Petra Moiser | Autor, ISBN und Ausgabedetails
20.09.2026
Lesedauer: 7 min
Petra Moiser von Petra Moiser im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.

Petra Moiser im Überblick
Mit Petra Moiser liegt ein Buch von Petra Moiser vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Der Zusatz Zeichnung 1979-2019 schärft das Profil von Petra Moiser und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Aus der Buchbeschreibung zu Petra Moiser ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Petra Moiser ist in gewissem Sinne Minimalistin. Immer versucht sie, Figurales mit dem Netz des Einfachen, des präzis Geknüpften einzufangen. Der Wurf muss knapp bemessen und gezielt sein, das ?Opfer? soll sogleich getroffen und geknebelt sein, es darf nicht lange zappeln, ja nicht einmal zittern. Das Instrument dieser schnellen, mitleidlosen Raubzüge durch die Gesichter, Gestalten, Anatomien anderer Menschen, durch die wilde Natur ist0die exakte Umrisslinie, die Kontur. Petra Moiser hat gelernt, dieses Lasso mit grosser Sicherheit auszuwerfen, es mit einer gewissen Brutalität um die Aussparungen (wo bei anderen Künstlern Leben, Plastizität, Rundung und Farbe sitzen) festzuzurren. Ihre dreidimensionalen Arbeiten sind von dieser treffsicheren, genau berechneten Umgrenzung von Vakuum ebenso definiert wie die Zeichnungen. Die Plastik wird ad absurdum geführt, während die Zeichnung etwas von dem Ursinn des Ausgrenzens, des Erklärens und Definierens ausstrahlt. Zurück bleibt das abstrakte, dürre Zeichen, das Symbol, an dem nichts weltlich Warmes mehr hängt. Aber Petra Moiser geht nicht bis zu dieser radikalen Tilgung, zur Skelettierung vom Fleisch des Innerweltlichen. Substanz und Farbe sind nur graduell reduziert und werden als Medium des0poesievollen Umschreibens eingesetzt. Die Drahtskulpturen (Flug der Vögel, Menschenprofile, flatternde Zettel) stehen der Poesie eines Cocteau oder manch aparter Artdeco-Caprice näher als den fundamentalen Neu-Organisierungen und Definitionen des Plastischen, wie wir sie vom Beginn des Jahrhunderts her kennen. Moisers plastische Askese bleibt unter dem konstruktivistischen, minimalistischen Anspruch gelöst und spielerisch Die Ausgabe erschien am 2018 bei Edition Tandem und ist dem Verlagsstandort Salzburg zugeordnet.
Warum Petra Moiser relevant sein kann
Innerhalb von Sachbuch bietet Petra Moiser eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Mit Edition Tandem in Salzburg ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Gerade wer nach Werken von Petra Moiser sucht, sollte Petra Moiser näher betrachten. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Petra Moiser auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2018 lässt sich Petra Moiser sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Wer wissen möchte, worauf Petra Moiser inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Petra Moiser ist in gewissem Sinne Minimalistin. Immer versucht sie, Figurales mit dem Netz des Einfachen, des präzis Geknüpften einzufangen. Der Wurf muss knapp bemessen und gezielt sein, das ?Opfer? soll sogleich getroffen und geknebelt sein, es darf nicht lange zappeln, ja nicht einmal zittern. Das Instrument dieser schnellen, mitleidlosen Raubzüge durch die Gesichter, Gestalten, Anatomien anderer Menschen, durch die wilde Natur ist0die exakte Umrisslinie, die Kontur. Petra Moiser hat gelernt, dieses Lasso mit grosser Sicherheit auszuwerfen, es mit einer gewissen Brutalität um die Aussparungen (wo bei anderen Künstlern Leben, Plastizität, Rundung und Farbe sitzen) festzuzurren. Ihre dreidimensionalen Arbeiten sind von dieser treffsicheren, genau berechneten Umgrenzung von Vakuum ebenso definiert wie die Zeichnungen. Die Plastik wird ad absurdum geführt, während die Zeichnung etwas von dem Ursinn des Ausgrenzens, des Erklärens und Definierens ausstrahlt. Zurück bleibt das abstrakte, dürre Zeichen, das Symbol, an dem nichts weltlich Warmes mehr hängt. Aber Petra Moiser geht nicht bis zu dieser radikalen Tilgung, zur Skelettierung vom Fleisch des Innerweltlichen. Substanz und Farbe sind nur graduell reduziert und werden als Medium des0poesievollen Umschreibens eingesetzt. Die Drahtskulpturen (Flug der Vögel, Menschenprofile, flatternde Zettel) stehen der Poesie eines Cocteau oder manch aparter Artdeco-Caprice näher als den fundamentalen Neu-Organisierungen und Definitionen des Plastischen, wie wir sie vom Beginn des Jahrhunderts her kennen. Moisers plastische Askese bleibt unter dem konstruktivistischen, minimalistischen Anspruch gelöst und spielerisch
