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Anarchismus in Deutschland | Buchinfos, Beschreibung und ISBN

29.09.2026

(Zuletzt aktualisiert: 03.10.2026)

Lesedauer: 12 min

Schneller Überblick zu Anarchismus in Deutschland von Günter Bartsch mit den wichtigsten Buchangaben. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.

Anarchismus in Deutschland | Buchinfos, Beschreibung und ISBN

Anarchismus in Deutschland | Buchinfos, Beschreibung und ISBN

29.09.2026

Anarchismus in Deutschland: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details

Anarchismus in Deutschland gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Günter Bartsch - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Mit dem Untertitel Band 1: 1945–1965 wird bei Anarchismus in Deutschland noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Anarchismus in Deutschland wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Über den Anarchismus im allgemeinen liegn bereits zahlreiche Studien vor, zum speziellen deutschen Nachkriegsanarchismus hingegen gab es bisher buchstäblich nichts. Diese Lücke füllt Günter Bartsch, zuletzt machte er sich als Verfasser der ersten Djilas-Biographie verdient. Er gilt als intimer Kenner aller sozialen Bewegungen aus eigener Anschauung. Bartsch sammelte Hunderte von Originaldokumenten. Es war ihm sogar möglich, einen großen Teil des vertraulichen Briefwechsels zwischen den anarchistischen Gruppen und ihren Initiativpersonen auszuwerten. Auf diese Weise konnte er aus der Darstellung zahlloser Einzelheiten ein Mosaik schaffen, das in allen Farben schillert, aber auch manchen Irrtum berichtigt. Als Methode wählte der Autor die mehrfache Querschnittsanalyse, um immer wieder den Zusammenhang zwischen den verschiedenen anarchistischen Schulen zu beleuchten. Er zeigt – schon im einleitenden Kapitel – die Besonderheiten jeder Schule und den spezifischen Arnarcho-Liberalismus der Anhängerschaft Silvio Gesells. Der Konflikt zwischen den anarchistischen Schuldoktrinen zieht sich durch alle Kapitel. Er entzündete sich schon 1947 von neuem durch den Konflikt der Anhänger Rockers und Oldays, deren Konzeptionen hier zum erstenmal dargestellt werden, Besonderes Interesse wird auch der anarchistische Widerstand in der DDR mit dem dunklen Ende Jelineks finden. Darüber war bisher überhaupt nichts bekannt. Bartsch zeigt die 3 Grundmerkmale des Anarchismus und jedes Anarchisten auf. Er verbindet die Darstellung des Wiederaufbaus der anarchistischen Bewegung mit biographischen Skizzen, mit Konferenzanalysen und geschichtlichen Vergleichen, die eine klare Abgrenzung vom Kommunismus und Sozialismus ergeben. Ein besonders wichtiger Teilabschnitt ist die Geschichte der Förderation Freiheitlicher Sozialisten Deutschlands Anarchismus in Deutschland wurde am 1972 publiziert und dem Verlag Fackelträger-Verlag mit Verlagsort Hannover, Germany zugeordnet.

Warum Anarchismus in Deutschland relevant sein kann

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Die Angaben zu Fackelträger-Verlag und Hannover, Germany stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Auch das Veröffentlichungsdatum 1972 macht Anarchismus in Deutschland für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Anarchismus in Deutschland spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Anarchismus in Deutschland ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Günter Bartsch beschäftigen möchten.

Was behandelt Anarchismus in Deutschland?

