Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden - Worum geht es im Buch?
13.09.2026
Lesedauer: 14 min
Hier findest du zu Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden von Andreas Petrik die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.
Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden gehört zur Kategorie Fiction und stammt von Andreas Petrik - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Mit dem Untertitel Konzept und Praxis einer genetischen Politikdidaktik wird bei Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Aus der Buchbeschreibung zu Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Wie kann politische Bildung Jugendlichen zu einer empathischen, kritischen und einmischungsfreudigen politischen Identität verhelfen? Der Autor zeigt konzeptionelle, unterrichtspraktische und empirische Wege auf. Dazu vergleicht er politikdidaktische Ansätze, Politikbegriffe sowie Politikvorstellungen von Lehrenden und Lernenden und führt in Unterrichtsmethoden, Lehr-Lern-Probleme, Kompetenzmodelle und qualitative Lernprozessdiagnosen per Argumentationsanalyse ein. Fallstudien zu einer Dorfgründungssimulation verdeutlichen, wie Jugendliche ihre tendenziell liberalen, grün-libertären, demokratisch-sozialistischen oder konservativen Werthaltungen entdecken, argumentativ ausbauen und mit Andersdenkenden aushandeln lernen. So wird nachvollziehbar, wie das genetische Prinzip mit sozialen Experimenten „das Politische in uns selbst“ herauslocken kann. (Quelle: [Verlag Barbara Budrich](https://shop.budrich.de/produkt/von-den-schwierigkeiten-ein-politischer-mensch-zu-werden/)) Bibliografisch ist Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden mit dem Erscheinungsdatum 2007, dem Verlag Verlag Barbara Budrich und dem Ort Opladen, Germany erfasst.
Warum Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden relevant sein kann
Mit Verlag Barbara Budrich in Opladen, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2007 lässt sich Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Durch die Zuordnung zur Kategorie Fiction wird Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden auch für thematische Recherchen besonders relevant. Gerade wer nach Werken von Andreas Petrik sucht, sollte Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden näher betrachten. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden lässt sich inhaltlich innerhalb von Fiction verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Wie kann politische Bildung Jugendlichen zu einer empathischen, kritischen und einmischungsfreudigen politischen Identität verhelfen? Der Autor zeigt konzeptionelle, unterrichtspraktische und empirische Wege auf. Dazu vergleicht er politikdidaktische Ansätze, Politikbegriffe sowie Politikvorstellungen von Lehrenden und Lernenden und führt in Unterrichtsmethoden, Lehr-Lern-Probleme, Kompetenzmodelle und qualitative Lernprozessdiagnosen per Argumentationsanalyse ein. Fallstudien zu einer Dorfgründungssimulation verdeutlichen, wie Jugendliche ihre tendenziell liberalen, grün-libertären, demokratisch-sozialistischen oder konservativen Werthaltungen entdecken, argumentativ ausbauen und mit Andersdenkenden aushandeln lernen. So wird nachvollziehbar, wie das genetische Prinzip mit sozialen Experimenten „das Politische in uns selbst“ herauslocken kann. (Quelle: [Verlag Barbara Budrich](https://shop.budrich.de/produkt/von-den-schwierigkeiten-ein-politischer-mensch-zu-werden/)) Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Vorwort: Lesepfade und Danksagungen | Einleitung: Politikunterricht ohne Prozesse und Persönlichkeiten? | Teil I: Krise — Kontaktprobleme zum Politischen | SchülerInnen, LehrerIn, Gegenstand: Ein schwieriges Dreiecks-Verhältnis | Das Gegenstandsproblem: Der unscharfe Kern des Politischen | Der didaktisch eingeengte Ort des Politischen: Institutionelle Politik ohne Alltagspolitik? | Der didaktisch ausgedehnte Ort des Politischen: Wirtschaft und Recht integrieren? | Didaktische Auswege und Fluchtwege aus der Vergänglichkeit des Politischen | Politischer Politikunterricht: Fallprinzip und Politikzyklus | Unpolitischer Politikunterricht: Vier Fluchtstrategien | Das Brückenproblem: Barrieren zwischen Alltagserfahrung und politischer Reflexion | Lernen als Konstruktionsprozess und Konzeptwechsel in produktiven Krisen | Das Risiko kategorialer Brückenbildung: Verständnislose Begriffsakrobatik | Das Risiko erfahrungsorientierter Brückenbildung: Unpolitischer Idealismus | Das Aushandlungsproblem: Vom Verschwinden des Politischen im monologischen Unterrichtsdiskurs | SchülerInnen zwischen Öffentlichkeitsverweigerung und authentischen Protest | Die LehrerIn als GedankenanwärterIn mit Deutungsmonopol | Fazit: Best-Practice-Modelle und Bildungsgangstudien gesucht | Teil II: Neuorientierung — Politisierungsprozesse inszenieren | Bildungsgang- und Lehrkunstdidaktik als komplementäre Lernprozess-Didaktiken | Die Bildungsgangdidaktik: Subjektive Aneignungsprozesse | Die Lehrkunstdidaktik: Exemplarisch-genetisch-dramaturgische Unterrichtsmodelle | Zur Notwendigkeit einer bildungsgangorientierten Lehrstück-Arbeit | Exemplarische Gegenstandsbestimmung: Politische Elementarphänomene als Brücken zwischen Mikro- und Makrowelt | Die Rückkehr zu einer erfahrungsbasierten Kategorialbildung mittels Elementarphänomenen | Didaktische und lernpsychologische Begründung nahräumlich-elementarer Ansätze | Schlüsselkonzepte als Endprodukte von Lernprozessen | Schlüsselkonzept „Demokratisierung“: Die Evolution demokratischer Verfahren | Die zeitliche und räumliche Arbeitsteilung verschiedener kategorialer „Kern-Konzepte“ | Politik als Prozess der Machtbildung und Rechtssetzung | Sechs Stufen der Institutionalisierung und Demokratisierung | Die deliberative Demokratie als Verfahrenskonsens und Ideenstreit | Schlüsselkonzept „Politische Grundorientierungen”: Die Herausbildung historisch-sozialer Bewusstseinstypen | Elementare politische Wertekonflikte | Liberalismus, Konservatismus, Sozialismus und Anarchismus als Triebkräfte und Ideenhorizont der politischen Evolution | Kein „Ende der Geschichte“: Die vier Grundorientierungen als „politischer Kompass” | Politische Orientierungen und Soziale Milieus | Gesellschaftsbilder als Basis der politischen Urteils- und Identitätsbildung | Die deskriptive Dimension: Vorpolitische und undemokratische ALtagskonzepte | Die normative Dimension: Jugendkulturen und (latente) politische Orientiertungen | Genetisch-dramaturgische Methodik: Politische Ursprungssituationen bewältigen | Krisensituationen als politisierende Exempel | Die dramaturgische Lernumgebung als sokratisch gestalteter Konfliktlösungsprozess | Ideengenetische Exempel: Erfindungs-, Erforschungs- und Bewertungs-Anlässe | Institutionengenetische Exempel: Durchsetzungs- und Gestaltungs-Anlässe | Individualgenetische und alltagspolitische Exempel: Wertebildungs- und Normsetzungs-Anlässe | Logisch-genetische Exempel: Simulationen von Ideen-, Institutionen- und Alltags-Genesen | Teil III: Realisierung — Die logisch-genetische Dorfgründung | Das Lehrstück „Wir gründen eine Dorfgemeinschaft“ | Das Dorfmodell als Projektionsfolie für Gesellschaftsbilder | Akt I: Entdecken — Eigene und fremde Gesellschaftsbilder | Akt II: Systematisieren — Vorbilder fur politische Grundorientierungen | Akt III: Anwenden — Ordnungskonzepte als Urteilsmaßstäbe für politische Fälle | Methodik der Analyse politischer Lernprozesse | Das Evaluations-Manko der Lehrkunstdidaktik | Forschungsrahmen: Explorative Fallstudie mit fachdidaktischer Rekonstruktion | Kompetenzmodell: Vier Niveaus der (alltags-)politischen Auseinandersetzung | Analyse-Instrumentarium: Argumentation als demokratischer Transformationsmodus von Gesellschaftsbildern | Interpretationsfokus: Drei exemplarische Politisierungsprozesse | Individuelle Lernprozesse: Drei Wege zur Politik | Martin: „Ich find’ das total albern mit dem Eigentum!