Peenemünde - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung
17.10.2026
Lesedauer: 8 min
Alle Kerninfos zu Peenemünde von Thomas H. Lange auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

Peenemünde - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
Mit Peenemünde liegt ein Buch von Thomas H. Lange vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Mit dem Untertitel Analyse einer Technologieentwicklung im Dritten Reich wird bei Peenemünde noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Inhaltlich lässt sich Peenemünde folgendermaßen zusammenfassen: Peenemünde ist jener kleine vorpommersche Ort auf der Insel Usedom, an dem das Dritte Reich die Flügelbombe V1 und die ballistische Rakete V2 entwickeln liess, die unter dem Begriff "Vergeltungswaffen" auch für die Propaganda genutzt wurden. Insbesondere in der Heeresversuchsanstalt Peenemünde-Ost wurden unter Wernher von Braun mit den Entwicklungsarbeiten an der ballistischen Rakete eine Vielzahl bemerkenswerter technischer Verfahren hervorgebracht. Seine reich illustrierte und weit in interessante technische Details gehende Analyse gliedert der Autor in die Bereiche Antrieb, Aerodynamik, Steuerung und Lenkung, Rechen- und Messtechnik. Mit dem Instrument der Technologieportfolio-Analyse nimmt er eine Bewertung in Relation zu den eingesetzten Ressourcen vor. Dabei gelingt ihm eine erstaunliche Feststellung: Der Mythos, durch stringentes Handeln und wirtschaftlichen Dirigismus fördere eine Diktatur wie das Dritte Reich eine derartige Entwicklung, ist nachweislich falsch. Vielmehr ist es den ingenieurtechnischen, organisatorischen und politischen Fähigkeiten Wernher von Brauns zuzurechnen, dass inmitten kontraproduktiver Strukturen ein technischer Erfolg erzielt wurde. Die Mittel des Dritten Reiches wurden dabei grosszügig ausgeschöpft, um eine ballistische Rakete zu entwickeln, deren militärischer Wert aber von Anfang an zweifelhaft war. So geschah es, dass dem hohen technischen Wert der Entwicklung ein nur geringer strategischer gegenüberstand. Dazu kam die Nähe zu den Verbrechen des Dritten Reiches bei der Serienfertigung der Rakete, die sich schliesslich zur schweren moralischen Last der Raketeningenieure entwickelte, welche sie auch bei ihren Nachkriegsarbeiten in den USA und der UdSSR begleitete. ZUM AUTOR Dipl.-Phys. Dipl.-Inform. Thomas H. Lange studierte Physik, Informatik und Technikgeschichte an der Universität Hamburg. Nach Abschluss des Studiums begann er eine Tätigkeit für die wehrtechnische Industrie. In diesem Buch, das 1998 als Dissertation am Institut für Geschichte der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik begonnen wurde, analysiert der Autor die technologischen Prozesse bei der Entwicklung der ballistischen Rakete in Peenemünde. Die Arbeit wurde gefördert durch die Smithsonian Institution, die Universität Hamburg und das Forschungsinstitut des Deutschen Museums. --(From publisher's web site, 25 May 2006) Die Ausgabe erschien am 2006 bei VDI-Verlag und ist dem Verlagsstandort Düsseldorf zugeordnet.
Warum Peenemünde relevant sein kann
Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2006 lässt sich Peenemünde sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Mit VDI-Verlag in Düsseldorf ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Peenemünde ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Thomas H. Lange beschäftigen möchten. Peenemünde spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Peenemünde auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern.
Inhalte, Themen und Relevanz
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Peenemünde laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Peenemünde ist jener kleine vorpommersche Ort auf der Insel Usedom, an dem das Dritte Reich die Flügelbombe V1 und die ballistische Rakete V2 entwickeln liess, die unter dem Begriff "Vergeltungswaffen" auch für die Propaganda genutzt wurden. Insbesondere in der Heeresversuchsanstalt Peenemünde-Ost wurden unter Wernher von Braun mit den Entwicklungsarbeiten an der ballistischen Rakete eine Vielzahl bemerkenswerter technischer Verfahren hervorgebracht. Seine reich illustrierte und weit in interessante technische Details gehende Analyse gliedert der Autor in die Bereiche Antrieb, Aerodynamik, Steuerung und Lenkung, Rechen- und Messtechnik. Mit dem Instrument der Technologieportfolio-Analyse nimmt er eine Bewertung in Relation zu den eingesetzten Ressourcen vor. Dabei gelingt ihm eine erstaunliche Feststellung: Der Mythos, durch stringentes Handeln und wirtschaftlichen Dirigismus fördere eine Diktatur wie das Dritte Reich eine derartige Entwicklung, ist nachweislich falsch. Vielmehr ist es den ingenieurtechnischen, organisatorischen und politischen Fähigkeiten Wernher von Brauns zuzurechnen, dass inmitten kontraproduktiver Strukturen ein technischer Erfolg erzielt wurde. Die Mittel des Dritten Reiches wurden dabei grosszügig ausgeschöpft, um eine ballistische Rakete zu entwickeln, deren militärischer Wert aber von Anfang an zweifelhaft war. So geschah es, dass dem hohen technischen Wert der Entwicklung ein nur geringer strategischer gegenüberstand. Dazu kam die Nähe zu den Verbrechen des Dritten Reiches bei der Serienfertigung der Rakete, die sich schliesslich zur schweren moralischen Last der Raketeningenieure entwickelte, welche sie auch bei ihren Nachkriegsarbeiten in den USA und der UdSSR begleitete. ZUM AUTOR Dipl.