Der Kamelienwald | Buchprofil und Inhaltsübersicht
08.10.2026
Lesedauer: 8 min
Alle Kerninfos zu Der Kamelienwald von Mustafa Haikal auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.

Der Kamelienwald - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Mit Der Kamelienwald liegt ein Buch von Mustafa Haikal vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Der Untertitel die Geschichte einer deutschen Gärtnerei ergänzt den Haupttitel Der Kamelienwald sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Inhaltlich lässt sich Der Kamelienwald folgendermaßen zusammenfassen: Bereits im 18. Jahrhundert züchteten die Gärtner am sächsischen Hof Kaffeesträucher und Feigenbäume, Palmen und Bananenstauden, Zitrusbäume und Kamelien. Die Begeisterung für Blumen und fremde Pflanzen hatte stark zugenommen. An erster Stelle der Blumenliebhaber im Lande stand der Kurfürst, Friedrich August III., ein tatenarmer Grübler, der aber botanisch hochgebildet war. Fürst von Metternich war ein begeisterter Kameliensammler. Die beginnende Verstädterung, der Übergang zu bürgerlichen Wohnformen, veränderte die Lebenswelt der Menschen. Die Beschäftigung mit Blumen bezeugte Bildung, war Teil einer neuen Innerlichkeit. Zugleich wurde der enorme Pflanzenreichtum Amerikas, Afrikas, Australiens und Asiens erst jetzt bekannt. Vor diesem Hintergrund zeichnet Mustafa Haikal die Geschichte der berühmten sächsischen Hofgärtnerfamilie Seidel nach. Die Kamelie, die wie nur wenige Blumen dem Geschmack des 19. Jahrhunderts entsprach, ist mit dem Schicksal der Seidels aufs engste verbunden. Johann Heinrich Seidel eröffnete in Dresden die erste Kameliengärtnerei. 1794 besuchte ihn Goethe, und beide kamen mehrmals ins,,vertraute Gespräch über die offenbaren Naturgeheimnisse“ (Goethe, 1831). Seidel wurde zum Ahnherr einer ganzen Dynastie sächsischer Gärtner. Vier seiner Söhne ergriffen den Beruf des Vaters, zwei Töchter heirateten angesehene Gärtner. Die Söhne der Söhne führten die Geschäfte weiter. So entwickelte sich die Hofgärtnerei zur ersten deutschen Exportgärtnerei, überstand zwei Weltkriege und endete unter Verwaltung der Treuhand Als Veröffentlichungsdatum ist 2000 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von G. Kiepenheuer in Leipzig.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Der Kamelienwald spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Die Angaben zu G. Kiepenheuer und Leipzig stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Im Kontext des Gesamtwerks von Mustafa Haikal lässt sich Der Kamelienwald gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Dass Der Kamelienwald in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2000 lässt sich Der Kamelienwald sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen.
Thematische Einordnung von Der Kamelienwald
Der Kamelienwald lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Bereits im 18. Jahrhundert züchteten die Gärtner am sächsischen Hof Kaffeesträucher und Feigenbäume, Palmen und Bananenstauden, Zitrusbäume und Kamelien. Die Begeisterung für Blumen und fremde Pflanzen hatte stark zugenommen. An erster Stelle der Blumenliebhaber im Lande stand der Kurfürst, Friedrich August III., ein tatenarmer Grübler, der aber botanisch hochgebildet war. Fürst von Metternich war ein begeisterter Kameliensammler. Die beginnende Verstädterung, der Übergang zu bürgerlichen Wohnformen, veränderte die Lebenswelt der Menschen. Die Beschäftigung mit Blumen bezeugte Bildung, war Teil einer neuen Innerlichkeit. Zugleich wurde der enorme Pflanzenreichtum Amerikas, Afrikas, Australiens und Asiens erst jetzt bekannt. Vor diesem Hintergrund zeichnet Mustafa Haikal die Geschichte der berühmten sächsischen Hofgärtnerfamilie Seidel nach. Die Kamelie, die wie nur wenige Blumen dem Geschmack des 19. Jahrhunderts entsprach, ist mit dem Schicksal der Seidels aufs engste verbunden. Johann Heinrich Seidel eröffnete in Dresden die erste Kameliengärtnerei. 1794 besuchte ihn Goethe, und beide kamen mehrmals ins,,vertraute Gespräch über die offenbaren Naturgeheimnisse“ (Goethe, 1831). Seidel wurde zum Ahnherr einer ganzen Dynastie sächsischer Gärtner. Vier seiner Söhne ergriffen den Beruf des Vaters, zwei Töchter heirateten angesehene Gärtner. Die Söhne der Söhne führten die Geschäfte weiter. So entwickelte sich die Hofgärtnerei zur ersten deutschen Exportgärtnerei, überstand zwei Weltkriege und endete unter Verwaltung der Treuhand Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Der Kamelienwald thematisch schneller einzuordnen: History, Biography, Nurseries, Nursery growers, Camellias
Edition und bibliografische Einordnung
