Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert | ISBN, Verlag und Beschreibung
12.10.2026
Lesedauer: 8 min
Kompakte Infos zu Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert von Eva Reder: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert im Überblick
Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert ist ein Werk von Eva Reder, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Der Untertitel Gewaltausbrüche im Schatten der Staatsbildung 1918-1920 und 1945-1946 ergänzt den Haupttitel Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Aus der Buchbeschreibung zu Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Polen entstand im 20. Jahrhundert zweimal neu auf der Landkarte: 1918 als ungeahnter Profiteur der Grenzziehungen nach dem Ersten Weltkrieg, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs als sowjetischer Satellitenstaat. Das Entstehen dieser Staatlichkeiten war von massiver antisemitischer Gewalt begleitet, die sich im Zuge von Machtvakuum sowie Grenz- und Bürgerkriegen ausbreitete und so zum fragwürdigen Geburtshelfer politischer Vergemeinschaftung wurde. Die Untersuchung geht von der Überlegung aus, dass Staatsneubildungsprozesse kollektive, ethnische Gewalt wie Pogrome begünstigen. Insofern wird in diachroner Perspektive untersucht, welche Gelegenheitsstrukturen für Gewalt sich in den konsolidierenden Staatlichkeiten boten und wie die Autoritäten auf die Pogrome reagierten. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Pogromauslösern, der Rolle der sich jeweils neu herausbildenden Staatlichkeit sowie dem Pogromverlauf. Im Fokus steht das Konstrukt jüdischer Aggression, das in beiden Fällen zentral für die Rechtfertigung der Pogromgewalt war. Wurden Juden in den Pogromen 1918-1920 als Verräter wahrgenommen, sah man sie 1945/46 als dem kommunistischen Staat inhärent an, was auch Auswirkungen auf die ausgeübte Gewalt hatte. In der Diskussion der Unterschiede und Gemeinsamkeiten wird vor allem performatives Verhalten berücksichtigt, wobei Traditionen der Täter, aber auch Vorstellungen über die Religion der Opfer zum Ausdruck kommen. Die Studie hilft, Situationen zu erkennen, in denen Gewalt besonders intensiv auftritt, und soll einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer Pogromtheorie leisten Bibliografisch ist Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert mit dem Erscheinungsdatum 2019, dem Verlag Verlag Herder-Institut und dem Ort Marburg erfasst.
Warum Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert relevant sein kann
Dass Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Der Verlag Verlag Herder-Institut und der Verlagsort Marburg liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2019 lässt sich Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Im Kontext des Gesamtwerks von Eva Reder lässt sich Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert auch für thematische Recherchen besonders relevant.
Inhalte, Themen und Relevanz
Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Polen entstand im 20. Jahrhundert zweimal neu auf der Landkarte: 1918 als ungeahnter Profiteur der Grenzziehungen nach dem Ersten Weltkrieg, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs als sowjetischer Satellitenstaat. Das Entstehen dieser Staatlichkeiten war von massiver antisemitischer Gewalt begleitet, die sich im Zuge von Machtvakuum sowie Grenz- und Bürgerkriegen ausbreitete und so zum fragwürdigen Geburtshelfer politischer Vergemeinschaftung wurde. Die Untersuchung geht von der Überlegung aus, dass Staatsneubildungsprozesse kollektive, ethnische Gewalt wie Pogrome begünstigen. Insofern wird in diachroner Perspektive untersucht, welche Gelegenheitsstrukturen für Gewalt sich in den konsolidierenden Staatlichkeiten boten und wie die Autoritäten auf die Pogrome reagierten. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Pogromauslösern, der Rolle der sich jeweils neu herausbildenden Staatlichkeit sowie dem Pogromverlauf. Im Fokus steht das Konstrukt jüdischer Aggression, das in beiden Fällen zentral für die Rechtfertigung der Pogromgewalt war. Wurden Juden in den Pogromen 1918-1920 als Verräter wahrgenommen, sah man sie 1945/46 als dem kommunistischen Staat inhärent an, was auch Auswirkungen auf die ausgeübte Gewalt hatte. In der Diskussion der Unterschiede und Gemeinsamkeiten wird vor allem performatives Verhalten berücksichtigt, wobei Traditionen der Täter, aber auch Vorstellungen über die Religion der Opfer zum Ausdruck kommen. Die Studie hilft, Situationen zu erkennen, in denen Gewalt besonders intensiv auftritt, und soll einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer Pogromtheorie leisten Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History, Jews, Persecutions, Pogroms
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Verlag, Ort und Datum - Verlag Herder-Institut, Marburg und 2019 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Die Open-Library-Zuordnung über OL42877675W und OL58419105M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Die Kombination aus ISBN-10 3879694427 und ISBN-13 9783879694426 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Erscheinungsdatum: 2019
