Das Karbidkommando | Informationen zu Inhalt und Ausgabe
30.09.2026
Lesedauer: 11 min
Das Karbidkommando von Heiko Koch, Günter Rückert kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.
Das Karbidkommando - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
Wer nach einem Buch von Heiko Koch, Günter Rückert aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Das Karbidkommando eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Edelweißpiraten gegen Miesmolche fungiert als präzisierende Ergänzung zu Das Karbidkommando und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Inhaltlich lässt sich Das Karbidkommando folgendermaßen zusammenfassen: Im Jahr 1987, vor fast 30 Jahren, erschien der Comic „Das Karbidkommando“ über die Dortmunder Edelweisspiraten das erste Mal. Gezeichnet hatte ihn Günter Rückert, beraten wurde er dabei von dem ehemaligen Edelweisspiraten Kurt Piehl und Prof. Hans Müller von der Dortmunder Geschichtswerkstatt. Die späten 80er Jahre des letzten Jahrhunderts waren die Zeit als die Auseinandersetzung um den lang verdrängten und fast schon vergessenen Widerstand hunderter, ja tausender, proletarischer Jugendlicher an Rhein und Ruhr voll entbrannt war. Wie war die Abkehr der Mädchen und Jungen in Alter zwischen 13 und 20 von der Hitlerjugend und dem NS-Regime zu erklären und zu deuten? Ihr Auftreten ging von stiller Verweigerung hin zu offen ablehnend-antiautoritären, selbstbewusst-provozierenden und aggressiv-gewalttätigen Verhalten. Angesichts des Zwangs und der Gewalt des NS-Regimes wurde ihr anfangs spontaner Widerstand immer zielgerichteter und radikaler. Es kam zu großangelegten Angriffen auf HJ und SA, Propaganda- und Sabotageaktionen und, in Köln, zu bewaffneten Guerillaaktionen gegen die NS-Diktatur. Wurde die GeStaPo den Edelweisspiraten habhaft waren Misshandlungen und Folter, Gefängnis und Jugend-KZ, Strafbatallione und Todesstrafe die Antwort des Regimes auf ihre Opposition und Widerstand. Ein Widerstand der trotz jahrelanger Gleichschaltung, Überwachung und Diktatur aus den einfachen Bevölkerungsschichten der Metropolen erwuchs und sich jenseits der marginalen kirchlichen, gewerkschaftlichen und parteipolitischen Opposition formierte. Ein Widerstand der sich offen zur Schau stellte und die Diktatur herausforderte. Dies verunsicherte das NS-Regime. Nach dem Krieg wurden die Edelweisspiraten, wenn sie sich überhaupt als solche zu erkennen gaben, nicht als Widerstandskämpfer anerkannt. Bis spät in die 80er galten sie Akademikern, Politikern und Journalisten, wenn sie von ihnen überhaupt Kenntnis hatten, als Kriminelle. Und dieses Urteil stützte sich oft auf die Akten der GeStaPo. Es ist das Verdienst geschichtsinteressierter linker Initiativen, einzelner Wissenschaftler und Journalisten zusammen mit den überlebenden EdelweisspiratInnen den Widerstand proletarischer Jugendlicher dem Vergessen zu entreißen und den Stellenwert zu geben, den er verdient. Dabei kann man das Verdienst wie der Dortmunder Geschichtswerkstatt, dem Zeichner dieses Comic, Günter Rückert, und des Zeitzeugen Kurt Piehl nicht genug würdigen. Aus diesem Grund kommen in dieser Neuauflage des „Das Karbidkommando“ der 2001 verstorbene Kurt Piehl, der Zeichner Günter Rückert und Andreas Müller von der Geschichtswerkstatt ausschließlich selbst zu Wort. (Quelle: [Edition AV](http://www.edition-av.de/buecher/edelweisspiraten.html)) Die Ausgabe erschien am 09.06.2016 bei Edition AV und ist dem Verlagsstandort Lich, Germany zugeordnet.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Das Karbidkommando auch für thematische Recherchen besonders relevant. Für alle, die Bücher von Heiko Koch, Günter Rückert recherchieren oder vergleichen, ist Das Karbidkommando eine relevante Ausgabe. Mit Edition AV in Lich, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Das Karbidkommando mit dem Datum 09.06.2016 eindeutig zuordenbar.
