Jahrbücher des Deutschen Reichs unter Heinrich (VII.) - Autor, Ausgabe und bibliografische Daten
08.10.2026
Lesedauer: 8 min
Alle Kerninfos zu Jahrbücher des Deutschen Reichs unter Heinrich (VII.) von Peter Thorau auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Jahrbücher des Deutschen Reichs unter Heinrich (VII.) - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Jahrbücher des Deutschen Reichs unter Heinrich (VII.) ist ein Werk von Peter Thorau, das innerhalb der Kategorie Roman eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Inhaltlich lässt sich Jahrbücher des Deutschen Reichs unter Heinrich (VII.) folgendermaßen zusammenfassen: Gerade neunjährig wurde Heinrich (VII.) 1220 auf Wunsch seines Vaters Friedrich II. von den deutschen Fürsten zum König gewählt. Für das Verständnis seiner Regierungszeit (1220-1235) ist von ausschlaggebender Bedeutung, daß sie in zwei sehr unterschiedliche Perioden zerfällt; nämlich in die seiner eigenständigen Regierung (ab 1228) und in die, in der er als Minderjähriger - und noch etwas darüber hinaus - in Abhängigkeit von Erziehern und fürstlichen 'Regenten' gehalten wurde, zunächst in der Erzbischof Engelberts von Köln und dann Herzog Ludwigs von Bayern. Unter der Prämisse des vorgeblich selbstverantwortlich handelnden Königs und unter Verkennung aller übrigen Intentionen, führte die Nichtbeachtung dieses Unterschieds sowohl zu einer Fehleinschätzung seiner Person als auch der Geschichte des Reichs in den zwanziger Jahren des 13. Jahrhunderts. König Heinrich (VII.) stand in diesen Jahren dem regnum Theutonicum nur als der notwendige und ob seiner Minderjährigkeit den Fürsten genehme Legitimationsspender und -beschaffer vor. ... Als Heinrich (VII.) Ende 1228 den Bayernherzog von sich wies und die Regierung selbst in die Hand nahm, versuchte er eine acht Jahre dauernde fürstliche Oligarchie zu beenden. Gleichzeitig endete für das hochmittelalterliche deutsche Königtum eine materiell und ideell nachteilige Zeitspanne, die in dem hier vorgelegten 1. Teilband der Jahrbücher König Heinrichs (VII.) erstmals Gegenstand einer eingehenden Untersuchung ist."--Publisher's website Die Ausgabe erschien am 1998 bei Duncker & Humblot und ist dem Verlagsstandort Berlin zugeordnet.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Mit dem Erscheinungszeitpunkt 1998 lässt sich Jahrbücher des Deutschen Reichs unter Heinrich (VII.) sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Jahrbücher des Deutschen Reichs unter Heinrich (VII.) spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Roman interessieren. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Jahrbücher des Deutschen Reichs unter Heinrich (VII.) auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Die Angaben zu Duncker & Humblot und Berlin stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Jahrbücher des Deutschen Reichs unter Heinrich (VII.) ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Peter Thorau beschäftigen möchten.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Die Beschreibung zeigt, dass Jahrbücher des Deutschen Reichs unter Heinrich (VII.) klar dem Bereich Roman zugeordnet werden kann: Gerade neunjährig wurde Heinrich (VII.) 1220 auf Wunsch seines Vaters Friedrich II. von den deutschen Fürsten zum König gewählt. Für das Verständnis seiner Regierungszeit (1220-1235) ist von ausschlaggebender Bedeutung, daß sie in zwei sehr unterschiedliche Perioden zerfällt; nämlich in die seiner eigenständigen Regierung (ab 1228) und in die, in der er als Minderjähriger - und noch etwas darüber hinaus - in Abhängigkeit von Erziehern und fürstlichen 'Regenten' gehalten wurde, zunächst in der Erzbischof Engelberts von Köln und dann Herzog Ludwigs von Bayern. Unter der Prämisse des vorgeblich selbstverantwortlich handelnden Königs und unter Verkennung aller übrigen Intentionen, führte die Nichtbeachtung dieses Unterschieds sowohl zu einer Fehleinschätzung seiner Person als auch der Geschichte des Reichs in den zwanziger Jahren des 13. Jahrhunderts. König Heinrich (VII.) stand in diesen Jahren dem regnum Theutonicum nur als der notwendige und ob seiner Minderjährigkeit den Fürsten genehme Legitimationsspender und -beschaffer vor. ... Als Heinrich (VII.) Ende 1228 den Bayernherzog von sich wies und die Regierung selbst in die Hand nahm, versuchte er eine acht Jahre dauernde fürstliche Oligarchie zu beenden. Gleichzeitig endete für das hochmittelalterliche deutsche Königtum eine materiell und ideell nachteilige Zeitspanne, die in dem hier vorgelegten 1. Teilband der Jahrbücher König Heinrichs (VII.) erstmals Gegenstand einer eingehenden Untersuchung ist."--Publisher's website Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: T. 1. König Heinrich (VII.), das Reich und die Territorien / Peter Thorau. Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Kings and rulers, History, History and criticism, Biography
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Verlag, Ort und Datum - Duncker & Humblot, Berlin und 1998 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL18844665W sowie die Editionszuordnungen OL20020794M referenzierbar.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Erscheinungsdatum: 1998
- Titel: Jahrbücher des Deutschen Reichs unter Heinrich (VII.)
