Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700) - Autor, Ausgabe und bibliografische Daten
13.09.2026
Lesedauer: 11 min
Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700) von Mathias Herweg, J. Klaus Kipf, Dirk Werle im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700) - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700) von Mathias Herweg, J. Klaus Kipf, Dirk Werle ist ein Titel aus dem Bereich Fiction, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700) den Fokus legt: Enzyklopädisches Erzählen als narrative Form, die gelehrtes Wissen in einem bestimmten ? Quantität, Ordnung, relative Vollständigkeit und Entproblematisierung anstrebenden? Zugriff narrativ integriert und diskursiviert, ist ein Phänomen, das in der (Gelehrten-)Kultur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit floriert. 0Im gleichen Zeitraum entwickelt sich der Roman von einem in der zeitgenössischen Poetik wenig festgelegten Texttyp zur zentralen literarischen Gattung. Er trägt zur Reflexion und Popularisierung von Wissen bei, vermittelt dergestalt zwischen lateinischer Gelehrtenwelt und volkssprachiger Leserschaft und bedient sich historisch-polyhistorischer Formate und Verfahren. 0Die Beiträge des vorliegenden Bandes widmen sich Fragen nach literatur- und wissenshistorischen Zusammenhängen der skizzierten Entwicklungen und ihren Implikationen für die Entwicklung der Gattung Roman. Sie greifen Forschungsergebnisse der letzten Jahre auf und entwickeln sie in konzeptioneller wie empirischer Hinsicht weiter. Sie bewegen sich im Konvergenzraum von spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literaturgeschichte, historischer Narratologie sowie Wissensgeschichte. Dabei werden mediävistische und Frühneuzeitforschung planvoll zusammengeführt, um daraus Erkenntnisgewinn für bisher vernachlässigte makroepochale Prozesse zu beziehen. Diese Zusammenarbeit zielt auf die Überwindung von tradierten Epochenkonzepten und Tendenzen disziplinärer Stereotypisierung Als Veröffentlichungsdatum ist 2019 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Harrassowitz Verlag in Kommission in Wiesbaden.
Warum Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700) relevant sein kann
Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700) spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Fiction interessieren. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Gerade wer nach Werken von Mathias Herweg, J. Klaus Kipf, Dirk Werle sucht, sollte Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700) näher betrachten. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700) mit dem Datum 2019 eindeutig zuordenbar. Verlagsname und Verlagsort - Harrassowitz Verlag in Kommission und Wiesbaden - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Wer wissen möchte, worauf Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700) inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Enzyklopädisches Erzählen als narrative Form, die gelehrtes Wissen in einem bestimmten ? Quantität, Ordnung, relative Vollständigkeit und Entproblematisierung anstrebenden? Zugriff narrativ integriert und diskursiviert, ist ein Phänomen, das in der (Gelehrten-)Kultur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit floriert. 0Im gleichen Zeitraum entwickelt sich der Roman von einem in der zeitgenössischen Poetik wenig festgelegten Texttyp zur zentralen literarischen Gattung. Er trägt zur Reflexion und Popularisierung von Wissen bei, vermittelt dergestalt zwischen lateinischer Gelehrtenwelt und volkssprachiger Leserschaft und bedient sich historisch-polyhistorischer Formate und Verfahren. 0Die Beiträge des vorliegenden Bandes widmen sich Fragen nach literatur- und wissenshistorischen Zusammenhängen der skizzierten Entwicklungen und ihren Implikationen für die Entwicklung der Gattung Roman. Sie greifen Forschungsergebnisse der letzten Jahre auf und entwickeln sie in konzeptioneller wie empirischer Hinsicht weiter. Sie bewegen sich im Konvergenzraum von spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literaturgeschichte, historischer Narratologie sowie Wissensgeschichte. Dabei werden mediävistische und Frühneuzeitforschung planvoll zusammengeführt, um daraus Erkenntnisgewinn für bisher vernachlässigte makroepochale Prozesse zu beziehen. Diese Zusammenarbeit zielt auf die Überwindung von tradierten Epochenkonzepten und Tendenzen disziplinärer Stereotypisierung Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Einleitung. Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik / Mathias Herweg, Klaus Kipf und Dirk Werle | Enzyklopädisches Erzählen / Jan-Dirk Müller | Enzyklopädisches Erzählen als Indikator einer frühneuzeitlichen Fiktionalitätspraxis sui generis? : Historische und methodologische Überlegungen am Beispiel von Johann Fischarts Geschichtklitterung und dem Fortunatus / Benjamin Gittel | Theoretische Bemerkungen und eine Fallstudie zum frühneuzeitlichen enzyklopädischen Erzählen / Christopher D. Johnson | Der Barockroman als "toll gewordene Realencyklopädie" : zu einem Diktum Eichendorffs und seiner Karriere / Stephan Kraft | Gattungshybridität und enzyklopädische Textsortentabulistik um 1400 : Heinrich Wittenwilers Ring / Tobias Bulang | Herzog Ernsts wachsender Anhang : Strategien (para-)narrativer Wissensvermittlung / Sebastian Speth | Wissenschaftlicher Zauber : Enzyklopädische Ausweitungen im niederländisch-deutschen Malagis / Bernd Bastert | "frombde wunder zuerfragen und zuerforen und forschen" : Wissenskommunikation in Johann Hartliebs Historia von dem grossen Alexander / Sannah Mattes | Rekontextualisierung des Wissens : Res fictae und res factae im vormodernen Roman am Beispiel von Thürings Melusine / Christa Bertelsmeier-Kierst | Die lernung im Weiskunig : Erzählen von enzyklopädischem Wissen zwischen memoria und work in progress / Marie-Sophie Masse | Weltfülle in Serie : Der Amadis als Enzyklopädie seiner selbst / Henrike Schwab | Grenzen des Enzyklopädischen? Erfahrungen der Stadt als Lebens- und Wirkungsraum im frühneuzeitlichen Prosaroman / Elisabeth Wåghäll Nivre | Nützliche Unterhaltung : Enzyklopädisches Erzählen als Erfolgsrezept der deutschen Übersetzung der Aithiopika? / Stefan Seeber | Wege der Wissensaggregation in der deutschen Tierepik des 16. Jahrhunderts / Michael Schilling | Inhalt und Darstellung : Das Faustbuch von 1587 zwischen enzyklopädischem und exemplarisch-didaktischem Erzählen / Matthias Dietrich | "Diskurse" : Gartenspaziergang und Wissensvermittlung im Roman der Frühen Neuzeit / Sylvia Brockstieger | Discursus als schweifende Form : Enzyklopädische und vagierende Textualität in frühneuzeitlichen Stadtbeschreibungen (Fausts Nürnberg und Zesens Amsterdam) / Jörg Wesche | Zwischen Philologischer Verzögerung und Turbo : Johann Valentin Andreae bewertet das gelehrte Wissen / Uwe Maximilian Korn | Eine enzyklopädische Geschichtensammlung : Zu Konzeption und epistemischen Voraussetzungen von Georg Philipp Harsdörffers Der Grosse Schau-Platz Jämmerlicher Mord-Geschichte / Monika Schmitz-Emans | Teufelszeug und Heiligenlegenden : Zur enzyklopädischen Verbindung von Steganographie und Hagiographie in der Baldanders-Episode von Grimmelshausens Simpicissimus Teutsch / Maximilian Bergengruen | In König Nullanders Reich : Menippeische Satire und Enzyklopädie in Grimmelhausens Simplicianischem Zyklus, mit besonderem Blick auf die Paratexte des Wunderbarlichen Vogel-Nestes (1672/75) / Simon Zeisberg | Realien im Romanischen Habit : Poetik und Faktur enzyklopädischen Erzählens bei Eberhard Werner Happel / Nicolas Detering | Der Affektdiskurs in Daniel Caspers von Lohenstein Arminius-Roman : Zur Dialogisierung eines Wissensfeldes im Kontext der zeitgenössischen Anthropologie / Christoph Deupmann. Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History and criticism, Congresses, German fiction, Learning and scholarship in literature
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Mit 3447111844 und 9783447111843 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben. Verlag, Ort und Datum - Harrassowitz Verlag in Kommission, Wiesbaden und 2019 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL32574574W sowie die Editionszuordnungen OL44383451M referenzierbar.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Veröffentlicht am: 2019
