Die Unfähigkeit zur Politik | Buch, Verlag und Erscheinungsjahr
14.09.2026
Lesedauer: 19 min
Hier findest du zu Die Unfähigkeit zur Politik von Michael Zöller die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.
Die Unfähigkeit zur Politik - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Die Unfähigkeit zur Politik von Michael Zöller ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Untertitel Politikbegriff und Wissenschaftsverständnis von Humboldt bis Habermas ergänzt den Haupttitel Die Unfähigkeit zur Politik sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die Unfähigkeit zur Politik wurde am 1975 publiziert und dem Verlag Westdeutscher Verlag mit Verlagsort Opladen, Germany zugeordnet.
Warum Die Unfähigkeit zur Politik relevant sein kann
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Die Unfähigkeit zur Politik mit dem Datum 1975 eindeutig zuordenbar. Die Unfähigkeit zur Politik ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Michael Zöller beschäftigen möchten. Verlagsname und Verlagsort - Westdeutscher Verlag und Opladen, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Die Unfähigkeit zur Politik einen gut klassifizierbaren Titel.
Worum geht es in Die Unfähigkeit zur Politik?
Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Vorbemerkung und Einleitung | Vorbemerkung | Einleitung | Die Entstehung der „klassischen Universitätsidee“ | Der aufgeklärte Absolutismus und die Universität der Aufklärungszeit | Die „klassische Universitätsidee“ als Reaktion auf die Aufklärung | Schelling: Die „höhere, wahrhaft alles begreifende Einheit“ | Steffens: Wissenschaft nur für „Geister … die, ursprünglich frei, nur selbsteigene Übereinstimmung suchen“ | Fichte: „damit … ein Geschlecht entstehe, das nichts weiter ist, denn Bürger | Schleiermacher: „Das Bewußtsein von der notwendigen Einheit alles Wissens“ | Wilhelm von Humboldt und die Gründung der Berliner Universität | Die Humboldtsche „Universitätsreform“ als institutionelle Verewigung des Konflikts zwischen endogenen und exogenen Ansprüchen an die Hochschulen | Vorläufige Thesen zum historischen Stellenwert der „klassischen Universitätsidee“ | „Stabilisierung des Daseins … vom Bereich des Geistes her“ | Die Polarisierung von persönlicher Autonomie und politischer Souveränität | Die deutsche Sondersituation | Die „klassische Universitätsidee“ als Reaktion auf den politischen und sozialen Strukturwandel | Exkurs: Kants Versuch einer dualistischen Verbindung von Politik und Moral | Wilhelm von Humboldt | Der Staat … „nichts, als ein Mittel … Bildung zu befördern“ | Die sozialen Implikationen der Humboldtschen „Bildung“ | Die Welt als affektiver Reiz | Arbeit und Entfremdung | Johann Gottlieb Fichte | Die „Überwindung“ Kants | Die Suche nach der Einheit | Die „Kultur zur Freiheit“ als Mittel zur Herstellung der „Einmüthigkeit der Gesinnungen“ | Die „Gründung einer vollkommenen Gesellschaft“ | Das „Ziel der Gesellschaft“: Die „völlige Einigkeit und Einmüthigkeit mit allen möglichen Gliedern derselben“ | Die „oberste Aufsicht über den wirklichen Fortgang des Menschengeschlechts“ als Aufgabe des „Gelehrtenstandes“ | Der totale Erziehungsstaat | Georg Wilhelm Friedrich Hegel | Die „Überwindung“ der Gegensätze als „Versöhnung“ von Notwendigkeit und Freiheit | Der neue Dualismus von Vernunft der Wirklichkeit und Zufälligkeit der Erscheinung | Hegels politische Ambivalenz | Der Begriff der Entfremdung | Fichtes und Humboldts Vorstellung von „Freiheit“ als „Muße“ | Friedrich Schiller | Durch „Totalität des Charakters“ den „Staat der Not mit dem Staat der Freiheit … vertauschen“ | Der „Spieltrieb“ als Versöhnung von Vernunft und Sinnlichkeit | Der „ästhetische Staat“ als das „dritte fröhliche Reich des Spiels und des Scheins“ | Hegel: Das „Selbstbewußtsein … hat nur Realität, insofern es sich selbst entfremdet“ | Karl Marx | „Welcher Marxismus“? | Die „Überwindung“ des Hegeischen Entfremdungsbegriffs | „Judentum“ und „Schacher“ | Arbeit, Arbeitsteilung und Entfremdung | Arbeit als das „sich bewährende Wesen des Menschen“ | Arbeitsteilung als Entfremdung | Die Notwendigkeit der Arbeitsteilung | Die Unterscheidung zwischen „freiwilliger“ und „naturwüchsiger“ Arbeitsteilung | Die Rückverwandlung von Arbeit in einen Ausdruck freier, schöpferischer Selbstbetätigung als Ziel der „kommunistischen Revolution“ | Das Proletariat als gleichzeitige Widerspiegelung und Auflösung der gesellschaftlichen Widersprüche | Nicht Ökonomie statt Philosophie, sondern Ökonomie als Philosophie | Der „ökonomische Dreck“ als Zutat zur Dramaturgie von Sündenfall und Erlösung | Die grundlegenden Widersprüche der Marxschen Theorie als Folge des nicht überwundenen, sondern nur verlagerten Gegensatzes von Notwendigkeit und Freiheit | Die Konstruktion des Proletariats als Reaktion auf die deutsche Sondersituation | Die „Diktatur des Proletariats“ als Gelehrtenherrschaft | Die Umwandlung der Gesellschaft in eine Künstlergemeinichaft als das positive Leitbild | Romantische Gesellschaftskritik und neu-humanistisches Bildungsideal | Der ideologische Charakter des Entfremdungsbegriffs am Beispiel von Karl Marx | Die logische Struktur des Begriffs | Die soziale Selbstinterpretation der Intelligenz als positiver Hintergrund des Entfremdungsbegriffs | Ein Zwischenspiel (1850—1914) | Die scheinbare Versöhnung mit der Wirklichkeit | Die „Objektivität“ des kautskyanischen Marxismus | Die Detailorientiertheit des neuen Wissenschaftsverständnisses | Die Forderung nach Angleichung der Hochschulen an die veränderten Bedingungen | Die Auflösung der scheinbaren Versöhnung mit der Wirklichkeit | Kulturpessimismus | „Neue Religion, neue Staatsform, neuer Adel“ oder „neues Erziehungssystem“? | „Endziel der echten Wissenschaft … Werturteile abzugeben“ | Das Auftauchen des Anspruches auf politische Führung durch die Hochschulen: Die Hochschulen als „das öffentliche Gewissen des Volkes in Absicht auf Gut und Böse in der Politik“ (Paulsen) | Neukantianismus („Sozialismus … im Recht, sofern er im Idealismus der Ethik begründet ist“) | Die „Ideen von 1914“ („Klasseninteressen durch eine höhere Idee überwinden“) | „Die Herrschaft des Geistes“ (Novemberrevolution und Aktivismus) | Die „demokratische Kirche der Intelligenz“ | „Wer betrachtet, bewirkt nicht“ | „Links über den Parteien“ | „Politische Gleichberechtigung jedes mit jedem … ein Axiom, das nur dazu dient, die Umwandlung der bestehenden Gesellschaftsordnung in eine vernünftige hinauszuzögern …“ | „Orgiastische Hingabe an den Gegensatz alles dessen, was brauchbar und nutzbar ist“ | Die „Partei des Geistes“ | Forderung nach einem „Herrenhaus, das aus den geistigen Führern der Nation bestünde“ | Monopolanspruch auf die öffentlichkeitswirksamen Einrichtungen | Die Universität als „Anstalt zur Aufzucht von Platonikern“ | Die „sozialistische“ Selbstinterpretation der Aktivisten als Grund für mangelnde Resonanz an den Hochschulen | Die hochschulpolitischen Fronten zur Zeit der Weimarer Republik | Die Forderung Max Webers | Die Reaktion auf Max Webers Forderung | Die Hochschulpolitik der neuen Regierung | „Hochschulen … auch Ausbildungsstätten“ (Haenisch) | C. H. Becker | „Einigung durch bewußte Kulturpolitik“ | Beckers Versuch zur theoretischen Vermittlung | Beckers Hoffnungen auf die neue Studentengeneration | Die demokratische Orientierung der Studentenschaft erweist sich als von kurzer Dauer | Politischer Führungsanspruch der Intelligenz und sozialistische Theoriediskussion | Die Vergeblichkeit der sozialdemokratischen Sympathiewerbung bei Akademikern und Intellektuellen | Sozialismus und intellektuelle Spontaneität — Die theoretischen Versuche zur Lösung des Problems bei Georg