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KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion kaufen? Infos zu Inhalt, Autor und ISBN

07.10.2026

Lesedauer: 14 min

KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion von Yuliya von Saal im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion kaufen? Infos zu Inhalt, Autor und ISBN

KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion von Yuliya von Saal - Informationen zur Ausgabe

KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion ist ein Werk von Yuliya von Saal, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Der Untertitel Demokratisierung, Werteumbruch und Auflösung 1985-1991 ergänzt den Haupttitel KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die Kurzbeschreibung von KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Die sowjetische Führung war sich 1975 nach der Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte ihres Erfolges sicher und feierte vor allem die Vereinbarungen über vertrauensbildende Maßnahmen. Dass der Kreml die Sprengkraft der Schlussakte in puncto Bürger- und Menschenrechte unterschätzt hatte und langfristig in einen beständig wachsenden Zugzwang der Demokratisierung geriet, zeigt Yulia von Saals Studie. Eine besonders starke Wirkung entfalteten die Interdependenzen zwischen der sowjetischen KSZE-Politik und der Innenpolitik der UdSSR in der Perestroika-Ära unter Michail Gorbacev. Der KSZE-Prozess ermunterte die zentrifugalen Kräfte in der multiethnischen Sowjetunion, erweiterte den innersowjetischen Diskurs um das Thema "Menschenrechte" mit erodierenden Folgen für die Staatsideologie und stimulierte die gesellschaftliche Kritik am System. Insbesondere beförderte er die Liberalisierungspolitik der Reformer in der KPdSU und sicherte diese international ab."--Cover Als Veröffentlichungsdatum ist 2014 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Oldenbourg Verlag in München.

Was diese Ausgabe besonders interessant macht

Auch das Veröffentlichungsdatum 2014 macht KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Gerade wer nach Werken von Yuliya von Saal sucht, sollte KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion näher betrachten. KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Der Verlag Oldenbourg Verlag und der Verlagsort München liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche.

Was behandelt KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion?

Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Die sowjetische Führung war sich 1975 nach der Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte ihres Erfolges sicher und feierte vor allem die Vereinbarungen über vertrauensbildende Maßnahmen. Dass der Kreml die Sprengkraft der Schlussakte in puncto Bürger- und Menschenrechte unterschätzt hatte und langfristig in einen beständig wachsenden Zugzwang der Demokratisierung geriet, zeigt Yulia von Saals Studie. Eine besonders starke Wirkung entfalteten die Interdependenzen zwischen der sowjetischen KSZE-Politik und der Innenpolitik der UdSSR in der Perestroika-Ära unter Michail Gorbacev. Der KSZE-Prozess ermunterte die zentrifugalen Kräfte in der multiethnischen Sowjetunion, erweiterte den innersowjetischen Diskurs um das Thema "Menschenrechte" mit erodierenden Folgen für die Staatsideologie und stimulierte die gesellschaftliche Kritik am System. Insbesondere beförderte er die Liberalisierungspolitik der Reformer in der KPdSU und sicherte diese international ab."--Cover Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Einleitung -- Fragestellung -- Forschungsstand und Eingrenzung des Themas -- Untersuchungsmethode -- Akteurs-Ebenen : Parteistaat und informelle Öffentlichkeit -- Quellen | Internationales Umfeld und Beginn der Perestroika -- | Transnationale Sozialisation : der KSZE-Prozess vor 1985 -- | Der Pyrrhussieg der UdSSR : die Schlussakte von 1975 -- | Der KSZE-Prozess im "Gewand" der Menschenrechte -- | Gorbačevs erste Korrekturen in der Innen- und Aussenpolitik, 1985-1987 -- | Die Perestroika als Versuch der Systemrevitalisierung : "Beschleunigung", "Faktor Mensch" und "Glasnost" -- | Instrumentelle und ideelle Motive des Umdenkens in der sowjetischen KSZE-Politik -- | Ziel- und Strategiewechsel in der sowjetischen KSZE-Politik -- | "Von der Verteidigung zum Angriff : die KSZE-Expertentreffen in Ottawa (1985) und Bern (1986) -- | Die "rhetorische Wende" auf dem KSZE-Folgetreffen in Wien -- | Der Forderungskatalog der westlichen Staaten an Moskau -- | Die innenpolitischen Folgen des KSZE-Prozesses : von der kontrollierten zur eigendynamischen Liberalisierung und die "Macht" der Menschenrechtsnormen (1986-1989/1990) -- | Die Befreiung der Gesellschaft und der Machtverlust der KPdSU -- | Die begrenzte Mobilisierung des "Faktors Mensch" -- | Die Herausbildung der informellen Gruppen -- | Die Informellen und die KSZE -- | Die Reaktionen des Machtapparates : Widersprüchlichkeit der Umgangsformen -- | Die Erweiterung von glasnost : Meinungs- und Pressefreiheit der informellen Medien -- | "Mehr Licht!" : Lockerung der Zensur -- | Die Herausbildung des "Zweiten Samizdat" seit 1987 und der Verlust des Informationsmonopols durch die KPdSU -- | Der Samizdat als Musterbeispiel für die Meinungs- und Pressefreiheit -- | Irritation als Reaktion : staatliche Umgangsformen mit dem Phänomen der informellen Presse -- | Reisefreiheit : Ausreisebewegungen und die Entkriminalisierung der Emigration -- | Die Liberalisierung der sowjetischen Ausreisepolitik unter Einfluss der multilateralen Diplomatie -- | Der Massenexodus aus der Sowjetunion -- | Die KSZE als Referenz : Emigrationsbewegung und Forderungen nach gesetzlichen Garantien der Reisefreiheit -- | Selbstbestimmungsrecht der Völker : das Streben der Balten nach Wiederherstellung der staadichen Unabhängigkeit -- | Emotionalisierung und Mobilisierung des nationalen Widerstands durch die lettische "Helsinki-86"-Gruppe -- | Die Volksfrontbewegungen : Ziele, Strategien und Folgen -- | Die KSZE als Forum und Instrument : Internationalisierung der "Baltischen Frage" via KSZE 1989/1991 -- | Der Domino-Effekt des Nationalen "Spill-Over" -- | Mobilisierung der Opposition, Menschenrechtsdialog und Verlust der Kontrolle -- | Erstarkung der Gegengesellschaft und Verdrängung der staatlichen Deutungsmacht im Sommer 1988 -- | Die Menschenrechtskommission von Fedor Burlackij und die Enttabuisierung des Menschenrechtsdiskurses -- | Vom Kollektiv zum Individuum : der Werteumbruch und die Entsakralisierung des Systems -- | Parteiinterne Widerstände und die Aufwertung völkerrechtlicher Normen -- | Politische Reformen und Legitimationskrise der KPdSU -- | Die XIX. Parteikonferenz -- | Die Wahlen zum Völksdeputiertenkongress 1989 : eine Massenmobilisierung gegen das Parteiestablishment -- | Der Wertediskurs und das Ende der Parteieinheit im ersten Völksdeputiertenkongress -- | Die Radikalisierung der gesellschaftlichen Bewegung -- | Zwischenfazit -- | Die wechselseitige Beschleunigung von KSZE-Prozess und innerstaatlicher Demokratisierung und der Zusammenbruch der Sowjetunion, 1989-1990/1991 -- | Die Wirkung der Perestroika auf den KSZE-Prozess -- | Die Preisgabe sowjetischer Positionen auf dem KSZE-Treffen in Wien, 1988/1989 -- | Der KSZE-Prozess als Vehikel demokratischer Reformen : die Rezeption des Schlussdokuments von Wien in der UdSSR -- | Demokratisierung durch die Implementierung der KSZE-Normen und der Zusammenbruch der Sowjetunion -- | Die Umsetzung der KSZE-Bestimmungen in nationales Recht -- | Die Vertiefung des KSZE-Prozesses vor dem Hintergrund von Gorbačevs "Wende nach rechts" -- | Das Endspiel : die KSZE-Konferenz über die menschliche Dimension in Moskau im Schatten des August-Putsches und die Implosion der Sowjetunion 1991 -- | Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick -- | Fazit -- | Ausblick ---- Anhang-- Abkürzungsverzeichnis-- Quellen- und Literaturverzeichnis-- Gruppenverzeichnis-- Personenverzeichnis. Über die Schlagwörter History, Politics and government, Foreign relations, Diplomatic relations, Conference on Security and Cooperation in Europe (Organization), Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Soviet union, politics and government, 1985-1991, Soviet union, foreign relations, 1985-1991 lässt sich KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion auch in größeren Beständen gezielt auffinden.

