Kulturmacht ohne Kompass | Inhalt, Autor und bibliografische Daten
26.09.2026
Lesedauer: 15 min
Kulturmacht ohne Kompass von Frank Trommler kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

Kulturmacht ohne Kompass von Frank Trommler - Informationen zur Ausgabe
Mit Kulturmacht ohne Kompass liegt ein Buch von Frank Trommler vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Der Zusatz deutsche auswärtige Kulturbeziehungen im 20. Jahrhundert schärft das Profil von Kulturmacht ohne Kompass und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Aus der Buchbeschreibung zu Kulturmacht ohne Kompass ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Deutschlands Weltmachtambitionen wurden im 20. Jahrhundert von einer vielstimmigen Mobilisierung deutscher Kultur begleitet, die neben einer großen Anzahl ästhetischer Innovationen auch barbarische Exzesse zeitigte. Frank Trommler unternimmt zum ersten Mal eine zusammenhängende Darstellung dieser Mobilisierung seit 1900 in ihrem Wechselverhältnis mit Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, der Sowjetunion und den USA. Er stellt die Arbeit der 1920 im Auswärtigen Amt eingerichteten Kulturabteilung in den Kontext dieser Entwicklungen und verfolgt mit neuen Materialien und Archivquellen die offizielle auswärtige Kulturpolitik der Weimarer Republik, des Dritten Reichs, der Bundesrepublik und der DDR bis zur Wiedervereinigung 1990. Der Einsatz von Kultur und Wissenschaft in den beiden Weltkriegen erfährt ebenso breite Beachtung wie das Verhältnis des Deutsches Reiches zu Österreich, den deutschen Auswandererkulturen und dem Judentum. Mit dieser ausgreifenden Agenda, die Politik-, Kultur-, Diplomatie- und Institutionengeschichte verknüpft, erweist sich das Thema auswärtiger Kulturbeziehungen, das lange als Sache weniger Spezialisten gegolten hat, als Schlüssel für das Verständnis moderner internationaler Geschichte."--Cover Bibliografisch ist Kulturmacht ohne Kompass mit dem Erscheinungsdatum 2014, dem Verlag Bohlau Verlag und dem Ort Köln erfasst.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Dass Kulturmacht ohne Kompass in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Auch das Veröffentlichungsdatum 2014 macht Kulturmacht ohne Kompass für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Kulturmacht ohne Kompass auch für thematische Recherchen besonders relevant. Mit Bohlau Verlag in Köln ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Im Kontext des Gesamtwerks von Frank Trommler lässt sich Kulturmacht ohne Kompass gezielt bibliografisch und thematisch einordnen.
Inhalte, Themen und Relevanz
Kulturmacht ohne Kompass lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Deutschlands Weltmachtambitionen wurden im 20. Jahrhundert von einer vielstimmigen Mobilisierung deutscher Kultur begleitet, die neben einer großen Anzahl ästhetischer Innovationen auch barbarische Exzesse zeitigte. Frank Trommler unternimmt zum ersten Mal eine zusammenhängende Darstellung dieser Mobilisierung seit 1900 in ihrem Wechselverhältnis mit Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, der Sowjetunion und den USA. Er stellt die Arbeit der 1920 im Auswärtigen Amt eingerichteten Kulturabteilung in den Kontext dieser Entwicklungen und verfolgt mit neuen Materialien und Archivquellen die offizielle auswärtige Kulturpolitik der Weimarer Republik, des Dritten Reichs, der Bundesrepublik und der DDR bis zur Wiedervereinigung 1990. Der Einsatz von Kultur und Wissenschaft in den beiden Weltkriegen erfährt ebenso breite Beachtung wie das Verhältnis des Deutsches Reiches zu Österreich, den deutschen Auswandererkulturen und dem Judentum. Mit dieser ausgreifenden Agenda, die Politik-, Kultur-, Diplomatie- und Institutionengeschichte verknüpft, erweist sich das Thema auswärtiger Kulturbeziehungen, das lange als Sache weniger Spezialisten gegolten hat, als Schlüssel für das Verständnis moderner internationaler Geschichte."