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Die Open-Library-Zuordnung über OL32616195W und OL44427357M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Edition Tandem, Salzburg und 2018 präzise ergänzt. Sowohl die ISBN-10 3902932902 als auch die ISBN-13 9783902932907 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Autor beziehungsweise Autoren: Petra Moiser
- Externe Work-Referenz: OL32616195W
- Umfang: 157 Seiten
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3902932902
- Ort der Veröffentlichung: Salzburg
- Untertitel: Zeichnung 1979-2019
- Sprache: Deutsch
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Petra Moiser ist in gewissem Sinne Minimalistin. Immer versucht sie, Figurales mit dem Netz des Einfachen, des präzis Geknüpften einzufangen. Der Wurf muss knapp bemessen und gezielt sein, das ?Opfer? soll sogleich getroffen und geknebelt sein, es darf nicht lange zappeln, ja nicht einmal zittern. Das Instrument dieser schnellen, mitleidlosen Raubzüge durch die Gesichter, Gestalten, Anatomien anderer Menschen, durch die wilde Natur ist0die exakte Umrisslinie, die Kontur. Petra Moiser hat gelernt, dieses Lasso mit grosser Sicherheit auszuwerfen, es mit einer gewissen Brutalität um die Aussparungen (wo bei anderen Künstlern Leben, Plastizität, Rundung und Farbe sitzen) festzuzurren. Ihre dreidimensionalen Arbeiten sind von dieser treffsicheren, genau berechneten Umgrenzung von Vakuum ebenso definiert wie die Zeichnungen. Die Plastik wird ad absurdum geführt, während die Zeichnung etwas von dem Ursinn des Ausgrenzens, des Erklärens und Definierens ausstrahlt. Zurück bleibt das abstrakte, dürre Zeichen, das Symbol, an dem nichts weltlich Warmes mehr hängt. Aber Petra Moiser geht nicht bis zu dieser radikalen Tilgung, zur Skelettierung vom Fleisch des Innerweltlichen. Substanz und Farbe sind nur graduell reduziert und werden als Medium des0poesievollen Umschreibens eingesetzt. Die Drahtskulpturen (Flug der Vögel, Menschenprofile, flatternde Zettel) stehen der Poesie eines Cocteau oder manch aparter Artdeco-Caprice näher als den fundamentalen Neu-Organisierungen und Definitionen des Plastischen, wie wir sie vom Beginn des Jahrhunderts her kennen. Moisers plastische Askese bleibt unter dem konstruktivistischen, minimalistischen Anspruch gelöst und spielerisch
- Externe Editionsreferenzen: OL44427357M
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Buchtitel: Petra Moiser
- Erscheinungsdatum: 2018
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783902932907
- Verlag: Edition Tandem
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3902932902, 9783902932907 und OL32616195W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Edition Tandem, Salzburg und das Datum 2018 beschrieben.
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
Mit OL32616195W und OL44427357M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Petra Moiser ist in gewissem Sinne Minimalistin. Immer versucht sie, Figurales mit dem Netz des Einfachen, des präzis Geknüpften einzufangen. Der Wurf muss knapp bemessen und gezielt sein, das ?Opfer? soll sogleich getroffen und geknebelt sein, es darf nicht lange zappeln, ja nicht einmal zittern. Das Instrument dieser schnellen, mitleidlosen Raubzüge durch die Gesichter, Gestalten, Anatomien anderer Menschen, durch die wilde Natur ist0die exakte Umrisslinie, die Kontur. Petra Moiser hat gelernt, dieses Lasso mit grosser Sicherheit auszuwerfen, es mit einer gewissen Brutalität um die Aussparungen (wo bei anderen Künstlern Leben, Plastizität, Rundung und Farbe sitzen) festzuzurren. Ihre dreidimensionalen Arbeiten sind von dieser treffsicheren, genau berechneten Umgrenzung von Vakuum ebenso definiert wie die Zeichnungen. Die Plastik wird ad absurdum geführt, während die Zeichnung etwas von dem Ursinn des Ausgrenzens, des Erklärens und Definierens ausstrahlt. Zurück bleibt das abstrakte, dürre Zeichen, das Symbol, an dem nichts weltlich Warmes mehr hängt. Aber Petra Moiser geht nicht bis zu dieser radikalen Tilgung, zur Skelettierung vom Fleisch des Innerweltlichen. Substanz und Farbe sind nur graduell reduziert und werden als Medium des0poesievollen Umschreibens eingesetzt. Die Drahtskulpturen (Flug der Vögel, Menschenprofile, flatternde Zettel) stehen der Poesie eines Cocteau oder manch aparter Artdeco-Caprice näher als den fundamentalen Neu-Organisierungen und Definitionen des Plastischen, wie wir sie vom Beginn des Jahrhunderts her kennen. Moisers plastische Askese bleibt unter dem konstruktivistischen, minimalistischen Anspruch gelöst und spielerisch
Was verrät der Untertitel über Petra Moiser?
Mit Zeichnung 1979-2019 wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
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