Die Beschreibung zeigt, dass Anarchismus in Deutschland klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Über den Anarchismus im allgemeinen liegn bereits zahlreiche Studien vor, zum speziellen deutschen Nachkriegsanarchismus hingegen gab es bisher buchstäblich nichts. Diese Lücke füllt Günter Bartsch, zuletzt machte er sich als Verfasser der ersten Djilas-Biographie verdient. Er gilt als intimer Kenner aller sozialen Bewegungen aus eigener Anschauung. Bartsch sammelte Hunderte von Originaldokumenten. Es war ihm sogar möglich, einen großen Teil des vertraulichen Briefwechsels zwischen den anarchistischen Gruppen und ihren Initiativpersonen auszuwerten. Auf diese Weise konnte er aus der Darstellung zahlloser Einzelheiten ein Mosaik schaffen, das in allen Farben schillert, aber auch manchen Irrtum berichtigt. Als Methode wählte der Autor die mehrfache Querschnittsanalyse, um immer wieder den Zusammenhang zwischen den verschiedenen anarchistischen Schulen zu beleuchten. Er zeigt – schon im einleitenden Kapitel – die Besonderheiten jeder Schule und den spezifischen Arnarcho-Liberalismus der Anhängerschaft Silvio Gesells. Der Konflikt zwischen den anarchistischen Schuldoktrinen zieht sich durch alle Kapitel. Er entzündete sich schon 1947 von neuem durch den Konflikt der Anhänger Rockers und Oldays, deren Konzeptionen hier zum erstenmal dargestellt werden, Besonderes Interesse wird auch der anarchistische Widerstand in der DDR mit dem dunklen Ende Jelineks finden. Darüber war bisher überhaupt nichts bekannt. Bartsch zeigt die 3 Grundmerkmale des Anarchismus und jedes Anarchisten auf. Er verbindet die Darstellung des Wiederaufbaus der anarchistischen Bewegung mit biographischen Skizzen, mit Konferenzanalysen und geschichtlichen Vergleichen, die eine klare Abgrenzung vom Kommunismus und Sozialismus ergeben. Ein besonders wichtiger Teilabschnitt ist die Geschichte der Förderation Freiheitlicher Sozialisten Deutschlands Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Vorwort | Grundsätzliches | Die Eigenarten des Anarchismus | Richtungen des deutschen Anarchismus | Individual-Anarchismus | Sozial-Anarchismus | Anarcho-Kommunismus | Anarcho-Syndikalismus | Anarcho-Liberalismus | Zusammenarbeit hoffnungslos? | Deutsche Eigenarten und Entwickungsbedingungen | Prototyp Michael Kohlhaas | Wiederanfänge 1945–1947 | Hamburg – Rache für Buchenwald! | Von Zwickau aus gegen Ulbricht | Mülheim/Ruhr — Nur kein Bonze! | Berlin — Die Internationalen Sozialisten | London — John Olday alias…? | Stockholm — Helmut Rüdiger auf neuen Wegen | Die Darmstädter Föderation | Die Bremer Gilde | Die Anarcho-Liberalen | Aktivitäten in weiteren Städten | Die Rocker-Broschüre und ihr zwiespältiges Echo 1947/48 | Rudolf Rocker | Versuch einer grundsätzlichen Klärung | Der Neun Punkte-Vorschlag | Diskussion | Streitobjekt Erich Mühsam | Bakunin und Spartakus | Über Düssseldorf nach Neviges 1948–1959 | Huppertz und die „Befreiung“ im Richtungsstreit | Rudolf Oestreich und „Der freie Arbeiter“ | Die Düsseldorfer Arbeitsgemeinschaft | Die Unabhängige Arbeiterunion (UAU) | Der „Funke“ und Weilands Entführung | Die Darmstädter Föderation und ihre „Internationale“ | Die „Freie Gesellschaft“ und ihre Föderalismus-Debatte | Die Büchergilde und ein Münchner Neuansatz | Jelineks letzter Kampf und Untergang | Der Fall Zensl Mühsam | Das neue Widerstandskonzept für die DDR | Die Anarcho-Liberalen in der Zerreißprobe | Die Entwicklung in Hamburg und der Krach mit „Befreiung“ | „Information“ und Hamburger Konferenz 1957 | Die Antiatomtod-Bewegung, der internationale Kongreß und die Konferenz in Neviges | Große Flaute oder Stille vor dem Sturm | Das Fiasko der Beschlüsse von Neviges | Die „Befreiung“ in Berlin | Hamburger Probleme und das Ende der „Information“ | Die Bückeburger Konferenz und ihre Vorgeschichte | Zusammenfassende und ergänzende Schlußbetrachtung | Drei Phasen | Richtungen und Schulen | Geistiger und organisierter Anarchismus | Die Aktivisten | Erwies sich der Altanarchismus als linksradikal? | Anhang | Quellennachweis | Personenregister | Bildverzeichnis Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Anarchismus in Deutschland thematisch schneller einzuordnen: Anarchism Seitenzahl und Ausgabeform - 319 Seiten im Format pocket - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen.

