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Systemtheorie der Klinischen Psychologie - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung

19.09.2026

Lesedauer: 17 min

Kompakte Infos zu Systemtheorie der Klinischen Psychologie von Günter Schiepek: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

Systemtheorie der Klinischen Psychologie - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung

Systemtheorie der Klinischen Psychologie - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung

Systemtheorie der Klinischen Psychologie: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details

Systemtheorie der Klinischen Psychologie gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Günter Schiepek - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Mit dem Untertitel Beiträge zu ausgewählten Problemstellungen wird bei Systemtheorie der Klinischen Psychologie noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Systemtheorie der Klinischen Psychologie wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Die wissenschaftliche Disziplin der Klinischen Psychologie bemuht sich in zuneh mendem MaBe, technizistische Konzepte psychosozialer Praxis - die ja weit mehr erfaBt als nur Psychotherapie - zu verlassen und zu einem angemessenen Ver standnis des Leidens des Menschen an sich selbst und seiner Umwelt zu gelangen. "Angemessen" meint hier in erster Linie, daB Denkformen und Interventionsstra tegien selbst hinreichend komplex, nicht-trivial und nicht-simplifizierend angelegt sein mussen, urn der hochgradigen, oft entmutigend intransparenten Komplexitat des psychischen Geschehens gerecht zu werden. Die Lage der Praxis der Klinischen Psychologie ist diesbezuglich so prekar, daB reflektierte Vorschlage dringend not wendig sind, welche die Brisanz der fundamentalen Erkenntnis ernst nehmen: daB die Psyche als hochkomplexes, selbstorganisierendes und auf sich selbst einwir kendes System einfachen Methoden und Instrumenten nicht zuganglich ist; daB eine Trivialisierung des psychisch kranken Menschen ebenso unwurdig wie selbst destruktiv ist; daB wir erst sehr viel Genaueres uber das schwierige Zusammenspiel leiblicher, psychischer und kommunikativ-sozialer Prozesse wissen mussen, urn klinisch-psychologischer Praxis verbesserte Aussichten auf dauerhafte Erfolge zu vermitteln Die Ausgabe erschien am 1991 bei und ist dem Verlagsstandort gw zugeordnet.

Warum Systemtheorie der Klinischen Psychologie relevant sein kann

Auch das Veröffentlichungsdatum 1991 macht Systemtheorie der Klinischen Psychologie für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Systemtheorie der Klinischen Psychologie auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Systemtheorie der Klinischen Psychologie einen gut klassifizierbaren Titel. Im Kontext des Gesamtwerks von Günter Schiepek lässt sich Systemtheorie der Klinischen Psychologie gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Verlagsname und Verlagsort - und gw - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren.

Worum geht es in Systemtheorie der Klinischen Psychologie?