“ Der libertar-sozialistische Querulant und sein Weg aus der „Illusion der Homogenität“ | Melanie: „Dann haben wir ’ne Arbeitskraft weniger, die den ganzen Tag Gitarre spielt!“ Die sozialistisch Fühlende, die sich zur überzeugten Liberalen wandelt | Franka: „Du kannst doch nicht zwei Wochen lang diskutieren!“ Die enttäuschte Konservative zwischen Gemeinschaftsappellen und Politik-Skepsis | Bilanz: Die Dorfgründung als krisenhafter Politisierungs- und Demokratisierungsprozess | Authentische Interessen-Konfrontation im ungeregelten Mikrokosmos | Demokratisierung durch die Entdeckung von Regelungs- und Rechtfertigungsbedarf | Demokratische Wertebildung durch die Klärung politischer Elementarfragen | Politische Identitätsentwicklung durch Prämissenprüfung: Drei Politisierungstypen | Transfer: Realitätsbewusstsein und vorübergehender Autonomieverlust | Dramaturgische Lernumgebung: Ungewohnte Selbstständigkeit und notwendige Strukturierungshilfen | Ausblick: Forschungsperspektiven einer genetischen Politikdidaktik | Genetisches Lehren: Politische Ursprungssituationen als Basis der Urteils- und Identitätsbildung | Genetisches Forschen: Politische Lehrstücke als Basis der Theorie- und Lehrerbildung | Literaturverzeichnis | Abbildungsverzeichnis Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Study and teaching, Political science Mit einem Umfang von 532 Seiten und dem Format pocket verbindet die Ausgabe inhaltliche Tiefe mit einer klar beschriebenen physischen Form.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL11809164W sowie die Editionszuordnungen OL16486025M referenzierbar. Durch die Kombination aus Verlag Barbara Budrich, Opladen, Germany und 2007 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Die Kombination aus ISBN-10 3866490852 und ISBN-13 9783866490857 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Titel: Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783866490857
- Sprache: Deutsch
- Verfasst von: Andreas Petrik
- Thematische Tags: Study and teaching, Political science
- Umfang: 532 Seiten
- Thematische Hauptkategorie: Fiction
- Kurzbeschreibung: Wie kann politische Bildung Jugendlichen zu einer empathischen, kritischen und einmischungsfreudigen politischen Identität verhelfen? Der Autor zeigt konzeptionelle, unterrichtspraktische und empirische Wege auf. Dazu vergleicht er politikdidaktische Ansätze, Politikbegriffe sowie Politikvorstellungen von Lehrenden und Lernenden und führt in Unterrichtsmethoden, Lehr-Lern-Probleme, Kompetenzmodelle und qualitative Lernprozessdiagnosen per Argumentationsanalyse ein. Fallstudien zu einer Dorfgründungssimulation verdeutlichen, wie Jugendliche ihre tendenziell liberalen, grün-libertären, demokratisch-sozialistischen oder konservativen Werthaltungen entdecken, argumentativ ausbauen und mit Andersdenkenden aushandeln lernen. So wird nachvollziehbar, wie das genetische Prinzip mit sozialen Experimenten „das Politische in uns selbst“ herauslocken kann. (Quelle: [Verlag Barbara Budrich](https://shop.budrich.de/produkt/von-den-schwierigkeiten-ein-politischer-mensch-zu-werden/))
- Externe Work-Referenz: OL11809164W
- Externe Editionsreferenzen: OL16486025M
- Erscheinungsdatum: 2007
