Weibliche Kreativität um 1800 - Inhalt, Kategorie und bibliografische Infos
19.09.2026
Lesedauer: 10 min
Weibliche Kreativität um 1800 von Birte Giesler, Linda Dietrick im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.

Weibliche Kreativität um 1800 von Birte Giesler, Linda Dietrick - Informationen zur Ausgabe
Weibliche Kreativität um 1800 ist ein Werk von Birte Giesler, Linda Dietrick, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Women's creativity around 1800 fungiert als präzisierende Ergänzung zu Weibliche Kreativität um 1800 und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Weibliche Kreativität um 1800 wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Der Begriff Kreativität hat gegenwärtig Hochkonjunktur. Dabei wird in der Regel wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass Kreativität eine Fähigkeit darstellt, die grundsätzlich jedem Menschen -- mehr oder weniger -- eigen ist. Dass der vorliegende Band weibliche Kreativität um 1800 unter die Lupe nimmt, mag dagegen irritieren: Zum einen existierte in der Goethezeit der Begriff Kreativität noch gar nicht, und zum anderen entwarf die Kunsttheorie der Epoche ihre kreativitätsbezogenen Konzepte wie Originalität, Genie, Schöpfertum und Autorschaft in Bezug auf die einseitige Vorstellung vom männlichen Künstler. Dass Frauen in der Goethezeit entgegen diesen theoretischen Bestimmungen aber in unterschiedlichen künstlerischen Bereichen am Kulturschaffen der Epoche aktiv beteiligt waren und dabei sehr wohl ihre Kreativität bewiesen, zeigen die vorliegenden Beiträge. Im Spiegel zeitgenössischer und heute aktueller Kreativitätstheorien werden die künstlerischen Produkte und Ausdruckformen von Künstlerinnen -- darunter Caroline Auguste Fischer, Christiane Karoline Schlegel, Ottilie von Goethe, Friederike Helene Unger, Juliana Hayn, Johanna von Weissenthurn, Sophie von La Roche, Therese Huber, Annette von Droste-Hülshoff, Luise Reichardt und Angelika Kauffmann -- beleuchtet. Wie sehr der moderne Kunstbetrieb von seinen Anfängen an von gesellschaftlichen Vorstellungen vom Geschlecht dominiert war, wird dabei umso deutlicher, je mehr die unterschiedlichen ästhetischen Strategien in den Blick rücken, mit denen künstlerisch tätige Frauen um 1800 die geschlechtsbedingten Beschränkungen unterliefen, um ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen."--Page 4 of cover Die Ausgabe erschien am 2015 bei Wehrhahn Verlag und ist dem Verlagsstandort Hannover zugeordnet.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Weibliche Kreativität um 1800 ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Birte Giesler, Linda Dietrick beschäftigen möchten. Dass Weibliche Kreativität um 1800 in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2015 lässt sich Weibliche Kreativität um 1800 sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Weibliche Kreativität um 1800 einen gut klassifizierbaren Titel. Mit Wehrhahn Verlag in Hannover ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar.
Was behandelt Weibliche Kreativität um 1800?
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Weibliche Kreativität um 1800 laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Der Begriff Kreativität hat gegenwärtig Hochkonjunktur. Dabei wird in der Regel wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass Kreativität eine Fähigkeit darstellt, die grundsätzlich jedem Menschen -- mehr oder weniger -- eigen ist. Dass der vorliegende Band weibliche Kreativität um 1800 unter die Lupe nimmt, mag dagegen irritieren: Zum einen existierte in der Goethezeit der Begriff Kreativität noch gar nicht, und zum anderen entwarf die Kunsttheorie der Epoche ihre kreativitätsbezogenen Konzepte wie Originalität, Genie, Schöpfertum und Autorschaft in Bezug auf die einseitige Vorstellung vom männlichen Künstler. Dass Frauen in der Goethezeit entgegen diesen theoretischen Bestimmungen aber in unterschiedlichen künstlerischen Bereichen am Kulturschaffen der Epoche aktiv beteiligt waren und dabei sehr wohl ihre Kreativität bewiesen, zeigen die vorliegenden Beiträge. Im Spiegel zeitgenössischer und heute aktueller Kreativitätstheorien werden die künstlerischen Produkte und Ausdruckformen