Die Beschreibung zeigt, dass Systemtheorie der Klinischen Psychologie klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Die wissenschaftliche Disziplin der Klinischen Psychologie bemuht sich in zuneh mendem MaBe, technizistische Konzepte psychosozialer Praxis - die ja weit mehr erfaBt als nur Psychotherapie - zu verlassen und zu einem angemessenen Ver standnis des Leidens des Menschen an sich selbst und seiner Umwelt zu gelangen. "Angemessen" meint hier in erster Linie, daB Denkformen und Interventionsstra tegien selbst hinreichend komplex, nicht-trivial und nicht-simplifizierend angelegt sein mussen, urn der hochgradigen, oft entmutigend intransparenten Komplexitat des psychischen Geschehens gerecht zu werden. Die Lage der Praxis der Klinischen Psychologie ist diesbezuglich so prekar, daB reflektierte Vorschlage dringend not wendig sind, welche die Brisanz der fundamentalen Erkenntnis ernst nehmen: daB die Psyche als hochkomplexes, selbstorganisierendes und auf sich selbst einwir kendes System einfachen Methoden und Instrumenten nicht zuganglich ist; daB eine Trivialisierung des psychisch kranken Menschen ebenso unwurdig wie selbst destruktiv ist; daB wir erst sehr viel Genaueres uber das schwierige Zusammenspiel leiblicher, psychischer und kommunikativ-sozialer Prozesse wissen mussen, urn klinisch-psychologischer Praxis verbesserte Aussichten auf dauerhafte Erfolge zu vermitteln Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: I Vom Verhältnis sprachlicher (Re-)Konstruktion psychosozialer Praxis zu eben dieser Praxis | Vom Zögern angesichts systemtheoretischer Angebote | Bringen uns systemische Ansätze dem Fortschritt näher? | Das evolutionäre Prinzip der Diversifikation in der Wissenschaft | Was leistet systemisches Denken für die klinische Praxis? | Das problematische Kriterium der Nützlichkeit | Eignen sich Carnaps Kriterien für Begriffsexplikationen auch zur Beurteilung rationaler Rekonstruktionen der psychosozialen Praxis? | Rationale Rekonstruktion als kommunikativer Konstruktionsprozeß | Die Konsequenzen sprachlicher (Re-)Konstruktionen in verschiedenen Bereichen der psychosozialen Praxis | Über Therapie hinaus: Psychosoziale Praxis als Handeln in komplexen Systemen | Therapie | Gibt es ein systemisches Paradigma in der Psychologie? | II Systemische Modellbildung im Vergleich | 1 Kontroverse Einschätzungen der Bedeutung von Modellen in der therapeutischen Praxis | 2 Können systemische Modelle 'ganzheitlich' sein? | 3 Die Beobachter-Relativität der Modellbildung | 4 Die Ökologisierung der Diagnostik | 5 Beurteilungskriterien systemischer Modelle | 6 Kritische Beurteilung verschiedener Formen systemischer Modellbildung | 6.1 Kategoriale Einordnungen | 6.2 Skalierungsverfahren mittels Fragebögen (z.B. Circumplex-Modell, FKS) | 6.3 Die Alltagssprache als Hilfsmittel der Selbst- und Fremdbeschreibung | 6.4 Plananalyse und schematheoretische Fallkonzeption | 6.5 Strukturschaubilder nach Minuchin | 6.6 Strukturanalyse von Lern- und Leistungsstörungen nach Betz und Breuninger | 6.7 Idiographische Systemmodellierung | 6.8 Computersimulation | 6.9 Prozeßanalyse kommunikativer Systeme (PAKS) | 6.10 Methoden reflexiver Selbstrepräsentation | 6.10.1 Zirkuläres Fragen | 6.10.2 Symbolisch dargestellte Selbstrepräsentationen | 6.10.3 Skulpturierungsverfahren | 6.11 Das Planspiel | 7 Gibt es ein systemisches Krankheitsmodell? | 7.1 Die veränderten Voraussetzungen der Krankheitsmodell-Diskussion | 7.2 Aus funktional-struktureller Sicht: Das Konzept der 'Krankheit' als Hilfsmittel sozialer Komplexitätsreduktion | 7.3 Systemische Krankheitskonzeptionen | 7.4 Die therapeutische Leichtfüßigkeit im Umgang mit Störungskonzepten | III Ziele und kein Ende Probleme zielorientierter Planung im Lichte systemtheoretischer Erkenntnisse | Im Netz der Ziele | Was uns die Ziel-Rhetorik vermittelt | Probleme der Prognostizierbarkeit dynamischer Systeme | Konstruktive und evolutionäre Planungsstrategien | Die Zieloffenheit selbstreferentieller Systeme | Die