- Verfasst von: Mathias Herweg, J. Klaus Kipf, Dirk Werle
- Schlagwörter: History and criticism, Congresses, German fiction, Learning and scholarship in literature
- Externe Editionsreferenzen: OL44383451M
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Open-Library-Work-ID: OL32574574W
- Buchtitel: Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700)
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783447111843
- Ort der Veröffentlichung: Wiesbaden
- Umfang: 408 Seiten
- ISBN-10: 3447111844
- Kurzbeschreibung: Enzyklopädisches Erzählen als narrative Form, die gelehrtes Wissen in einem bestimmten ? Quantität, Ordnung, relative Vollständigkeit und Entproblematisierung anstrebenden? Zugriff narrativ integriert und diskursiviert, ist ein Phänomen, das in der (Gelehrten-)Kultur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit floriert. 0Im gleichen Zeitraum entwickelt sich der Roman von einem in der zeitgenössischen Poetik wenig festgelegten Texttyp zur zentralen literarischen Gattung. Er trägt zur Reflexion und Popularisierung von Wissen bei, vermittelt dergestalt zwischen lateinischer Gelehrtenwelt und volkssprachiger Leserschaft und bedient sich historisch-polyhistorischer Formate und Verfahren. 0Die Beiträge des vorliegenden Bandes widmen sich Fragen nach literatur- und wissenshistorischen Zusammenhängen der skizzierten Entwicklungen und ihren Implikationen für die Entwicklung der Gattung Roman. Sie greifen Forschungsergebnisse der letzten Jahre auf und entwickeln sie in konzeptioneller wie empirischer Hinsicht weiter. Sie bewegen sich im Konvergenzraum von spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literaturgeschichte, historischer Narratologie sowie Wissensgeschichte. Dabei werden mediävistische und Frühneuzeitforschung planvoll zusammengeführt, um daraus Erkenntnisgewinn für bisher vernachlässigte makroepochale Prozesse zu beziehen. Diese Zusammenarbeit zielt auf die Überwindung von tradierten Epochenkonzepten und Tendenzen disziplinärer Stereotypisierung
- Verlag: Harrassowitz Verlag in Kommission
- Thematische Hauptkategorie: Fiction
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Einleitung. Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik / Mathias Herweg, Klaus Kipf und Dirk Werle | Enzyklopädisches Erzählen / Jan-Dirk Müller | Enzyklopädisches Erzählen als Indikator einer frühneuzeitlichen Fiktionalitätspraxis sui generis? : Historische und methodologische Überlegungen am Beispiel von Johann Fischarts Geschichtklitterung und dem Fortunatus / Benjamin Gittel | Theoretische Bemerkungen und eine Fallstudie zum frühneuzeitlichen enzyklopädischen Erzählen / Christopher D. Johnson | Der Barockroman als "toll gewordene Realencyklopädie" : zu einem Diktum Eichendorffs und seiner Karriere / Stephan Kraft | Gattungshybridität und enzyklopädische Textsortentabulistik um 1400 : Heinrich Wittenwilers Ring / Tobias Bulang | Herzog Ernsts wachsender Anhang : Strategien (para-)narrativer Wissensvermittlung / Sebastian Speth | Wissenschaftlicher Zauber : Enzyklopädische Ausweitungen im niederländisch-deutschen Malagis / Bernd Bastert | "frombde wunder zuerfragen und zuerforen und forschen" : Wissenskommunikation in Johann Hartliebs Historia von dem grossen Alexander / Sannah Mattes | Rekontextualisierung des Wissens : Res fictae und res factae im vormodernen Roman am Beispiel von Thürings Melusine / Christa Bertelsmeier-Kierst | Die lernung im Weiskunig : Erzählen von enzyklopädischem Wissen zwischen memoria und work in progress / Marie-Sophie Masse | Weltfülle in Serie : Der Amadis als Enzyklopädie seiner selbst / Henrike Schwab | Grenzen des Enzyklopädischen? Erfahrungen der Stadt als Lebens- und Wirkungsraum im frühneuzeitlichen Prosaroman / Elisabeth Wåghäll Nivre | Nützliche Unterhaltung : Enzyklopädisches Erzählen als Erfolgsrezept der deutschen Übersetzung der Aithiopika? / Stefan Seeber | Wege der Wissensaggregation in der deutschen