--Cover Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Die kulturelle Ausstellung der (neuen) Nation -- | Deutsche Kunst auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 -- | Schlüsselbegriffe : Modernismus, auswärtige Kulturpolitik, Kulturmacht -- | Entstehen der Kunstkonkurrenz zwischen Frankreich und Deutschland -- | Auswärtige Kulturpolitik als Ergebnis eines Wechselverhältnisses -- | Möglichst unsichtbar : das Auswärtige Amt -- | Deutsche Kultur : Definitionen und Diskurse um 1900 -- | Reformagenda versus wilhelminisches Prestigedenken -- | Pionierrollen: französische Kulturpolitik, deutsche Wissenschaftsorganisation -- | Preussens Innovationen -- | Kaiser Wilhelm II. als Schausteller auswärtiger Kulturpolitik -- | Internationalismus als Faktor auswärtiger Kulturpolitik -- | Die wissenschaftliche Vormacht und ihre Illusionen -- | Erprobungsterrain Amerika -- | Bethmann Hollweg, Lamprecht und die Probleme kultureller Auslandsarbeit -- | Die Werkbundausstellung in Köln 1914 -- | Deutsche Kultur, nationale Kultur? : eine kritische Gegenbilanz -- | Der Nationalstaat als unzuverlässiger Kompass für Kultur -- | Zugzwänge der Nationalstaatsgründung -- | Die andere kulturelle Präsenz : Auswandererkulturen -- | Kolonialismus und Westorientierung -- | Das Verhältnis zum Osten -- | Einbezug und Ausgrenzung Österreichs -- | Österreich und die deutsche Kulturnation -- | Mehrfachidentitäten und Aussenperspektiven -- | Juden und die deutsche Kultur -- | Der Krieg um die Kulturmacht -- | Die Gleichsetzung von Kultur und Militär -- | Kulturkrieg und die "Ideen von 1914" -- | Das andere Augusterlebnis -- | Russische und amerikanische Reaktionen -- | Reichsdeutsche, Auslandsdeutsche und die völkische Intervention in der Kultur -- | Zerstörung der Kultur? -- | Unter Verbündeten : Kultur in den deutsch-österreichischen Beziehungen -- | Trotz Krieg : Die internationale Resonanz der Werkbund-Kultur -- | Ein (halb) offenes Fenster : Neutrale Länder -- | Hässliche Deutsche, moderne Deutsche : Wertungen von ausserhalb -- | Die preussische Denkschrift über Auslandsstudien -- | Sympathisanten : die Juden im Ersten Weltkrieg -- | Militärmacht als Kulturmacht -- | Schlachtfeld Wissenschaft -- | Die Kulturpolitik der Weimarer Republik -- | Stresemanns Fazit -- | Kulturpolitik als Weimars Chance -- | Die Widersprüche auswärtiger Kulturpolitik nach dem Kulturkrieg. | Isolation, Modernität und Kunstdiplomatie des neuen Staates -- | Boykott und Selbstboykott der deutschen Wissenschaft -- | Deutsch-französische Konfrontation : Schlechte Verlierer, schlechte Sieger -- | Berlins Rolle als Kulturhauptstadt Osteuropas -- | Berlin und Wien : Verfestigte Kulturachse -- | Minderheiten und die Ethnifizierung von Kultur -- | Nach Locarno : die zweite Phase auswärtiger Kulturpolitik -- | Begegnungstheorie und nationaler Aufbruch der Jugend um 1930 -- | Internationalismus : Feind nationaler Kultur? -- | Gegen die Krise : Hoffnung und Vielfalt des internationalen Kulturaustauschs -- | Die Mobilisierung deutscher Kultur im Dritten Reich -- | Auswärtige Kulturpolitik und Hitlers rassische Kulturagenda -- | Kultur als Instrument bei der Staats(neu)gründung -- | Kulturpolitik, Propaganda und das Erbe des Ersten Weltkrieges -- | Die Ausgrenzung der Juden : Flucht, Vernichtung, Weitermachen -- | Machtkämpfe um auswärtige Kulturpolitik 1933-1937 -- | Wissenschaftsemigranten -- | Kultur im Auslandseinsatz : Werbung um Polen, Grossbritannien, Italien -- | Die Kultur-Achse : Mussolinis Italien als Partner und Rivale -- | Das 'andere Deutschland' im Exil -- | Nationalsozialistische Kulturpolitik gegenüber Frankreich -- | Die Rolle der Wissenschaft für die Aussenwirkung deutscher Kultur -- | Die Mobilisierung nationaler Kultur im Zweiten Weltkrieg -- | Kultur als höchste Form von Propaganda : Kriegsausgabe -- | Österreich : Anschluss und Abschluss -- | Nach 1945 : die ost-und westdeutschen Erben