Reflexivität von Planungsprozessen | Transparenz und Intransparenz von Zielformulierungen | Die therapeutische Bedeutung von Zielen als Kommunikationsanlaß | Die Idee der Zukunftswerkstatt | Die Funktion von Zielen für die Therapie | Auf der Suche nach funktionalen Äquivalenten zur Ziel-Rhetorik | Epilog: Menschenbildannahmen | IV Die Theorie selbstreferentieller Systeme im Anwendungsbereich psychischer Prozesse und die Folgen für die Psychotherapie | 1 Ausgangsproblematik | 2 Grundstruktur einer Theorie selbstreferentieller Systeme | 2.1 Begriffliche Grundlagen | 2.2 Psychische Systeme | 2.3 Soziale Systeme | 3 Folgerungen für das Problem der therapeutischen Intervenierbarkeit und der Selbstregulation psychischer Systeme | 3.1 Die Kybernetik der 'black boxes' | 3.2 'Verstehen' als Interventionsvoraussetzung | 3.3 Selbstthematisierung des Therapeuten und Supervision | 3.4 Therapie als Kontextsteuerung | 3.5 Das Prinzip der Selbstregulation nach Kanfer | V Systemforschung aus der Sicht des Subjekts: Dialog-konsensuelle Rekonstruktion der Bedingungen von Burnout bei klinischpsychologischen Praktikern | Verschiedene Konzeptualisierungsversuche von Burnout | Begründung einer systemtheoretischen Betrachtungsweise von Burnout | Die Sicht des Subjekts | Versuchsaufbau | Exemplarische Darstellung einer Subjektiven Burnout-Theorie | Versuch einer reduktiven Kombination Subjektiver Theorien | Abschließende methodische Überlegungen | VI Das Planspiel als Lern- und Forschungsfeld | Was ist ein Planspiel? | Was können Planspiéle leisten? | Die praktische Durchführung von Planspielen | (a) Vorbereitung und Einstieg | (b) Absicht und Realität in komplexen, dynamischen Szenarien | (c) Dramatische Entwicklungen: Der Umgang mit Krisen | (d) Die Eigendynamik des Spielgeschehens | (e) Die Auswertungsphase | Das Planspiel als Forschungsfeld zur Untersuchung von Selbstorganisationsprozessen | VII Als die Theorien laufen lernten Ein Simulationsmodell zur Depressionsentwicklung | Rekursive Modelle als Erklärungsprinzipien dynamischer Prozesse | Das Problem der Validierbarkeit von Simulationsmodellen | 'Integrative' und systemische Konzepte der Depression | (a) Beispiele für Modellentwicklungen der empirisch orientierten Klinischen Psychologie | (b) Familiendynamische und psychodynamische Modelle | Kybernetik der sozialen Motivdynamik: Das Rätsel Ödipus | Produktionssysteme | Computersimulation einer Depressionsentwicklung: Drama in 46 Aufzügen | Modelltestung | VIII Von der Kybernetik erster zur Kybernetik zweiter Ordnung | Der Begriff 'Kybernetik' | Das Prinzip der kybernetischen Erklärung | Vielfalt in der Kybernetik | Merkmale der Kybernetik zweiter Ordnung: Errechnung und Beteiligung. | Das Verhältnis von Erkenntnistheorien zu objektsprachlichen Systemtheorien | Die Regelung der Regeln oder: Die Kybernetik der Therapie | Ein Schlupfloch aus der Selbstrückbezüglichkeit der Sprache | Die Chancen einer Kybernetik beobachtender Systeme | Die soziale Relativität wissenschaftlicher Erkenntnis | Die Unmöglichkeit, über die Regelung sozialer Regeln aus der Insider-Perspektive Auskunft zu geben | Das Verhältnis von Kybernetik erster zur Kybernetik zweiter Ordnung.. | Die Analyse reflexiver Verwissenschaftlichung | IX Kritik und Gegenkritik: Diskussion kritischer Einwände gegenüber systemtheoretischen Ansätzen | Systemisches Denken: Innovationseuphorie versus Revitalisierung alter Konzepte | Probleme der systemischen Terminologie | Verlust des Individuums? Theorie und Praxis ohne Subjekt-Rhetorik | Familienidylle | Exkurs zur Ökologie von Lebensräumen: Wohnraumgestaltung in Behinderteneinrichtungen | Vorsichtsmaßnahmen beim Import naturwissenschaftlicher Konzepte | Kritik und ein Ende | Anhang: Globale Bedrohung und psychische Belastung | Literatur | Sachwortregister. Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Engineering, Engineering, general Seitenzahl und Ausgabeform - 1 Seiten im Format physical - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen.

