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Gottesstaaten und Machtpyramiden | Buchbeschreibung, Autor und Verlag

06.10.2026

Lesedauer: 8 min

Hier findest du zu Gottesstaaten und Machtpyramiden von Arnold Hottinger die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

Gottesstaaten und Machtpyramiden | Buchbeschreibung, Autor und Verlag

Gottesstaaten und Machtpyramiden | Buchbeschreibung, Autor und Verlag

Gottesstaaten und Machtpyramiden im Überblick

Gottesstaaten und Machtpyramiden ist ein Werk von Arnold Hottinger, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Der Untertitel Demokratie in der islamischen Welt ergänzt den Haupttitel Gottesstaaten und Machtpyramiden sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Inhaltlich lässt sich Gottesstaaten und Machtpyramiden folgendermaßen zusammenfassen: In diesem Buch geht es um die Demokratie in den Ländern einer Kultur, in der Demokratie nicht einheimisch ist. Die nahöstlichen Kulturen, die historisch ältesten auf der westlichen Halbkugel, beruhen auf dem Gottkönigtum. Auch der Islam hat diese Vorstellung übernommen, nach welcher die Gemeinschaft der Gläubigen Gott zu dienen hat und ihre Anführer als Nachfolger des Propheten Gottes Vertreter auf Erden sind. Die Herrschaft tendiert allerdings auch im Osten zur Verweltlichung, weil die Herrscher gern gut leben, reich sind und sich oft mehr für die Macht interessieren als für den Gottesdienst. Deshalb hat es in der islamischen Welt oft eine praktische Trennung zwischen der geistlichen und der politischen Sphäre gegeben, im Gegensatz zum christlichen Abendland aber nie eine theoretische Anerkennung dieser Dualität. Erst im 19. Jahrhundert setzte ein Wandel ein. Der Nahe Osten wurde von europäischen und amerikanischen Vorstellungen und Errungenschaften erfasst. Wirtschaft, Technologie, Lebensweise, auch die Grundvorstellungen von Erfolg und Effizienz, Bildung und Kultur änderten sich weitgehend. Der Umbau der politischen Machtsysteme blieb jedoch unvollständig. Zwar garantieren die Verfassungen in zahlreichen islamischen Staaten Volksvertretungen, unabhängige Gerichte, Menschenrechte. Doch in Wirklichkeit bestehen für die Machthaber weiterhin keine Kontrollen, die demokratischen Institutionen sind Kulissen geblieben. Das muss sich ändern, weil auch die islamische Welt Freiheit und Fortschritt braucht. Der Wandel kann jedoch nur gelingen, wenn die Demokratisierung nicht mehr als aufgezwungener Import erscheint, sondern als organische Entwicklung von innen verwirklicht werden kann Die Ausgabe erschien am 2000 bei Schöningh und ist dem Verlagsstandort Paderborn, Germany zugeordnet.

Warum Gottesstaaten und Machtpyramiden relevant sein kann

Mit Schöningh in Paderborn, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Gottesstaaten und Machtpyramiden spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Gottesstaaten und Machtpyramiden liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Für alle, die Bücher von Arnold Hottinger recherchieren oder vergleichen, ist Gottesstaaten und Machtpyramiden eine relevante Ausgabe. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2000 lässt sich Gottesstaaten und Machtpyramiden sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen.

Inhalt und thematische Schwerpunkte

Die Beschreibung zeigt, dass Gottesstaaten und Machtpyramiden klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: In diesem Buch geht es um die Demokratie in den Ländern einer Kultur, in der Demokratie nicht einheimisch ist. Die nahöstlichen Kulturen, die historisch ältesten auf der westlichen Halbkugel, beruhen auf dem Gottkönigtum. Auch der Islam hat diese Vorstellung übernommen, nach welcher die Gemeinschaft der Gläubigen Gott zu dienen hat und ihre Anführer als Nachfolger des Propheten Gottes Vertreter auf Erden sind. Die Herrschaft tendiert allerdings auch im Osten zur Verweltlichung, weil die Herrscher gern gut leben, reich sind und sich oft mehr für die Macht interessieren als für den Gottesdienst. Deshalb hat es in der islamischen Welt oft eine praktische Trennung zwischen der geistlichen und der politischen Sphäre gegeben, im Gegensatz zum christlichen Abendland aber nie eine theoretische Anerkennung dieser Dualität. Erst im 19. Jahrhundert setzte ein Wandel ein. Der Nahe Osten wurde von europäischen und amerikanischen Vorstellungen und Errungenschaften erfasst. Wirtschaft, Technologie, Lebensweise, auch die Grundvorstellungen von Erfolg und Effizienz, Bildung und Kultur änderten sich weitgehend. Der Umbau der politischen Machtsysteme blieb jedoch unvollständig. Zwar garantieren die Verfassungen in zahlreichen islamischen Staaten Volksvertretungen, unabhängige Gerichte, Menschenrechte. Doch in Wirklichkeit bestehen für die Machthaber weiterhin keine Kontrollen, die demokratischen Institutionen sind Kulissen geblieben. Das muss sich ändern, weil auch die islamische Welt Freiheit und Fortschritt braucht. Der Wandel kann jedoch nur gelingen, wenn die Demokratisierung nicht mehr als aufgezwungener Import erscheint, sondern als organische Entwicklung von innen verwirklicht werden kann Über die Schlagwörter Democracy, Politics and government, Religious aspects, Islam, Islam and state, Religious aspects of Democracy, Theocracy lässt sich Gottesstaaten und Machtpyramiden auch in größeren Beständen gezielt auffinden. Der dokumentierte Umfang von 467 Seiten sowie das Format pocket geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe.