von Künstlerinnen -- darunter Caroline Auguste Fischer, Christiane Karoline Schlegel, Ottilie von Goethe, Friederike Helene Unger, Juliana Hayn, Johanna von Weissenthurn, Sophie von La Roche, Therese Huber, Annette von Droste-Hülshoff, Luise Reichardt und Angelika Kauffmann -- beleuchtet. Wie sehr der moderne Kunstbetrieb von seinen Anfängen an von gesellschaftlichen Vorstellungen vom Geschlecht dominiert war, wird dabei umso deutlicher, je mehr die unterschiedlichen ästhetischen Strategien in den Blick rücken, mit denen künstlerisch tätige Frauen um 1800 die geschlechtsbedingten Beschränkungen unterliefen, um ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen."--Page 4 of cover Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Feints, fevers, and fictions : the agony of female influence in women's novels around 1800 -- Margaretmary Daley | Conceiving female genius around 1800 : reading through women's eyes -- Linda Dietrick | Das bürgerliche Trauerspiel als Realitätsdrama : Christiane Karoline Schlegels Düval und Charmille (1778) und seine Quelle -- Gaby Pailer | "-- nie gerieth ein Mann, den nicht ein geliebtes Weib bildere." Weibliche literarische Kreativität als Kritik am Bildungsroman in Friederike Helene Ungers Prinz Bimbam -- Birte Giesler | Genie und weibliche Autorschaft im Wandel des Lustspiels Juliana Hayns Der Dichterling (1781) und Johanna von Weissenthurns Das Manuscript (1826) -- Anja Gerigk | Textilarbeit und textproduktion : Verhandlungen weiblicher Kreativität bei Annette von Droste-Hülshoff -- Thomas Wortmann | "Kunst ist der Ruf einer Gottheit" : Therese Hubers Postionierung weiblicher Kreativität zwischen Naturgenie und Profession -- Christine Lehleiter | Geselligkeit und literarische Öffentlichkeit : zum professionellen Netzwerk Sophie von La Roches -- Monika Nenon | Luise Reichardt as Mus(e)ician : theme and variations in her artistic endeavors -- Francien Markx | Ottilie von Goethe as the editor of the journal Chaos (1829-1832) -- Elena Pnevmonidou | Angelika Kauffmanns Allegorien für die Royal Academy of Arts im Licht heutiger psychologischer Kreativitätstheorien -- Waltraud Maierhofer. Über die Schlagwörter History, History and criticism, German literature, Women and literature, Women authors, Creation (Literary, artistic, etc.), Women and the arts lässt sich Weibliche Kreativität um 1800 auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
Edition und bibliografische Einordnung
Die Ausgabe ist über den Verlag Wehrhahn Verlag, den Ort Hannover und das Datum 2015 klar kontextualisiert. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL32693627W sowie die Editionszuordnungen OL44509717M referenzierbar. Sowohl die ISBN-10 3865254748 als auch die ISBN-13 9783865254740 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Feints, fevers, and fictions : the agony of female influence in women's novels around 1800 -- Margaretmary Daley | Conceiving female genius around 1800 : reading through women's eyes -- Linda Dietrick | Das bürgerliche Trauerspiel als Realitätsdrama : Christiane Karoline Schlegels Düval und Charmille (1778) und seine Quelle -- Gaby Pailer | "-- nie gerieth ein Mann, den nicht ein geliebtes Weib bildere." Weibliche literarische Kreativität als Kritik am Bildungsroman in Friederike Helene Ungers Prinz Bimbam -- Birte Giesler | Genie und weibliche Autorschaft im Wandel des Lustspiels Juliana Hayns Der Dichterling (1781) und Johanna von Weissenthurns Das Manuscript (1826) -- Anja Gerigk | Textilarbeit und textproduktion : Verhandlungen weiblicher Kreativität bei Annette von Droste-Hülshoff -- Thomas Wortmann | "Kunst ist der Ruf einer Gottheit" : Therese Hubers Postionierung weiblicher Kreativität zwischen Naturgenie und Profession -- Christine Lehleiter | Geselligkeit und literarische Öffentlichkeit : zum professionellen Netzwerk Sophie von La Roches -- Monika Nenon | Luise Reichardt as Mus(e)ician : theme and variations in her artistic endeavors -- Francien Markx | Ottilie von Goethe as the editor of the journal Chaos (1829-1832) -- Elena Pnevmonidou | Angelika Kauffmanns Allegorien für die Royal Academy of Arts im Licht heutiger psychologischer Kreativitätstheorien -- Waltraud Maierhofer.
