Vision und Schrecken der Moderne | Buchdaten, Inhalt und Autor
09/06/2026
Lesedauer: 7 min
Alle Kerninfos zu Vision und Schrecken der Moderne von Antje Birthälmer, Roland Mönig auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Vision und Schrecken der Moderne im Überblick
Vision und Schrecken der Moderne gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Antje Birthälmer, Roland Mönig - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Industrie und künstlerischer Aufbruch fungiert als präzisierende Ergänzung zu Vision und Schrecken der Moderne und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die Kurzbeschreibung von Vision und Schrecken der Moderne zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Das Wupper-Tal, Geburtsort von Friedrich Engels (1820 Barmen, heute Wuppertal-Barmen - 1895 London) und im 19. Jahrhundert ein Zentrum der Textilindustrie, war ein Ausgangspunkt des industriellen Aufschwungs mit seiner weltbewegenden Dynamik. Die Porträtmalerei kam hier zu hoher Blüte und spiegelt das neue Selbstbewusstsein des Wirtschaftsbürgertums. Gleichzeitig thematisierten um 1850 Künstler der Düsseldorfer Malerschule erstmalig die schwierigen Lebensbedingungen der Arbeiter.00Unter dem Einfluss des Naturalismus setzten sich seit den 1880er Jahren Künstler*innen wie Hans Baluschek in der Malerei, Max Klinger und Käthe Kollwitz in der Graphik, Constantin Meunier und Bernhard Hoetger in der Skulptur intensiv mit der Misere des Proletariats auseinander. Mit einer unheilvollen Allianz aus Industrie und Militarismus markierte der Erste Weltkrieg eine zeitgeschichtliche Zäsur. Seine Auswirkungen führten zu einer Verschärfung der gesellschaftlichen Probleme. In der angespannten Nachkriegssituation wandten sich Maler wie u. a. Conrad Felixmüller, George Grosz, Otto Dix sowie die Kölner Progressiven um Heinrich Hoerle und Franz Wilhelm Seiwert linksgerichteten politischen Bestrebungen zu. Gleichzeitig waren Künstler der Neuen Sachlichkeit, etwa Carl Grossberg, Max Beckmann oder Franz Radziwill, beeindruckt von den Phänomenen der neuen Industrielandschaft, von der Dynamik der Großstadt, von der gleichermaßen magischen wie unheimlichen Anziehungskraft der Maschine. Exhibition: Von der Heydt-Museum, Wuppertal, Germany (17.11.2020 - 28.02.2021) Die Ausgabe erschien am 2020 bei Von der Heydt-Museum und ist dem Verlagsstandort Wuppertal zugeordnet.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Der Verlag Von der Heydt-Museum und der Verlagsort Wuppertal liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Auch das Veröffentlichungsdatum 2020 macht Vision und Schrecken der Moderne für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Dass Vision und Schrecken der Moderne in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Vision und Schrecken der Moderne ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Antje Birthälmer, Roland Mönig beschäftigen möchten. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Vision und Schrecken der Moderne einen gut klassifizierbaren Titel.
Was behandelt Vision und Schrecken der Moderne?
Vision und Schrecken der Moderne lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Das Wupper-Tal, Geburtsort von Friedrich Engels (1820 Barmen, heute Wuppertal-Barmen - 1895 London) und im 19. Jahrhundert ein Zentrum der Textilindustrie, war ein Ausgangspunkt des industriellen Aufschwungs mit seiner weltbewegenden Dynamik. Die Porträtmalerei kam hier zu hoher Blüte und spiegelt das neue Selbstbewusstsein des Wirtschaftsbürgertums. Gleichzeitig thematisierten um 1850 Künstler der Düsseldorfer Malerschule erstmalig die schwierigen Lebensbedingungen der Arbeiter.00Unter dem Einfluss des Naturalismus setzten sich seit den 1880er Jahren Künstler*innen wie Hans Baluschek in der Malerei, Max Klinger und Käthe Kollwitz in der Graphik, Constantin Meunier und Bernhard Hoetger in der Skulptur intensiv mit der Misere des Proletariats auseinander. Mit einer unheilvollen Allianz aus Industrie und Militarismus markierte der Erste Weltkrieg eine zeitgeschichtliche Zäsur. Seine Auswirkungen führten zu einer Verschärfung der gesellschaftlichen Probleme. In der angespannten Nachkriegssituation wandten sich Maler wie u. a. Conrad Felixmüller, George Grosz, Otto Dix sowie die Kölner Progressiven um Heinrich Hoerle und Franz Wilhelm Seiwert linksgerichteten politischen Bestrebungen zu. Gleichzeitig waren Künstler der Neuen Sachlichkeit, etwa Carl Grossberg, Max Beckmann oder Franz Radziwill, beeindruckt von den Phänomenen der neuen Industrielandschaft, von der Dynamik der Großstadt, von der gleichermaßen magischen wie unheimlichen Anziehungskraft der Maschine. Exhibition: Von der Heydt-Museum, Wuppertal, Germany (17.11.2020 - 28.02.2021) Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Vorwort / -- Roland Mönig | Reaktionen auf die Spaltung der Gesellschaft -- Herfried Münkler | Industrielle Revolution im Spiegel der Kunst des 19. Jahrhunderts -- Beate Eickhoff | Dokumentation : Kritik : Vision : Industrielandschaften -- Anna Storm | Das Proletariat als Sujet der Kunst von Klinger bis Hoerle -- Antje Birthälmer | Durch das technisierte Auge betrachtet : Industrie-Fotografie seit den 1920er Jahren -- Anna Storm | Im Dialog mit Friedrich Engels : zeitgenössische Positionen -- Beate Eickhoff | Verzeichnis der ausgestellten Werke ---- Impressum. Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Vision und Schrecken der Moderne thematisch schneller einzuordnen: Exhibitions, German Art, Industrial revolution in art
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL32109767W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL43843271M. Durch die Kombination aus Von der Heydt-Museum, Wuppertal und 2020 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Die Kombination aus ISBN-10 3892021058 und ISBN-13 9783892021056 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung.
