Aktivdienst und Geschlechterordnung | Buch im Überblick: Inhalt und Details
02/06/2026
Lesedauer: 12 min
Schneller Überblick zu Aktivdienst und Geschlechterordnung von Christof Dejung mit den wichtigsten Buchangaben. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.
Aktivdienst und Geschlechterordnung: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Aktivdienst und Geschlechterordnung ist ein Werk von Christof Dejung, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Der Zusatz eine Kultur- und Alltagsgeschichte des Militärdienstes in der Schweiz 1939-1945 schärft das Profil von Aktivdienst und Geschlechterordnung und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Aktivdienst und Geschlechterordnung wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Traditionellerweise herrscht die Vorstellung vor, die Generation, die den Zweiten Weltkrieg in der Schweiz miterlebt hat - die so genannte Aktivdienstgeneration - sei eine homogene Einheit gewesen: abwehrbereit und geschlossen. Doch war dies wirklich der Fall? Die vorliegende Studie zeigt durch eine Analyse von Interviews, Erinnerungsschriften, militärtheoretischer Literatur, Propagandatexten und Archivquellen, dass das traditionelle Bild der Aktivdienstgeneration im wesentlichen durch die Propaganda der geistigen Landesverteidigung geprägt war. Die gegen Ende der dreissiger Jahre zunehmend polarisierte Geschlechterordnung spielte dabei eine zentrale Rolle. Das Bild des Wehrmannes, der mit dem Karabiner in der Hand die daheim gebliebene Familie beschützt, sowie das Bild der Schweizerin als Hausfrau und selbstlose Unterstützerin ihres wehrpflichtigen Mannes wurden zu normativen Leitbildern. Doch hinter diesen Propagandabildern verbarg sich ein höchst widersprüchlicher Alltag. Die Soldaten im militärischen Aktivdienst klagten über den andauernden Drill und verdächtigten ihre Offiziere, die von "wahrem Soldatentum" und totalem Gehorsam träumten, der Sympathie mit dem Nationalsozialismus. Im Offizierskorps entbrannte während des Krieges ein Machtkampf, bei dem es unter anderem um konkurrierende Vorstellungen der militärischen Ausbildung ging und in dem sich unterschiedliche Ansichten zur gesellschaftlichen Positionierung der Armee mit unterschiedlichen Männlichkeitskonzepten vermischten. Der Rückzug der Armee ins Alpenreduit schliesslich, nach dem Krieg das Sinnbild des schweizerischen Widerstandswillens, stellte während des Krieges die bis dahin bestehende identitätsstiftende Balance zwischen der schützenden Armee und der zu beschützenden Zivilbevölkerung auf den Kopf. Erstmals wird in dieser Studie deutlich, mit welchen diskursiven Mitteln die Armeeführung die Reduitstrategie sinnhaft machte, und erstmals wird gezeigt, dass der wahre Inhalt der Reduitstrategie bis gegen Ende des Krieges vor der Zivilbevölkerung geheim gehalten wurde. Als eines der wenigen Länder war die Schweiz zwischen 1939 und 1945 von den Folgen der kriegerischen Gewalt weitgehend verschont geblieben. Die Propagandabilder der Kriegszeit, insbesondere die polarisierten Geschlechtervorstellungen blieben deshalb noch jahrzehntelang wirkungsmächtig. Dies war einer der Gründe, warum in der Schweiz die Frauen als letzte in Europa die politischen Rechte zugesprochen erhielten. Das traditionelle Geschichtsbild der Nachkriegszeit stabilisierte die bestehenden sozialen Machtverhältnisse und wirkte als Deckerinnerung für die disparaten Erfahrungen der Kriegszeit"--From publisher's web site. SUBJECT(S) Descriptor: Sociology, Military -- Switzerland. Psychology, Military. World War, 1939-1945 -- Switzerland -- Influence. Women's rights -- Switzerland. Militaire dienst. Tweede Wereldoorlog. Propaganda. Named Corp: Switzerland. Armee -- History -- World War, 1939-1945. Geographic: Switzerland -- Social conditions -- 20th century. Note(s): Includes bibliographical references (p. 411-438) and indexes. Class Descriptors: LC: UA802 Responsibility: Christof Dejung. Vendor Info: Otto Harrassowitz (HARR) 44.80 EUR Material Type: Thesis/dissertation (deg) Document Type: Book Entry: 20060407 Update: 20070524 Accession No: OCLC: 68628725 Database: WorldCat -------------------------------------------------------------------------------- Subjects Libraries E-mail Print Export Help WorldCat results for: au: dejung, and au: christof. Record 3 of 5 Die Ausgabe erschien am 2006 bei Chronos und ist dem Verlagsstandort Zürich zugeordnet.
Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2006 lässt sich Aktivdienst und Geschlechterordnung sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Aktivdienst und Geschlechterordnung auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Innerhalb von Sachbuch bietet Aktivdienst und Geschlechterordnung eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Gerade wer nach Werken von Christof Dejung sucht, sollte Aktivdienst und Geschlechterordnung näher betrachten. Mit Chronos in Zürich ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar.
Thematische Einordnung von Aktivdienst und Geschlechterordnung
Aktivdienst und Geschlechterordnung lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Traditionellerweise herrscht die Vorstellung vor, die Generation, die den Zweiten Weltkrieg in der Schweiz miterlebt hat - die so genannte Aktivdienstgeneration - sei eine homogene Einheit gewesen: abwehrbereit und geschlossen. Doch war dies wirklich der Fall? Die vorliegende Studie zeigt durch eine Analyse von Interviews, Erinnerungsschriften, militärtheoretischer Literatur, Propagandatexten und Archivquellen, dass das traditionelle Bild der Aktivdienstgeneration im wesentlichen durch die Propaganda der geistigen Landesverteidigung geprägt war. Die gegen Ende der dreissiger Jahre zunehmend polarisierte Geschlechterordnung spielte dabei eine zentrale Rolle. Das Bild des Wehrmannes, der mit dem Karabiner in der Hand die daheim gebliebene Familie beschützt, sowie das Bild der Schweizerin als Hausfrau und selbstlose Unterstützerin ihres wehrpflichtigen Mannes wurden zu normativen Leitbildern. Doch hinter diesen Propagandabildern verbarg sich ein höchst widersprüchlicher Alltag. Die Soldaten im militärischen Aktivdienst klagten über den andauernden Drill und verdächtigten ihre Offiziere, die von "wahrem Soldatentum" und totalem Gehorsam träumten, der Sympathie mit dem Nationalsozialismus. Im Offizierskorps entbrannte während des Krieges ein Machtkampf, bei dem es unter anderem um konkurrierende Vorstellungen der militärischen Ausbildung ging und in dem sich unterschiedliche Ansichten zur gesellschaftlichen Positionierung der Armee mit unterschiedlichen Männlichkeitskonzepten vermischten. Der Rückzug der Armee ins Alpenreduit schliesslich, nach dem Krieg das Sinnbild des schweizerischen Widerstandswillens, stellte während des Krieges die bis dahin bestehende identitätsstiftende Balance zwischen der schützenden Armee und der zu beschützenden Zivilbevölkerung auf den Kopf. Erstmals wird in dieser Studie deutlich, mit welchen diskursiven Mitteln die Armeeführung die Reduitstrategie sinnhaft machte, und erstmals wird gezeigt, dass der wahre Inhalt der Reduitstrategie bis gegen Ende des Krieges vor der Zivilbevölkerung geheim gehalten wurde. Als eines der wenigen Länder war die Schweiz zwischen 1939 und 1945 von den Folgen der kriegerischen Gewalt weitgehend verschont geblieben. Die Propagandabilder der Kriegszeit, insbesondere die polarisierten Geschlechtervorstellungen blieben deshalb noch jahrzehntelang wirkungsmächtig. Dies war einer der Gründe, warum in der Schweiz die Frauen als letzte in Europa die politischen Rechte zugesprochen erhielten. Das traditionelle Geschichtsbild der Nachkriegszeit stabilisierte die bestehenden sozialen Machtverhältnisse und wirkte als Deckerinnerung für die disparaten Erfahrungen der Kriegszeit"--From publisher's web site. SUBJECT(S) Descriptor: Sociology, Military -- Switzerland. Psychology, Military. World War, 1939-1945 -- Switzerland -- Influence. Women's rights -- Switzerland. Militaire dienst. Tweede Wereldoorlog. Propaganda. Named Corp: Switzerland. Armee -- History -- World War, 1939-1945. Geographic: Switzerland -- Social conditions -- 20th century. Note(s): Includes bibliographical references (p. 411-438) and indexes. Class Descriptors: LC: UA802 Responsibility: Christof Dejung. Vendor Info: Otto Harrassowitz (HARR) 44.80 EUR Material Type: Thesis/dissertation (deg) Document Type: Book Entry: 20060407 Update: 20070524 Accession No: OCLC: 68628725 Database: WorldCat -------------------------------------------------------------------------------- Subjects Libraries E-mail Print Export Help WorldCat results for: au: dejung, and au: christof. Record 3 of 5 Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Aktivdienst und Geschlechterordnung thematisch schneller einzuordnen: History, Social conditions, World War, 1939-1945, Influence, Switzerland, Women's rights, Military Psychology, Military Sociology, Psychology, Military, Sociology, Military, Switzerland. Armee
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Durch die Kombination aus Chronos, Zürich und 2006 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3034007426 als auch die ISBN-13 9783034007429 hinterlegt. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL11751713W sowie die Editionszuordnungen OL18724019M referenzierbar.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Sprache: Deutsch