Tierepik des 16. Jahrhunderts / Michael Schilling | Inhalt und Darstellung : Das Faustbuch von 1587 zwischen enzyklopädischem und exemplarisch-didaktischem Erzählen / Matthias Dietrich | "Diskurse" : Gartenspaziergang und Wissensvermittlung im Roman der Frühen Neuzeit / Sylvia Brockstieger | Discursus als schweifende Form : Enzyklopädische und vagierende Textualität in frühneuzeitlichen Stadtbeschreibungen (Fausts Nürnberg und Zesens Amsterdam) / Jörg Wesche | Zwischen Philologischer Verzögerung und Turbo : Johann Valentin Andreae bewertet das gelehrte Wissen / Uwe Maximilian Korn | Eine enzyklopädische Geschichtensammlung : Zu Konzeption und epistemischen Voraussetzungen von Georg Philipp Harsdörffers Der Grosse Schau-Platz Jämmerlicher Mord-Geschichte / Monika Schmitz-Emans | Teufelszeug und Heiligenlegenden : Zur enzyklopädischen Verbindung von Steganographie und Hagiographie in der Baldanders-Episode von Grimmelshausens Simpicissimus Teutsch / Maximilian Bergengruen | In König Nullanders Reich : Menippeische Satire und Enzyklopädie in Grimmelhausens Simplicianischem Zyklus, mit besonderem Blick auf die Paratexte des Wunderbarlichen Vogel-Nestes (1672/75) / Simon Zeisberg | Realien im Romanischen Habit : Poetik und Faktur enzyklopädischen Erzählens bei Eberhard Werner Happel / Nicolas Detering | Der Affektdiskurs in Daniel Caspers von Lohenstein Arminius-Roman : Zur Dialogisierung eines Wissensfeldes im Kontext der zeitgenössischen Anthropologie / Christoph Deupmann.
Relevanz für Suche und Einordnung
Die Verbindung aus Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700), Mathias Herweg, J. Klaus Kipf, Dirk Werle, Fiction und History and criticism, Congresses, German fiction, Learning and scholarship in literature schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Eindeutige Referenzdaten wie 3447111844, 9783447111843 und OL32574574W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History and criticism, Congresses, German fiction, Learning and scholarship in literature, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Enzyklopädisches Erzählen als narrative Form, die gelehrtes Wissen in einem bestimmten ? Quantität, Ordnung, relative Vollständigkeit und Entproblematisierung anstrebenden? Zugriff narrativ integriert und diskursiviert, ist ein Phänomen, das in der (Gelehrten-)Kultur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit floriert. 0Im gleichen Zeitraum entwickelt sich der Roman von einem in der zeitgenössischen Poetik wenig festgelegten Texttyp zur zentralen literarischen Gattung. Er trägt zur Reflexion und Popularisierung von Wissen bei, vermittelt dergestalt zwischen lateinischer Gelehrtenwelt und volkssprachiger Leserschaft und bedient sich historisch-polyhistorischer Formate und Verfahren. 0Die Beiträge des vorliegenden Bandes widmen sich Fragen nach literatur- und wissenshistorischen Zusammenhängen der skizzierten Entwicklungen und ihren Implikationen für die Entwicklung der Gattung Roman. Sie greifen Forschungsergebnisse der letzten Jahre auf und entwickeln sie in konzeptioneller wie empirischer Hinsicht weiter. Sie bewegen sich im Konvergenzraum von spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literaturgeschichte, historischer Narratologie sowie Wissensgeschichte. Dabei werden mediävistische und Frühneuzeitforschung planvoll zusammengeführt, um daraus Erkenntnisgewinn für bisher vernachlässigte makroepochale Prozesse zu beziehen. Diese Zusammenarbeit zielt auf die Überwindung von tradierten Epochenkonzepten und Tendenzen disziplinärer Stereotypisierung
Wer sollte sich für Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700) interessieren?
Besonders relevant ist Enzyklopädisches Erzählen und vormoderne Romanpoetik (1400-1700) für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Fiction suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Mathias Herweg, J. Klaus Kipf, Dirk Werle betrachten möchten.
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL32574574W sowie die Editions-IDs OL44383451M referenzierbar.
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