Poetik und Anthropologie | Buchinfos, Beschreibung und ISBN
04.10.2026
Lesedauer: 14 min
Poetik und Anthropologie von Elisabeth Schmid kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.

Poetik und Anthropologie: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Poetik und Anthropologie von Elisabeth Schmid ist ein Titel aus dem Bereich Roman, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. gesammelte Aufsätze zum höfischen Roman fungiert als präzisierende Ergänzung zu Poetik und Anthropologie und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die Kurzbeschreibung von Poetik und Anthropologie zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Elisabeth Schmid ist eine renommierte Vertreterin der germanistischen Mediävistik, die an den Universitäten Erlangen, Karlsruhe und Würzburg lehrte. Im Mittelpunkt ihrer Forschungen steht die deutsche und französische Literatur des Hochmittelalters.0Dieser Band bietet eine Auswahl von Elisabeth Schmids Aufsätzen zum höfischen Roman. Sie sind beispielhaft für eine mediävistische Literaturwissenschaft, die über die Grenzen der nationalsprachlichen Philologie hinausblickt, das heißt, den Roman als ein Phänomen der europäischen Kultur versteht und von diesem erweiterten Horizont her interpretiert. Nicht wenige Aufsätze, zur altfranzösischen und mittelhochdeutschen Romanliteratur, stellen darum die Arbeit an der Vorlage oder das intertextuelle Geflecht der verschiedenen Romanwelten in den Mittelpunkt. Allen Aufsätzen gemeinsam ist aber das Interesse an der spezifischen literarischen Präsentation der Kultur der Vergangenheit. Vorgeführt wird hier eine Kunst der Interpretation, die nachdrücklich geltend macht, dass die Art und Weise der Darstellung immer auch die Inhalte mitprägt, das Wie und das Was der Darstellung nicht voneinander zu trennen sind. 0Die meisten der hier versammelten Aufsätze waren bisher weit verstreut, aus germanistischer oder romanistischer Sicht teils auch an entlegener Stelle erschienen. Für den Neuabdruck wurden sie, wo nötig, aktualisiert und vereinheitlicht. Ergänzt wurde die Auswahl der Schriften durch einen eigens für diesen Band geschriebenen Beitrag, der eine Erzählung aus der mittelniederländischen ?Lancelot?-Kompilation in den Blick nimmt Als Veröffentlichungsdatum ist 2021 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Weidmann in Hildesheim.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Mit der Sprache Deutsch lässt sich Poetik und Anthropologie auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Die Angaben zu Weidmann und Hildesheim stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Poetik und Anthropologie spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Roman interessieren. Für alle, die Bücher von Elisabeth Schmid recherchieren oder vergleichen, ist Poetik und Anthropologie eine relevante Ausgabe. Das hinterlegte Publikationsdatum 2021 unterstützt dabei, Poetik und Anthropologie zeitlich korrekt zu klassifizieren.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Wer wissen möchte, worauf Poetik und Anthropologie inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Elisabeth Schmid ist eine renommierte Vertreterin der germanistischen Mediävistik, die an den Universitäten Erlangen, Karlsruhe und Würzburg lehrte. Im Mittelpunkt ihrer Forschungen steht die deutsche und französische Literatur des Hochmittelalters.0Dieser Band bietet eine Auswahl von Elisabeth Schmids Aufsätzen zum höfischen Roman. Sie sind beispielhaft für eine mediävistische Literaturwissenschaft, die über die Grenzen der nationalsprachlichen Philologie hinausblickt, das heißt, den Roman als ein Phänomen der europäischen Kultur versteht und von diesem erweiterten Horizont her interpretiert. Nicht wenige Aufsätze, zur altfranzösischen und mittelhochdeutschen Romanliteratur, stellen darum die Arbeit an der Vorlage oder das intertextuelle Geflecht der verschiedenen Romanwelten in den Mittelpunkt. Allen Aufsätzen gemeinsam ist aber das Interesse an der spezifischen literarischen Präsentation der Kultur der Vergangenheit. Vorgeführt wird hier eine Kunst der Interpretation, die nachdrücklich geltend macht, dass die Art und Weise der Darstellung immer auch die Inhalte mitprägt, das Wie und das Was der Darstellung nicht voneinander zu trennen sind. 0Die meisten der hier versammelten Aufsätze waren bisher weit verstreut, aus germanistischer oder romanistischer Sicht teils auch an entlegener Stelle erschienen. Für den Neuabdruck wurden sie, wo nötig, aktualisiert und vereinheitlicht. Ergänzt wurde die Auswahl der Schriften durch einen eigens für diesen Band geschriebenen Beitrag, der eine Erzählung aus der mittelniederländischen ?Lancelot?