-Phys. Dipl.-Inform. Thomas H. Lange studierte Physik, Informatik und Technikgeschichte an der Universität Hamburg. Nach Abschluss des Studiums begann er eine Tätigkeit für die wehrtechnische Industrie. In diesem Buch, das 1998 als Dissertation am Institut für Geschichte der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik begonnen wurde, analysiert der Autor die technologischen Prozesse bei der Entwicklung der ballistischen Rakete in Peenemünde. Die Arbeit wurde gefördert durch die Smithsonian Institution, die Universität Hamburg und das Forschungsinstitut des Deutschen Museums. --(From publisher's web site, 25 May 2006) Über die Schlagwörter History, Political aspects, Technology, Technological innovations, Rocketry, National socialism and technology lässt sich Peenemünde auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
Edition und bibliografische Einordnung
Die Ausgabe ist über den Verlag VDI-Verlag, den Ort Düsseldorf und das Datum 2006 klar kontextualisiert. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL11726477W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL16295131M.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Externe Editionsreferenzen: OL16295131M
- Erscheinungsdatum: 2006
- Schlagwörter: History, Political aspects, Technology, Technological innovations, Rocketry, National socialism and technology
- Ort der Veröffentlichung: Düsseldorf
- Publiziert bei: VDI-Verlag
- Seitenzahl: 321
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 318150050X
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Externe Work-Referenz: OL11726477W
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Peenemünde ist jener kleine vorpommersche Ort auf der Insel Usedom, an dem das Dritte Reich die Flügelbombe V1 und die ballistische Rakete V2 entwickeln liess, die unter dem Begriff "Vergeltungswaffen" auch für die Propaganda genutzt wurden. Insbesondere in der Heeresversuchsanstalt Peenemünde-Ost wurden unter Wernher von Braun mit den Entwicklungsarbeiten an der ballistischen Rakete eine Vielzahl bemerkenswerter technischer Verfahren hervorgebracht. Seine reich illustrierte und weit in interessante technische Details gehende Analyse gliedert der Autor in die Bereiche Antrieb, Aerodynamik, Steuerung und Lenkung, Rechen- und Messtechnik. Mit dem Instrument der Technologieportfolio-Analyse nimmt er eine Bewertung in Relation zu den eingesetzten Ressourcen vor. Dabei gelingt ihm eine erstaunliche Feststellung: Der Mythos, durch stringentes Handeln und wirtschaftlichen Dirigismus fördere eine Diktatur wie das Dritte Reich eine derartige Entwicklung, ist nachweislich falsch. Vielmehr ist es den ingenieurtechnischen, organisatorischen und politischen Fähigkeiten Wernher von Brauns zuzurechnen, dass inmitten kontraproduktiver Strukturen ein technischer Erfolg erzielt wurde. Die Mittel des Dritten Reiches wurden dabei grosszügig ausgeschöpft, um eine ballistische Rakete zu entwickeln, deren militärischer Wert aber von Anfang an zweifelhaft war. So geschah es, dass dem hohen technischen Wert der Entwicklung ein nur geringer strategischer gegenüberstand. Dazu kam die Nähe zu den Verbrechen des Dritten Reiches bei der Serienfertigung der Rakete, die sich schliesslich zur schweren moralischen Last der Raketeningenieure entwickelte, welche sie auch bei ihren Nachkriegsarbeiten in den USA und der UdSSR begleitete. ZUM AUTOR Dipl.-Phys. Dipl.-Inform. Thomas H. Lange studierte Physik, Informatik und Technikgeschichte an der Universität Hamburg. Nach Abschluss des Studiums begann er eine Tätigkeit für die wehrtechnische Industrie. In diesem Buch, das 1998 als Dissertation am Institut für Geschichte der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik begonnen wurde, analysiert der Autor die technologischen Prozesse bei der Entwicklung der ballistischen Rakete in Peenemünde. Die Arbeit wurde gefördert durch die Smithsonian Institution, die Universität Hamburg und das Forschungsinstitut des Deutschen Museums. --(From publisher's web site, 25 May 2006)
- Ergänzender Titelzusatz: Analyse einer Technologieentwicklung im Dritten Reich
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Autor beziehungsweise Autoren: Thomas H. Lange
- Titel: Peenemünde
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Peenemünde, Thomas H. Lange, Sachbuch und History, Political aspects, Technology, Technological innovations, Rocketry, National socialism and technology - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar.
Häufige Fragen zu Peenemünde
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
Mit OL11726477W und OL16295131M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.
Welche Verlagsangaben sind vorhanden?
Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2006, der Verlag VDI-Verlag und der Verlagsort Düsseldorf.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Political aspects, Technology, Technological innovations, Rocketry, National socialism and technology, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Welche Rolle spielt der Untertitel von Peenemünde?
Der Untertitel Analyse einer Technologieentwicklung im Dritten Reich präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Externe Links
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