 Seiten und erscheint im Format hard, was sowohl für die Nutzung als auch für den Vergleich mit anderen Ausgaben relevant ist. Auch die unter Ingeborg Nordmann (Editor), Ingeborg Nordmann (Afterword) geführten Mitwirkenden tragen zur vollständigen bibliografischen Einordnung bei.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Sowohl die ISBN-10 3633540563 als auch die ISBN-13 9783633540563 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL3552261W sowie die Editionszuordnungen OL1135922M referenzierbar. Verlag, Ort und Datum - Jüdischer Verlag, Frankfurt am Main, Germany und 1992 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes.
Die zentralen Metadaten zu „Das Nah- und Fernsein des Fremden“
- Maße der Ausgabe: 21 x x cm
- Umfang: 274 Seiten
- Publiziert bei: Jüdischer Verlag
- Thematische Tags: Correspondence, Intellectual life, Jews
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Im Mittelpunkt dieses Bandes stehen die Essays Margarete Susmans. Obwohl sich gerade an ihren Briefen die Dialogizität ihres Denkens ablesen läßt, konnten nicht mehr von ihnen aufgenommen werden. Der Briefnachlaß Margarete Susmans ist umfangreich, aber heterogen. Große Teile der hier interessierenden Korrespondenz müssen als verloren gelten, so Margarete Susmans Briefe an Georg Simmel und an Gustav Landauer. Sie wurden von den nationalsozialistischen Behörden beschlagnahmt. Ein Teil der Briefe ist auf mysteriöse Weise verschwunden. Das betrifft die Briefe Martin Bubers, Georg Lukács’ und Paul Celans an Margarete Susman, die zu ihrem Nachlaß gehören, die aber nicht da sind. Margarete Susman hat ihrem Sohn, Erwin von Bendemann, gegenüber öfter die Bemerkung gemacht, daß der Stapel Briefe, den sie großzügig ihren Besuchern zur Ansicht gab, nach deren Weggang oft niedriger war als vorher. Da sie im hohen Alter kaum sehen konnte, war die Entwendung von Briefen ein leichtes Spiel. Wie viele Briefe auf diese Weise oder durch andere Unredlichkeiten abhanden gekommen sind, 1äßt sich nicht sagen. Ein Aspekt ihres essayistischen Werks ist bei dieser Auswahl nicht berücksichtigt worden. Es handelt sich um Texte, in denen sie sich mit dem Verhältnis von jüdischer und christlicher Religion befaßte. Da ihr Hiob-Buch, in dem sie dieser Frage vor dem Hintergrund der Shoah nachgeht, demnächst im Jüdischen Verlag erscheint, konnte das Thema hier ausgeklammert werden. Aus demselben Grund wurde auch darauf verzichtet, Auszüge aus dem Hiob-Buch abzudrucken, das Margarete Susmans wichtigste Schrift in der Auseinandersetzung mit der jüdischen Diaspora nach der Shoah darstellt. Für das Zustandekommen des Buches möchte ich vor allem Erwin von Bendemann und Achim von Borries danken, die mir Material zur Verfügung gestellt haben und in ihren Erzählungen etwas von dem vermittelten, was nur durch die persönliche Kenntnis Margarete Susmans erfahrbar war: die persänliche Gestik, mit der sie jedes Gespräch in eine Atmosphäre von Offenheit und Toleranz hob. Danken möchte ich ebenso Ingrid Belke, die den Nachlaß von Margarete Susman im Literaturarchiv betreut und mir mit vielen Hinweisen geholfen hat, und dem Martin-Buber-Haus in Heppenheim, das mich in allen Fragen, den Briefwechsel zwischen Margarete Susman und Martin Buber betreffend, unterstützt hat. Für die Genehmigung zur Veröffentlichung danke ich Karola Bloch, dem Literaturarchiv in Marbach, dem Georg-Lukács-Archiv in Budapest und dem Martin-Buber-Archiv der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek in Jerusalem. Die Frauenförderkommission des Berliner Senats hat mit einem Stipendium die Herausgabe des Buches ermöglicht. I. N
- Verfasst von: Margarete Susman
- Titel: „Das Nah- und Fernsein des Fremden“
- Ergänzender Titelzusatz: Essays und Briefe
- Externe Work-Referenz: OL3552261W
- Sprache: Deutsch
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Zu dieser Ausgabe | Prolog | Erster Teil: Nicht verlockt! Entschlossen und mit der Lyra – Rezensionen und philosophische Essays | Georg Lukács: Die Seele und die Formen. Rezension | Ernst Bloch: Geist der Utopie. Rezension | Die geistige Gestalt Georg Simmeis. Essay | Zweiter Teil: Dialog und Differenz | Briefe von Margarete Susman, Ernst Bloch und Georg Lukács | »Wenn Sie mich jetzt nicht einladen, komme ich einfach und reiße so lange an Ihrer Klingel, bis sie zerbricht.« – Margarete Susmans Begegnungen mit Ernst Bloch | Dritter Teil: Der Einbruch der Politik – Auseinandersetzung mit Krieg und Revolution | Aufblick. Zur Revolution von 1918 | Kriegsbriefe deutscher Studenten | Die Revolution und die Frau | Gustav Landauer. Nachruf | Vierter Teil: Der Kampf der Frau um Sprache und Bild | Das Frauenproblem in der gegenwärtigen Welt | Rahel Varnhagen von Ense. Zu ihrem 100. Todestag | Fünfter Teil: Das Eigene und das Fremde | Das Hiob-Problem bei Kafka | Die neue Übersetzung der Heiligen Schrift – Zur Bibel-Ubersetzung von Franz Rosenzweig und Martin Buber | Der jüdische Geist | Nachwort: Ingeborg Nordmann: Wie man sich in der Sprache fremd bewegt – Zu den Essays von Margarete Susman | Zeittafel | Register
- Format: hard
- Weitere Beteiligte: Ingeborg Nordmann (Editor), Ingeborg Nordmann (Afterword)
- Externe Editionsreferenzen: OL1135922M
- Ort der Veröffentlichung: Frankfurt am Main, Germany
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Veröffentlicht am: 1992
- ISBN-10: 3633540563
- ISBN-13: 9783633540563
Relevanz für Suche und Einordnung
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also „Das Nah- und Fernsein des Fremden“, Margarete Susman, Sachbuch und Correspondence, Intellectual life, Jews - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3633540563, 9783633540563 und OL3552261W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?
Mit 3633540563 und 9783633540563 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL3552261W sowie die Editions-IDs OL1135922M referenzierbar.
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter Correspondence, Intellectual life, Jews kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
Wie lässt sich „Das Nah- und Fernsein des Fremden“ thematisch einordnen?
Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.
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