Thematische Einordnung von Das Karbidkommando
Das Karbidkommando lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Im Jahr 1987, vor fast 30 Jahren, erschien der Comic „Das Karbidkommando“ über die Dortmunder Edelweisspiraten das erste Mal. Gezeichnet hatte ihn Günter Rückert, beraten wurde er dabei von dem ehemaligen Edelweisspiraten Kurt Piehl und Prof. Hans Müller von der Dortmunder Geschichtswerkstatt. Die späten 80er Jahre des letzten Jahrhunderts waren die Zeit als die Auseinandersetzung um den lang verdrängten und fast schon vergessenen Widerstand hunderter, ja tausender, proletarischer Jugendlicher an Rhein und Ruhr voll entbrannt war. Wie war die Abkehr der Mädchen und Jungen in Alter zwischen 13 und 20 von der Hitlerjugend und dem NS-Regime zu erklären und zu deuten? Ihr Auftreten ging von stiller Verweigerung hin zu offen ablehnend-antiautoritären, selbstbewusst-provozierenden und aggressiv-gewalttätigen Verhalten. Angesichts des Zwangs und der Gewalt des NS-Regimes wurde ihr anfangs spontaner Widerstand immer zielgerichteter und radikaler. Es kam zu großangelegten Angriffen auf HJ und SA, Propaganda- und Sabotageaktionen und, in Köln, zu bewaffneten Guerillaaktionen gegen die NS-Diktatur. Wurde die GeStaPo den Edelweisspiraten habhaft waren Misshandlungen und Folter, Gefängnis und Jugend-KZ, Strafbatallione und Todesstrafe die Antwort des Regimes auf ihre Opposition und Widerstand. Ein Widerstand der trotz jahrelanger Gleichschaltung, Überwachung und Diktatur aus den einfachen Bevölkerungsschichten der Metropolen erwuchs und sich jenseits der marginalen kirchlichen, gewerkschaftlichen und parteipolitischen Opposition formierte. Ein Widerstand der sich offen zur Schau stellte und die Diktatur herausforderte. Dies verunsicherte das NS-Regime. Nach dem Krieg wurden die Edelweisspiraten, wenn sie sich überhaupt als solche zu erkennen gaben, nicht als Widerstandskämpfer anerkannt. Bis spät in die 80er galten sie Akademikern, Politikern und Journalisten, wenn sie von ihnen überhaupt Kenntnis hatten, als Kriminelle. Und dieses Urteil stützte sich oft auf die Akten der GeStaPo. Es ist das Verdienst geschichtsinteressierter linker Initiativen, einzelner Wissenschaftler und Journalisten zusammen mit den überlebenden EdelweisspiratInnen den Widerstand proletarischer Jugendlicher dem Vergessen zu entreißen und den Stellenwert zu geben, den er verdient. Dabei kann man das Verdienst wie der Dortmunder Geschichtswerkstatt, dem Zeichner dieses Comic, Günter Rückert, und des Zeitzeugen Kurt Piehl nicht genug würdigen. Aus diesem Grund kommen in dieser Neuauflage des „Das Karbidkommando“ der 2001 verstorbene Kurt Piehl, der Zeichner Günter Rückert und Andreas Müller von der Geschichtswerkstatt ausschließlich selbst zu Wort. (Quelle: [Edition AV](http://www.edition-av.de/buecher/edelweisspiraten.html)) Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Comic books, strips, Edelweisspiraten (Resistance Groups)
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Die Ausgabe ist über den Verlag Edition AV, den Ort Lich, Germany und das Datum 09.06.2016 klar kontextualisiert. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL27708298W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL37796659M. Mit 3868411429 und 9783868411423 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Ergänzender Titelzusatz: Edelweißpiraten gegen Miesmolche
- Autor beziehungsweise Autoren: Heiko Koch, Günter Rückert
- Schlagwörter: Comic books, strips, Edelweisspiraten (Resistance Groups)
- ISBN-13: 9783868411423
