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Blut und Feuer - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung

17.10.2026

Lesedauer: 7 min

Blut und Feuer von Michael Gratzke prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

Blut und Feuer - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung

Blut und Feuer - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung

Blut und Feuer - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN

Blut und Feuer gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Michael Gratzke - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Mit dem Untertitel Heldentum bei Lessing, Kleist, Fontane, Jünger und Heiner Müller wird bei Blut und Feuer noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Inhaltlich lässt sich Blut und Feuer folgendermaßen zusammenfassen: Die Grundfiguren des Heldentums sind der Führerheld und der Opferheld. Der Opferheld tritt im 18. Jahrhundert an die Seite des Führerhelden, dessen heroische Größe sich im Opferhelden in die Erhabenheit der guten Haltung und richtigen Gesinnung verwandelt. Das Heldentum des Selbstopfers beruht auf den Spannungen zwischen Tapferkeit & Feigheit, Gehorsam & Auflehnung, Ausdruck & Stoizismus, Pflicht & Neigung, Staat & Individuum. Eine militärische Leistung wird dann zu einer Heldentat, wenn sie in der Heldenverehrung als solche konstituiert wird. Das Opferheldentum ist dabei nicht auf militärischen Erfolg angewiesen. Das Heldentum des Opferhelden tritt in der Niederlage sogar besonders deutlich hervor. Entscheidend für die Verehrung als Opferheld sind das lange Leiden und der Tod. Dieses Modell lässt sich von der Verehrung des Dichters und Offiziers Ewald von Kleist bis zu Heiner Müllers Identifikation mit dem zweifach betrogenen Ajax verfolgen. Der Autor Michael Gratzke unterrichtet deutsche Literatur, Literaturtheorie und Gender Studies an der Universität St. Andrews in Schottland. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Darstellung von männlicher Subjektivität in der Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Er hat zum Masochismus und anderen Praktiken der Selbstermächtigung und Selbstentäußerung veröffentlicht. Der vorliegende Band fasst die Ergebnisse seiner Arbeit zu Kriegsdarstellungen und Opferheldentum zusammen Blut und Feuer wurde am 2011 publiziert und dem Verlag Königshausen & Neumann mit Verlagsort Würzburg zugeordnet.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Mit Königshausen & Neumann in Würzburg ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Innerhalb von Sachbuch bietet Blut und Feuer eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2011 lässt sich Blut und Feuer sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Blut und Feuer liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Für alle, die Bücher von Michael Gratzke recherchieren oder vergleichen, ist Blut und Feuer eine relevante Ausgabe.

Thematische Einordnung von Blut und Feuer

Blut und Feuer lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Die Grundfiguren des Heldentums sind der Führerheld und der Opferheld. Der Opferheld tritt im 18. Jahrhundert an die Seite des Führerhelden, dessen heroische Größe sich im Opferhelden in die Erhabenheit der guten Haltung und richtigen Gesinnung verwandelt. Das Heldentum des Selbstopfers beruht auf den Spannungen zwischen Tapferkeit & Feigheit, Gehorsam & Auflehnung, Ausdruck & Stoizismus, Pflicht & Neigung, Staat & Individuum. Eine militärische Leistung wird dann zu einer Heldentat, wenn sie in der Heldenverehrung als solche konstituiert wird. Das Opferheldentum ist dabei nicht auf militärischen Erfolg angewiesen. Das Heldentum des Opferhelden tritt in der Niederlage sogar besonders deutlich hervor. Entscheidend für die Verehrung als Opferheld sind das lange Leiden und der Tod. Dieses Modell lässt sich von der Verehrung des Dichters und Offiziers Ewald von Kleist bis zu Heiner Müllers Identifikation mit dem zweifach betrogenen Ajax verfolgen. Der Autor Michael Gratzke unterrichtet deutsche Literatur, Literaturtheorie und Gender Studies an der Universität St. Andrews in Schottland. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Darstellung von männlicher Subjektivität in der Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Er hat zum Masochismus und anderen Praktiken der Selbstermächtigung und Selbstentäußerung veröffentlicht. Der vorliegende Band fasst die Ergebnisse seiner Arbeit zu Kriegsdarstellungen und Opferheldentum zusammen Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History and criticism, Criticism and interpretation, German literature, Heroes in literature