Die Ausgabe ist über den Verlag G. Kiepenheuer, den Ort Leipzig und das Datum 2000 klar kontextualisiert. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3378010436 als auch die ISBN-13 9783378010437 hinterlegt. Die Open-Library-Zuordnung über OL41820836W und OL56787963M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Schlagwörter: History, Biography, Nurseries, Nursery growers, Camellias
- Sprache: Deutsch
- Titel: Der Kamelienwald
- Veröffentlicht am: 2000
- Verlag: G. Kiepenheuer
- Untertitel: die Geschichte einer deutschen Gärtnerei
- Seitenzahl: 231
- Ort der Veröffentlichung: Leipzig
- Externe Editionsreferenzen: OL56787963M
- ISBN-10: 3378010436
- Verfasst von: Mustafa Haikal
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Bereits im 18. Jahrhundert züchteten die Gärtner am sächsischen Hof Kaffeesträucher und Feigenbäume, Palmen und Bananenstauden, Zitrusbäume und Kamelien. Die Begeisterung für Blumen und fremde Pflanzen hatte stark zugenommen. An erster Stelle der Blumenliebhaber im Lande stand der Kurfürst, Friedrich August III., ein tatenarmer Grübler, der aber botanisch hochgebildet war. Fürst von Metternich war ein begeisterter Kameliensammler. Die beginnende Verstädterung, der Übergang zu bürgerlichen Wohnformen, veränderte die Lebenswelt der Menschen. Die Beschäftigung mit Blumen bezeugte Bildung, war Teil einer neuen Innerlichkeit. Zugleich wurde der enorme Pflanzenreichtum Amerikas, Afrikas, Australiens und Asiens erst jetzt bekannt. Vor diesem Hintergrund zeichnet Mustafa Haikal die Geschichte der berühmten sächsischen Hofgärtnerfamilie Seidel nach. Die Kamelie, die wie nur wenige Blumen dem Geschmack des 19. Jahrhunderts entsprach, ist mit dem Schicksal der Seidels aufs engste verbunden. Johann Heinrich Seidel eröffnete in Dresden die erste Kameliengärtnerei. 1794 besuchte ihn Goethe, und beide kamen mehrmals ins,,vertraute Gespräch über die offenbaren Naturgeheimnisse“ (Goethe, 1831). Seidel wurde zum Ahnherr einer ganzen Dynastie sächsischer Gärtner. Vier seiner Söhne ergriffen den Beruf des Vaters, zwei Töchter heirateten angesehene Gärtner. Die Söhne der Söhne führten die Geschäfte weiter. So entwickelte sich die Hofgärtnerei zur ersten deutschen Exportgärtnerei, überstand zwei Weltkriege und endete unter Verwaltung der Treuhand
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Externe Work-Referenz: OL41820836W
- ISBN-13: 9783378010437
Relevanz für Suche und Einordnung
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Der Kamelienwald, Mustafa Haikal, Sachbuch und History, Biography, Nurseries, Nursery growers, Camellias - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 3378010436, 9783378010437 und OL41820836W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Wer sollte sich für Der Kamelienwald interessieren?
Besonders relevant ist Der Kamelienwald für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Mustafa Haikal betrachten möchten.
Was verrät der Untertitel über Der Kamelienwald?
Mit die Geschichte einer deutschen Gärtnerei wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Biography, Nurseries, Nursery growers, Camellias, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Bereits im 18. Jahrhundert züchteten die Gärtner am sächsischen Hof Kaffeesträucher und Feigenbäume, Palmen und Bananenstauden, Zitrusbäume und Kamelien. Die Begeisterung für Blumen und fremde Pflanzen hatte stark zugenommen. An erster Stelle der Blumenliebhaber im Lande stand der Kurfürst, Friedrich August III., ein tatenarmer Grübler, der aber botanisch hochgebildet war. Fürst von Metternich war ein begeisterter Kameliensammler. Die beginnende Verstädterung, der Übergang zu bürgerlichen Wohnformen, veränderte die Lebenswelt der Menschen. Die Beschäftigung mit Blumen bezeugte Bildung, war Teil einer neuen Innerlichkeit. Zugleich wurde der enorme Pflanzenreichtum Amerikas, Afrikas, Australiens und Asiens erst jetzt bekannt. Vor diesem Hintergrund zeichnet Mustafa Haikal die Geschichte der berühmten sächsischen Hofgärtnerfamilie Seidel nach. Die Kamelie, die wie nur wenige Blumen dem Geschmack des 19. Jahrhunderts entsprach, ist mit dem Schicksal der Seidels aufs engste verbunden. Johann Heinrich Seidel eröffnete in Dresden die erste Kameliengärtnerei. 1794 besuchte ihn Goethe, und beide kamen mehrmals ins,,vertraute Gespräch über die offenbaren Naturgeheimnisse“ (Goethe, 1831). Seidel wurde zum Ahnherr einer ganzen Dynastie sächsischer Gärtner. Vier seiner Söhne ergriffen den Beruf des Vaters, zwei Töchter heirateten angesehene Gärtner. Die Söhne der Söhne führten die Geschäfte weiter. So entwickelte sich die Hofgärtnerei zur ersten deutschen Exportgärtnerei, überstand zwei Weltkriege und endete unter Verwaltung der Treuhand
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