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL19905507W sowie die Editionszuordnungen OL27090654M referenzierbar. Mit 3322905543 und 9783322905543 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben. Die Ausgabe ist über den Verlag , den Ort gw und das Datum 1991 klar kontextualisiert.

Bibliografische Daten auf einen Blick

  1. ISBN-13: 9783322905543
  2. Open-Library-Editions-IDs: OL27090654M
  3. Externe Work-Referenz: OL19905507W
  4. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  5. Buchtitel: Systemtheorie der Klinischen Psychologie
  6. Umfang: 1 Seiten
  7. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Die wissenschaftliche Disziplin der Klinischen Psychologie bemuht sich in zuneh mendem MaBe, technizistische Konzepte psychosozialer Praxis - die ja weit mehr erfaBt als nur Psychotherapie - zu verlassen und zu einem angemessenen Ver standnis des Leidens des Menschen an sich selbst und seiner Umwelt zu gelangen. "Angemessen" meint hier in erster Linie, daB Denkformen und Interventionsstra tegien selbst hinreichend komplex, nicht-trivial und nicht-simplifizierend angelegt sein mussen, urn der hochgradigen, oft entmutigend intransparenten Komplexitat des psychischen Geschehens gerecht zu werden. Die Lage der Praxis der Klinischen Psychologie ist diesbezuglich so prekar, daB reflektierte Vorschlage dringend not wendig sind, welche die Brisanz der fundamentalen Erkenntnis ernst nehmen: daB die Psyche als hochkomplexes, selbstorganisierendes und auf sich selbst einwir kendes System einfachen Methoden und Instrumenten nicht zuganglich ist; daB eine Trivialisierung des psychisch kranken Menschen ebenso unwurdig wie selbst destruktiv ist; daB wir erst sehr viel Genaueres uber das schwierige Zusammenspiel leiblicher, psychischer und kommunikativ-sozialer Prozesse wissen mussen, urn klinisch-psychologischer Praxis verbesserte Aussichten auf dauerhafte Erfolge zu vermitteln
  8. Erscheinungsdatum: 1991
  9. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  10. Thematische Tags: Engineering, Engineering, general
  11. Autor beziehungsweise Autoren: Günter Schiepek
  12. Inhaltsübersicht: I Vom Verhältnis sprachlicher (Re-)Konstruktion psychosozialer Praxis zu eben dieser Praxis | Vom Zögern angesichts systemtheoretischer Angebote | Bringen uns systemische Ansätze dem Fortschritt näher? | Das evolutionäre Prinzip der Diversifikation in der Wissenschaft | Was leistet systemisches Denken für die klinische Praxis? | Das problematische Kriterium der Nützlichkeit | Eignen sich Carnaps Kriterien für Begriffsexplikationen auch zur Beurteilung rationaler Rekonstruktionen der psychosozialen Praxis? | Rationale Rekonstruktion als kommunikativer Konstruktionsprozeß | Die Konsequenzen sprachlicher (Re-)Konstruktionen in verschiedenen Bereichen der psychosozialen Praxis | Über Therapie hinaus: Psychosoziale Praxis als Handeln in komplexen Systemen | Therapie | Gibt es ein systemisches Paradigma in der Psychologie? | II Systemische Modellbildung im Vergleich | 1 Kontroverse Einschätzungen der Bedeutung von Modellen in der therapeutischen Praxis | 2 Können systemische Modelle 'ganzheitlich' sein? | 3 Die Beobachter-Relativität der Modellbildung | 4 Die Ökologisierung der Diagnostik | 5 Beurteilungskriterien systemischer Modelle | 6 Kritische Beurteilung verschiedener Formen systemischer Modellbildung | 6.1 Kategoriale Einordnungen | 6.2 Skalierungsverfahren mittels Fragebögen (z.B. Circumplex-Modell, FKS) | 6.3 Die Alltagssprache als Hilfsmittel der Selbst- und Fremdbeschreibung | 6.4 Plananalyse und schematheoretische Fallkonzeption | 6.5 Strukturschaubilder nach Minuchin | 6.6 Strukturanalyse von Lern- und Leistungsstörungen nach Betz und Breuninger | 6.7 Idiographische Systemmodellierung | 6.8 Computersimulation | 6.9 Prozeßanalyse kommunikativer Systeme (PAKS) | 6.10 Methoden reflexiver Selbstrepräsentation | 6.10.1 Zirkuläres Fragen | 6.10.2 Symbolisch dargestellte Selbstrepräsentationen | 6.10.3 Skulpturierungsverfahren | 6.11 Das Planspiel | 7 Gibt es ein systemisches Krankheitsmodell? | 7.1 Die veränderten Voraussetzungen der Krankheitsmodell-Diskussion | 7.2 Aus funktional-struktureller Sicht: Das Konzept der 'Krankheit' als Hilfsmittel sozialer Komplexitätsreduktion | 7.3 Systemische Krankheitskonzeptionen | 7.4 Die therapeutische Leichtfüßigkeit