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Kurzbeschreibung: Polen entstand im 20. Jahrhundert zweimal neu auf der Landkarte: 1918 als ungeahnter Profiteur der Grenzziehungen nach dem Ersten Weltkrieg, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs als sowjetischer Satellitenstaat. Das Entstehen dieser Staatlichkeiten war von massiver antisemitischer Gewalt begleitet, die sich im Zuge von Machtvakuum sowie Grenz- und Bürgerkriegen ausbreitete und so zum fragwürdigen Geburtshelfer politischer Vergemeinschaftung wurde. Die Untersuchung geht von der Überlegung aus, dass Staatsneubildungsprozesse kollektive, ethnische Gewalt wie Pogrome begünstigen. Insofern wird in diachroner Perspektive untersucht, welche Gelegenheitsstrukturen für Gewalt sich in den konsolidierenden Staatlichkeiten boten und wie die Autoritäten auf die Pogrome reagierten. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Pogromauslösern, der Rolle der sich jeweils neu herausbildenden Staatlichkeit sowie dem Pogromverlauf. Im Fokus steht das Konstrukt jüdischer Aggression, das in beiden Fällen zentral für die Rechtfertigung der Pogromgewalt war. Wurden Juden in den Pogromen 1918-1920 als Verräter wahrgenommen, sah man sie 1945/46 als dem kommunistischen Staat inhärent an, was auch Auswirkungen auf die ausgeübte Gewalt hatte. In der Diskussion der Unterschiede und Gemeinsamkeiten wird vor allem performatives Verhalten berücksichtigt, wobei Traditionen der Täter, aber auch Vorstellungen über die Religion der Opfer zum Ausdruck kommen. Die Studie hilft, Situationen zu erkennen, in denen Gewalt besonders intensiv auftritt, und soll einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer Pogromtheorie leisten
- Buchtitel: Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert
- Schlagwörter: History, Jews, Persecutions, Pogroms
- Ergänzender Titelzusatz: Gewaltausbrüche im Schatten der Staatsbildung 1918-1920 und 1945-1946
- Open-Library-Work-ID: OL42877675W
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783879694426
- Publiziert bei: Verlag Herder-Institut
- Verfasst von: Eva Reder
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3879694427
- Seitenzahl: 266
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Ort der Veröffentlichung: Marburg
- Externe Editionsreferenzen: OL58419105M
Relevanz für Suche und Einordnung
Die Verbindung aus Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert, Eva Reder, Sachbuch und History, Jews, Persecutions, Pogroms schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Eindeutige Referenzdaten wie 3879694427, 9783879694426 und OL42877675W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Worum handelt es sich bei Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert?
Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert ist ein Buch von Eva Reder, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?
Mit 3879694427 und 9783879694426 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.
Welche Rolle spielt der Untertitel von Antijüdische Pogrome in Polen im 20. Jahrhundert?
Der Untertitel Gewaltausbrüche im Schatten der Staatsbildung 1918-1920 und 1945-1946 präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Polen entstand im 20. Jahrhundert zweimal neu auf der Landkarte: 1918 als ungeahnter Profiteur der Grenzziehungen nach dem Ersten Weltkrieg, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs als sowjetischer Satellitenstaat. Das Entstehen dieser Staatlichkeiten war von massiver antisemitischer Gewalt begleitet, die sich im Zuge von Machtvakuum sowie Grenz- und Bürgerkriegen ausbreitete und so zum fragwürdigen Geburtshelfer politischer Vergemeinschaftung wurde. Die Untersuchung geht von der Überlegung aus, dass Staatsneubildungsprozesse kollektive, ethnische Gewalt wie Pogrome begünstigen. Insofern wird in diachroner Perspektive untersucht, welche Gelegenheitsstrukturen für Gewalt sich in den konsolidierenden Staatlichkeiten boten und wie die Autoritäten auf die Pogrome reagierten. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Pogromauslösern, der Rolle der sich jeweils neu herausbildenden Staatlichkeit sowie dem Pogromverlauf. Im Fokus steht das Konstrukt jüdischer Aggression, das in beiden Fällen zentral für die Rechtfertigung der Pogromgewalt war. Wurden Juden in den Pogromen 1918-1920 als Verräter wahrgenommen, sah man sie 1945/46 als dem kommunistischen Staat inhärent an, was auch Auswirkungen auf die ausgeübte Gewalt hatte. In der Diskussion der Unterschiede und Gemeinsamkeiten wird vor allem performatives Verhalten berücksichtigt, wobei Traditionen der Täter, aber auch Vorstellungen über die Religion der Opfer zum Ausdruck kommen. Die Studie hilft, Situationen zu erkennen, in denen Gewalt besonders intensiv auftritt, und soll einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer Pogromtheorie leisten
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