-Kompilation in den Blick nimmt Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Vorwort | Arbeit an der Vorlage -- | Wolframs 'Parzival' im Licht des 'Conte du Graal' -- | Ein Trojanischer Krieg gegen die Langeweile -- | Der maere wildenaere : Oder die Angst des Dichters vor der Vorlage -- | Zweimal Argonautenfahrt : Herbort von Fritzlar und Konrad von Würzburg adaptieren den 'Roman de Troie' des Benoit de Sainte-Maure -- | Herborts 'Liet von Troye' : Kontaktphilologische und kontrastphilologische Betrachtungen -- | Poetische Arbeit am Wortmaterial -- | Semantische Illusionen : zu einigen Namen bei Wolfram von Eschenbach -- | Schneidende Wörter in Wolframs 'Willehalm' -- | Da staunt der Ritter, oder der Leser wundert sich : Semantische Verunsicherungen im Wald der Zeichen -- | Weindiu ougn hânt süezen munt : Literarische Konstruktion von Wahrnehmung im 'Parzival' -- | 'Parzival' und 'Simplicissimus Teutsch' : Kontinuitäten und Brüche in der literarischen Tradition -- | Kunst des Erzählens -- | Weg mit dem Doppelweg : Wider eine Selbstverständlichkeit der germanistischen Artusforschung -- | Wolfram von Eschenbach : 'Parzival' : Mit einem Vorwort zu Ruhm, Verschwinden und Auferstehung des Textes -- | Text über Texte : zur 'Crône' des Heinrich von dem Türlin -- | Vers und Prosa : die Erzählmanier in der Karrenritterepisode -- | Erzählung und senefiance : über das Herstellen von Komplexität in Vers und Prosa am Beispiel des 'Chevalier de la Charrette' und des 'Prosa-Lancelot' -- | Dem Verhängnis widerstehen : zum Tragischen in der 'Mort Artu' -- | Ästhetische Reflexion -- | Dâ stuont âventiur geschriben an der strangen : zum Verhältnis von Erzählung und Allegorie in der Brackenseilepisode von Wolframs und Albrechts 'Titurel' -- | Mund und Schrift, Leib und Buch : Selbstbezug als Kunstübung im ersten Büchlein des 'Frauendienstes' Ulrichs von Liechtenstein -- | Die Überbietung der Natur durch die Kunst : ein Spaziergang durch den Gralstempel des 'Jüngeren Titurel' -- | Johanns von Würzburg 'Wilhelm von Österreich' : Die Chimäre als ästhetische und anthropologische Metapher -- | Familienbande -- | Spekulationen über das Band der Ehe in Chréuens und Hartmanns Erecroman -- | Obilot als Frauengeber -- | Mutterrecht und Vaterliebe : Spekulationen über Eltern und Kinder im 'Lanzelet' des Ulrich von Zatzikhoven -- | Enterbung, Ritterethos, Unrecht : zu Wolframs 'Willehalm' -- | Der Ursprung des Königs Artus in drei Versionen der Merlin-Erzählung -- | Kulturelle Semantik -- | Natur und Kultur in der Jagdszene von Gottfrieds 'Tristan' -- | ... der rehten Franzois het er gehabet gerne mêr : zu einigen Scheidelinien auf der mentalen Landkarte von Wolframs 'Willehalm' -- | Lüsternheit : ein Körperkonzept im Artusroman -- | Lechts und rinks ... Kulturelle Semantik von Naturtatsachen im höfischen Roman -- | Der Ritter mit der schwarzen Haut und das Unbehagen in der höfischen Kultur : Annäherungen an den 'Moriaen' ---- Nachweis der Erstdrucke-- Personen-und Werkregister. Über die Schlagwörter History and criticism, German literature, German fiction, German Romances, French literature, Middle High German lässt sich Poetik und Anthropologie auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
Edition und bibliografische Einordnung
Durch die Kombination aus Weidmann, Hildesheim und 2021 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Mit 3615004450 und 9783615004458 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben. Die Open-Library-Zuordnung über OL32112090W und OL43845710M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.