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Die Kombination aus ISBN-10 3486705105 und ISBN-13 9783486705102 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL23154304W und OL30992289M besonders hilfreich. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Oldenbourg Verlag, München und 2014 präzise ergänzt.

Wichtige Buchdaten im Überblick

  1. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  2. Umfang: 404 Seiten
  3. Buchtitel: KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion
  4. Ergänzender Titelzusatz: Demokratisierung, Werteumbruch und Auflösung 1985-1991
  5. Open-Library-Editions-IDs: OL30992289M
  6. Sprache: Deutsch
  7. Veröffentlicht am: 2014
  8. ISBN-10: 3486705105
  9. Open-Library-Work-ID: OL23154304W
  10. Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Einleitung -- Fragestellung -- Forschungsstand und Eingrenzung des Themas -- Untersuchungsmethode -- Akteurs-Ebenen : Parteistaat und informelle Öffentlichkeit -- Quellen | Internationales Umfeld und Beginn der Perestroika -- | Transnationale Sozialisation : der KSZE-Prozess vor 1985 -- | Der Pyrrhussieg der UdSSR : die Schlussakte von 1975 -- | Der KSZE-Prozess im "Gewand" der Menschenrechte -- | Gorbačevs erste Korrekturen in der Innen- und Aussenpolitik, 1985-1987 -- | Die Perestroika als Versuch der Systemrevitalisierung : "Beschleunigung", "Faktor Mensch" und "Glasnost" -- | Instrumentelle und ideelle Motive des Umdenkens in der sowjetischen KSZE-Politik -- | Ziel- und Strategiewechsel in der sowjetischen KSZE-Politik -- | "Von der Verteidigung zum Angriff : die KSZE-Expertentreffen in Ottawa (1985) und Bern (1986) -- | Die "rhetorische Wende" auf dem KSZE-Folgetreffen in Wien -- | Der Forderungskatalog der westlichen Staaten an Moskau -- | Die innenpolitischen Folgen des KSZE-Prozesses : von der kontrollierten zur eigendynamischen Liberalisierung und die "Macht" der Menschenrechtsnormen (1986-1989/1990) -- | Die Befreiung der Gesellschaft und der Machtverlust der KPdSU -- | Die begrenzte Mobilisierung des "Faktors Mensch" -- | Die Herausbildung der informellen Gruppen -- | Die Informellen und die KSZE -- | Die Reaktionen des Machtapparates : Widersprüchlichkeit der Umgangsformen -- | Die Erweiterung von glasnost : Meinungs- und Pressefreiheit der informellen Medien -- | "Mehr Licht!" : Lockerung der Zensur -- | Die Herausbildung des "Zweiten Samizdat" seit 1987 und der Verlust des Informationsmonopols durch die KPdSU -- | Der Samizdat als Musterbeispiel für die Meinungs- und Pressefreiheit -- | Irritation als Reaktion : staatliche Umgangsformen mit dem Phänomen der informellen Presse -- | Reisefreiheit : Ausreisebewegungen und die Entkriminalisierung der Emigration -- | Die Liberalisierung der sowjetischen Ausreisepolitik unter Einfluss der multilateralen Diplomatie -- | Der Massenexodus aus der Sowjetunion -- | Die KSZE als Referenz : Emigrationsbewegung und Forderungen nach gesetzlichen Garantien der Reisefreiheit -- | Selbstbestimmungsrecht der Völker : das Streben der Balten nach Wiederherstellung der staadichen Unabhängigkeit -- | Emotionalisierung und Mobilisierung des nationalen Widerstands durch die lettische "Helsinki-86"-Gruppe -- | Die Volksfrontbewegungen : Ziele, Strategien und Folgen -- | Die KSZE als Forum und Instrument : Internationalisierung der "Baltischen Frage" via KSZE 1989/1991 -- | Der