- Verlag: Verlag Barbara Budrich
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorwort: Lesepfade und Danksagungen | Einleitung: Politikunterricht ohne Prozesse und Persönlichkeiten? | Teil I: Krise — Kontaktprobleme zum Politischen | SchülerInnen, LehrerIn, Gegenstand: Ein schwieriges Dreiecks-Verhältnis | Das Gegenstandsproblem: Der unscharfe Kern des Politischen | Der didaktisch eingeengte Ort des Politischen: Institutionelle Politik ohne Alltagspolitik? | Der didaktisch ausgedehnte Ort des Politischen: Wirtschaft und Recht integrieren? | Didaktische Auswege und Fluchtwege aus der Vergänglichkeit des Politischen | Politischer Politikunterricht: Fallprinzip und Politikzyklus | Unpolitischer Politikunterricht: Vier Fluchtstrategien | Das Brückenproblem: Barrieren zwischen Alltagserfahrung und politischer Reflexion | Lernen als Konstruktionsprozess und Konzeptwechsel in produktiven Krisen | Das Risiko kategorialer Brückenbildung: Verständnislose Begriffsakrobatik | Das Risiko erfahrungsorientierter Brückenbildung: Unpolitischer Idealismus | Das Aushandlungsproblem: Vom Verschwinden des Politischen im monologischen Unterrichtsdiskurs | SchülerInnen zwischen Öffentlichkeitsverweigerung und authentischen Protest | Die LehrerIn als GedankenanwärterIn mit Deutungsmonopol | Fazit: Best-Practice-Modelle und Bildungsgangstudien gesucht | Teil II: Neuorientierung — Politisierungsprozesse inszenieren | Bildungsgang- und Lehrkunstdidaktik als komplementäre Lernprozess-Didaktiken | Die Bildungsgangdidaktik: Subjektive Aneignungsprozesse | Die Lehrkunstdidaktik: Exemplarisch-genetisch-dramaturgische Unterrichtsmodelle | Zur Notwendigkeit einer bildungsgangorientierten Lehrstück-Arbeit | Exemplarische Gegenstandsbestimmung: Politische Elementarphänomene als Brücken zwischen Mikro- und Makrowelt | Die Rückkehr zu einer erfahrungsbasierten Kategorialbildung mittels Elementarphänomenen | Didaktische und lernpsychologische Begründung nahräumlich-elementarer Ansätze | Schlüsselkonzepte als Endprodukte von Lernprozessen | Schlüsselkonzept „Demokratisierung“: Die Evolution demokratischer Verfahren | Die zeitliche und räumliche Arbeitsteilung verschiedener kategorialer „Kern-Konzepte“ | Politik als Prozess der Machtbildung und Rechtssetzung | Sechs Stufen der Institutionalisierung und Demokratisierung | Die deliberative Demokratie als Verfahrenskonsens und Ideenstreit | Schlüsselkonzept „Politische Grundorientierungen”: Die Herausbildung historisch-sozialer Bewusstseinstypen | Elementare politische Wertekonflikte | Liberalismus, Konservatismus, Sozialismus und Anarchismus als Triebkräfte und Ideenhorizont der politischen Evolution | Kein „Ende der Geschichte“: Die vier Grundorientierungen als „politischer Kompass” | Politische Orientierungen und Soziale Milieus | Gesellschaftsbilder als Basis der politischen Urteils- und Identitätsbildung | Die deskriptive Dimension: Vorpolitische und undemokratische ALtagskonzepte | Die normative Dimension: Jugendkulturen und (latente) politische Orientiertungen | Genetisch-dramaturgische Methodik: Politische Ursprungssituationen bewältigen | Krisensituationen als politisierende Exempel | Die dramaturgische Lernumgebung als sokratisch gestalteter Konfliktlösungsprozess | Ideengenetische Exempel: Erfindungs-, Erforschungs- und Bewertungs-Anlässe | Institutionengenetische Exempel: Durchsetzungs- und Gestaltungs-Anlässe | Individualgenetische und alltagspolitische Exempel: Wertebildungs- und Normsetzungs-Anlässe | Logisch-genetische Exempel: Simulationen von Ideen-, Institutionen- und Alltags-Genesen | Teil III: Realisierung — Die logisch-genetische Dorfgründung | Das Lehrstück „Wir gründen eine Dorfgemeinschaft“ | Das Dorfmodell