der Kulturmacht -- | Fünf Tage nach der Kapitulation -- | Erste kulturelle Auslandskontakte der Bundesrepublik und ihre Erblasten -- | Die Abrechnung findet in Berlin statt -- | Das Ende der Kulturmacht und die Abwendung vom Osten -- | "Heisenberg, ihr seid alle zweitklassig" -- | Exkurs : die Kulturpolitik der vier Besatzungsmächte -- | Sowjetunion -- | Vereinigte Staaten -- | Grossbritannien -- | Frankreich -- | Auswärtige Kulturbeziehungen der Bundesrepublik : vom zweiten Gleis zur dritten Bühne -- | Sowjetische Kulturpolitik als Anker und Fessel für die DDR -- | Antifaschistische Gründungsmythen und die Notwendigkeit von Kulturpolitik -- | Zweimal deutsche Kulturpolitik, von aussen gesehen -- | Der Umbruch im Denken über Kultur und auswärtige Kulturpolitik -- | Die grosse Zeit des internationalen Brückenbaus ---- Auswahlbibliografie-- Personenregister. Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Arts, Civilization, Germany, civilization, Arts, germany
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL23154513W sowie die Editionszuordnungen OL30992492M referenzierbar. Mit 3412211192 und 9783412211196 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Bohlau Verlag, Köln und 2014 präzise ergänzt.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Ort der Veröffentlichung: Köln
- Autor beziehungsweise Autoren: Frank Trommler
- Buchtitel: Kulturmacht ohne Kompass
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3412211192
- Publiziert bei: Bohlau Verlag
- Untertitel: deutsche auswärtige Kulturbeziehungen im 20. Jahrhundert
- Sprache: Deutsch
- Externe Work-Referenz: OL23154513W
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Deutschlands Weltmachtambitionen wurden im 20. Jahrhundert von einer vielstimmigen Mobilisierung deutscher Kultur begleitet, die neben einer großen Anzahl ästhetischer Innovationen auch barbarische Exzesse zeitigte. Frank Trommler unternimmt zum ersten Mal eine zusammenhängende Darstellung dieser Mobilisierung seit 1900 in ihrem Wechselverhältnis mit Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, der Sowjetunion und den USA. Er stellt die Arbeit der 1920 im Auswärtigen Amt eingerichteten Kulturabteilung in den Kontext dieser Entwicklungen und verfolgt mit neuen Materialien und Archivquellen die offizielle auswärtige Kulturpolitik der Weimarer Republik, des Dritten Reichs, der Bundesrepublik und der DDR bis zur Wiedervereinigung 1990. Der Einsatz von Kultur und Wissenschaft in den beiden Weltkriegen erfährt ebenso breite Beachtung wie das Verhältnis des Deutsches Reiches zu Österreich, den deutschen Auswandererkulturen und dem Judentum. Mit dieser ausgreifenden Agenda, die Politik-, Kultur-, Diplomatie- und Institutionengeschichte verknüpft, erweist sich das Thema auswärtiger Kulturbeziehungen, das lange als Sache weniger Spezialisten gegolten hat, als Schlüssel für das Verständnis moderner internationaler Geschichte."--Cover
- Schlagwörter: Arts, Civilization, Germany, civilization, Arts, germany
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783412211196
- Umfang: 732 Seiten
- Veröffentlicht am: 2014
- Inhaltsübersicht: Die kulturelle Ausstellung der (neuen) Nation -- | Deutsche Kunst auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 -- | Schlüsselbegriffe : Modernismus, auswärtige Kulturpolitik, Kulturmacht -- | Entstehen der Kunstkonkurrenz zwischen Frankreich und Deutschland -- | Auswärtige Kulturpolitik als Ergebnis eines Wechselverhältnisses -- | Möglichst unsichtbar : das Auswärtige Amt -- | Deutsche Kultur : Definitionen und Diskurse um 1900 -- | Reformagenda versus wilhelminisches Prestigedenken -- | Pionierrollen: französische Kulturpolitik, deutsche Wissenschaftsorganisation -- | Preussens Innovationen -- | Kaiser Wilhelm II. als Schausteller auswärtiger Kulturpolitik -- | Internationalismus als Faktor auswärtiger Kulturpolitik -- | Die wissenschaftliche Vormacht und ihre Illusionen -- | Erprobungsterrain Amerika -- | Bethmann Hollweg, Lamprecht und die Probleme kultureller Auslandsarbeit -- | Die Werkbundausstellung in Köln 1914 -- | Deutsche Kultur, nationale Kultur? : eine kritische Gegenbilanz -- | Der Nationalstaat als unzuverlässiger Kompass für Kultur -- | Zugzwänge der Nationalstaatsgründung -- | Die andere kulturelle Präsenz : Auswandererkulturen -- | Kolonialismus und Westorientierung -- | Das Verhältnis zum Osten -- | Einbezug und Ausgrenzung Österreichs -- | Österreich und die deutsche Kulturnation -- | Mehrfachidentitäten und Aussenperspektiven -- | Juden und die deutsche Kultur -- | Der Krieg um die Kulturmacht -- | Die Gleichsetzung von Kultur und Militär -- | Kulturkrieg und die "Ideen von 1914" -- | Das andere Augusterlebnis -- | Russische und amerikanische Reaktionen -- | Reichsdeutsche, Auslandsdeutsche und die völkische Intervention in der Kultur -- | Zerstörung der Kultur? -- | Unter Verbündeten : Kultur in den deutsch-österreichischen Beziehungen -- | Trotz Krieg : Die internationale Resonanz der Werkbund-Kultur -- | Ein (halb) offenes Fenster : Neutrale Länder -- | Hässliche Deutsche, moderne Deutsche : Wertungen von ausserhalb -- | Die preussische Denkschrift über Auslandsstudien -- | Sympathisanten : die Juden im Ersten Weltkrieg -- | Militärmacht als Kulturmacht -- | Schlachtfeld Wissenschaft -- | Die Kulturpolitik der Weimarer Republik -- | Stresemanns Fazit -- | Kulturpolitik als Weimars Chance -- | Die Widersprüche auswärtiger Kulturpolitik nach dem Kulturkrieg. | Isolation, Modernität und Kunstdiplomatie des neuen Staates -- | Boykott und Selbstboykott der deutschen Wissenschaft -- | Deutsch-französische Konfrontation : Schlechte Verlierer, schlechte Sieger -- | Berlins Rolle als Kulturhauptstadt Osteuropas -- | Berlin und Wien : Verfestigte Kulturachse -- | Minderheiten und die Ethnifizierung von Kultur -- | Nach Locarno : die zweite Phase auswärtiger Kulturpolitik -- | Begegnungstheorie und nationaler Aufbruch der Jugend um 1930 -- | Internationalismus : Feind nationaler Kultur? -- | Gegen die Krise : Hoffnung und Vielfalt des internationalen Kulturaustauschs -- | Die Mobilisierung deutscher Kultur im Dritten Reich -- | Auswärtige Kulturpolitik und Hitlers rassische Kulturagenda -- | Kultur als Instrument bei der Staats(neu)gründung -- | Kulturpolitik, Propaganda und das Erbe des Ersten Weltkrieges -- | Die Ausgrenzung der Juden : Flucht, Vernichtung, Weitermachen -- | Machtkämpfe um auswärtige Kulturpolitik 1933-1937 -- | Wissenschaftsemigranten -- | Kultur im Auslandseinsatz : Werbung um Polen, Grossbritannien, Italien -- | Die Kultur-Achse : Mussolinis Italien als Partner und Rivale -- | Das 'andere Deutschland' im Exil -- | Nationalsozialistische Kulturpolitik gegenüber Frankreich -- | Die Rolle der Wissenschaft für die Aussenwirkung deutscher Kultur -- | Die Mobilisierung nationaler Kultur im Zweiten Weltkrieg -- | Kultur als höchste Form von Propaganda : Kriegsausgabe -- | Österreich : Anschluss und Abschluss -- | Nach 1945 : die ost-und westdeutschen Erben der Kulturmacht -- | Fünf Tage nach der Kapitulation -- | Erste kulturelle Auslandskontakte der Bundesrepublik und ihre Erblasten -- | Die Abrechnung findet in Berlin statt -- | Das Ende der Kulturmacht und die Abwendung vom Osten -- | "Heisenberg, ihr seid alle zweitklassig" -- | Exkurs : die Kulturpolitik der vier Besatzungsmächte -- | Sowjetunion -- | Vereinigte Staaten -- | Grossbritannien -- | Frankreich -- | Auswärtige Kulturbeziehungen der Bundesrepublik : vom zweiten Gleis zur dritten Bühne -- | Sowjetische Kulturpolitik als Anker und Fessel für die DDR -- | Antifaschistische Gründungsmythen und die Notwendigkeit von Kulturpolitik -- | Zweimal deutsche Kulturpolitik, von aussen gesehen -- | Der Umbruch im Denken über Kultur und auswärtige Kulturpolitik -- | Die grosse Zeit des internationalen Brückenbaus ---- Auswahlbibliografie-- Personenregister.
