Abgrund der Freiheit | Buchdetails & ISBN
16.10.2026
Lesedauer: 10 min
Kompakte Infos zu Abgrund der Freiheit von Roswitha Dörendahl: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.
Abgrund der Freiheit im Überblick
Abgrund der Freiheit ist ein Werk von Roswitha Dörendahl, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Der Zusatz Schellings Freiheitsphilosophie als Kritik des neuzeitlichen Autonomie-Projektes schärft das Profil von Abgrund der Freiheit und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Aus der Buchbeschreibung zu Abgrund der Freiheit ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Schellings Philosophie von der „Freiheitsschrift“ bis zu den „Weltaltern“ zeigt deutlich die Spuren seiner Rezeption der theosophischen Schriften Jacob Böhmes und Christoph Oetingers sowie den Einfluss Franz von Baaders. Gleichzeitig bleibt sein idealistisches Denken weiterhin präsent. In der vorliegenden Studie werden beide Traditionslinien nicht, wie so oft, gegeneinander ausgespielt, sondern zusammengeführt. Schellings idealistischer Ansatz – so die These – lässt sich vor dem Hintergrund seiner theosophisch-kabbalistischen Spekulationen als Kritik am Konzept der Autonomie entfalten: Schelling löst den Gegensatz von Natur und Freiheit auf, und zeigt, dass diese Entgegensetzung, die Kants Autonomiebegriff kennzeichnet, eine dialektische Bewegung der Verdrängung ist, bei der das Ausgegrenzte, die Natur, im Modus der Verkehrung in den Autonomiebegriff einwandert. Mit Hilfe theosophisch-kabbalistischer Gedankenfiguren einerseits und im Horizont der von Friedrich Jacobi forcierten Kontroverse um Glauben und Wissen andererseits betreibt Schelling die Universalisierung der Freiheit. In der Metapher vom „umgekehrten Gott“ kulminiert seine negativistische Verschärfung des Kantschen Theoriestücks vom „Radikal Bösen“ Die Ausgabe erschien am 2011 bei ERGON Verlag und ist dem Verlagsstandort Würzburg, Germany zugeordnet.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Mit der Sprache Deutsch lässt sich Abgrund der Freiheit auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Mit ERGON Verlag in Würzburg, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Gerade wer nach Werken von Roswitha Dörendahl sucht, sollte Abgrund der Freiheit näher betrachten. Abgrund der Freiheit spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Abgrund der Freiheit mit dem Datum 2011 eindeutig zuordenbar.
Inhalte, Themen und Relevanz
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Abgrund der Freiheit laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Schellings Philosophie von der „Freiheitsschrift“ bis zu den „Weltaltern“ zeigt deutlich die Spuren seiner Rezeption der theosophischen Schriften Jacob Böhmes und Christoph Oetingers sowie den Einfluss Franz von Baaders. Gleichzeitig bleibt sein idealistisches Denken weiterhin präsent. In der vorliegenden Studie werden beide Traditionslinien nicht, wie so oft, gegeneinander ausgespielt, sondern zusammengeführt. Schellings idealistischer Ansatz – so die These – lässt sich vor dem Hintergrund seiner theosophisch-kabbalistischen Spekulationen als Kritik am Konzept der Autonomie entfalten: Schelling löst den Gegensatz von Natur und Freiheit auf, und zeigt, dass diese Entgegensetzung, die Kants Autonomiebegriff kennzeichnet, eine dialektische Bewegung der Verdrängung ist, bei der das Ausgegrenzte, die Natur, im Modus der Verkehrung in den Autonomiebegriff einwandert. Mit Hilfe