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Verdächtig - Worum geht es im Buch?

17.10.2026

Lesedauer: 10 min

Verdächtig von Friedrich Schiller, Heribert Prantl auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Verdächtig - Worum geht es im Buch?

Verdächtig - Worum geht es im Buch?

Verdächtig - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Verdächtig gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Friedrich Schiller, Heribert Prantl - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Der Untertitel Der starke Staat und die Politik der inneren Unsicherheit ergänzt den Haupttitel Verdächtig sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Verdächtig den Fokus legt: Der leitende Redakteur des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung, Heribert Prantl, ehemals Richter und Staatsanwalt, hat mit seinem neuesten Buch Vedächtig ein ebenso lesens- wie bedenkenswertes Plädoyer für den freiheitlichen Rechtsstaat vorgelegt. Infolge der Sicherheitsdebatte nach dem 11. September 2001 sieht er ihn zunehmend gefährdet. Seine Kritik richtet sich dabei vor allem gegen Sicherheitskonzepte, die auf eine immer engmaschigere Überwachung der Bürger abzielen. Indem er aus Bürgern generell Verdächtige mache, höhle sich der Rechtsstaat selbst aus, mit der Konsequenz, dass die Politik der inneren Sicherheit zu einer "Politik der inneren Verunsicherung" mutiere. Prantl moniert unter anderem, dass bei der konzeptionellen Ausrichtung der Politik der inneren Sicherheit Wirkungsanalysen einzelner Elemente nicht hinreichend berücksichtigt würden. Als eines von vielen Beispielen führt er die immer mehr um sich greifende Telefonüberwachung an, die in Grundrechte eingreife, ohne dass die insgesamt zu verzeichnenden Erfolge dieses Überwachungsinstruments dies in Umfang und Ausmaß rechtfertigten. Seit dem 11. September sei eine große Zahl von Gesetzen in bislang beispiellos kurzer Zeit geändert und dabei durchgängig verschärft worden. Dieses Primat der Sicherheit gefährdet laut Prantl in beängstigend zunehmendem Maße die Freiheit der Bürger. Prantl argumentiert mit der ihm eigenen pointensicheren Polemik und trifft in vielen Fällen den Kern der gegenwärtigen Verunsicherung. Dabei kommt die Suche nach einem Ausweg aus dem Dilemma, in dem der Staat angesichts des Terrors gefangen ist, zu kurz. Schließlich existiert der Staat zunächst nur um eines einzigen Zieles Willen, nämlich die Sicherheit seiner Bürger zu garantieren. Alle anderen dem Staat im Laufe der Zeit zugewachsenen Aufgaben sind und bleiben dieser zentralen Staatsaufgabe nachgeordnet. Gleichwohl: Prantls Argumente für die Freiheitlichkeit des Rechtsstaats haben Gewicht. Insbesondere seine Kritik an der Vermischung der Aufgaben von Polizei und Geheimdiensten ist zwingend: Ein Geheimdienst, der polizeiliche Kompetenzen wahrnimmt, muss – wie es für die Polizei selbstverständlich ist – der Kontrolle durch Staatsanwaltschaft und Justiz unterworfen werden. Wird dieser Grundpfeiler der Rechtsstaatlichkeit mit dem Sicherheitsargument untergraben, so droht in der Tat die Statik des Staates insgesamt aus den Fugen zu geraten. --Andreas Vierecke Als Veröffentlichungsdatum ist 2002 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Europa-Verlag in xxk.

Warum Verdächtig relevant sein kann

Die Angaben zu Europa-Verlag und xxk stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Im Kontext des Gesamtwerks von Friedrich Schiller, Heribert Prantl lässt sich Verdächtig gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Innerhalb von Sachbuch bietet Verdächtig eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Auch das Veröffentlichungsdatum 2002 macht Verdächtig für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Verdächtig liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche.