im Umgang mit Störungskonzepten | III Ziele und kein Ende Probleme zielorientierter Planung im Lichte systemtheoretischer Erkenntnisse | Im Netz der Ziele | Was uns die Ziel-Rhetorik vermittelt | Probleme der Prognostizierbarkeit dynamischer Systeme | Konstruktive und evolutionäre Planungsstrategien | Die Zieloffenheit selbstreferentieller Systeme | Die Reflexivität von Planungsprozessen | Transparenz und Intransparenz von Zielformulierungen | Die therapeutische Bedeutung von Zielen als Kommunikationsanlaß | Die Idee der Zukunftswerkstatt | Die Funktion von Zielen für die Therapie | Auf der Suche nach funktionalen Äquivalenten zur Ziel-Rhetorik | Epilog: Menschenbildannahmen | IV Die Theorie selbstreferentieller Systeme im Anwendungsbereich psychischer Prozesse und die Folgen für die Psychotherapie | 1 Ausgangsproblematik | 2 Grundstruktur einer Theorie selbstreferentieller Systeme | 2.1 Begriffliche Grundlagen | 2.2 Psychische Systeme | 2.3 Soziale Systeme | 3 Folgerungen für das Problem der therapeutischen Intervenierbarkeit und der Selbstregulation psychischer Systeme | 3.1 Die Kybernetik der 'black boxes' | 3.2 'Verstehen' als Interventionsvoraussetzung | 3.3 Selbstthematisierung des Therapeuten und Supervision | 3.4 Therapie als Kontextsteuerung | 3.5 Das Prinzip der Selbstregulation nach Kanfer | V Systemforschung aus der Sicht des Subjekts: Dialog-konsensuelle Rekonstruktion der Bedingungen von Burnout bei klinischpsychologischen Praktikern | Verschiedene Konzeptualisierungsversuche von Burnout | Begründung einer systemtheoretischen Betrachtungsweise von Burnout | Die Sicht des Subjekts | Versuchsaufbau | Exemplarische Darstellung einer Subjektiven Burnout-Theorie | Versuch einer reduktiven Kombination Subjektiver Theorien | Abschließende methodische Überlegungen | VI Das Planspiel als Lern- und Forschungsfeld | Was ist ein Planspiel? | Was können Planspiéle leisten? | Die praktische Durchführung von Planspielen | (a) Vorbereitung und Einstieg | (b) Absicht und Realität in komplexen, dynamischen Szenarien | (c) Dramatische Entwicklungen: Der Umgang mit Krisen | (d) Die Eigendynamik des Spielgeschehens | (e) Die Auswertungsphase | Das Planspiel als Forschungsfeld zur Untersuchung von Selbstorganisationsprozessen | VII Als die Theorien laufen lernten Ein Simulationsmodell zur Depressionsentwicklung | Rekursive Modelle als Erklärungsprinzipien dynamischer Prozesse | Das Problem der Validierbarkeit von Simulationsmodellen | 'Integrative' und systemische Konzepte der Depression | (a) Beispiele für Modellentwicklungen der empirisch orientierten Klinischen Psychologie | (b) Familiendynamische und psychodynamische Modelle | Kybernetik der sozialen Motivdynamik: Das Rätsel Ödipus | Produktionssysteme | Computersimulation einer Depressionsentwicklung: Drama in 46 Aufzügen | Modelltestung | VIII Von der Kybernetik erster zur Kybernetik zweiter Ordnung | Der Begriff 'Kybernetik' | Das Prinzip der kybernetischen Erklärung | Vielfalt in der Kybernetik | Merkmale der Kybernetik zweiter Ordnung: Errechnung und Beteiligung. | Das Verhältnis von Erkenntnistheorien zu objektsprachlichen Systemtheorien | Die Regelung der Regeln oder: Die Kybernetik der Therapie | Ein Schlupfloch aus der Selbstrückbezüglichkeit der Sprache | Die Chancen einer Kybernetik beobachtender Systeme | Die soziale Relativität wissenschaftlicher Erkenntnis | Die Unmöglichkeit, über die Regelung sozialer Regeln aus der Insider-Perspektive Auskunft zu geben | Das Verhältnis von Kybernetik erster zur Kybernetik zweiter Ordnung.. | Die Analyse reflexiver Verwissenschaftlichung | IX Kritik und Gegenkritik: Diskussion kritischer Einwände gegenüber systemtheoretischen Ansätzen | Systemisches Denken: Innovationseuphorie versus Revitalisierung alter Konzepte | Probleme der systemischen Terminologie | Verlust des Individuums? Theorie und Praxis ohne Subjekt-Rhetorik | Familienidylle | Exkurs zur Ökologie von Lebensräumen: Wohnraumgestaltung in Behinderteneinrichtungen | Vorsichtsmaßnahmen beim Import naturwissenschaftlicher Konzepte | Kritik und ein Ende | Anhang: Globale Bedrohung und psychische Belastung | Literatur | Sachwortregister.
  13. Ergänzender Titelzusatz: Beiträge zu ausgewählten Problemstellungen
  14. Verlagsort: gw
  15. Ausgabeform: physical
  16. ISBN-10: 3322905543
  17. Publiziert bei:

Warum sich Systemtheorie der Klinischen Psychologie gut einordnen lässt

Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Systemtheorie der Klinischen Psychologie, Günter Schiepek, Sachbuch und Engineering, Engineering, general - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3322905543, 9783322905543 und OL19905507W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.

FAQ zu Systemtheorie der Klinischen Psychologie

Gibt es Informationen zum Inhaltsverzeichnis?

Ja, folgende Inhaltsübersicht ist hinterlegt: I Vom Verhältnis sprachlicher (Re-)Konstruktion psychosozialer Praxis zu eben dieser Praxis | Vom Zögern angesichts systemtheoretischer Angebote | Bringen uns systemische Ansätze dem Fortschritt näher? | Das evolutionäre Prinzip der Diversifikation in der Wissenschaft | Was leistet systemisches Denken für die klinische Praxis? | Das problematische Kriterium der Nützlichkeit | Eignen sich Carnaps Kriterien für Begriffsexplikationen auch zur Beurteilung rationaler Rekonstruktionen der psychosozialen Praxis? | Rationale Rekonstruktion als kommunikativer Konstruktionsprozeß | Die Konsequenzen sprachlicher (Re-)Konstruktionen in verschiedenen Bereichen der psychosozialen Praxis | Über Therapie hinaus: Psychosoziale Praxis als Handeln in komplexen Systemen | Therapie | Gibt es ein systemisches Paradigma in der Psychologie? | II Systemische Modellbildung im Vergleich | 1 Kontroverse Einschätzungen der Bedeutung von Modellen in der therapeutischen Praxis | 2 Können systemische Modelle 'ganzheitlich' sein? | 3 Die Beobachter-Relativität der Modellbildung | 4 Die Ökologisierung der Diagnostik | 5 Beurteilungskriterien systemischer Modelle | 6 Kritische Beurteilung verschiedener Formen systemischer Modellbildung | 6.1 Kategoriale Einordnungen | 6.2 Skalierungsverfahren mittels Fragebögen (z.B. Circumplex-Modell, FKS) | 6.3 Die Alltagssprache als Hilfsmittel der Selbst- und Fremdbeschreibung | 6.4 Plananalyse und schematheoretische Fallkonzeption | 6.5 Strukturschaubilder nach Minuchin | 6.6 Strukturanalyse von Lern- und Leistungsstörungen nach Betz und Breuninger | 6.7 Idiographische Systemmodellierung | 6.8 Computersimulation | 6.9 Prozeßanalyse kommunikativer Systeme (PAKS) | 6.10 Methoden reflexiver Selbstrepräsentation | 6.10.1 Zirkuläres Fragen | 6.10.2 Symbolisch dargestellte Selbstrepräsentationen | 6.10.3 Skulpturierungsverfahren | 6.11 Das Planspiel | 7 Gibt es ein systemisches Krankheitsmodell? | 7.1 Die veränderten Voraussetzungen der Krankheitsmodell-Diskussion | 7.2 Aus funktional-struktureller Sicht: Das Konzept der 'Krankheit' als Hilfsmittel sozialer Komplexitätsreduktion | 7.3 Systemische Krankheitskonzeptionen | 7.4 Die therapeutische Leichtfüßigkeit im Umgang mit Störungskonzepten | III Ziele und kein Ende Probleme zielorientierter Planung im Lichte systemtheoretischer Erkenntnisse | Im Netz der Ziele | Was uns die Ziel-Rhetorik vermittelt | Probleme der Prognostizierbarkeit dynamischer Systeme | Konstruktive und evolutionäre Planungsstrategien | Die Zieloffenheit selbstreferentieller Systeme | Die Reflexivität von Planungsprozessen | Transparenz und Intransparenz von Zielformulierungen | Die therapeutische Bedeutung von Zielen als Kommunikationsanlaß | Die Idee der Zukunftswerkstatt | Die Funktion von Zielen für die Therapie | Auf der Suche nach funktionalen Äquivalenten zur Ziel-Rhetorik | Epilog: Menschenbildannahmen | IV Die Theorie selbstreferentieller