Zeitenwende – Wendezeiten | Buchbeschreibung, Autor und Verlag
21.09.2026
Lesedauer: 8 min
Hier findest du zu Zeitenwende – Wendezeiten von Jürgen Rüttgers die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.
Zeitenwende – Wendezeiten im Überblick
Wer nach einem Buch von Jürgen Rüttgers aus dem Themenfeld Fiction sucht, findet mit Zeitenwende – Wendezeiten eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Zusatz Das Jahr-2000-Projekt: Die Wissensgesellschaft schärft das Profil von Zeitenwende – Wendezeiten und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Inhaltlich lässt sich Zeitenwende – Wendezeiten folgendermaßen zusammenfassen: In Zeiten, in denen Wissen vornehmlich mündlich überliefert wurde, brauchte es nur einen Homer, der ganze Epen erinnern konnte. Wir verlören Wissen in gravierender Weise im Internet -- meint der Philosoph (und Präsident der Privat-Universität Witten-Herdecke) Walther Zimmerli. Benötigtes Wissen finde man nicht mehr in den Datenmenge, die Halbwertzeit von Geschriebenem werde immer kürzer: "Wir entwickeln uns nicht in eine Wissensgesellschaft". Jürgen Rüttgers versichert hingegen, dass wir an einer Zeitenwende, am Beginn hin zur Wissensgesellschaft, stehen. Sie sei der "Megatrend, der unser Leben verändert" so die zentrale These des Buches, ihr Vehikel das Internet und die Weltsprache Englisch. Eine These, die zum Widerspruch herausfordert. Die deutschen Eliten hätten in Zeiten der Globalisierung noch nicht das richtige Augenmaß für den weltweiten Umbruch. Jürgen Rüttgers (Jg. 1951) war ab 1994 "Zukunftsminister" im letzten Kabinett Kohl und für Bildung, Wissenschaft und Forschung zuständig. Seit 1987 MdB, ist er jetzt auch Kandidat der CDU für das Amt des Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen. Sein Buch gewährt tiefe Einblicke in die Themengebiete, mit denen sich ein solches Ministerium in einem Industrieland heutzutage befassen muss. Gut herausgearbeitet wurde dabei alles, was mit Wissensgesellschaft und Bildungspolitik und entsprechender Strategie zu tun hat, z.B., dass es nicht nur auf das Wissen, sondern auch auf das Wissen über dieses Wissen, das Bewältigungswissen oder "Metawissen" ankommt. Rüttgers Blick auf die deutsche Bildungswirklichkeit ist erstaunlich realistisch ("immer mehr Schüler haben immer weniger Basiswissen"), der strategische Ansatz zu grundlegenden Verbesserungen gut. Man fragt sich nur, warum die reformscheue Kohl-CDU während 17 Jahren Machtausübung hier so wenig Energie für eine Schubumkehr investiert hat, auch nicht zu Rüttgers' Zeiten. Lag's nur am Hader mit den "föderalen Bremsern"? Fazit: Ein reichhaltiges, nüchtern und lesbar geschriebenes politisches Buch, das man mit Gewinn liest -- kein Politikerbuch eines Ghostwriters. --Friedrich Geiss Die Ausgabe erschien am 1999 bei Siedler und ist dem Verlagsstandort Berlin, Germany zugeordnet.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Zeitenwende – Wendezeiten liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Verlagsname und Verlagsort - Siedler und Berlin, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Wer Literatur aus dem Bereich Fiction sucht, findet in Zeitenwende – Wendezeiten einen gut klassifizierbaren Titel. Das hinterlegte Publikationsdatum 1999 unterstützt dabei, Zeitenwende – Wendezeiten zeitlich korrekt zu klassifizieren. Im Kontext des Gesamtwerks von Jürgen Rüttgers lässt sich Zeitenwende – Wendezeiten gezielt bibliografisch und thematisch einordnen.
Was behandelt Zeitenwende – Wendezeiten?