Domino-Effekt des Nationalen "Spill-Over" -- | Mobilisierung der Opposition, Menschenrechtsdialog und Verlust der Kontrolle -- | Erstarkung der Gegengesellschaft und Verdrängung der staatlichen Deutungsmacht im Sommer 1988 -- | Die Menschenrechtskommission von Fedor Burlackij und die Enttabuisierung des Menschenrechtsdiskurses -- | Vom Kollektiv zum Individuum : der Werteumbruch und die Entsakralisierung des Systems -- | Parteiinterne Widerstände und die Aufwertung völkerrechtlicher Normen -- | Politische Reformen und Legitimationskrise der KPdSU -- | Die XIX. Parteikonferenz -- | Die Wahlen zum Völksdeputiertenkongress 1989 : eine Massenmobilisierung gegen das Parteiestablishment -- | Der Wertediskurs und das Ende der Parteieinheit im ersten Völksdeputiertenkongress -- | Die Radikalisierung der gesellschaftlichen Bewegung -- | Zwischenfazit -- | Die wechselseitige Beschleunigung von KSZE-Prozess und innerstaatlicher Demokratisierung und der Zusammenbruch der Sowjetunion, 1989-1990/1991 -- | Die Wirkung der Perestroika auf den KSZE-Prozess -- | Die Preisgabe sowjetischer Positionen auf dem KSZE-Treffen in Wien, 1988/1989 -- | Der KSZE-Prozess als Vehikel demokratischer Reformen : die Rezeption des Schlussdokuments von Wien in der UdSSR -- | Demokratisierung durch die Implementierung der KSZE-Normen und der Zusammenbruch der Sowjetunion -- | Die Umsetzung der KSZE-Bestimmungen in nationales Recht -- | Die Vertiefung des KSZE-Prozesses vor dem Hintergrund von Gorbačevs "Wende nach rechts" -- | Das Endspiel : die KSZE-Konferenz über die menschliche Dimension in Moskau im Schatten des August-Putsches und die Implosion der Sowjetunion 1991 -- | Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick -- | Fazit -- | Ausblick ---- Anhang-- Abkürzungsverzeichnis-- Quellen- und Literaturverzeichnis-- Gruppenverzeichnis-- Personenverzeichnis.
  11. Publiziert bei: Oldenbourg Verlag
  12. Ort der Veröffentlichung: München
  13. Kurzbeschreibung: Die sowjetische Führung war sich 1975 nach der Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte ihres Erfolges sicher und feierte vor allem die Vereinbarungen über vertrauensbildende Maßnahmen. Dass der Kreml die Sprengkraft der Schlussakte in puncto Bürger- und Menschenrechte unterschätzt hatte und langfristig in einen beständig wachsenden Zugzwang der Demokratisierung geriet, zeigt Yulia von Saals Studie. Eine besonders starke Wirkung entfalteten die Interdependenzen zwischen der sowjetischen KSZE-Politik und der Innenpolitik der UdSSR in der Perestroika-Ära unter Michail Gorbacev. Der KSZE-Prozess ermunterte die zentrifugalen Kräfte in der multiethnischen Sowjetunion, erweiterte den innersowjetischen Diskurs um das Thema "Menschenrechte" mit erodierenden Folgen für die Staatsideologie und stimulierte die gesellschaftliche Kritik am System. Insbesondere beförderte er die Liberalisierungspolitik der Reformer in der KPdSU und sicherte diese international ab."--Cover
  14. Schlagwörter: History, Politics and government, Foreign relations, Diplomatic relations, Conference on Security and Cooperation in Europe (Organization), Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Soviet union, politics and government, 1985-1991, Soviet union, foreign relations, 1985-1991
  15. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783486705102
  16. Verfasst von: Yuliya von Saal

