«Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» kaufen? Infos zu Inhalt, Autor und ISBN
16.10.2026
Lesedauer: 6 min
Kompakte Infos zu «Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» von Hanspeter Affolter: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.
«Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
«Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Hanspeter Affolter - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Autofiktion und Intertextualität in Max Frischs Montauk fungiert als präzisierende Ergänzung zu «Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Inhaltlich lässt sich «Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» folgendermaßen zusammenfassen: In seiner Erzählung "Montauk" (1975) inszeniert Max Frisch autobiografische Fakten mit den Mitteln fiktionaler Literatur; eine Kombination, die sich als Autofiktion beschreiben lässt. Besonders interessant sind die intertextuellen Bezüge, mit denen Frisch in "Montauk" Biografisches erzählt. Denn diese Verweise spielen nicht nur auf andere Texte an, sondern sind in eins damit auch bedeutsam im Hinblick auf jene Teile der Autorbiografie, die nur indirekt und ganz dezent angedeutet werden können. Indem die Studie verschiedene intertextuelle Anspielungen untersucht – etwa auf Philip Roths "My Life as a Man", auf Ingeborg Bachmanns "Undine geht" und ihre Erzählung "Simultan", auf Frischs eigene "Skizze eines Unglücks" oder auch auf die Orestie des Aischylos –, strebt sie ein genaueres Verständnis von Frischs autofiktionaler Selbststilisierung an. So lässt sich die Arbeit am Bild, das Frisch seiner Leserschaft vermitteln wollte, nicht nur dort verfolgen, wo er autobiografische Dokumente retuschiert, um eine etwas geschönte Version seiner Vergangenheit zu präsentieren, sondern auch an der Art und Weise, wie er Bekenntnisse tief unter die Textoberfläche versenkt, ausgesparte Informationen erschliessbar macht oder auch Neues hinzuerfindet – beispielsweise den Namen seiner jungen Begleiterin, Lynn. Besonderes Gewicht erhält in der Studie die gendertheoretisch motivierte Frage nach Frischs Selbstinszenierung als Mann, die größtenteils über die verschiedenen in "Montauk" beschriebenen Liebesbeziehungen zu Frauen verläuft
Relevante Merkmale auf einen Blick
«Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Für alle, die Bücher von Hanspeter Affolter recherchieren oder vergleichen, ist «Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» eine relevante Ausgabe. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in «Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» einen gut klassifizierbaren Titel. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 10.2019 lässt sich «Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt «Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: In seiner Erzählung "Montauk" (1975) inszeniert Max Frisch autobiografische Fakten mit den Mitteln fiktionaler Literatur; eine Kombination, die sich als Autofiktion beschreiben lässt. Besonders interessant sind die intertextuellen Bezüge, mit denen Frisch in "Montauk" Biografisches erzählt. Denn diese Verweise spielen nicht nur auf andere Texte an, sondern sind in eins damit auch bedeutsam im Hinblick auf jene Teile der Autorbiografie, die nur indirekt und ganz dezent angedeutet werden können. Indem die Studie verschiedene intertextuelle Anspielungen untersucht – etwa auf Philip Roths "My Life as a Man", auf Ingeborg Bachmanns "Undine geht" und ihre Erzählung "Simultan", auf Frischs eigene "Skizze eines Unglücks" oder auch auf die Orestie des Aischylos –, strebt sie ein genaueres Verständnis von Frischs autofiktionaler Selbststilisierung an. So lässt sich die Arbeit am Bild, das Frisch seiner Leserschaft vermitteln wollte, nicht nur dort verfolgen, wo er autobiografische Dokumente retuschiert, um eine etwas geschönte Version seiner Vergangenheit zu präsentieren, sondern auch an der Art und Weise, wie er Bekenntnisse tief unter die Textoberfläche versenkt, ausgesparte Informationen erschliessbar macht oder auch Neues hinzuerfindet – beispielsweise den Namen seiner jungen Begleiterin, Lynn. Besonderes Gewicht erhält in der Studie die gendertheoretisch motivierte Frage nach Frischs Selbstinszenierung als Mann, die größtenteils über die verschiedenen in "Montauk" beschriebenen Liebesbeziehungen zu Frauen verläuft Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, «Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» thematisch schneller einzuordnen: Intertextuality, Autobiography, Literary studies: from c 1900 -
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL23501405W und OL46540494M besonders hilfreich. Sowohl die ISBN-10 3034014996 als auch die ISBN-13 9783034014991 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- ISBN-10: 3034014996
- Verfasst von: Hanspeter Affolter
- Externe Editionsreferenzen: OL46540494M
- Kurzbeschreibung: In seiner Erzählung "Montauk" (1975) inszeniert Max Frisch autobiografische Fakten mit den Mitteln fiktionaler Literatur; eine Kombination, die sich als Autofiktion beschreiben lässt. Besonders interessant sind die intertextuellen Bezüge, mit denen Frisch in "Montauk" Biografisches erzählt. Denn diese Verweise spielen nicht nur auf andere Texte an, sondern sind in eins damit auch bedeutsam im Hinblick auf jene Teile der Autorbiografie, die nur indirekt und ganz dezent angedeutet werden können. Indem die Studie verschiedene intertextuelle Anspielungen untersucht – etwa auf Philip Roths "My Life as a Man", auf Ingeborg Bachmanns "Undine geht" und ihre Erzählung "Simultan", auf Frischs eigene "Skizze eines Unglücks" oder auch auf die Orestie des Aischylos –, strebt sie ein genaueres Verständnis von Frischs autofiktionaler Selbststilisierung an. So lässt sich die Arbeit am Bild, das Frisch seiner Leserschaft vermitteln wollte, nicht nur dort verfolgen, wo er autobiografische Dokumente retuschiert, um eine etwas geschönte Version seiner Vergangenheit zu präsentieren, sondern auch an der Art und Weise, wie er Bekenntnisse tief unter die Textoberfläche versenkt, ausgesparte Informationen erschliessbar macht oder auch Neues hinzuerfindet – beispielsweise den Namen seiner jungen Begleiterin, Lynn. Besonderes Gewicht erhält in der Studie die gendertheoretisch motivierte Frage nach Frischs Selbstinszenierung als Mann, die größtenteils über die verschiedenen in "Montauk" beschriebenen Liebesbeziehungen zu Frauen verläuft
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Externe Work-Referenz: OL23501405W
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Thematische Tags: Intertextuality, Autobiography, Literary studies: from c 1900 -
- Titel: «Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren»
- Veröffentlicht am: 10.2019
- Verlag: Chronos Verlag
- Format: hard
- Untertitel: Autofiktion und Intertextualität in Max Frischs Montauk
- ISBN-13: 9783034014991
Warum sich «Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» gut einordnen lässt
«Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Hanspeter Affolter, Sachbuch und den Tags Intertextuality, Autobiography, Literary studies: from c 1900 -, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3034014996, 9783034014991 und OL23501405W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
FAQ zu «Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren»
Wie lässt sich «Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren» thematisch einordnen?
Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.
Welche ISBN-Nummern sind für diese Ausgabe hinterlegt?
Für diese Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3034014996 als auch die ISBN-13 9783034014991 verfügbar.
Welche Rolle spielt der Untertitel von «Viele Anspielungen gehen ohnehin verloren»?
Der Untertitel Autofiktion und Intertextualität in Max Frischs Montauk präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
Mit OL23501405W und OL46540494M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.
Externe Links
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