als Projektionsfolie für Gesellschaftsbilder | Akt I: Entdecken — Eigene und fremde Gesellschaftsbilder | Akt II: Systematisieren — Vorbilder fur politische Grundorientierungen | Akt III: Anwenden — Ordnungskonzepte als Urteilsmaßstäbe für politische Fälle | Methodik der Analyse politischer Lernprozesse | Das Evaluations-Manko der Lehrkunstdidaktik | Forschungsrahmen: Explorative Fallstudie mit fachdidaktischer Rekonstruktion | Kompetenzmodell: Vier Niveaus der (alltags-)politischen Auseinandersetzung | Analyse-Instrumentarium: Argumentation als demokratischer Transformationsmodus von Gesellschaftsbildern | Interpretationsfokus: Drei exemplarische Politisierungsprozesse | Individuelle Lernprozesse: Drei Wege zur Politik | Martin: „Ich find’ das total albern mit dem Eigentum!“ Der libertar-sozialistische Querulant und sein Weg aus der „Illusion der Homogenität“ | Melanie: „Dann haben wir ’ne Arbeitskraft weniger, die den ganzen Tag Gitarre spielt!“ Die sozialistisch Fühlende, die sich zur überzeugten Liberalen wandelt | Franka: „Du kannst doch nicht zwei Wochen lang diskutieren!“ Die enttäuschte Konservative zwischen Gemeinschaftsappellen und Politik-Skepsis | Bilanz: Die Dorfgründung als krisenhafter Politisierungs- und Demokratisierungsprozess | Authentische Interessen-Konfrontation im ungeregelten Mikrokosmos | Demokratisierung durch die Entdeckung von Regelungs- und Rechtfertigungsbedarf | Demokratische Wertebildung durch die Klärung politischer Elementarfragen | Politische Identitätsentwicklung durch Prämissenprüfung: Drei Politisierungstypen | Transfer: Realitätsbewusstsein und vorübergehender Autonomieverlust | Dramaturgische Lernumgebung: Ungewohnte Selbstständigkeit und notwendige Strukturierungshilfen | Ausblick: Forschungsperspektiven einer genetischen Politikdidaktik | Genetisches Lehren: Politische Ursprungssituationen als Basis der Urteils- und Identitätsbildung | Genetisches Forschen: Politische Lehrstücke als Basis der Theorie- und Lehrerbildung | Literaturverzeichnis | Abbildungsverzeichnis
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3866490852
- Abmessungen: 22 x x cm
- Verlagsort: Opladen, Germany
- Untertitel: Konzept und Praxis einer genetischen Politikdidaktik
- Ausgabeform: pocket
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden, Andreas Petrik, Fiction und Study and teaching, Political science - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3866490852, 9783866490857 und OL11809164W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
Häufige Fragen zu Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL11809164W und die Editionsreferenzen OL16486025M.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Wie kann politische Bildung Jugendlichen zu einer empathischen, kritischen und einmischungsfreudigen politischen Identität verhelfen? Der Autor zeigt konzeptionelle, unterrichtspraktische und empirische Wege auf. Dazu vergleicht er politikdidaktische Ansätze, Politikbegriffe sowie Politikvorstellungen von Lehrenden und Lernenden und führt in Unterrichtsmethoden, Lehr-Lern-Probleme, Kompetenzmodelle und qualitative Lernprozessdiagnosen per Argumentationsanalyse ein. Fallstudien zu einer Dorfgründungssimulation verdeutlichen, wie Jugendliche ihre tendenziell liberalen, grün-libertären, demokratisch-sozialistischen oder konservativen Werthaltungen entdecken, argumentativ ausbauen und mit Andersdenkenden aushandeln lernen. So wird nachvollziehbar, wie das genetische Prinzip mit sozialen Experimenten „das Politische in uns selbst“ herauslocken kann. (Quelle: [Verlag Barbara Budrich](https://shop.budrich.de/produkt/von-den-schwierigkeiten-ein-politischer-mensch-zu-werden/))
Wie ist das Buch aufgebaut?
Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Vorwort: Lesepfade und Danksagungen | Einleitung: Politikunterricht ohne Prozesse und Persönlichkeiten? | Teil I: Krise — Kontaktprobleme zum Politischen | SchülerInnen, LehrerIn, Gegenstand: Ein schwieriges Dreiecks-Verhältnis | Das Gegenstandsproblem: Der unscharfe Kern des Politischen | Der didaktisch eingeengte Ort des Politischen: Institutionelle Politik ohne Alltagspolitik? | Der didaktisch ausgedehnte Ort des Politischen: Wirtschaft und Recht integrieren? | Didaktische Auswege und Fluchtwege aus der Vergänglichkeit des Politischen | Politischer Politikunterricht: Fallprinzip und Politikzyklus | Unpolitischer Politikunterricht: Vier Fluchtstrategien | Das Brückenproblem: Barrieren zwischen Alltagserfahrung und politischer Reflexion | Lernen als Konstruktionsprozess und Konzeptwechsel in produktiven Krisen | Das Risiko kategorialer Brückenbildung: Verständnislose Begriffsakrobatik | Das Risiko erfahrungsorientierter Brückenbildung: Unpolitischer Idealismus | Das Aushandlungsproblem: Vom Verschwinden des Politischen im monologischen Unterrichtsdiskurs | SchülerInnen zwischen Öffentlichkeitsverweigerung und authentischen Protest | Die LehrerIn als GedankenanwärterIn mit Deutungsmonopol | Fazit: Best-Practice-Modelle und Bildungsgangstudien gesucht | Teil II: Neuorientierung — Politisierungsprozesse inszenieren | Bildungsgang- und Lehrkunstdidaktik als komplementäre Lernprozess-Didaktiken | Die Bildungsgangdidaktik: Subjektive Aneignungsprozesse | Die Lehrkunstdidaktik: Exemplarisch-genetisch-dramaturgische Unterrichtsmodelle | Zur Notwendigkeit einer bildungsgangorientierten Lehrstück-Arbeit | Exemplarische Gegenstandsbestimmung: Politische Elementarphänomene als Brücken zwischen Mikro- und Makrowelt | Die Rückkehr zu einer erfahrungsbasierten Kategorialbildung mittels Elementarphänomenen | Didaktische und lernpsychologische Begründung nahräumlich-elementarer Ansätze | Schlüsselkonzepte als Endprodukte von Lernprozessen | Schlüsselkonzept „Demokratisierung“: Die Evolution demokratischer Verfahren | Die zeitliche und räumliche Arbeitsteilung verschiedener kategorialer „Kern-Konzepte“ | Politik als Prozess der Machtbildung und Rechtssetzung | Sechs Stufen der Institutionalisierung und Demokratisierung | Die deliberative Demokratie als Verfahrenskonsens und Ideenstreit | Schlüsselkonzept „Politische Grundorientierungen”: Die Herausbildung historisch-sozialer Bewusstseinstypen | Elementare politische Wertekonflikte | Liberalismus, Konservatismus, Sozialismus und Anarchismus als Triebkräfte und Ideenhorizont der politischen Evolution | Kein „Ende der Geschichte“: Die vier Grundorientierungen als „politischer Kompass” | Politische Orientierungen und Soziale Milieus | Gesellschaftsbilder als Basis der politischen Urteils- und Identitätsbildung | Die deskriptive Dimension: Vorpolitische und undemokratische ALtagskonzepte | Die normative Dimension: Jugendkulturen und (latente) politische Orientiertungen | Genetisch-dramaturgische Methodik: Politische