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Generation in Kesseln | Buch, Verlag und Erscheinungsjahr

04.10.2026

Lesedauer: 7 min

Generation in Kesseln von Norman Ächtler prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Generation in Kesseln | Buch, Verlag und Erscheinungsjahr

Generation in Kesseln von Norman Ächtler - Informationen zur Ausgabe

Generation in Kesseln von Norman Ächtler ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Untertitel das soldatische Opfernarrativ im westdeutschen Kriegsroman 1945-1960 ergänzt den Haupttitel Generation in Kesseln sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Aus der Buchbeschreibung zu Generation in Kesseln ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Über die Entstehung des Mythos von der ¿sauberen Wehrmacht± im literarischen Feld der Nachkriegszeit. Bis heute gilt die Schlacht von Stalingrad als der symbolische Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs. Die Einkesselung gehört zu den zentralen Erfahrungen deutscher Soldaten auf dem östlichen Kriegsschauplatz. Ebenso eindrücklich war die Rücksichtslosigkeit, mit der die Wehrmachtsjustiz die Soldaten in den aussichtslosen Kampf schickte und Deserteure verfolgte. Die Erfahrung des doppelten Eingekesseltseins zwischen militärischem Gegner und Militärgerichtsbarkeit prägte das Erzählen in der frühen Bundesrepublik nachhaltig: Die deutschen Frontsoldaten wurden dadurch als Leidtragende des deutschen Vernichtungskriegs dargestellt. Die Behauptung, der Soldat sei ausweglos von tödlichen Feinden umgeben gewesen, stilisiert den Kampfeinsatz zur Überlebensstrategie und verschleiert das Verhältnis von Täter und Opfer. Norman Ächtler zeichnet die Herausbildung des Soldatischen Opfernarrativs im publizistischen Diskurs der Nachkriegszeit und seine literarische Ausgestaltung im Kriegsroman der frühen Bundesrepublik nach. Erstmals geraten Kriegsromane - u.a. von Ernst Jünger, Theodor Plivier und Heinrich Böll - auf einer breiten empirischen Basis in den Blick einer wissenschaftlichen Studie. Mit der Untersuchung von genretypischen Argumentationsschemata und Erzählstrukturen und ihrer Bedeutung für die Verankerung des Bilds vom deutschen Landser als Opfer von Totalitarismus und Krieg im kollektiven Gedächtnis der Deutschen betritt der Band Neuland Die Ausgabe erschien am 2013 bei Wallstein und ist dem Verlagsstandort Göttingen zugeordnet.

Relevante Merkmale auf einen Blick

Generation in Kesseln liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Generation in Kesseln mit dem Datum 2013 eindeutig zuordenbar. Die Angaben zu Wallstein und Göttingen stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Generation in Kesseln auch für thematische Recherchen besonders relevant. Im Kontext des Gesamtwerks von Norman Ächtler lässt sich Generation in Kesseln gezielt bibliografisch und thematisch einordnen.

Was behandelt Generation in Kesseln?

Generation in Kesseln lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Über die Entstehung des Mythos von der ¿sauberen Wehrmacht± im literarischen Feld der Nachkriegszeit. Bis heute gilt die Schlacht von Stalingrad als der symbolische Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs. Die Einkesselung gehört zu den zentralen Erfahrungen deutscher Soldaten auf dem östlichen Kriegsschauplatz. Ebenso eindrücklich war die Rücksichtslosigkeit, mit der die Wehrmachtsjustiz die Soldaten in den aussichtslosen Kampf schickte und Deserteure verfolgte. Die Erfahrung des doppelten Eingekesseltseins zwischen militärischem Gegner und Militärgerichtsbarkeit prägte das Erzählen in der frühen Bundesrepublik nachhaltig: Die deutschen Frontsoldaten wurden dadurch als Leidtragende des deutschen Vernichtungskriegs dargestellt. Die Behauptung, der Soldat sei ausweglos von tödlichen Feinden umgeben gewesen, stilisiert den Kampfeinsatz zur Überlebensstrategie und verschleiert das Verhältnis von Täter und Opfer. Norman Ächtler zeichnet die Herausbildung des Soldatischen Opfernarrativs im publizistischen Diskurs der Nachkriegszeit und seine literarische Ausgestaltung im Kriegsroman der frühen Bundesrepublik nach. Erstmals geraten Kriegsromane - u.a. von Ernst Jünger, Theodor Plivier und Heinrich Böll - auf einer breiten empirischen Basis in den Blick einer wissenschaftlichen Studie. Mit der Untersuchung von genretypischen Argumentationsschemata und Erzählstrukturen und ihrer Bedeutung für die Verankerung des Bilds vom deutschen Landser als Opfer von Totalitarismus und Krieg im kollektiven Gedächtnis der Deutschen betritt der Band Neuland Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Generation in Kesseln thematisch schneller einzuordnen: History and criticism, German literature, Themes, motives, World War, 1939-1945, German fiction, War in literature, Literature and the war, Victims in literature, Soldiers in literature