- Erscheinungsdatum: 2006
- Verfasst von: Christof Dejung
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Traditionellerweise herrscht die Vorstellung vor, die Generation, die den Zweiten Weltkrieg in der Schweiz miterlebt hat - die so genannte Aktivdienstgeneration - sei eine homogene Einheit gewesen: abwehrbereit und geschlossen. Doch war dies wirklich der Fall? Die vorliegende Studie zeigt durch eine Analyse von Interviews, Erinnerungsschriften, militärtheoretischer Literatur, Propagandatexten und Archivquellen, dass das traditionelle Bild der Aktivdienstgeneration im wesentlichen durch die Propaganda der geistigen Landesverteidigung geprägt war. Die gegen Ende der dreissiger Jahre zunehmend polarisierte Geschlechterordnung spielte dabei eine zentrale Rolle. Das Bild des Wehrmannes, der mit dem Karabiner in der Hand die daheim gebliebene Familie beschützt, sowie das Bild der Schweizerin als Hausfrau und selbstlose Unterstützerin ihres wehrpflichtigen Mannes wurden zu normativen Leitbildern. Doch hinter diesen Propagandabildern verbarg sich ein höchst widersprüchlicher Alltag. Die Soldaten im militärischen Aktivdienst klagten über den andauernden Drill und verdächtigten ihre Offiziere, die von "wahrem Soldatentum" und totalem Gehorsam träumten, der Sympathie mit dem Nationalsozialismus. Im Offizierskorps entbrannte während des Krieges ein Machtkampf, bei dem es unter anderem um konkurrierende Vorstellungen der militärischen Ausbildung ging und in dem sich unterschiedliche Ansichten zur gesellschaftlichen Positionierung der Armee mit unterschiedlichen Männlichkeitskonzepten vermischten. Der Rückzug der Armee ins Alpenreduit schliesslich, nach dem Krieg das Sinnbild des schweizerischen Widerstandswillens, stellte während des Krieges die bis dahin bestehende identitätsstiftende Balance zwischen der schützenden Armee und der zu beschützenden Zivilbevölkerung auf den Kopf. Erstmals wird in dieser Studie deutlich, mit welchen diskursiven Mitteln die Armeeführung die Reduitstrategie sinnhaft machte, und erstmals wird gezeigt, dass der wahre Inhalt der Reduitstrategie bis gegen Ende des Krieges vor der Zivilbevölkerung geheim gehalten wurde. Als eines der wenigen Länder war die Schweiz zwischen 1939 und 1945 von den Folgen der kriegerischen Gewalt weitgehend verschont geblieben. Die Propagandabilder der Kriegszeit, insbesondere die polarisierten Geschlechtervorstellungen blieben deshalb noch jahrzehntelang wirkungsmächtig. Dies war einer der Gründe, warum in der Schweiz die Frauen als letzte in Europa die politischen Rechte zugesprochen erhielten. Das traditionelle Geschichtsbild der Nachkriegszeit stabilisierte die bestehenden sozialen Machtverhältnisse und wirkte als Deckerinnerung für die disparaten Erfahrungen der Kriegszeit"--From publisher's web site. SUBJECT(S) Descriptor: Sociology, Military -- Switzerland. Psychology, Military. World War, 1939-1945 -- Switzerland -- Influence. Women's rights -- Switzerland. Militaire dienst. Tweede Wereldoorlog. Propaganda. Named Corp: Switzerland. Armee -- History -- World War, 1939-1945. Geographic: Switzerland -- Social conditions -- 20th century. Note(s): Includes bibliographical references (p. 411-438) and indexes. Class Descriptors: LC: UA802 Responsibility: Christof Dejung. Vendor Info: Otto Harrassowitz (HARR) 44.80 EUR Material Type: Thesis/dissertation (deg) Document Type: Book Entry: 20060407 Update: 20070524 Accession No: OCLC: 68628725 Database: WorldCat -------------------------------------------------------------------------------- Subjects Libraries E-mail Print Export Help WorldCat results for: au: dejung, and au: christof. Record 3 of 5
- Schlagwörter: History, Social conditions, World War, 1939-1945, Influence, Switzerland, Women's rights, Military Psychology, Military Sociology, Psychology, Military, Sociology, Military, Switzerland. Armee
- Publiziert bei: Chronos
- Verlagsort: Zürich
- Open-Library-Editions-IDs: OL18724019M
- Seitenzahl: 446
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Open-Library-Work-ID: OL11751713W
- Titel: Aktivdienst und Geschlechterordnung
- ISBN-10: 3034007426
- ISBN-13: 9783034007429
- Ergänzender Titelzusatz: eine Kultur- und Alltagsgeschichte des Militärdienstes in der Schweiz 1939-1945
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Aktivdienst und Geschlechterordnung, Christof Dejung, Sachbuch und History, Social conditions, World War, 1939-1945, Influence, Switzerland, Women's rights, Military Psychology, Military Sociology, Psychology, Military, Sociology, Military, Switzerland. Armee - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3034007426, 9783034007429 und OL11751713W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags History, Social conditions, World War, 1939-1945, Influence, Switzerland, Women's rights, Military Psychology, Military Sociology, Psychology, Military, Sociology, Military, Switzerland. Armee bei der Einordnung.