Lukacs und Leonhard Nelson | An den Hochschulen scheitert die Weimarer Demokratie schon in den Zwanziger Jahren | Die „politisierenden Professoren“ | Hochschulrecht als Abwehrinstrument gegen den demokratischen Staat | Der „Vernunftrepublikanismus“ einer Minderheit | Die „messianische Erwartung“ der Mehrheit | Der frühe Sieg des Nationalsozialistischen Deutschen Studenten bundes (NSDStB) | „Weg mit der objektiven Wissenschaft … her mit der deutschen Wissenschaft, die dem Volke dient“ | Bereits 1929/30 stellt der NSDStB die Mehrheit der gewählten studentischen Vertreter | Die Phase des Terrors | Die Praxis des NSDStB: Offener Terror und „Vormerkungen für später“ | Die Reaktion der Professorenmehrheit: „Bewegung … die viel Gesundes mit sich führt“ | Der Nationalsozialismus siegte an den Hochschulen nicht durch Überrumpelung, sondern durch erfolgreiches Aufgreifen längst vorhandener Tendenzen | Die nationalsozialistische „Hochschulerneuerung“ | Die „Idee der politischen Universität“ | „Nicht … Verwissenschaftlichung der Politik, sondern Politisierung der Wissenschaft“ | Die qualitative Neubestimmung des Politikbegriffs | Die erneute Fichte-Renaissance | Die nationalsozialistische „Hochschulerneuerung“ siegte nicht wegen des Vorhandenseins, sondern wegen des Fehlens der „Wertfreiheit“ der Wissenschaften | Die „völkische Wahrheit“ als Konsequenz der „Wissenschaft im Dienste des Volkes“ | Die Entwicklung nach 1945 | Die Restaurierung des alten Selbstverständnisses der Hochschulen | Ansätze zu einer Neubesinnung (Karl Jaspers: „Wissenschaftliche Sacherkenntnis … nicht Seinserkenntnis“) | Erneutes Auftauchen der Forderung, die Studenten „nicht nur zum Verstehen“, sondern auch „zum Bekenntnis“ zu „bringen“ (Mitscherlich) | Die Hochschule als „Träger einer … im Kern gesunden Tradition“ (Studienausschuß für Hochschulreform) | Die offiziöse Politik der Hochschulen in den ersten Nachkriegsjahren | Verhinderung von Reformen | Autonomieforderung als historischer Umkehrschluß | Die Entwicklung innerhalb der Studentenschaft | Von der studentischen Interessenvertretung zur „gesellschaftskritischen Avantgarde“ | Von der „gesellschaftskritischen Avantgarde“ zum sozialistischen Kampfverband“ | Die Entstehung der studentischen Neuen Linken | Die Radikale Linke nach 1945 | Die Rezeption der kritischen Theorie durch die studentische Neue Linke als Reaktion auf die theoretischen Schwächen der Radikalen Linken | Die „kritische Theorie“ | Adorno und Horkheimer | Die „Instrumentalisierung der Vernunft“ | Es „besteht kein allgemeines Rezept“ | Marcuse | Die „Idee der freien Verwirklichung des Individuums“ | Die „Träger der Umwälzung … formieren sich während des Prozesses der Umwälzung“ | Die Revidierung des Sündenfalls | Das „falsche Bedürfnis“ als Synonym fìir Entfremdung | Die „Spuren der Erbsünde“ | Die Zirkelschlüsse Marcuses | Die Erziehungsdiktatur als Ausbruch aus den theoretischen Zirkeln | Habermas | „Marxismus … als eine von ihren ökonomischen Elementen gereinigte Philosophie“ | Technik ist kein „historisch überholbares … Projekt“ | „Arbeit“ und „Interaktion“ | Die Rückgewinnung der historisch verlorenen Qualität der Politik durch „entschränkte Kommunikation“ | Die Verlagerung des Problems der Legitimation | Das „Erbe bürgerlicher Emanzipationsbewegungen“ | Der exemplarische Charakter der Hochschulpolitik: Der „progressive Geist“ muß zur Schaffung von „Reservaten“ mit „archaischen“ Verfassungsformen „ein Bündnis eingehen“ | Resignation, Erziehungsdiktatur oder Ersatzwirklichkeit — Die „kritische Theorie“ als Gefangene ihrer eigenen Argumentationsfigur | „Kritische Theorie“ und studentische Neue Linke | Studentenschaft als Ersatzproletariat und Hochschule als Ersatzgesellschaft | Studentenschaft als Ersatzproletariat | Hochschule als Ersatzgesellschaft | Die „Positivismus“-Kritik | Wissenschaft