Dialektik der postkolonialen Hybridität - Beschreibung, ISBN und Ausgabe
18.09.2026
Lesedauer: 7 min
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Dialektik der postkolonialen Hybridität - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
Dialektik der postkolonialen Hybridität ist ein Werk von Jochen Dubiel, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Der Untertitel Die intrakulturelle Uberwindung des kolonialen Blicks in der Literatur ergänzt den Haupttitel Dialektik der postkolonialen Hybridität sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Inhaltlich lässt sich Dialektik der postkolonialen Hybridität folgendermaßen zusammenfassen: Der koloniale Diskurs stellte zur Versöhnung des kollektiven okzidentalen Bewußtseins mit sich selbst den Legitimationsrahmen für die politischen Untaten des Kolonialismus bereit. Trotz heterogener Aussageformen, Themen und Begriffe ist dieser Diskurs einem System stereotyper Inferiorisierung des Fremden verpflichtet, das über historische und geopolitische Unterschiede triumphiert und daher bis in die Gegenwart nichts von seiner perfiden Kraft eingebüßt hat. Literatur ist zwar nachweislich integraler Bestandteil desselben, impliziert aber vermöge ihrer Ästhetik auch die Chance, den kolonialen Diskurs in seinem System zu überwinden. Im Nachvollzug einer solchen Überwindung soll der mit diesem Buch beabsichtigte spezifisch literaturwissenschaftliche Beitrag zur Kulturwissenschaft bestehen. „Im Rekurs auf Ansätze der Hermeneutik, Ergebnisse der Kritischen Theorie, des französischen Poststrukturalismus, der internationalen Postmodernetheorie und der Postkolonialismus-Debatte entwickelt Jochen Dubiel die Theorie des postkolonialen Blicks auf überzeugende Weise weiter.“ Paul Michael Lützeler "In seiner komparatistischen Studie bietet Dubiel einen souveränen Überblick über die Leitbegriffe bisheriger postkolonialer Studien (Said, Bhabha) und ergänzt diese um ein detailliertes poetologisches Modell des ‚Dritten‘. [...] Die Studie ist reich orchestriert durch Beispiele der fiktionalen Literatur." Gabriele Dürbeck in „Germanistik“ (Heft 1-2/2008) Dialektik der postkolonialen Hybridität wurde am 2007 publiziert und dem Verlag Aisthesis Verlag mit Verlagsort Bielefeld zugeordnet.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2007 lässt sich Dialektik der postkolonialen Hybridität sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Im Kontext des Gesamtwerks von Jochen Dubiel lässt sich Dialektik der postkolonialen Hybridität gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Dialektik der postkolonialen Hybridität spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Mit Aisthesis Verlag in Bielefeld ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Dialektik der postkolonialen Hybridität liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche.
Worum geht es in Dialektik der postkolonialen Hybridität?
Wer wissen möchte, worauf Dialektik der postkolonialen Hybridität inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Der koloniale Diskurs stellte zur Versöhnung des kollektiven okzidentalen Bewußtseins mit sich selbst den Legitimationsrahmen für die politischen Untaten des Kolonialismus bereit. Trotz heterogener Aussageformen, Themen und Begriffe ist dieser Diskurs einem System stereotyper Inferiorisierung des Fremden verpflichtet, das über historische und geopolitische Unterschiede triumphiert und daher bis in die Gegenwart nichts von seiner perfiden Kraft eingebüßt hat. Literatur ist zwar nachweislich integraler Bestandteil desselben, impliziert aber vermöge ihrer Ästhetik auch die Chance, den kolonialen Diskurs in seinem System zu überwinden. Im Nachvollzug einer solchen Überwindung soll der mit diesem Buch beabsichtigte spezifisch literaturwissenschaftliche Beitrag zur Kulturwissenschaft bestehen. „Im Rekurs auf Ansätze der Hermeneutik, Ergebnisse der Kritischen Theorie, des französischen Poststrukturalismus, der internationalen Postmodernetheorie und der Postkolonialismus-Debatte entwickelt Jochen Dubiel die Theorie des postkolonialen Blicks auf überzeugende Weise weiter.“ Paul Michael Lützeler "In seiner komparatistischen Studie bietet Dubiel einen souveränen Überblick über die Leitbegriffe bisheriger postkolonialer Studien (Said, Bhabha) und ergänzt diese um ein detailliertes poetologisches Modell des ‚Dritten‘. [...] Die Studie ist reich orchestriert durch Beispiele der fiktionalen Literatur." Gabriele Dürbeck in „Germanistik“ (Heft 1-2/2008) Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History and criticism, Literature, Criticism Literature, Literature, Criticism, OUR Brockhaus selection, Kolonialismus, Literatur, Bellettrie, Histoire et critique, Littérature, Cultural fusion in literature, Postcolonialism in literature, Interkulturalität, Postkolonialismus, Interculturele vergelijking, Postcolonialisme dans la littérature, Postkolonialisme, Hybriditeit (cultuur), 17.76 history of world literature, Double appartenance (Sciences sociales) dans la littérature