- Publiziert bei: Duncker & Humblot
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Primäre Kategorie: Roman
- Externe Editionsreferenzen: OL20020794M
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3428093844
- Thematische Tags: Kings and rulers, History, History and criticism, Biography
- Verfasst von: Peter Thorau
- Ort der Veröffentlichung: Berlin
- Open-Library-Work-ID: OL18844665W
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Gerade neunjährig wurde Heinrich (VII.) 1220 auf Wunsch seines Vaters Friedrich II. von den deutschen Fürsten zum König gewählt. Für das Verständnis seiner Regierungszeit (1220-1235) ist von ausschlaggebender Bedeutung, daß sie in zwei sehr unterschiedliche Perioden zerfällt; nämlich in die seiner eigenständigen Regierung (ab 1228) und in die, in der er als Minderjähriger - und noch etwas darüber hinaus - in Abhängigkeit von Erziehern und fürstlichen 'Regenten' gehalten wurde, zunächst in der Erzbischof Engelberts von Köln und dann Herzog Ludwigs von Bayern. Unter der Prämisse des vorgeblich selbstverantwortlich handelnden Königs und unter Verkennung aller übrigen Intentionen, führte die Nichtbeachtung dieses Unterschieds sowohl zu einer Fehleinschätzung seiner Person als auch der Geschichte des Reichs in den zwanziger Jahren des 13. Jahrhunderts. König Heinrich (VII.) stand in diesen Jahren dem regnum Theutonicum nur als der notwendige und ob seiner Minderjährigkeit den Fürsten genehme Legitimationsspender und -beschaffer vor. ... Als Heinrich (VII.) Ende 1228 den Bayernherzog von sich wies und die Regierung selbst in die Hand nahm, versuchte er eine acht Jahre dauernde fürstliche Oligarchie zu beenden. Gleichzeitig endete für das hochmittelalterliche deutsche Königtum eine materiell und ideell nachteilige Zeitspanne, die in dem hier vorgelegten 1. Teilband der Jahrbücher König Heinrichs (VII.) erstmals Gegenstand einer eingehenden Untersuchung ist."--Publisher's website
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: T. 1. König Heinrich (VII.), das Reich und die Territorien / Peter Thorau.
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
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Häufige Fragen zu Jahrbücher des Deutschen Reichs unter Heinrich (VII.)
Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?
Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: T. 1. König Heinrich (VII.), das Reich und die Territorien / Peter Thorau.
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
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Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Gerade neunjährig wurde Heinrich (VII.) 1220 auf Wunsch seines Vaters Friedrich II. von den deutschen Fürsten zum König gewählt. Für das Verständnis seiner Regierungszeit (1220-1235) ist von ausschlaggebender Bedeutung, daß sie in zwei sehr unterschiedliche Perioden zerfällt; nämlich in die seiner eigenständigen Regierung (ab 1228) und in die, in der er als Minderjähriger - und noch etwas darüber hinaus - in Abhängigkeit von Erziehern und fürstlichen 'Regenten' gehalten wurde, zunächst in der Erzbischof Engelberts von Köln und dann Herzog Ludwigs von Bayern. Unter der Prämisse des vorgeblich selbstverantwortlich handelnden Königs und unter Verkennung aller übrigen Intentionen, führte die Nichtbeachtung dieses Unterschieds sowohl zu einer Fehleinschätzung seiner Person als auch der Geschichte des Reichs in den zwanziger Jahren des 13. Jahrhunderts. König Heinrich (VII.) stand in diesen Jahren dem regnum Theutonicum nur als der notwendige und ob seiner Minderjährigkeit den Fürsten genehme Legitimationsspender und -beschaffer vor. ... Als Heinrich (VII.) Ende 1228 den Bayernherzog von sich wies und die Regierung selbst in die Hand nahm, versuchte er eine acht Jahre dauernde fürstliche Oligarchie zu beenden. Gleichzeitig endete für das hochmittelalterliche deutsche Königtum eine materiell und ideell nachteilige Zeitspanne, die in dem hier vorgelegten 1. Teilband der Jahrbücher König Heinrichs (VII.) erstmals Gegenstand einer eingehenden Untersuchung ist."--Publisher's website
Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?
Die Ausgabe erschien am 1998 bei Duncker & Humblot und ist dem Veröffentlichungsort Berlin zugeordnet.
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