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Open-Library-Editions-IDs: OL30992492M
Warum sich Kulturmacht ohne Kompass gut einordnen lässt
Die Verbindung aus Kulturmacht ohne Kompass, Frank Trommler, Sachbuch und Arts, Civilization, Germany, civilization, Arts, germany schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Eindeutige Referenzdaten wie 3412211192, 9783412211196 und OL23154513W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
FAQ zu Kulturmacht ohne Kompass
Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?
Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: Die kulturelle Ausstellung der (neuen) Nation -- | Deutsche Kunst auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 -- | Schlüsselbegriffe : Modernismus, auswärtige Kulturpolitik, Kulturmacht -- | Entstehen der Kunstkonkurrenz zwischen Frankreich und Deutschland -- | Auswärtige Kulturpolitik als Ergebnis eines Wechselverhältnisses -- | Möglichst unsichtbar : das Auswärtige Amt -- | Deutsche Kultur : Definitionen und Diskurse um 1900 -- | Reformagenda versus wilhelminisches Prestigedenken -- | Pionierrollen: französische Kulturpolitik, deutsche Wissenschaftsorganisation -- | Preussens Innovationen -- | Kaiser Wilhelm II. als Schausteller auswärtiger Kulturpolitik -- | Internationalismus als Faktor auswärtiger Kulturpolitik -- | Die wissenschaftliche Vormacht und ihre Illusionen -- | Erprobungsterrain Amerika -- | Bethmann Hollweg, Lamprecht und die Probleme kultureller Auslandsarbeit -- | Die Werkbundausstellung in Köln 1914 -- | Deutsche Kultur, nationale Kultur? : eine kritische Gegenbilanz -- | Der Nationalstaat als unzuverlässiger Kompass für Kultur -- | Zugzwänge der Nationalstaatsgründung -- | Die andere kulturelle Präsenz : Auswandererkulturen -- | Kolonialismus und Westorientierung -- | Das Verhältnis zum Osten -- | Einbezug und Ausgrenzung Österreichs -- | Österreich und die deutsche Kulturnation -- | Mehrfachidentitäten und Aussenperspektiven -- | Juden und die deutsche Kultur -- | Der Krieg um die Kulturmacht -- | Die Gleichsetzung von Kultur und Militär -- | Kulturkrieg und die "Ideen von 1914" -- | Das andere Augusterlebnis -- | Russische und amerikanische Reaktionen -- | Reichsdeutsche, Auslandsdeutsche und die völkische Intervention in der Kultur -- | Zerstörung der Kultur? -- | Unter Verbündeten : Kultur in den deutsch-österreichischen Beziehungen -- | Trotz Krieg : Die internationale Resonanz der Werkbund-Kultur -- | Ein (halb) offenes Fenster : Neutrale Länder -- | Hässliche Deutsche, moderne Deutsche : Wertungen von ausserhalb -- | Die preussische Denkschrift über Auslandsstudien -- | Sympathisanten : die Juden im Ersten Weltkrieg -- | Militärmacht als Kulturmacht -- | Schlachtfeld Wissenschaft -- | Die Kulturpolitik der Weimarer Republik -- | Stresemanns Fazit -- | Kulturpolitik als Weimars Chance -- | Die Widersprüche auswärtiger Kulturpolitik nach dem Kulturkrieg. | Isolation, Modernität und Kunstdiplomatie des neuen Staates -- | Boykott und Selbstboykott der deutschen Wissenschaft -- | Deutsch-französische Konfrontation : Schlechte Verlierer, schlechte Sieger -- | Berlins Rolle als Kulturhauptstadt Osteuropas -- | Berlin und Wien : Verfestigte Kulturachse -- | Minderheiten und die Ethnifizierung von Kultur -- | Nach Locarno : die zweite Phase auswärtiger Kulturpolitik -- | Begegnungstheorie und nationaler Aufbruch der Jugend um 1930 -- | Internationalismus : Feind nationaler Kultur? -- | Gegen die Krise : Hoffnung und Vielfalt des internationalen Kulturaustauschs -- | Die Mobilisierung deutscher Kultur im Dritten Reich -- | Auswärtige Kulturpolitik und Hitlers rassische Kulturagenda -- | Kultur als Instrument bei der Staats(neu)gründung -- | Kulturpolitik, Propaganda und das Erbe des Ersten Weltkrieges -- | Die Ausgrenzung der Juden : Flucht, Vernichtung, Weitermachen -- | Machtkämpfe um auswärtige Kulturpolitik 1933-1937 -- | Wissenschaftsemigranten -- | Kultur im Auslandseinsatz : Werbung um Polen, Grossbritannien, Italien -- | Die Kultur-Achse : Mussolinis Italien als Partner und Rivale -- | Das 'andere Deutschland' im Exil -- | Nationalsozialistische Kulturpolitik gegenüber Frankreich -- | Die Rolle der Wissenschaft für die Aussenwirkung deutscher Kultur -- | Die Mobilisierung nationaler Kultur im Zweiten Weltkrieg -- | Kultur als höchste Form von Propaganda : Kriegsausgabe -- | Österreich : Anschluss und Abschluss -- | Nach 1945 : die ost-und westdeutschen Erben der Kulturmacht -- | Fünf Tage nach der Kapitulation -- | Erste kulturelle Auslandskontakte der Bundesrepublik und ihre Erblasten -- | Die Abrechnung findet in Berlin statt -- | Das Ende der Kulturmacht und die Abwendung vom Osten -- | "Heisenberg, ihr seid alle zweitklassig" -- | Exkurs : die Kulturpolitik der vier Besatzungsmächte -- | Sowjetunion -- | Vereinigte Staaten -- | Grossbritannien -- | Frankreich -- | Auswärtige Kulturbeziehungen der Bundesrepublik : vom zweiten Gleis zur dritten Bühne -- | Sowjetische Kulturpolitik als Anker und Fessel für die DDR -- | Antifaschistische Gründungsmythen und die Notwendigkeit von Kulturpolitik -- | Zweimal deutsche Kulturpolitik, von aussen gesehen -- | Der Umbruch im Denken über Kultur und auswärtige Kulturpolitik -- | Die grosse Zeit des internationalen Brückenbaus ---- Auswahlbibliografie-- Personenregister.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags Arts, Civilization, Germany, civilization, Arts, germany, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Deutschlands Weltmachtambitionen wurden im 20. Jahrhundert von einer vielstimmigen Mobilisierung deutscher Kultur begleitet, die neben einer großen Anzahl ästhetischer Innovationen auch barbarische Exzesse zeitigte. Frank Trommler unternimmt zum ersten Mal eine zusammenhängende Darstellung dieser Mobilisierung seit 1900 in ihrem Wechselverhältnis mit Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, der Sowjetunion und den USA. Er stellt die Arbeit der 1920 im Auswärtigen Amt eingerichteten Kulturabteilung in den Kontext dieser Entwicklungen und verfolgt mit neuen Materialien und Archivquellen die offizielle auswärtige Kulturpolitik der Weimarer Republik, des Dritten Reichs, der Bundesrepublik und der DDR bis zur Wiedervereinigung 1990. Der Einsatz von Kultur und Wissenschaft in den beiden Weltkriegen erfährt ebenso breite Beachtung wie das Verhältnis des Deutsches Reiches zu Österreich, den deutschen Auswandererkulturen und dem Judentum. Mit dieser ausgreifenden Agenda, die Politik-, Kultur-, Diplomatie- und Institutionengeschichte verknüpft, erweist sich das Thema auswärtiger Kulturbeziehungen, das lange als Sache weniger Spezialisten gegolten hat, als Schlüssel für das Verständnis moderner internationaler Geschichte."--Cover
Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?
Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3412211192 und die ISBN-13 9783412211196.
Externe Links
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