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL22755246W und OL30731046M besonders hilfreich. Sowohl die ISBN-10 3826046145 als auch die ISBN-13 9783826046148 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Königshausen & Neumann, Würzburg und 2011 präzise ergänzt.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Veröffentlicht am: 2011
  2. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  3. Verlag: Königshausen & Neumann
  4. Thematische Tags: History and criticism, Criticism and interpretation, German literature, Heroes in literature
  5. Ort der Veröffentlichung: Würzburg
  6. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Die Grundfiguren des Heldentums sind der Führerheld und der Opferheld. Der Opferheld tritt im 18. Jahrhundert an die Seite des Führerhelden, dessen heroische Größe sich im Opferhelden in die Erhabenheit der guten Haltung und richtigen Gesinnung verwandelt. Das Heldentum des Selbstopfers beruht auf den Spannungen zwischen Tapferkeit & Feigheit, Gehorsam & Auflehnung, Ausdruck & Stoizismus, Pflicht & Neigung, Staat & Individuum. Eine militärische Leistung wird dann zu einer Heldentat, wenn sie in der Heldenverehrung als solche konstituiert wird. Das Opferheldentum ist dabei nicht auf militärischen Erfolg angewiesen. Das Heldentum des Opferhelden tritt in der Niederlage sogar besonders deutlich hervor. Entscheidend für die Verehrung als Opferheld sind das lange Leiden und der Tod. Dieses Modell lässt sich von der Verehrung des Dichters und Offiziers Ewald von Kleist bis zu Heiner Müllers Identifikation mit dem zweifach betrogenen Ajax verfolgen. Der Autor Michael Gratzke unterrichtet deutsche Literatur, Literaturtheorie und Gender Studies an der Universität St. Andrews in Schottland. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Darstellung von männlicher Subjektivität in der Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Er hat zum Masochismus und anderen Praktiken der Selbstermächtigung und Selbstentäußerung veröffentlicht. Der vorliegende Band fasst die Ergebnisse seiner Arbeit zu Kriegsdarstellungen und Opferheldentum zusammen
  7. ISBN-10: 3826046145
  8. Buchtitel: Blut und Feuer
  9. Open-Library-Work-ID: OL22755246W
  10. Verfasst von: Michael Gratzke
  11. Umfang: 200 Seiten
  12. Primäre Kategorie: Sachbuch
  13. Open-Library-Editions-IDs: OL30731046M
  14. Ergänzender Titelzusatz: Heldentum bei Lessing, Kleist, Fontane, Jünger und Heiner Müller
  15. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783826046148

Warum sich Blut und Feuer gut einordnen lässt

Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Blut und Feuer, Michael Gratzke, Sachbuch und History and criticism, Criticism and interpretation, German literature, Heroes in literature - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3826046145, 9783826046148 und OL22755246W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.

Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Die Grundfiguren des Heldentums sind der Führerheld und der Opferheld. Der Opferheld tritt im 18. Jahrhundert an die Seite des Führerhelden, dessen heroische Größe sich im Opferhelden in die Erhabenheit der guten Haltung und richtigen Gesinnung verwandelt. Das Heldentum des Selbstopfers beruht auf den Spannungen zwischen Tapferkeit & Feigheit, Gehorsam & Auflehnung, Ausdruck & Stoizismus, Pflicht & Neigung, Staat & Individuum. Eine militärische Leistung wird dann zu einer Heldentat, wenn sie in der Heldenverehrung als solche konstituiert wird. Das Opferheldentum ist dabei nicht auf militärischen Erfolg angewiesen. Das Heldentum des Opferhelden tritt in der Niederlage sogar besonders deutlich hervor. Entscheidend für die Verehrung als Opferheld sind das lange Leiden und der Tod. Dieses Modell lässt sich von der Verehrung des Dichters und Offiziers Ewald von Kleist bis zu Heiner Müllers Identifikation mit dem zweifach betrogenen Ajax verfolgen. Der Autor Michael Gratzke unterrichtet deutsche Literatur, Literaturtheorie und Gender Studies an der Universität St. Andrews in Schottland. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Darstellung von männlicher Subjektivität in der Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Er hat zum Masochismus und anderen Praktiken der Selbstermächtigung und Selbstentäußerung veröffentlicht. Der vorliegende Band fasst die Ergebnisse seiner Arbeit zu Kriegsdarstellungen und Opferheldentum zusammen

Wer sollte sich für Blut und Feuer interessieren?

Besonders relevant ist Blut und Feuer für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Michael Gratzke betrachten möchten.

Warum ist der Untertitel Heldentum bei Lessing, Kleist, Fontane, Jünger und Heiner Müller wichtig?

Er hilft dabei, Blut und Feuer inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.

Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?

Die Ausgabe erschien am 2011 bei Königshausen & Neumann und ist dem Veröffentlichungsort Würzburg zugeordnet.

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