Die zentralen Metadaten zu Vision und Schrecken der Moderne
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3892021058
- Untertitel: Industrie und künstlerischer Aufbruch
- Externe Editionsreferenzen: OL43843271M
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9783892021056
- Verfasst von: Antje Birthälmer, Roland Mönig
- Verlagsort: Wuppertal
- Buchtitel: Vision und Schrecken der Moderne
- Schlagwörter: Exhibitions, German Art, Industrial revolution in art
- Erscheinungsdatum: 2020
- Open-Library-Work-ID: OL32109767W
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Das Wupper-Tal, Geburtsort von Friedrich Engels (1820 Barmen, heute Wuppertal-Barmen - 1895 London) und im 19. Jahrhundert ein Zentrum der Textilindustrie, war ein Ausgangspunkt des industriellen Aufschwungs mit seiner weltbewegenden Dynamik. Die Porträtmalerei kam hier zu hoher Blüte und spiegelt das neue Selbstbewusstsein des Wirtschaftsbürgertums. Gleichzeitig thematisierten um 1850 Künstler der Düsseldorfer Malerschule erstmalig die schwierigen Lebensbedingungen der Arbeiter.00Unter dem Einfluss des Naturalismus setzten sich seit den 1880er Jahren Künstler*innen wie Hans Baluschek in der Malerei, Max Klinger und Käthe Kollwitz in der Graphik, Constantin Meunier und Bernhard Hoetger in der Skulptur intensiv mit der Misere des Proletariats auseinander. Mit einer unheilvollen Allianz aus Industrie und Militarismus markierte der Erste Weltkrieg eine zeitgeschichtliche Zäsur. Seine Auswirkungen führten zu einer Verschärfung der gesellschaftlichen Probleme. In der angespannten Nachkriegssituation wandten sich Maler wie u. a. Conrad Felixmüller, George Grosz, Otto Dix sowie die Kölner Progressiven um Heinrich Hoerle und Franz Wilhelm Seiwert linksgerichteten politischen Bestrebungen zu. Gleichzeitig waren Künstler der Neuen Sachlichkeit, etwa Carl Grossberg, Max Beckmann oder Franz Radziwill, beeindruckt von den Phänomenen der neuen Industrielandschaft, von der Dynamik der Großstadt, von der gleichermaßen magischen wie unheimlichen Anziehungskraft der Maschine. Exhibition: Von der Heydt-Museum, Wuppertal, Germany (17.11.2020 - 28.02.2021)
- Seitenzahl: 189
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorwort / -- Roland Mönig | Reaktionen auf die Spaltung der Gesellschaft -- Herfried Münkler | Industrielle Revolution im Spiegel der Kunst des 19. Jahrhunderts -- Beate Eickhoff | Dokumentation : Kritik : Vision : Industrielandschaften -- Anna Storm | Das Proletariat als Sujet der Kunst von Klinger bis Hoerle -- Antje Birthälmer | Durch das technisierte Auge betrachtet : Industrie-Fotografie seit den 1920er Jahren -- Anna Storm | Im Dialog mit Friedrich Engels : zeitgenössische Positionen -- Beate Eickhoff | Verzeichnis der ausgestellten Werke ---- Impressum.
- Publiziert bei: Von der Heydt-Museum
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
Vision und Schrecken der Moderne profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Antje Birthälmer, Roland Mönig, Sachbuch und den Tags Exhibitions, German Art, Industrial revolution in art, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3892021058, 9783892021056 und OL32109767W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Häufige Fragen zu Vision und Schrecken der Moderne
Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?
Mit 3892021058 und 9783892021056 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter Exhibitions, German Art, Industrial revolution in art kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
Wie lässt sich Vision und Schrecken der Moderne thematisch einordnen?
Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.
Warum ist der Untertitel Industrie und künstlerischer Aufbruch wichtig?
Er hilft dabei, Vision und Schrecken der Moderne inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.
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