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL23141570W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL30980667M. Sowohl die ISBN-10 3835312774 als auch die ISBN-13 9783835312777 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Verlag, Ort und Datum - Wallstein, Göttingen und 2013 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes.

Wichtige Buchdaten im Überblick

  1. Thematische Tags: History and criticism, German literature, Themes, motives, World War, 1939-1945, German fiction, War in literature, Literature and the war, Victims in literature, Soldiers in literature
  2. Primäre Kategorie: Sachbuch
  3. Externe Work-Referenz: OL23141570W
  4. Open-Library-Editions-IDs: OL30980667M
  5. Erscheinungsdatum: 2013
  6. Kurzbeschreibung: Über die Entstehung des Mythos von der ¿sauberen Wehrmacht± im literarischen Feld der Nachkriegszeit. Bis heute gilt die Schlacht von Stalingrad als der symbolische Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs. Die Einkesselung gehört zu den zentralen Erfahrungen deutscher Soldaten auf dem östlichen Kriegsschauplatz. Ebenso eindrücklich war die Rücksichtslosigkeit, mit der die Wehrmachtsjustiz die Soldaten in den aussichtslosen Kampf schickte und Deserteure verfolgte. Die Erfahrung des doppelten Eingekesseltseins zwischen militärischem Gegner und Militärgerichtsbarkeit prägte das Erzählen in der frühen Bundesrepublik nachhaltig: Die deutschen Frontsoldaten wurden dadurch als Leidtragende des deutschen Vernichtungskriegs dargestellt. Die Behauptung, der Soldat sei ausweglos von tödlichen Feinden umgeben gewesen, stilisiert den Kampfeinsatz zur Überlebensstrategie und verschleiert das Verhältnis von Täter und Opfer. Norman Ächtler zeichnet die Herausbildung des Soldatischen Opfernarrativs im publizistischen Diskurs der Nachkriegszeit und seine literarische Ausgestaltung im Kriegsroman der frühen Bundesrepublik nach. Erstmals geraten Kriegsromane - u.a. von Ernst Jünger, Theodor Plivier und Heinrich Böll - auf einer breiten empirischen Basis in den Blick einer wissenschaftlichen Studie. Mit der Untersuchung von genretypischen Argumentationsschemata und Erzählstrukturen und ihrer Bedeutung für die Verankerung des Bilds vom deutschen Landser als Opfer von Totalitarismus und Krieg im kollektiven Gedächtnis der Deutschen betritt der Band Neuland
  7. Titel: Generation in Kesseln
  8. Publiziert bei: Wallstein
  9. Ort der Veröffentlichung: Göttingen
  10. Autor beziehungsweise Autoren: Norman Ächtler
  11. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  12. Seitenzahl: 455
  13. ISBN-10: 3835312774
  14. Ergänzender Titelzusatz: das soldatische Opfernarrativ im westdeutschen Kriegsroman 1945-1960
  15. ISBN-13: 9783835312777

Relevanz für Suche und Einordnung

Generation in Kesseln profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Norman Ächtler, Sachbuch und den Tags History and criticism, German literature, Themes, motives, World War, 1939-1945, German fiction, War in literature, Literature and the war, Victims in literature, Soldiers in literature, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3835312774, 9783835312777 und OL23141570W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?

Mit 3835312774 und 9783835312777 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.

Wie lässt sich Generation in Kesseln thematisch einordnen?

Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.

Was verrät der Untertitel über Generation in Kesseln?

Mit das soldatische Opfernarrativ im westdeutschen Kriegsroman 1945-1960 wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL23141570W und OL30980667M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

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