- Ort der Veröffentlichung: Lich, Germany
- Format: pocket
- ISBN-10: 3868411429
- Externe Editionsreferenzen: OL37796659M
- Verlag: Edition AV
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Veröffentlicht am: 09.06.2016
- Buchtitel: Das Karbidkommando
- Kurzbeschreibung: Im Jahr 1987, vor fast 30 Jahren, erschien der Comic „Das Karbidkommando“ über die Dortmunder Edelweisspiraten das erste Mal. Gezeichnet hatte ihn Günter Rückert, beraten wurde er dabei von dem ehemaligen Edelweisspiraten Kurt Piehl und Prof. Hans Müller von der Dortmunder Geschichtswerkstatt. Die späten 80er Jahre des letzten Jahrhunderts waren die Zeit als die Auseinandersetzung um den lang verdrängten und fast schon vergessenen Widerstand hunderter, ja tausender, proletarischer Jugendlicher an Rhein und Ruhr voll entbrannt war. Wie war die Abkehr der Mädchen und Jungen in Alter zwischen 13 und 20 von der Hitlerjugend und dem NS-Regime zu erklären und zu deuten? Ihr Auftreten ging von stiller Verweigerung hin zu offen ablehnend-antiautoritären, selbstbewusst-provozierenden und aggressiv-gewalttätigen Verhalten. Angesichts des Zwangs und der Gewalt des NS-Regimes wurde ihr anfangs spontaner Widerstand immer zielgerichteter und radikaler. Es kam zu großangelegten Angriffen auf HJ und SA, Propaganda- und Sabotageaktionen und, in Köln, zu bewaffneten Guerillaaktionen gegen die NS-Diktatur. Wurde die GeStaPo den Edelweisspiraten habhaft waren Misshandlungen und Folter, Gefängnis und Jugend-KZ, Strafbatallione und Todesstrafe die Antwort des Regimes auf ihre Opposition und Widerstand. Ein Widerstand der trotz jahrelanger Gleichschaltung, Überwachung und Diktatur aus den einfachen Bevölkerungsschichten der Metropolen erwuchs und sich jenseits der marginalen kirchlichen, gewerkschaftlichen und parteipolitischen Opposition formierte. Ein Widerstand der sich offen zur Schau stellte und die Diktatur herausforderte. Dies verunsicherte das NS-Regime. Nach dem Krieg wurden die Edelweisspiraten, wenn sie sich überhaupt als solche zu erkennen gaben, nicht als Widerstandskämpfer anerkannt. Bis spät in die 80er galten sie Akademikern, Politikern und Journalisten, wenn sie von ihnen überhaupt Kenntnis hatten, als Kriminelle. Und dieses Urteil stützte sich oft auf die Akten der GeStaPo. Es ist das Verdienst geschichtsinteressierter linker Initiativen, einzelner Wissenschaftler und Journalisten zusammen mit den überlebenden EdelweisspiratInnen den Widerstand proletarischer Jugendlicher dem Vergessen zu entreißen und den Stellenwert zu geben, den er verdient. Dabei kann man das Verdienst wie der Dortmunder Geschichtswerkstatt, dem Zeichner dieses Comic, Günter Rückert, und des Zeitzeugen Kurt Piehl nicht genug würdigen. Aus diesem Grund kommen in dieser Neuauflage des „Das Karbidkommando“ der 2001 verstorbene Kurt Piehl, der Zeichner Günter Rückert und Andreas Müller von der Geschichtswerkstatt ausschließlich selbst zu Wort. (Quelle: [Edition AV](http://www.edition-av.de/buecher/edelweisspiraten.html))
- Externe Work-Referenz: OL27708298W
Relevanz für Suche und Einordnung
Die Verbindung aus Das Karbidkommando, Heiko Koch, Günter Rückert, Sachbuch und Comic books, strips, Edelweisspiraten (Resistance Groups) schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Eindeutige Referenzdaten wie 3868411429, 9783868411423 und OL27708298W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
FAQ zu Das Karbidkommando
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags Comic books, strips, Edelweisspiraten (Resistance Groups), die die thematische Zuordnung erleichtern.