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Die Ausgabe ist über den Verlag Aisthesis Verlag, den Ort Bielefeld und das Datum 2007 klar kontextualisiert. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL12818183W und OL19587068M besonders hilfreich.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Erscheinungsdatum: 2007
- Ergänzender Titelzusatz: Die intrakulturelle Uberwindung des kolonialen Blicks in der Literatur
- Kurzbeschreibung: Der koloniale Diskurs stellte zur Versöhnung des kollektiven okzidentalen Bewußtseins mit sich selbst den Legitimationsrahmen für die politischen Untaten des Kolonialismus bereit. Trotz heterogener Aussageformen, Themen und Begriffe ist dieser Diskurs einem System stereotyper Inferiorisierung des Fremden verpflichtet, das über historische und geopolitische Unterschiede triumphiert und daher bis in die Gegenwart nichts von seiner perfiden Kraft eingebüßt hat. Literatur ist zwar nachweislich integraler Bestandteil desselben, impliziert aber vermöge ihrer Ästhetik auch die Chance, den kolonialen Diskurs in seinem System zu überwinden. Im Nachvollzug einer solchen Überwindung soll der mit diesem Buch beabsichtigte spezifisch literaturwissenschaftliche Beitrag zur Kulturwissenschaft bestehen. „Im Rekurs auf Ansätze der Hermeneutik, Ergebnisse der Kritischen Theorie, des französischen Poststrukturalismus, der internationalen Postmodernetheorie und der Postkolonialismus-Debatte entwickelt Jochen Dubiel die Theorie des postkolonialen Blicks auf überzeugende Weise weiter.“ Paul Michael Lützeler "In seiner komparatistischen Studie bietet Dubiel einen souveränen Überblick über die Leitbegriffe bisheriger postkolonialer Studien (Said, Bhabha) und ergänzt diese um ein detailliertes poetologisches Modell des ‚Dritten‘. [...] Die Studie ist reich orchestriert durch Beispiele der fiktionalen Literatur." Gabriele Dürbeck in „Germanistik“ (Heft 1-2/2008)
- Open-Library-Work-ID: OL12818183W
- Verlagsort: Bielefeld
- ISBN-13: 9783895286094
- Titel: Dialektik der postkolonialen Hybridität
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Publiziert bei: Aisthesis Verlag
- Open-Library-Editions-IDs: OL19587068M
- Seitenzahl: 367
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Schlagwörter: History and criticism, Literature, Criticism Literature, Literature, Criticism, OUR Brockhaus selection, Kolonialismus, Literatur, Bellettrie, Histoire et critique, Littérature, Cultural fusion in literature, Postcolonialism in literature, Interkulturalität, Postkolonialismus, Interculturele vergelijking, Postcolonialisme dans la littérature, Postkolonialisme, Hybriditeit (cultuur), 17.76 history of world literature, Double appartenance (Sciences sociales) dans la littérature
- Autor beziehungsweise Autoren: Jochen Dubiel
Warum sich Dialektik der postkolonialen Hybridität gut einordnen lässt
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FAQ zu Dialektik der postkolonialen Hybridität
Warum ist der Untertitel Die intrakulturelle Uberwindung des kolonialen Blicks in der Literatur wichtig?
Er hilft dabei, Dialektik der postkolonialen Hybridität inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags History and criticism, Literature, Criticism Literature, Literature, Criticism, OUR Brockhaus selection, Kolonialismus, Literatur, Bellettrie, Histoire et critique, Littérature, Cultural fusion in literature, Postcolonialism in literature, Interkulturalität, Postkolonialismus, Interculturele vergelijking, Postcolonialisme dans la littérature, Postkolonialisme, Hybriditeit (cultuur), 17.76 history of world literature, Double appartenance (Sciences sociales) dans la littérature bei der Einordnung.
Welche Verlagsangaben sind vorhanden?
Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2007, der Verlag Aisthesis Verlag und der Verlagsort Bielefeld.
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL12818183W und die Editionsreferenzen OL19587068M.
Externe Links
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