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL11751713W sowie die Editions-IDs OL18724019M referenzierbar.
Wer sollte sich für Aktivdienst und Geschlechterordnung interessieren?
Besonders relevant ist Aktivdienst und Geschlechterordnung für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Christof Dejung betrachten möchten.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Traditionellerweise herrscht die Vorstellung vor, die Generation, die den Zweiten Weltkrieg in der Schweiz miterlebt hat - die so genannte Aktivdienstgeneration - sei eine homogene Einheit gewesen: abwehrbereit und geschlossen. Doch war dies wirklich der Fall? Die vorliegende Studie zeigt durch eine Analyse von Interviews, Erinnerungsschriften, militärtheoretischer Literatur, Propagandatexten und Archivquellen, dass das traditionelle Bild der Aktivdienstgeneration im wesentlichen durch die Propaganda der geistigen Landesverteidigung geprägt war. Die gegen Ende der dreissiger Jahre zunehmend polarisierte Geschlechterordnung spielte dabei eine zentrale Rolle. Das Bild des Wehrmannes, der mit dem Karabiner in der Hand die daheim gebliebene Familie beschützt, sowie das Bild der Schweizerin als Hausfrau und selbstlose Unterstützerin ihres wehrpflichtigen Mannes wurden zu normativen Leitbildern. Doch hinter diesen Propagandabildern verbarg sich ein höchst widersprüchlicher Alltag. Die Soldaten im militärischen Aktivdienst klagten über den andauernden Drill und verdächtigten ihre Offiziere, die von "wahrem Soldatentum" und totalem Gehorsam träumten, der Sympathie mit dem Nationalsozialismus. Im Offizierskorps entbrannte während des Krieges ein Machtkampf, bei dem es unter anderem um konkurrierende Vorstellungen der militärischen Ausbildung ging und in dem sich unterschiedliche Ansichten zur gesellschaftlichen Positionierung der Armee mit unterschiedlichen Männlichkeitskonzepten vermischten. Der Rückzug der Armee ins Alpenreduit schliesslich, nach dem Krieg das Sinnbild des schweizerischen Widerstandswillens, stellte während des Krieges die bis dahin bestehende identitätsstiftende Balance zwischen der schützenden Armee und der zu beschützenden Zivilbevölkerung auf den Kopf. Erstmals wird in dieser Studie deutlich, mit welchen diskursiven Mitteln die Armeeführung die Reduitstrategie sinnhaft machte, und erstmals wird gezeigt, dass der wahre Inhalt der Reduitstrategie bis gegen Ende des Krieges vor der Zivilbevölkerung geheim gehalten wurde. Als eines der wenigen Länder war die Schweiz zwischen 1939 und 1945 von den Folgen der kriegerischen Gewalt weitgehend verschont geblieben. Die Propagandabilder der Kriegszeit, insbesondere die polarisierten Geschlechtervorstellungen blieben deshalb noch jahrzehntelang wirkungsmächtig. Dies war einer der Gründe, warum in der Schweiz die Frauen als letzte in Europa die politischen Rechte zugesprochen erhielten. Das traditionelle Geschichtsbild der Nachkriegszeit stabilisierte die bestehenden sozialen Machtverhältnisse und wirkte als Deckerinnerung für die disparaten Erfahrungen der Kriegszeit"--From publisher's web site. SUBJECT(S) Descriptor: Sociology, Military -- Switzerland. Psychology, Military. World War, 1939-1945 -- Switzerland -- Influence. Women's rights -- Switzerland. Militaire dienst. Tweede Wereldoorlog. Propaganda. Named Corp: Switzerland. Armee -- History -- World War, 1939-1945. Geographic: Switzerland -- Social conditions -- 20th century. Note(s): Includes bibliographical references (p. 411-438) and indexes. Class Descriptors: LC: UA802 Responsibility: Christof Dejung. Vendor Info: Otto Harrassowitz (HARR) 44.80 EUR Material Type: Thesis/dissertation (deg) Document Type: Book Entry: 20060407 Update: 20070524 Accession No: OCLC: 68628725 Database: WorldCat -------------------------------------------------------------------------------- Subjects Libraries E-mail Print Export Help WorldCat results for: au: dejung, and au: christof. Record 3 of 5
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