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Durch die Kombination aus Fackelträger-Verlag, Hannover, Germany und 1972 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL11512630W sowie die Editionszuordnungen OL15285790M referenzierbar. Auch physisch ist die Ausgabe klar beschrieben: Format pocket, Gewicht 425 g und Abmessungen 20.5 x 13.5 x 2 cm. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3771613310 als auch die ISBN-13 9783771613310 hinterlegt.

Die zentralen Metadaten zu Anarchismus in Deutschland

  1. Format: pocket
  2. Externe Work-Referenz: OL11512630W
  3. Sprache: Deutsch
  4. Untertitel: Band 1: 1945–1965
  5. Schlagwörter: Anarchism
  6. Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorwort | Grundsätzliches | Die Eigenarten des Anarchismus | Richtungen des deutschen Anarchismus | Individual-Anarchismus | Sozial-Anarchismus | Anarcho-Kommunismus | Anarcho-Syndikalismus | Anarcho-Liberalismus | Zusammenarbeit hoffnungslos? | Deutsche Eigenarten und Entwickungsbedingungen | Prototyp Michael Kohlhaas | Wiederanfänge 1945–1947 | Hamburg – Rache für Buchenwald! | Von Zwickau aus gegen Ulbricht | Mülheim/Ruhr — Nur kein Bonze! | Berlin — Die Internationalen Sozialisten | London — John Olday alias…? | Stockholm — Helmut Rüdiger auf neuen Wegen | Die Darmstädter Föderation | Die Bremer Gilde | Die Anarcho-Liberalen | Aktivitäten in weiteren Städten | Die Rocker-Broschüre und ihr zwiespältiges Echo 1947/48 | Rudolf Rocker | Versuch einer grundsätzlichen Klärung | Der Neun Punkte-Vorschlag | Diskussion | Streitobjekt Erich Mühsam | Bakunin und Spartakus | Über Düssseldorf nach Neviges 1948–1959 | Huppertz und die „Befreiung“ im Richtungsstreit | Rudolf Oestreich und „Der freie Arbeiter“ | Die Düsseldorfer Arbeitsgemeinschaft | Die Unabhängige Arbeiterunion (UAU) | Der „Funke“ und Weilands Entführung | Die Darmstädter Föderation und ihre „Internationale“ | Die „Freie Gesellschaft“ und ihre Föderalismus-Debatte | Die Büchergilde und ein Münchner Neuansatz | Jelineks letzter Kampf und Untergang | Der Fall Zensl Mühsam | Das neue Widerstandskonzept für die DDR | Die Anarcho-Liberalen in der Zerreißprobe | Die Entwicklung in Hamburg und der Krach mit „Befreiung“ | „Information“ und Hamburger Konferenz 1957 | Die Antiatomtod-Bewegung, der internationale Kongreß und die Konferenz in Neviges | Große Flaute oder Stille vor dem Sturm | Das Fiasko der Beschlüsse von Neviges | Die „Befreiung“ in Berlin | Hamburger Probleme und das Ende der „Information“ | Die Bückeburger Konferenz und ihre Vorgeschichte | Zusammenfassende und ergänzende Schlußbetrachtung | Drei Phasen | Richtungen und Schulen | Geistiger und organisierter Anarchismus | Die Aktivisten | Erwies sich der Altanarchismus als linksradikal? | Anhang | Quellennachweis | Personenregister | Bildverzeichnis