als „Entwurf fiir ein bestimmtes staatsbürgerliches Handeln“ | Der „antikapitalistische“ Humboldt | „Demokratisierung der Hochschulen“ und „politisches Mandat“ als Folgen der theoretischen Aporie | „Demokratisierung“ als Konsequenz der „Autonomie“ | Das „politische Mandat“ als vorläufiger Ersatz für identitäres Bewußtsein | Die juristische Problematik | Das zugrundeliegende Verfassungsverständnis | Der wissenschaftstheoretische Monopolanspruch | Das zugrundeliegende Wissenschaftsverständnis | Die „Sozialbindung“ der Wissenschaftsfreiheit | Das Unpolitische an der „Politisierung“ der Wissenschaft | Das orthodoxe Ende der antiautoritären Bewegung | Fortentwicklung der Verfassung – oder Entwicklung fort von der Verfassung? | Ersatzlegitimation nach dem Vorbild Marcuses | Dezisionismus der Wissenschaft statt Dezisionismus der Politik | Wissenschaft im Dienst des „Volkes“ | Die Kombination geschützter Freiräume mit der Hoffnung auf bewußtseinsändernde Folgen von Strukturreformen in Anlehnung an Habermas | Demokratisierung als kurzfristige Möglichkeit zur Veränderung gesellschaftlicher Strukturen und als langfristiges Mittel zur Bewußtseinsänderung | Demokratie als Lebensform | Demokratisierung als Hilfe zur „Selbstentfaltung“ | Kommunikation statt Politik | „Betroffenheit“ als Ersatz für Legitimation | Selbstkontrolle der Interessierten als Folge der Identifizierung von Konsens und Kontrolle | Das Undemokratische an der Demokratisierung | Balkanisierung des Staates und Refeudalisierung der Gesellschaft | Die vermeintliche „Überwindung“ der Politik durch normative Verallgemeinerung der soziologischen Kennzeichen intellektueller Existenzweisen | Die Rückkehr zum „homogenen Publikum räsonierender Privatleute“ als die Wiederholung des Unwiederholbaren | Die Forderung nach „entschränkter Kommunikation“ als soziologisches Selbstportrait des Intellektuellen | Die Gesellschaft als der Gesamtintellektuelle | Die Verflüssigung freiheitssichernder Formen als Folge der vermeintlichen Überwindung von Politik | Anmerkungen und Zitatnachweise | Literaturverzeichnis | Register | Namensregister | Sachregister Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Education, germany, Higher Education, Aims and objectives, Higher education and state, Education, Higher, Education, higher, aims and objectives Seitenzahl und Ausgabeform - 270 Seiten im Format pocket - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen.
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Sowohl die ISBN-10 3531113186 als auch die ISBN-13 9783531113180 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL1803397W sowie die Editionszuordnungen OL4788218M referenzierbar. Verlag, Ort und Datum - Westdeutscher Verlag, Opladen, Germany und 1975 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3531113186
- Publiziert bei: Westdeutscher Verlag
- ISBN-13: 9783531113180
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Externe Editionsreferenzen: OL4788218M
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Ort der Veröffentlichung: Opladen, Germany
- Erscheinungsdatum: 1975
- Verfasst von: Michael Zöller
- Schlagwörter: History, Education, germany, Higher Education, Aims and objectives, Higher education and state, Education, Higher, Education, higher, aims and objectives
- Titel: Die Unfähigkeit zur Politik
- Abmessungen: 23 x x cm
- Open-Library-Work-ID: OL1803397W
- Umfang: 270 Seiten
- Untertitel: Politikbegriff und Wissenschaftsverständnis von Humboldt bis Habermas
- Ausgabeform: pocket