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Der Begriff Kreativität hat gegenwärtig Hochkonjunktur. Dabei wird in der Regel wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass Kreativität eine Fähigkeit darstellt, die grundsätzlich jedem Menschen -- mehr oder weniger -- eigen ist. Dass der vorliegende Band weibliche Kreativität um 1800 unter die Lupe nimmt, mag dagegen irritieren: Zum einen existierte in der Goethezeit der Begriff Kreativität noch gar nicht, und zum anderen entwarf die Kunsttheorie der Epoche ihre kreativitätsbezogenen Konzepte wie Originalität, Genie, Schöpfertum und Autorschaft in Bezug auf die einseitige Vorstellung vom männlichen Künstler. Dass Frauen in der Goethezeit entgegen diesen theoretischen Bestimmungen aber in unterschiedlichen künstlerischen Bereichen am Kulturschaffen der Epoche aktiv beteiligt waren und dabei sehr wohl ihre Kreativität bewiesen, zeigen die vorliegenden Beiträge. Im Spiegel zeitgenössischer und heute aktueller Kreativitätstheorien werden die künstlerischen Produkte und Ausdruckformen von Künstlerinnen -- darunter Caroline Auguste Fischer, Christiane Karoline Schlegel, Ottilie von Goethe, Friederike Helene Unger, Juliana Hayn, Johanna von Weissenthurn, Sophie von La Roche, Therese Huber, Annette von Droste-Hülshoff, Luise Reichardt und Angelika Kauffmann -- beleuchtet. Wie sehr der moderne Kunstbetrieb von seinen Anfängen an von gesellschaftlichen Vorstellungen vom Geschlecht dominiert war, wird dabei umso deutlicher, je mehr die unterschiedlichen ästhetischen Strategien in den Blick rücken, mit denen künstlerisch tätige Frauen um 1800 die geschlechtsbedingten Beschränkungen unterliefen, um ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen."--Page 4 of cover
- ISBN-13: 9783865254740
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3865254748
- Untertitel: Women's creativity around 1800
- Seitenzahl: 282
- Veröffentlicht am: 2015
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Buchtitel: Weibliche Kreativität um 1800
- Verfasst von: Birte Giesler, Linda Dietrick
- Verlag: Wehrhahn Verlag
- Schlagwörter: History, History and criticism, German literature, Women and literature, Women authors, Creation (Literary, artistic, etc.), Women and the arts
- Open-Library-Work-ID: OL32693627W
- Ort der Veröffentlichung: Hannover
- Open-Library-Editions-IDs: OL44509717M
Warum sich Weibliche Kreativität um 1800 gut einordnen lässt
Die Verbindung aus Weibliche Kreativität um 1800, Birte Giesler, Linda Dietrick, Sachbuch und History, History and criticism, German literature, Women and literature, Women authors, Creation (Literary, artistic, etc.), Women and the arts schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Eindeutige Referenzdaten wie 3865254748, 9783865254740 und OL32693627W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, History and criticism, German literature, Women and literature, Women authors, Creation (Literary, artistic, etc.), Women and the arts kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Wehrhahn Verlag, Hannover und das Datum 2015 beschrieben.
Gibt es Informationen zum Inhaltsverzeichnis?
Ja, folgende Inhaltsübersicht ist hinterlegt: Feints, fevers, and fictions : the agony of female influence in women's novels around 1800 -- Margaretmary Daley | Conceiving female genius around 1800 : reading through women's eyes -- Linda Dietrick | Das bürgerliche Trauerspiel als Realitätsdrama : Christiane Karoline Schlegels Düval und Charmille (1778) und seine Quelle -- Gaby Pailer | "-- nie gerieth ein Mann, den nicht ein geliebtes Weib bildere." Weibliche literarische Kreativität als Kritik am Bildungsroman in Friederike Helene Ungers Prinz Bimbam -- Birte Giesler | Genie und weibliche Autorschaft im Wandel des Lustspiels Juliana Hayns Der Dichterling (1781) und Johanna von Weissenthurns Das Manuscript (1826) -- Anja Gerigk | Textilarbeit und textproduktion : Verhandlungen weiblicher Kreativität bei Annette von Droste-Hülshoff -- Thomas Wortmann | "Kunst ist der Ruf einer Gottheit" : Therese Hubers Postionierung weiblicher Kreativität zwischen Naturgenie und Profession -- Christine Lehleiter | Geselligkeit und literarische Öffentlichkeit : zum professionellen Netzwerk Sophie von La Roches -- Monika Nenon | Luise Reichardt as Mus(e)ician : theme and variations in her artistic endeavors -- Francien Markx | Ottilie von Goethe as the editor of the journal Chaos (1829-1832) -- Elena Pnevmonidou | Angelika Kauffmanns Allegorien für die Royal Academy of Arts im Licht heutiger psychologischer Kreativitätstheorien -- Waltraud Maierhofer.
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL32693627W und die Editionsreferenzen OL44509717M.
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