Inhalte, Themen und Relevanz

Die Beschreibung zeigt, dass Verdächtig klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Der leitende Redakteur des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung, Heribert Prantl, ehemals Richter und Staatsanwalt, hat mit seinem neuesten Buch Vedächtig ein ebenso lesens- wie bedenkenswertes Plädoyer für den freiheitlichen Rechtsstaat vorgelegt. Infolge der Sicherheitsdebatte nach dem 11. September 2001 sieht er ihn zunehmend gefährdet. Seine Kritik richtet sich dabei vor allem gegen Sicherheitskonzepte, die auf eine immer engmaschigere Überwachung der Bürger abzielen. Indem er aus Bürgern generell Verdächtige mache, höhle sich der Rechtsstaat selbst aus, mit der Konsequenz, dass die Politik der inneren Sicherheit zu einer "Politik der inneren Verunsicherung" mutiere. Prantl moniert unter anderem, dass bei der konzeptionellen Ausrichtung der Politik der inneren Sicherheit Wirkungsanalysen einzelner Elemente nicht hinreichend berücksichtigt würden. Als eines von vielen Beispielen führt er die immer mehr um sich greifende Telefonüberwachung an, die in Grundrechte eingreife, ohne dass die insgesamt zu verzeichnenden Erfolge dieses Überwachungsinstruments dies in Umfang und Ausmaß rechtfertigten. Seit dem 11. September sei eine große Zahl von Gesetzen in bislang beispiellos kurzer Zeit geändert und dabei durchgängig verschärft worden. Dieses Primat der Sicherheit gefährdet laut Prantl in beängstigend zunehmendem Maße die Freiheit der Bürger. Prantl argumentiert mit der ihm eigenen pointensicheren Polemik und trifft in vielen Fällen den Kern der gegenwärtigen Verunsicherung. Dabei kommt die Suche nach einem Ausweg aus dem Dilemma, in dem der Staat angesichts des Terrors gefangen ist, zu kurz. Schließlich existiert der Staat zunächst nur um eines einzigen Zieles Willen, nämlich die Sicherheit seiner Bürger zu garantieren. Alle anderen dem Staat im Laufe der Zeit zugewachsenen Aufgaben sind und bleiben dieser zentralen Staatsaufgabe nachgeordnet. Gleichwohl: Prantls Argumente für die Freiheitlichkeit des Rechtsstaats haben Gewicht. Insbesondere seine Kritik an der Vermischung der Aufgaben von Polizei und Geheimdiensten ist zwingend: Ein Geheimdienst, der polizeiliche Kompetenzen wahrnimmt, muss – wie es für die Polizei selbstverständlich ist – der Kontrolle durch Staatsanwaltschaft und Justiz unterworfen werden. Wird dieser Grundpfeiler der Rechtsstaatlichkeit mit dem Sicherheitsargument untergraben, so droht in der Tat die Statik des Staates insgesamt aus den Fugen zu geraten. --Andreas Vierecke Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Civil rights, Right of Privacy, The State, Internal security, Public policy (Law)

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Die Ausgabe ist über den Verlag Europa-Verlag, den Ort xxk und das Datum 2002 klar kontextualisiert. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL15381415W sowie die Editionszuordnungen OL14629056M referenzierbar.

Die zentralen Metadaten zu Verdächtig

  1. ISBN-10: 3203810417
  2. Open-Library-Editions-IDs: OL14629056M
  3. Abmessungen: 22 x 14,2 x 1,7 cm
  4. Publiziert bei: Europa-Verlag
  5. Ausgabeform: hard
  6. Erscheinungsdatum: 2002
  7. Thematische Tags: Civil rights, Right of Privacy, The State, Internal security, Public policy (Law)
  8. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  9. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  10. Autor beziehungsweise Autoren: Friedrich Schiller, Heribert Prantl
  11. Untertitel: Der starke Staat und die Politik der inneren Unsicherheit
  12. Verlagsort: xxk
  13. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Der leitende Redakteur des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung, Heribert Prantl, ehemals Richter und Staatsanwalt, hat mit seinem neuesten Buch Vedächtig ein ebenso lesens- wie bedenkenswertes Plädoyer für den freiheitlichen Rechtsstaat vorgelegt. Infolge der Sicherheitsdebatte nach dem 11. September 2001 sieht er ihn zunehmend gefährdet. Seine Kritik richtet sich dabei vor allem gegen Sicherheitskonzepte, die auf eine immer engmaschigere Überwachung der Bürger abzielen. Indem er aus Bürgern generell Verdächtige mache, höhle sich der Rechtsstaat selbst aus, mit der Konsequenz, dass die Politik der inneren Sicherheit zu einer "Politik der inneren Verunsicherung" mutiere. Prantl moniert unter anderem, dass bei der konzeptionellen Ausrichtung der Politik der inneren Sicherheit Wirkungsanalysen einzelner Elemente nicht hinreichend berücksichtigt würden. Als eines von vielen Beispielen führt er die immer mehr um sich greifende Telefonüberwachung an, die in Grundrechte eingreife, ohne dass die insgesamt zu verzeichnenden Erfolge dieses Überwachungsinstruments dies in Umfang und Ausmaß rechtfertigten. Seit dem 11. September sei eine große Zahl von Gesetzen in bislang beispiellos kurzer Zeit geändert und dabei durchgängig verschärft worden. Dieses Primat der Sicherheit gefährdet laut Prantl in beängstigend zunehmendem Maße die Freiheit der Bürger. Prantl argumentiert mit der ihm eigenen pointensicheren Polemik und trifft in vielen Fällen den Kern der gegenwärtigen Verunsicherung. Dabei kommt die Suche nach einem Ausweg aus dem Dilemma, in dem der Staat angesichts des Terrors gefangen ist, zu kurz. Schließlich existiert der Staat zunächst nur um eines einzigen Zieles Willen, nämlich die Sicherheit seiner Bürger zu garantieren. Alle anderen dem Staat im Laufe der Zeit zugewachsenen Aufgaben sind und bleiben dieser zentralen Staatsaufgabe nachgeordnet. Gleichwohl: Prantls Argumente für die Freiheitlichkeit des Rechtsstaats haben Gewicht. Insbesondere seine Kritik an der Vermischung der Aufgaben von Polizei und Geheimdiensten ist zwingend: Ein Geheimdienst, der polizeiliche Kompetenzen wahrnimmt, muss – wie es für die Polizei selbstverständlich ist – der Kontrolle durch Staatsanwaltschaft und Justiz unterworfen werden. Wird dieser Grundpfeiler der Rechtsstaatlichkeit mit dem Sicherheitsargument untergraben, so droht in der Tat die Statik des Staates insgesamt aus den Fugen zu geraten. --Andreas Vierecke
  14. Buchtitel: Verdächtig
  15. Open-Library-Work-ID: OL15381415W

Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe

Die Verbindung aus Verdächtig, Friedrich Schiller, Heribert Prantl, Sachbuch und Civil rights, Right of Privacy, The State, Internal security, Public policy (Law) schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.

FAQ zu Verdächtig

Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?

Die Ausgabe erschien am 2002 bei Europa-Verlag und ist dem Veröffentlichungsort xxk zugeordnet.

Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?

Die vorhandene Beschreibung lautet: Der leitende Redakteur des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung, Heribert Prantl, ehemals Richter und Staatsanwalt, hat mit seinem neuesten Buch Vedächtig ein ebenso lesens- wie bedenkenswertes Plädoyer für den freiheitlichen Rechtsstaat vorgelegt. Infolge der Sicherheitsdebatte nach dem 11. September 2001 sieht er ihn zunehmend gefährdet. Seine Kritik richtet sich dabei vor allem gegen Sicherheitskonzepte, die auf eine immer engmaschigere Überwachung der Bürger abzielen. Indem er aus Bürgern generell Verdächtige mache, höhle sich der Rechtsstaat selbst aus, mit der Konsequenz, dass die Politik der inneren Sicherheit zu einer "Politik der inneren Verunsicherung" mutiere. Prantl moniert unter anderem, dass bei der konzeptionellen Ausrichtung der Politik der inneren Sicherheit Wirkungsanalysen einzelner Elemente nicht hinreichend berücksichtigt würden. Als eines von vielen Beispielen führt er die immer mehr um sich greifende Telefonüberwachung an, die in Grundrechte eingreife, ohne dass die insgesamt zu verzeichnenden Erfolge dieses Überwachungsinstruments dies in Umfang und Ausmaß rechtfertigten. Seit dem 11. September sei eine große Zahl von Gesetzen in bislang beispiellos kurzer Zeit geändert und dabei durchgängig verschärft worden. Dieses Primat der Sicherheit gefährdet laut Prantl in beängstigend zunehmendem Maße die Freiheit der Bürger. Prantl argumentiert mit der ihm eigenen pointensicheren Polemik und trifft in vielen Fällen den Kern der gegenwärtigen Verunsicherung. Dabei kommt die Suche nach einem Ausweg aus dem Dilemma, in dem der Staat angesichts des Terrors gefangen ist, zu kurz. Schließlich existiert der Staat zunächst nur um eines einzigen Zieles Willen, nämlich die Sicherheit seiner Bürger zu garantieren. Alle anderen dem Staat im Laufe der Zeit zugewachsenen Aufgaben sind und bleiben dieser zentralen Staatsaufgabe nachgeordnet. Gleichwohl: Prantls Argumente für die Freiheitlichkeit des Rechtsstaats haben Gewicht. Insbesondere seine Kritik an der Vermischung der Aufgaben von Polizei und Geheimdiensten ist zwingend: Ein Geheimdienst, der polizeiliche Kompetenzen wahrnimmt, muss – wie es für die Polizei selbstverständlich ist – der Kontrolle durch Staatsanwaltschaft und Justiz unterworfen werden. Wird dieser Grundpfeiler der Rechtsstaatlichkeit mit dem Sicherheitsargument untergraben, so droht in der Tat die Statik des Staates insgesamt aus den Fugen zu geraten. --Andreas Vierecke

Welche Rolle spielt der Untertitel von Verdächtig?

Der Untertitel Der starke Staat und die Politik der inneren Unsicherheit präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.

Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?

Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL15381415W sowie die Editions-IDs OL14629056M referenzierbar.

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