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Yuliya von Saal, Sachbuch und den Tags History, Politics and government, Foreign relations, Diplomatic relations, Conference on Security and Cooperation in Europe (Organization), Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Soviet union, politics and government, 1985-1991, Soviet union, foreign relations, 1985-1991, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3486705105, 9783486705102 und OL23154304W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.

Häufige Fragen zu KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion

Wie lässt sich KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion thematisch einordnen?

Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.

Warum ist der Untertitel Demokratisierung, Werteumbruch und Auflösung 1985-1991 wichtig?

Er hilft dabei, KSZE-Prozess und Perestroika in der Sowjetunion inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Die sowjetische Führung war sich 1975 nach der Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte ihres Erfolges sicher und feierte vor allem die Vereinbarungen über vertrauensbildende Maßnahmen. Dass der Kreml die Sprengkraft der Schlussakte in puncto Bürger- und Menschenrechte unterschätzt hatte und langfristig in einen beständig wachsenden Zugzwang der Demokratisierung geriet, zeigt Yulia von Saals Studie. Eine besonders starke Wirkung entfalteten die Interdependenzen zwischen der sowjetischen KSZE-Politik und der Innenpolitik der UdSSR in der Perestroika-Ära unter Michail Gorbacev. Der KSZE-Prozess ermunterte die zentrifugalen Kräfte in der multiethnischen Sowjetunion, erweiterte den innersowjetischen Diskurs um das Thema "Menschenrechte" mit erodierenden Folgen für die Staatsideologie und stimulierte die gesellschaftliche Kritik am System. Insbesondere beförderte er die Liberalisierungspolitik der Reformer in der KPdSU und sicherte diese international ab."--Cover

Wie ist das Buch aufgebaut?

Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Einleitung -- Fragestellung -- Forschungsstand und Eingrenzung des Themas -- Untersuchungsmethode -- Akteurs-Ebenen : Parteistaat und informelle Öffentlichkeit -- Quellen | Internationales Umfeld und Beginn der Perestroika -- | Transnationale Sozialisation : der KSZE-Prozess vor 1985 -- | Der Pyrrhussieg der UdSSR : die Schlussakte von 1975 -- | Der KSZE-Prozess im "Gewand" der Menschenrechte -- | Gorbačevs erste Korrekturen in der Innen- und Aussenpolitik, 1985-1987 -- | Die Perestroika als Versuch der Systemrevitalisierung : "Beschleunigung", "Faktor Mensch" und "Glasnost" -- | Instrumentelle und ideelle Motive des Umdenkens in der sowjetischen KSZE-Politik -- | Ziel- und Strategiewechsel in der sowjetischen KSZE-Politik -- | "Von der Verteidigung zum Angriff : die KSZE-Expertentreffen in Ottawa (1985) und Bern (1986) -- | Die "rhetorische Wende" auf dem KSZE-Folgetreffen in Wien -- | Der Forderungskatalog der westlichen Staaten an Moskau -- | Die innenpolitischen Folgen des KSZE-Prozesses : von der kontrollierten zur eigendynamischen Liberalisierung und die "Macht" der Menschenrechtsnormen (1986-1989/1990) -- | Die Befreiung der Gesellschaft und der Machtverlust der KPdSU -- | Die begrenzte Mobilisierung des "Faktors Mensch" -- | Die Herausbildung der informellen Gruppen -- | Die Informellen und die KSZE -- | Die Reaktionen des Machtapparates : Widersprüchlichkeit der Umgangsformen -- | Die Erweiterung von glasnost : Meinungs- und Pressefreiheit der informellen Medien -- | "Mehr Licht!" : Lockerung der Zensur -- | Die Herausbildung des "Zweiten Samizdat" seit 1987 und der Verlust des Informationsmonopols durch die KPdSU -- | Der Samizdat als Musterbeispiel für die Meinungs- und Pressefreiheit -- | Irritation als Reaktion : staatliche Umgangsformen mit dem Phänomen der informellen Presse -- | Reisefreiheit : Ausreisebewegungen und die Entkriminalisierung der Emigration -- | Die Liberalisierung der sowjetischen Ausreisepolitik unter Einfluss der multilateralen Diplomatie -- | Der Massenexodus aus der Sowjetunion -- | Die KSZE als Referenz : Emigrationsbewegung und Forderungen nach gesetzlichen Garantien der Reisefreiheit -- | Selbstbestimmungsrecht der Völker : das Streben der Balten nach Wiederherstellung der staadichen Unabhängigkeit -- | Emotionalisierung und Mobilisierung des nationalen Widerstands durch die lettische "Helsinki-86"-Gruppe -- | Die Volksfrontbewegungen : Ziele, Strategien und Folgen -- | Die KSZE als Forum und Instrument : Internationalisierung der "Baltischen Frage" via KSZE 1989/1991 -- | Der Domino-Effekt des Nationalen "Spill-Over" -- | Mobilisierung der Opposition, Menschenrechtsdialog und Verlust der Kontrolle -- | Erstarkung der Gegengesellschaft und Verdrängung der staatlichen Deutungsmacht im Sommer 1988 -- | Die Menschenrechtskommission von Fedor Burlackij und die Enttabuisierung des Menschenrechtsdiskurses -- | Vom Kollektiv zum Individuum : der Werteumbruch und die Entsakralisierung des Systems -- | Parteiinterne Widerstände und die Aufwertung völkerrechtlicher Normen -- | Politische Reformen und Legitimationskrise der KPdSU -- | Die XIX. Parteikonferenz -- | Die Wahlen zum Völksdeputiertenkongress 1989 : eine Massenmobilisierung gegen das Parteiestablishment -- | Der Wertediskurs und das Ende der Parteieinheit im ersten Völksdeputiertenkongress -- | Die Radikalisierung der gesellschaftlichen Bewegung -- | Zwischenfazit -- | Die wechselseitige Beschleunigung von KSZE-Prozess und innerstaatlicher Demokratisierung und der Zusammenbruch der Sowjetunion, 1989-1990/1991 -- | Die Wirkung der Perestroika auf den KSZE-Prozess -- | Die Preisgabe sowjetischer Positionen auf dem KSZE-Treffen in Wien, 1988/1989 -- | Der KSZE-Prozess als Vehikel demokratischer Reformen : die Rezeption des Schlussdokuments von Wien in der UdSSR -- | Demokratisierung durch die Implementierung der KSZE-Normen und der Zusammenbruch der Sowjetunion -- | Die Umsetzung der KSZE-Bestimmungen in nationales Recht -- | Die Vertiefung des KSZE-Prozesses vor dem Hintergrund von Gorbačevs "Wende nach rechts" -- | Das Endspiel : die KSZE-Konferenz über die menschliche Dimension in Moskau im Schatten des August-Putsches und die Implosion der Sowjetunion 1991 -- | Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick -- | Fazit -- | Ausblick ---- Anhang-- Abkürzungsverzeichnis-- Quellen- und Literaturverzeichnis-- Gruppenverzeichnis-- Personenverzeichnis.

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