theosophisch-kabbalistischer Gedankenfiguren einerseits und im Horizont der von Friedrich Jacobi forcierten Kontroverse um Glauben und Wissen andererseits betreibt Schelling die Universalisierung der Freiheit. In der Metapher vom „umgekehrten Gott“ kulminiert seine negativistische Verschärfung des Kantschen Theoriestücks vom „Radikal Bösen“ Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Vorwort | Einleitung | Kritik am neuzeitlichen Naturbegriff | Analogie und Anthropomorphismus | Bewertung der Schellingschen Philosophie ab 1806 | Im Horizont der Kontroverse um Glauben und Wissen | Theosophische Einflüsse | Schwärmertum? | Franz von Baader | Friedrich Christoph Oetinger | Jacob Böhme | Der ‚Glaubensphilosoph‘ Friedrich Heinrich Jacobi | Spinozarezeption im Kontext der Kabbala | Vernunftkritik bei Jacobi | Jacobis Naturverständnis | Vernunft, die den Menschen hat | Freiheit bei Immanuel Kant und Johann Gottlieb Fichte | Spontaneität bei Kant | Spontaneität und Selbstbestimmung bei Fichte | Kontroverse um Pantheismus, Atheismus und Theismus | Von der Identitätsphilosophie zur Freiheitsphilosophie: Von der Harmonie zur Dissonanz | Identitätsphilosophie 1804/06 | Vernunft und Identität | Rationalitätskritik im Identitätssystem | Das Verhältnis von Freiheit und Affirmation | Eliminierung des Bösen im Würzburger System | Das Problem der „individuellen Freiheit“ | Kritik an der Theodizee | Kritik an Moralphilosophie und Sittenlehre | Bestimmung der Religion und der intellektuellen Anschauung | Schellings Verständnis von Schwerkraft | Bedeutung der Schwere in der Identitätsphilosophie | Bedeutung der Schwere in den Weltaltern | Gravitation als Verschlossenheit | Bedeutungsverschiebung der Schwere in den Weltaltern | Schwere als Selbstanziehung in Zur Geschichte der neueren Philosophie | Exposition der Freiheit 1809 | Begriff und Gefühl der Freiheit | Das Verhältnis von Freiheit und Pantheismus | Schöpferische Identität | Krankheit als Nachweis der Freiheit | „Wollen ist Urseyn“ | Exposition der Willensfreiheit in der Freiheitsschrift | Die Willens-Spaltung | Wille als Vermögen der Spontaneität | Natur als ermöglichender Grund der Willensfreiheit | Die Problematik des Anfangs | Die onto-theologische Unterscheidung | Grund von Existenz und das Existierende | Die Differenz von Grund und Ursache | Der Ungrund | Ungrund in der Freiheitsschrift | Ungrund in den Weltaltern (1811) | Kontraktion als „Selbstverschränkung“ | Einführung der Kontraktion in den Stuttgarter Privatvorlesungen | Kontraktion und das jüdisch-kabbalistische Zimzum | Kontraktion als Selbstverschränkung | Kontraktion als Setzung des Charakters | Schellings Kritik am Autonomiebegriff | Universalwille und Eigenwille | Kants Autonomiebegriff | Das „Radikale Böse“ | Kritik der Autonomie und des Gefühls | Schluss | Bibliographie | Siglen | Quellen | Schelling | Briefe und andere Quellen zu Schelling | Sonstige Quellen | Forschungsliteratur Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Criticism and interpretation, German Philosophy, Liberty, Autonomy (Philosophy), Autonomy Seitenzahl und Ausgabeform - 262 Seiten im Format pocket - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Die Kombination aus ISBN-10 3899137256 und ISBN-13 9783899137255 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Die Open-Library-Zuordnung über OL22755266W und OL30731060M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch ERGON Verlag, Würzburg, Germany und 2011 präzise ergänzt.