Systeme im Anwendungsbereich psychischer Prozesse und die Folgen für die Psychotherapie | 1 Ausgangsproblematik | 2 Grundstruktur einer Theorie selbstreferentieller Systeme | 2.1 Begriffliche Grundlagen | 2.2 Psychische Systeme | 2.3 Soziale Systeme | 3 Folgerungen für das Problem der therapeutischen Intervenierbarkeit und der Selbstregulation psychischer Systeme | 3.1 Die Kybernetik der 'black boxes' | 3.2 'Verstehen' als Interventionsvoraussetzung | 3.3 Selbstthematisierung des Therapeuten und Supervision | 3.4 Therapie als Kontextsteuerung | 3.5 Das Prinzip der Selbstregulation nach Kanfer | V Systemforschung aus der Sicht des Subjekts: Dialog-konsensuelle Rekonstruktion der Bedingungen von Burnout bei klinischpsychologischen Praktikern | Verschiedene Konzeptualisierungsversuche von Burnout | Begründung einer systemtheoretischen Betrachtungsweise von Burnout | Die Sicht des Subjekts | Versuchsaufbau | Exemplarische Darstellung einer Subjektiven Burnout-Theorie | Versuch einer reduktiven Kombination Subjektiver Theorien | Abschließende methodische Überlegungen | VI Das Planspiel als Lern- und Forschungsfeld | Was ist ein Planspiel? | Was können Planspiéle leisten? | Die praktische Durchführung von Planspielen | (a) Vorbereitung und Einstieg | (b) Absicht und Realität in komplexen, dynamischen Szenarien | (c) Dramatische Entwicklungen: Der Umgang mit Krisen | (d) Die Eigendynamik des Spielgeschehens | (e) Die Auswertungsphase | Das Planspiel als Forschungsfeld zur Untersuchung von Selbstorganisationsprozessen | VII Als die Theorien laufen lernten Ein Simulationsmodell zur Depressionsentwicklung | Rekursive Modelle als Erklärungsprinzipien dynamischer Prozesse | Das Problem der Validierbarkeit von Simulationsmodellen | 'Integrative' und systemische Konzepte der Depression | (a) Beispiele für Modellentwicklungen der empirisch orientierten Klinischen Psychologie | (b) Familiendynamische und psychodynamische Modelle | Kybernetik der sozialen Motivdynamik: Das Rätsel Ödipus | Produktionssysteme | Computersimulation einer Depressionsentwicklung: Drama in 46 Aufzügen | Modelltestung | VIII Von der Kybernetik erster zur Kybernetik zweiter Ordnung | Der Begriff 'Kybernetik' | Das Prinzip der kybernetischen Erklärung | Vielfalt in der Kybernetik | Merkmale der Kybernetik zweiter Ordnung: Errechnung und Beteiligung. | Das Verhältnis von Erkenntnistheorien zu objektsprachlichen Systemtheorien | Die Regelung der Regeln oder: Die Kybernetik der Therapie | Ein Schlupfloch aus der Selbstrückbezüglichkeit der Sprache | Die Chancen einer Kybernetik beobachtender Systeme | Die soziale Relativität wissenschaftlicher Erkenntnis | Die Unmöglichkeit, über die Regelung sozialer Regeln aus der Insider-Perspektive Auskunft zu geben | Das Verhältnis von Kybernetik erster zur Kybernetik zweiter Ordnung.. | Die Analyse reflexiver Verwissenschaftlichung | IX Kritik und Gegenkritik: Diskussion kritischer Einwände gegenüber systemtheoretischen Ansätzen | Systemisches Denken: Innovationseuphorie versus Revitalisierung alter Konzepte | Probleme der systemischen Terminologie | Verlust des Individuums? Theorie und Praxis ohne Subjekt-Rhetorik | Familienidylle | Exkurs zur Ökologie von Lebensräumen: Wohnraumgestaltung in Behinderteneinrichtungen | Vorsichtsmaßnahmen beim Import naturwissenschaftlicher Konzepte | Kritik und ein Ende | Anhang: Globale Bedrohung und psychische Belastung | Literatur | Sachwortregister.