Edition und bibliografische Einordnung

Die Ausgabe ist über den Verlag Schöningh, den Ort Paderborn, Germany und das Datum 2000 klar kontextualisiert. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL2240408W sowie die Editionszuordnungen OL19181765M, OL3615141M referenzierbar. Sowohl die ISBN-10 3506739476 als auch die ISBN-13 9783506739476 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich.

Bibliografische Daten auf einen Blick

  1. Umfang: 467 Seiten
  2. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  3. ISBN-13: 9783506739476
  4. Verlag: Schöningh
  5. Ergänzender Titelzusatz: Demokratie in der islamischen Welt
  6. Schlagwörter: Democracy, Politics and government, Religious aspects, Islam, Islam and state, Religious aspects of Democracy, Theocracy
  7. Format: pocket
  8. Verfasst von: Arnold Hottinger
  9. Open-Library-Editions-IDs: OL19181765M, OL3615141M
  10. Titel: Gottesstaaten und Machtpyramiden
  11. Kurzbeschreibung: In diesem Buch geht es um die Demokratie in den Ländern einer Kultur, in der Demokratie nicht einheimisch ist. Die nahöstlichen Kulturen, die historisch ältesten auf der westlichen Halbkugel, beruhen auf dem Gottkönigtum. Auch der Islam hat diese Vorstellung übernommen, nach welcher die Gemeinschaft der Gläubigen Gott zu dienen hat und ihre Anführer als Nachfolger des Propheten Gottes Vertreter auf Erden sind. Die Herrschaft tendiert allerdings auch im Osten zur Verweltlichung, weil die Herrscher gern gut leben, reich sind und sich oft mehr für die Macht interessieren als für den Gottesdienst. Deshalb hat es in der islamischen Welt oft eine praktische Trennung zwischen der geistlichen und der politischen Sphäre gegeben, im Gegensatz zum christlichen Abendland aber nie eine theoretische Anerkennung dieser Dualität. Erst im 19. Jahrhundert setzte ein Wandel ein. Der Nahe Osten wurde von europäischen und amerikanischen Vorstellungen und Errungenschaften erfasst. Wirtschaft, Technologie, Lebensweise, auch die Grundvorstellungen von Erfolg und Effizienz, Bildung und Kultur änderten sich weitgehend. Der Umbau der politischen Machtsysteme blieb jedoch unvollständig. Zwar garantieren die Verfassungen in zahlreichen islamischen Staaten Volksvertretungen, unabhängige Gerichte, Menschenrechte. Doch in Wirklichkeit bestehen für die Machthaber weiterhin keine Kontrollen, die demokratischen Institutionen sind Kulissen geblieben. Das muss sich ändern, weil auch die islamische Welt Freiheit und Fortschritt braucht. Der Wandel kann jedoch nur gelingen, wenn die Demokratisierung nicht mehr als aufgezwungener Import erscheint, sondern als organische Entwicklung von innen verwirklicht werden kann
  12. Externe Work-Referenz: OL2240408W
  13. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  14. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3506739476
  15. Verlagsort: Paderborn, Germany
  16. Veröffentlicht am: 2000

Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe

Die Verbindung aus Gottesstaaten und Machtpyramiden, Arnold Hottinger, Sachbuch und Democracy, Politics and government, Religious aspects, Islam, Islam and state, Religious aspects of Democracy, Theocracy schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Eindeutige Referenzdaten wie 3506739476, 9783506739476 und OL2240408W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Welche Verlagsangaben sind vorhanden?

Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2000, der Verlag Schöningh und der Verlagsort Paderborn, Germany.

In welcher Sprache liegt das Buch vor?

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Democracy, Politics and government, Religious aspects, Islam, Islam and state, Religious aspects of Democracy, Theocracy bei der Einordnung.

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

In diesem Buch geht es um die Demokratie in den Ländern einer Kultur, in der Demokratie nicht einheimisch ist. Die nahöstlichen Kulturen, die historisch ältesten auf der westlichen Halbkugel, beruhen auf dem Gottkönigtum. Auch der Islam hat diese Vorstellung übernommen, nach welcher die Gemeinschaft der Gläubigen Gott zu dienen hat und ihre Anführer als Nachfolger des Propheten Gottes Vertreter auf Erden sind. Die Herrschaft tendiert allerdings auch im Osten zur Verweltlichung, weil die Herrscher gern gut leben, reich sind und sich oft mehr für die Macht interessieren als für den Gottesdienst. Deshalb hat es in der islamischen Welt oft eine praktische Trennung zwischen der geistlichen und der politischen Sphäre gegeben, im Gegensatz zum christlichen Abendland aber nie eine theoretische Anerkennung dieser Dualität. Erst im 19. Jahrhundert setzte ein Wandel ein. Der Nahe Osten wurde von europäischen und amerikanischen Vorstellungen und Errungenschaften erfasst. Wirtschaft, Technologie, Lebensweise, auch die Grundvorstellungen von Erfolg und Effizienz, Bildung und Kultur änderten sich weitgehend. Der Umbau der politischen Machtsysteme blieb jedoch unvollständig. Zwar garantieren die Verfassungen in zahlreichen islamischen Staaten Volksvertretungen, unabhängige Gerichte, Menschenrechte. Doch in Wirklichkeit bestehen für die Machthaber weiterhin keine Kontrollen, die demokratischen Institutionen sind Kulissen geblieben. Das muss sich ändern, weil auch die islamische Welt Freiheit und Fortschritt braucht. Der Wandel kann jedoch nur gelingen, wenn die Demokratisierung nicht mehr als aufgezwungener Import erscheint, sondern als organische Entwicklung von innen verwirklicht werden kann

Wie lässt sich Gottesstaaten und Machtpyramiden thematisch einordnen?

Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.

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