Die zentralen Metadaten zu Poetik und Anthropologie
- ISBN-13: 9783615004458
- Seitenzahl: 523
- Verlagsort: Hildesheim
- Ergänzender Titelzusatz: gesammelte Aufsätze zum höfischen Roman
- Verlag: Weidmann
- Veröffentlicht am: 2021
- Kurzbeschreibung: Elisabeth Schmid ist eine renommierte Vertreterin der germanistischen Mediävistik, die an den Universitäten Erlangen, Karlsruhe und Würzburg lehrte. Im Mittelpunkt ihrer Forschungen steht die deutsche und französische Literatur des Hochmittelalters.0Dieser Band bietet eine Auswahl von Elisabeth Schmids Aufsätzen zum höfischen Roman. Sie sind beispielhaft für eine mediävistische Literaturwissenschaft, die über die Grenzen der nationalsprachlichen Philologie hinausblickt, das heißt, den Roman als ein Phänomen der europäischen Kultur versteht und von diesem erweiterten Horizont her interpretiert. Nicht wenige Aufsätze, zur altfranzösischen und mittelhochdeutschen Romanliteratur, stellen darum die Arbeit an der Vorlage oder das intertextuelle Geflecht der verschiedenen Romanwelten in den Mittelpunkt. Allen Aufsätzen gemeinsam ist aber das Interesse an der spezifischen literarischen Präsentation der Kultur der Vergangenheit. Vorgeführt wird hier eine Kunst der Interpretation, die nachdrücklich geltend macht, dass die Art und Weise der Darstellung immer auch die Inhalte mitprägt, das Wie und das Was der Darstellung nicht voneinander zu trennen sind. 0Die meisten der hier versammelten Aufsätze waren bisher weit verstreut, aus germanistischer oder romanistischer Sicht teils auch an entlegener Stelle erschienen. Für den Neuabdruck wurden sie, wo nötig, aktualisiert und vereinheitlicht. Ergänzt wurde die Auswahl der Schriften durch einen eigens für diesen Band geschriebenen Beitrag, der eine Erzählung aus der mittelniederländischen ?Lancelot?-Kompilation in den Blick nimmt
- Schlagwörter: History and criticism, German literature, German fiction, German Romances, French literature, Middle High German
- ISBN-10: 3615004450
- Primäre Kategorie: Roman
- Buchtitel: Poetik und Anthropologie
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorwort | Arbeit an der Vorlage -- | Wolframs 'Parzival' im Licht des 'Conte du Graal' -- | Ein Trojanischer Krieg gegen die Langeweile -- | Der maere wildenaere : Oder die Angst des Dichters vor der Vorlage -- | Zweimal Argonautenfahrt : Herbort von Fritzlar und Konrad von Würzburg adaptieren den 'Roman de Troie' des Benoit de Sainte-Maure -- | Herborts 'Liet von Troye' : Kontaktphilologische und kontrastphilologische Betrachtungen -- | Poetische Arbeit am Wortmaterial -- | Semantische Illusionen : zu einigen Namen bei Wolfram von Eschenbach -- | Schneidende Wörter in Wolframs 'Willehalm' -- | Da staunt der Ritter, oder der Leser wundert sich : Semantische Verunsicherungen im Wald der Zeichen -- | Weindiu ougn hânt süezen munt : Literarische Konstruktion von Wahrnehmung im 'Parzival' -- | 'Parzival' und 'Simplicissimus Teutsch' : Kontinuitäten und Brüche in der literarischen Tradition -- | Kunst des Erzählens -- | Weg mit dem Doppelweg : Wider eine Selbstverständlichkeit der germanistischen Artusforschung -- | Wolfram von Eschenbach : 'Parzival' : Mit einem Vorwort zu Ruhm, Verschwinden und Auferstehung des Textes -- | Text über Texte : zur 'Crône' des Heinrich von dem Türlin -- | Vers und Prosa : die Erzählmanier in der Karrenritterepisode -- | Erzählung und senefiance : über das Herstellen von Komplexität in Vers und Prosa am Beispiel des 'Chevalier de la Charrette' und des 'Prosa-Lancelot' -- | Dem Verhängnis widerstehen : zum Tragischen in der 'Mort Artu' -- | Ästhetische Reflexion -- | Dâ stuont âventiur geschriben an der strangen : zum Verhältnis von Erzählung und Allegorie in