In welcher Sprache liegt das Buch vor?

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Engineering, Engineering, general bei der Einordnung.

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL19905507W und OL27090654M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?

Die vorhandene Beschreibung lautet: Die wissenschaftliche Disziplin der Klinischen Psychologie bemuht sich in zuneh mendem MaBe, technizistische Konzepte psychosozialer Praxis - die ja weit mehr erfaBt als nur Psychotherapie - zu verlassen und zu einem angemessenen Ver standnis des Leidens des Menschen an sich selbst und seiner Umwelt zu gelangen. "Angemessen" meint hier in erster Linie, daB Denkformen und Interventionsstra tegien selbst hinreichend komplex, nicht-trivial und nicht-simplifizierend angelegt sein mussen, urn der hochgradigen, oft entmutigend intransparenten Komplexitat des psychischen Geschehens gerecht zu werden. Die Lage der Praxis der Klinischen Psychologie ist diesbezuglich so prekar, daB reflektierte Vorschlage dringend not wendig sind, welche die Brisanz der fundamentalen Erkenntnis ernst nehmen: daB die Psyche als hochkomplexes, selbstorganisierendes und auf sich selbst einwir kendes System einfachen Methoden und Instrumenten nicht zuganglich ist; daB eine Trivialisierung des psychisch kranken Menschen ebenso unwurdig wie selbst destruktiv ist; daB wir erst sehr viel Genaueres uber das schwierige Zusammenspiel leiblicher, psychischer und kommunikativ-sozialer Prozesse wissen mussen, urn klinisch-psychologischer Praxis verbesserte Aussichten auf dauerhafte Erfolge zu vermitteln

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