  7. Gewicht: 425 g
  8. Publiziert bei: Fackelträger-Verlag
  9. Umfang: 319 Seiten
  10. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783771613310
  11. Primäre Kategorie: Sachbuch
  12. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3771613310
  13. Kurzbeschreibung: Über den Anarchismus im allgemeinen liegn bereits zahlreiche Studien vor, zum speziellen deutschen Nachkriegsanarchismus hingegen gab es bisher buchstäblich nichts. Diese Lücke füllt Günter Bartsch, zuletzt machte er sich als Verfasser der ersten Djilas-Biographie verdient. Er gilt als intimer Kenner aller sozialen Bewegungen aus eigener Anschauung. Bartsch sammelte Hunderte von Originaldokumenten. Es war ihm sogar möglich, einen großen Teil des vertraulichen Briefwechsels zwischen den anarchistischen Gruppen und ihren Initiativpersonen auszuwerten. Auf diese Weise konnte er aus der Darstellung zahlloser Einzelheiten ein Mosaik schaffen, das in allen Farben schillert, aber auch manchen Irrtum berichtigt. Als Methode wählte der Autor die mehrfache Querschnittsanalyse, um immer wieder den Zusammenhang zwischen den verschiedenen anarchistischen Schulen zu beleuchten. Er zeigt – schon im einleitenden Kapitel – die Besonderheiten jeder Schule und den spezifischen Arnarcho-Liberalismus der Anhängerschaft Silvio Gesells. Der Konflikt zwischen den anarchistischen Schuldoktrinen zieht sich durch alle Kapitel. Er entzündete sich schon 1947 von neuem durch den Konflikt der Anhänger Rockers und Oldays, deren Konzeptionen hier zum erstenmal dargestellt werden, Besonderes Interesse wird auch der anarchistische Widerstand in der DDR mit dem dunklen Ende Jelineks finden. Darüber war bisher überhaupt nichts bekannt. Bartsch zeigt die 3 Grundmerkmale des Anarchismus und jedes Anarchisten auf. Er verbindet die Darstellung des Wiederaufbaus der anarchistischen Bewegung mit biographischen Skizzen, mit Konferenzanalysen und geschichtlichen Vergleichen, die eine klare Abgrenzung vom Kommunismus und Sozialismus ergeben. Ein besonders wichtiger Teilabschnitt ist die Geschichte der Förderation Freiheitlicher Sozialisten Deutschlands
  14. Maße der Ausgabe: 20.5 x 13.5 x 2 cm
  15. Externe Editionsreferenzen: OL15285790M
  16. Titel: Anarchismus in Deutschland
  17. Erscheinungsdatum: 1972
  18. Autor beziehungsweise Autoren: Günter Bartsch
  19. Verlagsort: Hannover, Germany