Die zentralen Metadaten zu Abgrund der Freiheit
- Publiziert bei: ERGON Verlag
- Thematische Tags: Criticism and interpretation, German Philosophy, Liberty, Autonomy (Philosophy), Autonomy
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783899137255
- Externe Editionsreferenzen: OL30731060M
- Titel: Abgrund der Freiheit
- Sprache: Deutsch
- Untertitel: Schellings Freiheitsphilosophie als Kritik des neuzeitlichen Autonomie-Projektes
- Verfasst von: Roswitha Dörendahl
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Schellings Philosophie von der „Freiheitsschrift“ bis zu den „Weltaltern“ zeigt deutlich die Spuren seiner Rezeption der theosophischen Schriften Jacob Böhmes und Christoph Oetingers sowie den Einfluss Franz von Baaders. Gleichzeitig bleibt sein idealistisches Denken weiterhin präsent. In der vorliegenden Studie werden beide Traditionslinien nicht, wie so oft, gegeneinander ausgespielt, sondern zusammengeführt. Schellings idealistischer Ansatz – so die These – lässt sich vor dem Hintergrund seiner theosophisch-kabbalistischen Spekulationen als Kritik am Konzept der Autonomie entfalten: Schelling löst den Gegensatz von Natur und Freiheit auf, und zeigt, dass diese Entgegensetzung, die Kants Autonomiebegriff kennzeichnet, eine dialektische Bewegung der Verdrängung ist, bei der das Ausgegrenzte, die Natur, im Modus der Verkehrung in den Autonomiebegriff einwandert. Mit Hilfe theosophisch-kabbalistischer Gedankenfiguren einerseits und im Horizont der von Friedrich Jacobi forcierten Kontroverse um Glauben und Wissen andererseits betreibt Schelling die Universalisierung der Freiheit. In der Metapher vom „umgekehrten Gott“ kulminiert seine negativistische Verschärfung des Kantschen Theoriestücks vom „Radikal Bösen“
- ISBN-10: 3899137256
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorwort | Einleitung | Kritik am neuzeitlichen Naturbegriff | Analogie und Anthropomorphismus | Bewertung der Schellingschen Philosophie ab 1806 | Im Horizont der Kontroverse um Glauben und Wissen | Theosophische Einflüsse | Schwärmertum? | Franz von Baader | Friedrich Christoph Oetinger | Jacob Böhme | Der ‚Glaubensphilosoph‘ Friedrich Heinrich Jacobi | Spinozarezeption im Kontext der Kabbala | Vernunftkritik bei Jacobi | Jacobis Naturverständnis | Vernunft, die den Menschen hat | Freiheit bei Immanuel Kant und Johann Gottlieb Fichte | Spontaneität bei Kant | Spontaneität und Selbstbestimmung bei Fichte | Kontroverse um Pantheismus, Atheismus und Theismus | Von der Identitätsphilosophie zur Freiheitsphilosophie: Von der Harmonie zur Dissonanz | Identitätsphilosophie 1804/06 | Vernunft und Identität | Rationalitätskritik im Identitätssystem | Das Verhältnis von Freiheit und Affirmation | Eliminierung des Bösen im Würzburger System | Das Problem der „individuellen Freiheit“ | Kritik an der Theodizee | Kritik an Moralphilosophie und Sittenlehre | Bestimmung der Religion und der intellektuellen Anschauung | Schellings Verständnis von Schwerkraft | Bedeutung der Schwere in der Identitätsphilosophie | Bedeutung der Schwere in den Weltaltern | Gravitation als Verschlossenheit | Bedeutungsverschiebung der Schwere in den Weltaltern | Schwere als Selbstanziehung in Zur Geschichte der neueren Philosophie | Exposition der Freiheit 1809 | Begriff und Gefühl der Freiheit | Das Verhältnis von Freiheit und Pantheismus | Schöpferische Identität | Krankheit als Nachweis der Freiheit | „Wollen ist Urseyn“ | Exposition der Willensfreiheit in der Freiheitsschrift | Die Willens-Spaltung | Wille als Vermögen der Spontaneität | Natur als ermöglichender Grund der Willensfreiheit | Die Problematik des Anfangs | Die onto-theologische Unterscheidung | Grund von Existenz und das Existierende | Die Differenz von Grund und Ursache | Der Ungrund | Ungrund in der Freiheitsschrift | Ungrund in den Weltaltern (1811) | Kontraktion als „Selbstverschränkung“ | Einführung der Kontraktion in den Stuttgarter Privatvorlesungen | Kontraktion und das jüdisch-kabbalistische Zimzum | Kontraktion als Selbstverschränkung | Kontraktion als Setzung des Charakters | Schellings Kritik am Autonomiebegriff | Universalwille und Eigenwille | Kants Autonomiebegriff | Das „Radikale Böse“ | Kritik der Autonomie und des Gefühls | Schluss | Bibliographie | Siglen | Quellen | Schelling | Briefe und andere Quellen zu Schelling | Sonstige Quellen | Forschungsliteratur
- Maße der Ausgabe: 24.1 x 17.4 x 2.3 cm
- Ort der Veröffentlichung: Würzburg, Germany
- Veröffentlicht am: 2011
- Seitenzahl: 262
- Ausgabeform: pocket
- Open-Library-Work-ID: OL22755266W
- Primäre Kategorie: Sachbuch
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Abgrund der Freiheit, Roswitha Dörendahl, Sachbuch und Criticism and interpretation, German Philosophy, Liberty, Autonomy (Philosophy), Autonomy - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3899137256, 9783899137255 und OL22755266W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?
Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: Vorwort | Einleitung | Kritik am neuzeitlichen Naturbegriff | Analogie und Anthropomorphismus | Bewertung der Schellingschen Philosophie ab 1806 | Im Horizont der Kontroverse um Glauben und Wissen | Theosophische Einflüsse | Schwärmertum? | Franz von Baader | Friedrich Christoph Oetinger | Jacob Böhme | Der ‚Glaubensphilosoph‘ Friedrich Heinrich Jacobi | Spinozarezeption im Kontext der Kabbala | Vernunftkritik bei Jacobi | Jacobis Naturverständnis | Vernunft, die den Menschen hat | Freiheit bei Immanuel Kant und Johann Gottlieb Fichte | Spontaneität bei Kant | Spontaneität und Selbstbestimmung bei Fichte | Kontroverse um Pantheismus, Atheismus und Theismus | Von der Identitätsphilosophie zur Freiheitsphilosophie: Von der Harmonie zur Dissonanz | Identitätsphilosophie 1804/06 | Vernunft und Identität | Rationalitätskritik im Identitätssystem | Das Verhältnis von Freiheit und Affirmation | Eliminierung des Bösen im Würzburger System | Das Problem der „individuellen Freiheit“ | Kritik an der Theodizee | Kritik an Moralphilosophie und Sittenlehre | Bestimmung der Religion und der intellektuellen Anschauung | Schellings Verständnis von Schwerkraft | Bedeutung der Schwere in der Identitätsphilosophie | Bedeutung der Schwere in den Weltaltern | Gravitation als Verschlossenheit | Bedeutungsverschiebung der Schwere in den Weltaltern | Schwere als Selbstanziehung in Zur Geschichte der neueren Philosophie | Exposition der Freiheit 1809 | Begriff und Gefühl der Freiheit | Das Verhältnis von Freiheit und Pantheismus | Schöpferische Identität | Krankheit als Nachweis der Freiheit | „Wollen ist Urseyn“ | Exposition der Willensfreiheit in der Freiheitsschrift | Die Willens-Spaltung | Wille als Vermögen der Spontaneität | Natur als ermöglichender Grund der Willensfreiheit | Die Problematik des Anfangs | Die onto-theologische Unterscheidung | Grund von Existenz und das Existierende | Die Differenz von Grund und Ursache | Der Ungrund | Ungrund in der Freiheitsschrift | Ungrund in den Weltaltern (1811) | Kontraktion als „Selbstverschränkung“ | Einführung der Kontraktion in den Stuttgarter Privatvorlesungen | Kontraktion und das jüdisch-kabbalistische Zimzum | Kontraktion als Selbstverschränkung | Kontraktion als Setzung des Charakters | Schellings Kritik am Autonomiebegriff | Universalwille und Eigenwille | Kants Autonomiebegriff | Das „Radikale Böse“ | Kritik der Autonomie und des Gefühls | Schluss | Bibliographie | Siglen | Quellen | Schelling | Briefe und andere Quellen zu Schelling | Sonstige Quellen | Forschungsliteratur
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über ERGON Verlag, Würzburg, Germany und das Datum 2011 beschrieben.
Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?
Mit 3899137256 und 9783899137255 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.
Wer sollte sich für Abgrund der Freiheit interessieren?
Besonders relevant ist Abgrund der Freiheit für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Roswitha Dörendahl betrachten möchten.
Externe Links
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