- Inhaltsübersicht: Vorbemerkung und Einleitung | Vorbemerkung | Einleitung | Die Entstehung der „klassischen Universitätsidee“ | Der aufgeklärte Absolutismus und die Universität der Aufklärungszeit | Die „klassische Universitätsidee“ als Reaktion auf die Aufklärung | Schelling: Die „höhere, wahrhaft alles begreifende Einheit“ | Steffens: Wissenschaft nur für „Geister … die, ursprünglich frei, nur selbsteigene Übereinstimmung suchen“ | Fichte: „damit … ein Geschlecht entstehe, das nichts weiter ist, denn Bürger | Schleiermacher: „Das Bewußtsein von der notwendigen Einheit alles Wissens“ | Wilhelm von Humboldt und die Gründung der Berliner Universität | Die Humboldtsche „Universitätsreform“ als institutionelle Verewigung des Konflikts zwischen endogenen und exogenen Ansprüchen an die Hochschulen | Vorläufige Thesen zum historischen Stellenwert der „klassischen Universitätsidee“ | „Stabilisierung des Daseins … vom Bereich des Geistes her“ | Die Polarisierung von persönlicher Autonomie und politischer Souveränität | Die deutsche Sondersituation | Die „klassische Universitätsidee“ als Reaktion auf den politischen und sozialen Strukturwandel | Exkurs: Kants Versuch einer dualistischen Verbindung von Politik und Moral | Wilhelm von Humboldt | Der Staat … „nichts, als ein Mittel … Bildung zu befördern“ | Die sozialen Implikationen der Humboldtschen „Bildung“ | Die Welt als affektiver Reiz | Arbeit und Entfremdung | Johann Gottlieb Fichte | Die „Überwindung“ Kants | Die Suche nach der Einheit | Die „Kultur zur Freiheit“ als Mittel zur Herstellung der „Einmüthigkeit der Gesinnungen“ | Die „Gründung einer vollkommenen Gesellschaft“ | Das „Ziel der Gesellschaft“: Die „völlige Einigkeit und Einmüthigkeit mit allen möglichen Gliedern derselben“ | Die „oberste Aufsicht über den wirklichen Fortgang des Menschengeschlechts“ als Aufgabe des „Gelehrtenstandes“ | Der totale Erziehungsstaat | Georg Wilhelm Friedrich Hegel | Die „Überwindung“ der Gegensätze als „Versöhnung“ von Notwendigkeit und Freiheit | Der neue Dualismus von Vernunft der Wirklichkeit und Zufälligkeit der Erscheinung | Hegels politische Ambivalenz | Der Begriff der Entfremdung | Fichtes und Humboldts Vorstellung von „Freiheit“ als „Muße“ | Friedrich Schiller | Durch „Totalität des Charakters“ den „Staat der Not mit dem Staat der Freiheit … vertauschen“ | Der „Spieltrieb“ als Versöhnung von Vernunft und Sinnlichkeit | Der „ästhetische Staat“ als das „dritte fröhliche Reich des Spiels und des Scheins“ | Hegel: Das „Selbstbewußtsein … hat nur Realität, insofern es sich selbst entfremdet“ | Karl Marx | „Welcher Marxismus“? | Die „Überwindung“ des Hegeischen Entfremdungsbegriffs | „Judentum“ und „Schacher“ | Arbeit, Arbeitsteilung und Entfremdung | Arbeit als das „sich bewährende Wesen des Menschen“ | Arbeitsteilung als Entfremdung | Die Notwendigkeit der Arbeitsteilung | Die Unterscheidung zwischen „freiwilliger“ und „naturwüchsiger“ Arbeitsteilung | Die Rückverwandlung von Arbeit in einen Ausdruck freier, schöpferischer Selbstbetätigung als Ziel der „kommunistischen Revolution“ | Das Proletariat als gleichzeitige Widerspiegelung und Auflösung der gesellschaftlichen Widersprüche | Nicht Ökonomie statt Philosophie, sondern Ökonomie als Philosophie | Der „ökonomische Dreck“ als Zutat zur Dramaturgie von Sündenfall und Erlösung | Die grundlegenden Widersprüche der Marxschen Theorie als Folge des nicht überwundenen, sondern nur verlagerten Gegensatzes von Notwendigkeit und Freiheit | Die Konstruktion des Proletariats als Reaktion auf die deutsche Sondersituation | Die „Diktatur des Proletariats“ als Gelehrtenherrschaft | Die Umwandlung der Gesellschaft in eine Künstlergemeinichaft als das positive Leitbild | Romantische Gesellschaftskritik und neu-humanistisches Bildungsideal | Der ideologische Charakter des Entfremdungsbegriffs am Beispiel von Karl Marx | Die logische Struktur des Begriffs | Die soziale Selbstinterpretation der Intelligenz als positiver Hintergrund des Entfremdungsbegriffs | Ein Zwischenspiel (1850—1914) | Die scheinbare Versöhnung mit der Wirklichkeit | Die „Objektivität“ des kautskyanischen Marxismus | Die Detailorientiertheit des