Ursprungssituationen bewältigen | Krisensituationen als politisierende Exempel | Die dramaturgische Lernumgebung als sokratisch gestalteter Konfliktlösungsprozess | Ideengenetische Exempel: Erfindungs-, Erforschungs- und Bewertungs-Anlässe | Institutionengenetische Exempel: Durchsetzungs- und Gestaltungs-Anlässe | Individualgenetische und alltagspolitische Exempel: Wertebildungs- und Normsetzungs-Anlässe | Logisch-genetische Exempel: Simulationen von Ideen-, Institutionen- und Alltags-Genesen | Teil III: Realisierung — Die logisch-genetische Dorfgründung | Das Lehrstück „Wir gründen eine Dorfgemeinschaft“ | Das Dorfmodell als Projektionsfolie für Gesellschaftsbilder | Akt I: Entdecken — Eigene und fremde Gesellschaftsbilder | Akt II: Systematisieren — Vorbilder fur politische Grundorientierungen | Akt III: Anwenden — Ordnungskonzepte als Urteilsmaßstäbe für politische Fälle | Methodik der Analyse politischer Lernprozesse | Das Evaluations-Manko der Lehrkunstdidaktik | Forschungsrahmen: Explorative Fallstudie mit fachdidaktischer Rekonstruktion | Kompetenzmodell: Vier Niveaus der (alltags-)politischen Auseinandersetzung | Analyse-Instrumentarium: Argumentation als demokratischer Transformationsmodus von Gesellschaftsbildern | Interpretationsfokus: Drei exemplarische Politisierungsprozesse | Individuelle Lernprozesse: Drei Wege zur Politik | Martin: „Ich find’ das total albern mit dem Eigentum!“ Der libertar-sozialistische Querulant und sein Weg aus der „Illusion der Homogenität“ | Melanie: „Dann haben wir ’ne Arbeitskraft weniger, die den ganzen Tag Gitarre spielt!“ Die sozialistisch Fühlende, die sich zur überzeugten Liberalen wandelt | Franka: „Du kannst doch nicht zwei Wochen lang diskutieren!“ Die enttäuschte Konservative zwischen Gemeinschaftsappellen und Politik-Skepsis | Bilanz: Die Dorfgründung als krisenhafter Politisierungs- und Demokratisierungsprozess | Authentische Interessen-Konfrontation im ungeregelten Mikrokosmos | Demokratisierung durch die Entdeckung von Regelungs- und Rechtfertigungsbedarf | Demokratische Wertebildung durch die Klärung politischer Elementarfragen | Politische Identitätsentwicklung durch Prämissenprüfung: Drei Politisierungstypen | Transfer: Realitätsbewusstsein und vorübergehender Autonomieverlust | Dramaturgische Lernumgebung: Ungewohnte Selbstständigkeit und notwendige Strukturierungshilfen | Ausblick: Forschungsperspektiven einer genetischen Politikdidaktik | Genetisches Lehren: Politische Ursprungssituationen als Basis der Urteils- und Identitätsbildung | Genetisches Forschen: Politische Lehrstücke als Basis der Theorie- und Lehrerbildung | Literaturverzeichnis | Abbildungsverzeichnis
Wer sollte sich für Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden interessieren?
Besonders relevant ist Von den Schwierigkeiten, ein politischer Mensch zu werden für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Fiction suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Andreas Petrik betrachten möchten.
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