Im thematischen Kontext von Fiction setzt Zeitenwende – Wendezeiten laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: In Zeiten, in denen Wissen vornehmlich mündlich überliefert wurde, brauchte es nur einen Homer, der ganze Epen erinnern konnte. Wir verlören Wissen in gravierender Weise im Internet -- meint der Philosoph (und Präsident der Privat-Universität Witten-Herdecke) Walther Zimmerli. Benötigtes Wissen finde man nicht mehr in den Datenmenge, die Halbwertzeit von Geschriebenem werde immer kürzer: "Wir entwickeln uns nicht in eine Wissensgesellschaft". Jürgen Rüttgers versichert hingegen, dass wir an einer Zeitenwende, am Beginn hin zur Wissensgesellschaft, stehen. Sie sei der "Megatrend, der unser Leben verändert" so die zentrale These des Buches, ihr Vehikel das Internet und die Weltsprache Englisch. Eine These, die zum Widerspruch herausfordert. Die deutschen Eliten hätten in Zeiten der Globalisierung noch nicht das richtige Augenmaß für den weltweiten Umbruch. Jürgen Rüttgers (Jg. 1951) war ab 1994 "Zukunftsminister" im letzten Kabinett Kohl und für Bildung, Wissenschaft und Forschung zuständig. Seit 1987 MdB, ist er jetzt auch Kandidat der CDU für das Amt des Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen. Sein Buch gewährt tiefe Einblicke in die Themengebiete, mit denen sich ein solches Ministerium in einem Industrieland heutzutage befassen muss. Gut herausgearbeitet wurde dabei alles, was mit Wissensgesellschaft und Bildungspolitik und entsprechender Strategie zu tun hat, z.B., dass es nicht nur auf das Wissen, sondern auch auf das Wissen über dieses Wissen, das Bewältigungswissen oder "Metawissen" ankommt. Rüttgers Blick auf die deutsche Bildungswirklichkeit ist erstaunlich realistisch ("immer mehr Schüler haben immer weniger Basiswissen"), der strategische Ansatz zu grundlegenden Verbesserungen gut. Man fragt sich nur, warum die reformscheue Kohl-CDU während 17 Jahren Machtausübung hier so wenig Energie für eine Schubumkehr investiert hat, auch nicht zu Rüttgers' Zeiten. Lag's nur am Hader mit den "föderalen Bremsern"? Fazit: Ein reichhaltiges, nüchtern und lesbar geschriebenes politisches Buch, das man mit Gewinn liest -- kein Politikerbuch eines Ghostwriters. --Friedrich Geiss Über die Schlagwörter Philosophy, Science, Social aspects, Sociology of Knowledge, Social aspects of Science, Information society lässt sich Zeitenwende – Wendezeiten auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
Edition und bibliografische Einordnung
Verlag, Ort und Datum - Siedler, Berlin, Germany und 1999 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL4038735W sowie die Editionszuordnungen OL21262890M referenzierbar.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Externe Work-Referenz: OL4038735W
- Erscheinungsdatum: 1999
- Open-Library-Editions-IDs: OL21262890M
- Titel: Zeitenwende – Wendezeiten
- Publiziert bei: Siedler
- ISBN-10: 3886806782
- Kurzbeschreibung: In Zeiten, in denen Wissen vornehmlich mündlich überliefert wurde, brauchte es nur einen Homer, der ganze Epen erinnern konnte. Wir verlören Wissen in gravierender Weise im Internet -- meint der Philosoph (und Präsident der Privat-Universität Witten-Herdecke) Walther Zimmerli. Benötigtes Wissen finde man nicht mehr in den Datenmenge, die Halbwertzeit von Geschriebenem werde immer kürzer: "Wir entwickeln uns nicht in eine Wissensgesellschaft". Jürgen Rüttgers versichert hingegen, dass wir an einer Zeitenwende, am Beginn hin zur Wissensgesellschaft, stehen. Sie sei der "Megatrend, der unser Leben verändert" so die zentrale These des Buches, ihr Vehikel das Internet und die Weltsprache Englisch. Eine These, die zum Widerspruch herausfordert. Die deutschen Eliten hätten in Zeiten der Globalisierung noch nicht das richtige Augenmaß für den weltweiten Umbruch. Jürgen Rüttgers (Jg. 1951) war ab 1994 "Zukunftsminister" im letzten Kabinett Kohl und für Bildung, Wissenschaft und Forschung zuständig. Seit 1987 MdB, ist er jetzt auch Kandidat der CDU für das Amt des Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen. Sein Buch gewährt tiefe Einblicke in die Themengebiete, mit denen sich ein solches Ministerium in einem Industrieland heutzutage befassen muss. Gut herausgearbeitet wurde dabei alles, was mit Wissensgesellschaft und Bildungspolitik und entsprechender Strategie zu tun hat, z.B., dass es nicht nur auf das Wissen, sondern auch auf das Wissen über dieses Wissen, das Bewältigungswissen oder "Metawissen" ankommt. Rüttgers Blick auf die deutsche Bildungswirklichkeit ist erstaunlich realistisch ("immer mehr Schüler haben immer weniger Basiswissen"), der strategische Ansatz zu grundlegenden Verbesserungen gut. Man fragt sich nur, warum die reformscheue Kohl-CDU während 17 Jahren Machtausübung hier so wenig Energie für eine Schubumkehr investiert hat, auch nicht zu Rüttgers' Zeiten. Lag's nur am Hader mit den "föderalen Bremsern"? Fazit: Ein reichhaltiges, nüchtern und lesbar geschriebenes politisches Buch, das man mit Gewinn liest -- kein Politikerbuch eines Ghostwriters. --Friedrich Geiss
- Schlagwörter: Philosophy, Science, Social aspects, Sociology of Knowledge, Social aspects of Science, Information society
- Abmessungen: 22,2 x 15,4 x 1,4 cm
- Format: hard
- Ort der Veröffentlichung: Berlin, Germany
- Primäre Kategorie: Fiction
- Sprache: Deutsch
- Ergänzender Titelzusatz: Das Jahr-2000-Projekt: Die Wissensgesellschaft
- Autor beziehungsweise Autoren: Jürgen Rüttgers
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Die Verbindung aus Zeitenwende – Wendezeiten, Jürgen Rüttgers, Fiction und Philosophy, Science, Social aspects, Sociology of Knowledge, Social aspects of Science, Information society schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.
FAQ zu Zeitenwende – Wendezeiten
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL4038735W und die Editionsreferenzen OL21262890M.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags Philosophy, Science, Social aspects, Sociology of Knowledge, Social aspects of Science, Information society, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Wer sollte sich für Zeitenwende – Wendezeiten interessieren?
Besonders relevant ist Zeitenwende – Wendezeiten für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Fiction suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Jürgen Rüttgers betrachten möchten.
Was verrät der Untertitel über Zeitenwende – Wendezeiten?
Mit Das Jahr-2000-Projekt: Die Wissensgesellschaft wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
Externe Links
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