Relevanz für Suche und Einordnung

Die Verbindung aus Anarchismus in Deutschland, Günter Bartsch, Sachbuch und Anarchism schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3771613310, 9783771613310 und OL11512630W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen. Auch Angaben wie Format, Maße, Gewicht und Seitenzahl - pocket, 20.5 x 13.5 x 2 cm, 425 g und 319 Seiten - helfen dabei, diese Ausgabe klar von anderen Varianten zu unterscheiden.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Wie ist das Buch aufgebaut?

Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Vorwort | Grundsätzliches | Die Eigenarten des Anarchismus | Richtungen des deutschen Anarchismus | Individual-Anarchismus | Sozial-Anarchismus | Anarcho-Kommunismus | Anarcho-Syndikalismus | Anarcho-Liberalismus | Zusammenarbeit hoffnungslos? | Deutsche Eigenarten und Entwickungsbedingungen | Prototyp Michael Kohlhaas | Wiederanfänge 1945–1947 | Hamburg – Rache für Buchenwald! | Von Zwickau aus gegen Ulbricht | Mülheim/Ruhr — Nur kein Bonze! | Berlin — Die Internationalen Sozialisten | London — John Olday alias…? | Stockholm — Helmut Rüdiger auf neuen Wegen | Die Darmstädter Föderation | Die Bremer Gilde | Die Anarcho-Liberalen | Aktivitäten in weiteren Städten | Die Rocker-Broschüre und ihr zwiespältiges Echo 1947/48 | Rudolf Rocker | Versuch einer grundsätzlichen Klärung | Der Neun Punkte-Vorschlag | Diskussion | Streitobjekt Erich Mühsam | Bakunin und Spartakus | Über Düssseldorf nach Neviges 1948–1959 | Huppertz und die „Befreiung“ im Richtungsstreit | Rudolf Oestreich und „Der freie Arbeiter“ | Die Düsseldorfer Arbeitsgemeinschaft | Die Unabhängige Arbeiterunion (UAU) | Der „Funke“ und Weilands Entführung | Die Darmstädter Föderation und ihre „Internationale“ | Die „Freie Gesellschaft“ und ihre Föderalismus-Debatte | Die Büchergilde und ein Münchner Neuansatz | Jelineks letzter Kampf und Untergang | Der Fall Zensl Mühsam | Das neue Widerstandskonzept für die DDR | Die Anarcho-Liberalen in der Zerreißprobe | Die Entwicklung in Hamburg und der Krach mit „Befreiung“ | „Information“ und Hamburger Konferenz 1957 | Die Antiatomtod-Bewegung, der internationale Kongreß und die Konferenz in Neviges | Große Flaute oder Stille vor dem Sturm | Das Fiasko der Beschlüsse von Neviges | Die „Befreiung“ in Berlin | Hamburger Probleme und das Ende der „Information“ | Die Bückeburger Konferenz und ihre Vorgeschichte | Zusammenfassende und ergänzende Schlußbetrachtung | Drei Phasen | Richtungen und Schulen | Geistiger und organisierter Anarchismus | Die Aktivisten | Erwies sich der Altanarchismus als linksradikal? | Anhang | Quellennachweis | Personenregister | Bildverzeichnis

Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?

Vorhanden sind die Work-ID OL11512630W und die Editionsreferenzen OL15285790M.

Welche physischen Merkmale hat das Buch?

Die Ausgabe umfasst 319 Seiten und ist mit Format pocket, Gewicht 425 g sowie den Maßen 20.5 x 13.5 x 2 cm beschrieben.

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Über den Anarchismus im allgemeinen liegn bereits zahlreiche Studien vor, zum speziellen deutschen Nachkriegsanarchismus hingegen gab es bisher buchstäblich nichts. Diese Lücke füllt Günter Bartsch, zuletzt machte er sich als Verfasser der ersten Djilas-Biographie verdient. Er gilt als intimer Kenner aller sozialen Bewegungen aus eigener Anschauung. Bartsch sammelte Hunderte von Originaldokumenten. Es war ihm sogar möglich, einen großen Teil des vertraulichen Briefwechsels zwischen den anarchistischen Gruppen und ihren Initiativpersonen auszuwerten. Auf diese Weise konnte er aus der Darstellung zahlloser Einzelheiten ein Mosaik schaffen, das in allen Farben schillert, aber auch manchen Irrtum berichtigt. Als Methode wählte der Autor die mehrfache Querschnittsanalyse, um immer wieder den Zusammenhang zwischen den verschiedenen anarchistischen Schulen zu beleuchten. Er zeigt – schon im einleitenden Kapitel – die Besonderheiten jeder Schule und den spezifischen Arnarcho-Liberalismus der Anhängerschaft Silvio Gesells. Der Konflikt zwischen den anarchistischen Schuldoktrinen zieht sich durch alle Kapitel. Er entzündete sich schon 1947 von neuem durch den Konflikt der Anhänger Rockers und Oldays, deren Konzeptionen hier zum erstenmal dargestellt werden, Besonderes Interesse wird auch der anarchistische Widerstand in der DDR mit dem dunklen Ende Jelineks finden. Darüber war bisher überhaupt nichts bekannt. Bartsch zeigt die 3 Grundmerkmale des Anarchismus und jedes Anarchisten auf. Er verbindet die Darstellung des Wiederaufbaus der anarchistischen Bewegung mit biographischen Skizzen, mit Konferenzanalysen und geschichtlichen Vergleichen, die eine klare Abgrenzung vom Kommunismus und Sozialismus ergeben. Ein besonders wichtiger Teilabschnitt ist die Geschichte der Förderation Freiheitlicher Sozialisten Deutschlands

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