neuen Wissenschaftsverständnisses | Die Forderung nach Angleichung der Hochschulen an die veränderten Bedingungen | Die Auflösung der scheinbaren Versöhnung mit der Wirklichkeit | Kulturpessimismus | „Neue Religion, neue Staatsform, neuer Adel“ oder „neues Erziehungssystem“? | „Endziel der echten Wissenschaft … Werturteile abzugeben“ | Das Auftauchen des Anspruches auf politische Führung durch die Hochschulen: Die Hochschulen als „das öffentliche Gewissen des Volkes in Absicht auf Gut und Böse in der Politik“ (Paulsen) | Neukantianismus („Sozialismus … im Recht, sofern er im Idealismus der Ethik begründet ist“) | Die „Ideen von 1914“ („Klasseninteressen durch eine höhere Idee überwinden“) | „Die Herrschaft des Geistes“ (Novemberrevolution und Aktivismus) | Die „demokratische Kirche der Intelligenz“ | „Wer betrachtet, bewirkt nicht“ | „Links über den Parteien“ | „Politische Gleichberechtigung jedes mit jedem … ein Axiom, das nur dazu dient, die Umwandlung der bestehenden Gesellschaftsordnung in eine vernünftige hinauszuzögern …“ | „Orgiastische Hingabe an den Gegensatz alles dessen, was brauchbar und nutzbar ist“ | Die „Partei des Geistes“ | Forderung nach einem „Herrenhaus, das aus den geistigen Führern der Nation bestünde“ | Monopolanspruch auf die öffentlichkeitswirksamen Einrichtungen | Die Universität als „Anstalt zur Aufzucht von Platonikern“ | Die „sozialistische“ Selbstinterpretation der Aktivisten als Grund für mangelnde Resonanz an den Hochschulen | Die hochschulpolitischen Fronten zur Zeit der Weimarer Republik | Die Forderung Max Webers | Die Reaktion auf Max Webers Forderung | Die Hochschulpolitik der neuen Regierung | „Hochschulen … auch Ausbildungsstätten“ (Haenisch) | C. H. Becker | „Einigung durch bewußte Kulturpolitik“ | Beckers Versuch zur theoretischen Vermittlung | Beckers Hoffnungen auf die neue Studentengeneration | Die demokratische Orientierung der Studentenschaft erweist sich als von kurzer Dauer | Politischer Führungsanspruch der Intelligenz und sozialistische Theoriediskussion | Die Vergeblichkeit der sozialdemokratischen Sympathiewerbung bei Akademikern und Intellektuellen | Sozialismus und intellektuelle Spontaneität — Die theoretischen Versuche zur Lösung des Problems bei Georg Lukacs und Leonhard Nelson | An den Hochschulen scheitert die Weimarer Demokratie schon in den Zwanziger Jahren | Die „politisierenden Professoren“ | Hochschulrecht als Abwehrinstrument gegen den demokratischen Staat | Der „Vernunftrepublikanismus“ einer Minderheit | Die „messianische Erwartung“ der Mehrheit | Der frühe Sieg des Nationalsozialistischen Deutschen Studenten bundes (NSDStB) | „Weg mit der objektiven Wissenschaft … her mit der deutschen Wissenschaft, die dem Volke dient“ | Bereits 1929/30 stellt der NSDStB die Mehrheit der gewählten studentischen Vertreter | Die Phase des Terrors | Die Praxis des NSDStB: Offener Terror und „Vormerkungen für später“ | Die Reaktion der Professorenmehrheit: „Bewegung … die viel Gesundes mit sich führt“ | Der Nationalsozialismus siegte an den Hochschulen nicht durch Überrumpelung, sondern durch erfolgreiches Aufgreifen längst vorhandener Tendenzen | Die nationalsozialistische „Hochschulerneuerung“ | Die „Idee der politischen Universität“ | „Nicht … Verwissenschaftlichung der Politik, sondern Politisierung der Wissenschaft“ | Die qualitative Neubestimmung des Politikbegriffs | Die erneute Fichte-Renaissance | Die nationalsozialistische „Hochschulerneuerung“ siegte nicht wegen des Vorhandenseins, sondern wegen des Fehlens der „Wertfreiheit“ der Wissenschaften | Die „völkische Wahrheit“ als Konsequenz der „Wissenschaft im Dienste des Volkes“ | Die Entwicklung nach 1945 | Die Restaurierung des alten Selbstverständnisses der Hochschulen | Ansätze zu einer Neubesinnung (Karl Jaspers: „Wissenschaftliche Sacherkenntnis … nicht