der Brackenseilepisode von Wolframs und Albrechts 'Titurel' -- | Mund und Schrift, Leib und Buch : Selbstbezug als Kunstübung im ersten Büchlein des 'Frauendienstes' Ulrichs von Liechtenstein -- | Die Überbietung der Natur durch die Kunst : ein Spaziergang durch den Gralstempel des 'Jüngeren Titurel' -- | Johanns von Würzburg 'Wilhelm von Österreich' : Die Chimäre als ästhetische und anthropologische Metapher -- | Familienbande -- | Spekulationen über das Band der Ehe in Chréuens und Hartmanns Erecroman -- | Obilot als Frauengeber -- | Mutterrecht und Vaterliebe : Spekulationen über Eltern und Kinder im 'Lanzelet' des Ulrich von Zatzikhoven -- | Enterbung, Ritterethos, Unrecht : zu Wolframs 'Willehalm' -- | Der Ursprung des Königs Artus in drei Versionen der Merlin-Erzählung -- | Kulturelle Semantik -- | Natur und Kultur in der Jagdszene von Gottfrieds 'Tristan' -- | ... der rehten Franzois het er gehabet gerne mêr : zu einigen Scheidelinien auf der mentalen Landkarte von Wolframs 'Willehalm' -- | Lüsternheit : ein Körperkonzept im Artusroman -- | Lechts und rinks ... Kulturelle Semantik von Naturtatsachen im höfischen Roman -- | Der Ritter mit der schwarzen Haut und das Unbehagen in der höfischen Kultur : Annäherungen an den 'Moriaen' ---- Nachweis der Erstdrucke-- Personen-und Werkregister.
- Open-Library-Work-ID: OL32112090W
- Externe Editionsreferenzen: OL43845710M
- Autor beziehungsweise Autoren: Elisabeth Schmid
- Sprache: Deutsch
Warum sich Poetik und Anthropologie gut einordnen lässt
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Poetik und Anthropologie, Elisabeth Schmid, Roman und History and criticism, German literature, German fiction, German Romances, French literature, Middle High German - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3615004450, 9783615004458 und OL32112090W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
FAQ zu Poetik und Anthropologie
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL32112090W und die Editionsreferenzen OL43845710M.
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Elisabeth Schmid ist eine renommierte Vertreterin der germanistischen Mediävistik, die an den Universitäten Erlangen, Karlsruhe und Würzburg lehrte. Im Mittelpunkt ihrer Forschungen steht die deutsche und französische Literatur des Hochmittelalters.0Dieser Band bietet eine Auswahl von Elisabeth Schmids Aufsätzen zum höfischen Roman. Sie sind beispielhaft für eine mediävistische Literaturwissenschaft, die über die Grenzen der nationalsprachlichen Philologie hinausblickt, das heißt, den Roman als ein Phänomen der europäischen Kultur versteht und von diesem erweiterten Horizont her interpretiert. Nicht wenige Aufsätze, zur altfranzösischen und mittelhochdeutschen Romanliteratur, stellen darum die Arbeit an der Vorlage oder das intertextuelle Geflecht der verschiedenen Romanwelten in den Mittelpunkt. Allen Aufsätzen gemeinsam ist aber das Interesse an der spezifischen literarischen Präsentation der Kultur der Vergangenheit. Vorgeführt wird hier eine Kunst der Interpretation, die nachdrücklich geltend macht, dass die Art und Weise der Darstellung immer auch die Inhalte mitprägt, das Wie und das Was der Darstellung nicht voneinander zu trennen sind. 0Die meisten der hier versammelten Aufsätze waren bisher weit verstreut, aus germanistischer oder romanistischer Sicht teils auch an entlegener Stelle erschienen. Für den Neuabdruck wurden sie, wo nötig, aktualisiert und vereinheitlicht. Ergänzt wurde die Auswahl der Schriften durch einen eigens für diesen Band geschriebenen Beitrag, der eine Erzählung aus der mittelniederländischen ?Lancelot?-Kompilation in den Blick nimmt
Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?
Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: Vorwort | Arbeit an der Vorlage -- | Wolframs 'Parzival' im Licht des 'Conte du Graal' -- | Ein Trojanischer Krieg gegen die Langeweile -- | Der maere wildenaere : Oder die Angst des Dichters vor der Vorlage -- | Zweimal Argonautenfahrt : Herbort von Fritzlar und Konrad von Würzburg adaptieren den 'Roman de Troie' des Benoit de Sainte-Maure -- | Herborts 'Liet von Troye' : Kontaktphilologische und kontrastphilologische Betrachtungen -- | Poetische Arbeit am Wortmaterial -- | Semantische Illusionen : zu einigen Namen bei Wolfram von Eschenbach -- | Schneidende Wörter in Wolframs 'Willehalm' -- | Da staunt der Ritter, oder der Leser wundert sich : Semantische Verunsicherungen im Wald der Zeichen -- | Weindiu ougn hânt süezen munt : Literarische Konstruktion von Wahrnehmung im 'Parzival' -- | 'Parzival' und 'Simplicissimus Teutsch' : Kontinuitäten und Brüche in der literarischen Tradition -- | Kunst des Erzählens -- | Weg mit dem Doppelweg : Wider eine Selbstverständlichkeit der germanistischen Artusforschung -- | Wolfram von Eschenbach : 'Parzival' : Mit einem Vorwort zu Ruhm, Verschwinden und Auferstehung des Textes -- | Text über Texte : zur 'Crône' des Heinrich von dem Türlin -- | Vers und Prosa : die Erzählmanier in der Karrenritterepisode -- | Erzählung und senefiance : über das Herstellen von Komplexität in Vers und Prosa am Beispiel des 'Chevalier de la Charrette' und des 'Prosa-Lancelot' -- | Dem Verhängnis widerstehen : zum Tragischen in der 'Mort Artu' -- | Ästhetische Reflexion -- | Dâ stuont âventiur geschriben an der strangen : zum Verhältnis von Erzählung und Allegorie in der Brackenseilepisode von Wolframs und Albrechts 'Titurel' -- | Mund und Schrift, Leib und Buch : Selbstbezug als Kunstübung im ersten Büchlein des 'Frauendienstes' Ulrichs von Liechtenstein -- | Die Überbietung der Natur durch die Kunst : ein Spaziergang durch den Gralstempel des 'Jüngeren Titurel' -- | Johanns von Würzburg 'Wilhelm von Österreich' : Die Chimäre als ästhetische und anthropologische Metapher -- | Familienbande -- | Spekulationen über das Band der Ehe in Chréuens und Hartmanns Erecroman -- | Obilot als Frauengeber -- | Mutterrecht und Vaterliebe : Spekulationen über Eltern und Kinder im 'Lanzelet' des Ulrich von Zatzikhoven -- | Enterbung, Ritterethos, Unrecht : zu Wolframs 'Willehalm' -- | Der Ursprung des Königs Artus in drei Versionen der Merlin-Erzählung -- | Kulturelle Semantik -- | Natur und Kultur in der Jagdszene von Gottfrieds 'Tristan' -- | ... der rehten Franzois het er gehabet gerne mêr : zu einigen Scheidelinien auf der mentalen Landkarte von Wolframs 'Willehalm' -- | Lüsternheit : ein Körperkonzept im Artusroman -- | Lechts und rinks ... Kulturelle Semantik von Naturtatsachen im höfischen Roman -- | Der Ritter mit der schwarzen Haut und das Unbehagen in der höfischen Kultur : Annäherungen an den 'Moriaen' ---- Nachweis der Erstdrucke-- Personen-und Werkregister.
Was verrät der Untertitel über Poetik und Anthropologie?
Mit gesammelte Aufsätze zum höfischen Roman wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
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