Was verrät der Untertitel über Das Karbidkommando?
Mit Edelweißpiraten gegen Miesmolche wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Im Jahr 1987, vor fast 30 Jahren, erschien der Comic „Das Karbidkommando“ über die Dortmunder Edelweisspiraten das erste Mal. Gezeichnet hatte ihn Günter Rückert, beraten wurde er dabei von dem ehemaligen Edelweisspiraten Kurt Piehl und Prof. Hans Müller von der Dortmunder Geschichtswerkstatt. Die späten 80er Jahre des letzten Jahrhunderts waren die Zeit als die Auseinandersetzung um den lang verdrängten und fast schon vergessenen Widerstand hunderter, ja tausender, proletarischer Jugendlicher an Rhein und Ruhr voll entbrannt war. Wie war die Abkehr der Mädchen und Jungen in Alter zwischen 13 und 20 von der Hitlerjugend und dem NS-Regime zu erklären und zu deuten? Ihr Auftreten ging von stiller Verweigerung hin zu offen ablehnend-antiautoritären, selbstbewusst-provozierenden und aggressiv-gewalttätigen Verhalten. Angesichts des Zwangs und der Gewalt des NS-Regimes wurde ihr anfangs spontaner Widerstand immer zielgerichteter und radikaler. Es kam zu großangelegten Angriffen auf HJ und SA, Propaganda- und Sabotageaktionen und, in Köln, zu bewaffneten Guerillaaktionen gegen die NS-Diktatur. Wurde die GeStaPo den Edelweisspiraten habhaft waren Misshandlungen und Folter, Gefängnis und Jugend-KZ, Strafbatallione und Todesstrafe die Antwort des Regimes auf ihre Opposition und Widerstand. Ein Widerstand der trotz jahrelanger Gleichschaltung, Überwachung und Diktatur aus den einfachen Bevölkerungsschichten der Metropolen erwuchs und sich jenseits der marginalen kirchlichen, gewerkschaftlichen und parteipolitischen Opposition formierte. Ein Widerstand der sich offen zur Schau stellte und die Diktatur herausforderte. Dies verunsicherte das NS-Regime. Nach dem Krieg wurden die Edelweisspiraten, wenn sie sich überhaupt als solche zu erkennen gaben, nicht als Widerstandskämpfer anerkannt. Bis spät in die 80er galten sie Akademikern, Politikern und Journalisten, wenn sie von ihnen überhaupt Kenntnis hatten, als Kriminelle. Und dieses Urteil stützte sich oft auf die Akten der GeStaPo. Es ist das Verdienst geschichtsinteressierter linker Initiativen, einzelner Wissenschaftler und Journalisten zusammen mit den überlebenden EdelweisspiratInnen den Widerstand proletarischer Jugendlicher dem Vergessen zu entreißen und den Stellenwert zu geben, den er verdient. Dabei kann man das Verdienst wie der Dortmunder Geschichtswerkstatt, dem Zeichner dieses Comic, Günter Rückert, und des Zeitzeugen Kurt Piehl nicht genug würdigen. Aus diesem Grund kommen in dieser Neuauflage des „Das Karbidkommando“ der 2001 verstorbene Kurt Piehl, der Zeichner Günter Rückert und Andreas Müller von der Geschichtswerkstatt ausschließlich selbst zu Wort. (Quelle: [Edition AV](http://www.edition-av.de/buecher/edelweisspiraten.html))
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL27708298W sowie die Editions-IDs OL37796659M referenzierbar.
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