Seinserkenntnis“) | Erneutes Auftauchen der Forderung, die Studenten „nicht nur zum Verstehen“, sondern auch „zum Bekenntnis“ zu „bringen“ (Mitscherlich) | Die Hochschule als „Träger einer … im Kern gesunden Tradition“ (Studienausschuß für Hochschulreform) | Die offiziöse Politik der Hochschulen in den ersten Nachkriegsjahren | Verhinderung von Reformen | Autonomieforderung als historischer Umkehrschluß | Die Entwicklung innerhalb der Studentenschaft | Von der studentischen Interessenvertretung zur „gesellschaftskritischen Avantgarde“ | Von der „gesellschaftskritischen Avantgarde“ zum sozialistischen Kampfverband“ | Die Entstehung der studentischen Neuen Linken | Die Radikale Linke nach 1945 | Die Rezeption der kritischen Theorie durch die studentische Neue Linke als Reaktion auf die theoretischen Schwächen der Radikalen Linken | Die „kritische Theorie“ | Adorno und Horkheimer | Die „Instrumentalisierung der Vernunft“ | Es „besteht kein allgemeines Rezept“ | Marcuse | Die „Idee der freien Verwirklichung des Individuums“ | Die „Träger der Umwälzung … formieren sich während des Prozesses der Umwälzung“ | Die Revidierung des Sündenfalls | Das „falsche Bedürfnis“ als Synonym fìir Entfremdung | Die „Spuren der Erbsünde“ | Die Zirkelschlüsse Marcuses | Die Erziehungsdiktatur als Ausbruch aus den theoretischen Zirkeln | Habermas | „Marxismus … als eine von ihren ökonomischen Elementen gereinigte Philosophie“ | Technik ist kein „historisch überholbares … Projekt“ | „Arbeit“ und „Interaktion“ | Die Rückgewinnung der historisch verlorenen Qualität der Politik durch „entschränkte Kommunikation“ | Die Verlagerung des Problems der Legitimation | Das „Erbe bürgerlicher Emanzipationsbewegungen“ | Der exemplarische Charakter der Hochschulpolitik: Der „progressive Geist“ muß zur Schaffung von „Reservaten“ mit „archaischen“ Verfassungsformen „ein Bündnis eingehen“ | Resignation, Erziehungsdiktatur oder Ersatzwirklichkeit — Die „kritische Theorie“ als Gefangene ihrer eigenen Argumentationsfigur | „Kritische Theorie“ und studentische Neue Linke | Studentenschaft als Ersatzproletariat und Hochschule als Ersatzgesellschaft | Studentenschaft als Ersatzproletariat | Hochschule als Ersatzgesellschaft | Die „Positivismus“-Kritik | Wissenschaft als „Entwurf fiir ein bestimmtes staatsbürgerliches Handeln“ | Der „antikapitalistische“ Humboldt | „Demokratisierung der Hochschulen“ und „politisches Mandat“ als Folgen der theoretischen Aporie | „Demokratisierung“ als Konsequenz der „Autonomie“ | Das „politische Mandat“ als vorläufiger Ersatz für identitäres Bewußtsein | Die juristische Problematik | Das zugrundeliegende Verfassungsverständnis | Der wissenschaftstheoretische Monopolanspruch | Das zugrundeliegende Wissenschaftsverständnis | Die „Sozialbindung“ der Wissenschaftsfreiheit | Das Unpolitische an der „Politisierung“ der Wissenschaft | Das 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Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Die Unfähigkeit zur Politik, Michael Zöller, Sachbuch und History, Education, germany, Higher Education, Aims and objectives, Higher education and state, Education, Higher, Education, higher, aims and objectives - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3531113186, 9783531113180 und OL1803397W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL1803397W und die Editionsreferenzen OL4788218M.
Welche ISBN-Nummern sind für diese Ausgabe hinterlegt?
Für diese Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3531113186 als auch die ISBN-13 9783531113180 verfügbar.
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Westdeutscher Verlag, Opladen, Germany und das Datum 1975 beschrieben.
Wie lässt sich Die Unfähigkeit zur Politik thematisch einordnen?
Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.
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